Kö. Wusterh.- Linie 1 – Straßenbahn

 

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Beschreibung des Vorschlags

Königs Wusterhausen mit 38.000 Einwohnern und Städten wie Mittenwalde, Töpchin oder Zossen sowie richtung Norden Wildau, Zeuthen und Schulzendorf sind alle nur durch Busse erschlossen. Trotz vielen überlagerungen von Bussen ist die Kapazität zu gering und auch der Takt ist recht unregelmäßig.

Das möchte ich ändern, indem man in Königs Wusterhausen ein Straßenbahnnetz mit 3 Linien und Überlandstrecken nach Mittenwalde, Zossen, Töpchin und auch einer Strecke richtung Norden sowie eier nach Storkow baut.

Vorhandene Vorschläge:

https://linieplus.de/proposal/strassenbahn-koenigs-wusterhausen/

Vorteile meines Vorschlag:

– bessere Haltestellenabstände (bei anderem Vorschlag zu viele)

-bessere Streckenführung südlich des Bahnhofs

Strecke:

Die Strecke startet in einer Wendeschleife an der Ecke Luckenwalder Straße/ Bettina-von-Arnim-Straße , welche gegen den Urzeigersinn betrieben wird. Südlich der Wendeschleife wechselt die Straßenbahn die Seite, um als Tram-Trainstrecke nach Mittenwalde, Zossen und Töpchin zu führen. Außerdem zweigt hier die Strecke zum Betriebshof ab.

Ab der Wendeschleife geht es nach Norden teils in Seitenlage, teils auf der Straße entlanf der Luckenwalder Straße, bis wir die Cotbusser- und die Schloßstraße kreuzen. Hier zweigt über ein Gleisdreieck die Strecke der Linie 2 ein, welche von Zeesen aus kommt und sich ab hier die Strecke mit uns und den Tram-Trains von eben genannten Zielen teilt.

Fortan folgen wir nach einem weiteren Halt der Eichenallee, machen eine 90° Kurve und halten am Umsteigeknoten, dem Bahnhof Königs Wusterhausen. Nun geht es um eine Kurve unter der Eisenbahnstrecke durch und ab hier durch eine vom Individualverkehr unabhängige Kurve auf die Bahnstrecke der RB36, welche dann mit Tram-Trains betrieben wird. In Storkow endet die Strecke und ab hier verkehrt eine Regionalbahn nach Frankfurt (Oder).

Wir folgen der Bahnstrecke

Fahrzeuge & Takt:

Ich würde auf der Linie 1 Tram-Train-Fahrzeuge einsetzen.

Sie fährt Mo-Fr im T20, am Wochenende auch im T20. Mo-Fr ist die Linie von 4.30 bis 23.00 unterwegs, am Samstag von 6.00 bis 1.00 und Sonntag von 8.00 bis 0.00.

Bisheriger Verkehr:

Bisher verkehren zwischen dem Gebiet der Wendeschleife und dem Bahnhof sieben Buslinien, wovon 5 im Stundentakt und 2 als Verstärker fahren, was einen ungefähren 10min Takt ergibt.  Ab dem Bahnhof fährt die Linie RB36 bis nach Frankfurt (Oder) .

N

Verbesserungen zu Vorher:

Regelmäßiger 10min Takt (ergänzend mit Überlandtraßenbahn) zwischen Luckenwalder Straße & Wendeschleife) und regelmäßiger 20 min Takt richtung Zernsdorf (-Storkow alle 40min)

Änderungen im bisherigen Busverkehr:

Busse richtung Töpchin, Mittenwalde und Zossen entfallen, da sie zwischen dem Bahnhof und Wendeschleife Luckenwalder Straße und auch dahinter durch Straßenbahn und Überlandstraßenbahnen ersetzt werden.

Alle Busse richtung Bettina-von-Arnim-Straße können entfallen und würden wenn nötig am Bahnhof starten, da jene Haltestellen alle im Einzugsgebiet der Straßenbahn liegen und meist weniger als 400m Abstand haben.

Fertig

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13 Kommentare zu “Kö. Wusterh.- Linie 1 – Straßenbahn

  1. Zum Streckenabschnitt Bahnhof KöWu – Zernsdorf zwei Anmerkungen:

    Erstens sollte man überlegen, die Strecke durch Niederlehme teilweise eingleisig zu bauen und im Abstand von je 8-10 Minuten Fahrtzeit (2 km) eine Begegnungsmöglichkeit in einer Haltestelle zu bauen, wenn man von einem 20´ Takt ausgeht. Insbesondere über die Schleuse kann man wahrscheinlich nur ein Gleis bauen.  Außerdem verstehe ich den Sinn der S-Kurve östlich vom Bahnhof nicht, da die Strecke so deutlich länger ist als geradeaus durch den Kirchsteig zu fahren.

  2. Bitte ähnliche Vorschläge verlinken und begründen, warum dein Vorschlag besser ist. Gib dazu einfach mal in der Suchfunktion Königs Wusterhausen ein. (Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, bevor man einen Vorschlag veröffentlicht)

    Ansonsten finde ich deinen Vorschlag interessant, zumal eine Netzausdehnung nach Mittenwalde, Zossen oder Töpchin auf vorhandenen Trassen ginge, aber das haben ja andere auch schon vorgeschlagen.

    Deine S-Kurve östlich des Bahnhofs KW erscheint mir allerdings nicht zweckmäßig. Warum führst du die Strecke nicht über den Kirchsteig? Und wäre eine Führung nach Senzig nicht besser, als eine Führung parallel zu einer vorhandenen Bahnstrecke, die man mit deutlich weniger Aufwand auch mit zusätzlichen Halten ergänzen könnte?

  3. Zernsdorf ist dünn besiedelt, fast nur EFH. Die Buslinien 721 und 723 bieten zusammen werktags nur 15 Fahrten, wochenends 6-7. Da lohnt sich kein zweiter Schienenweg. Eventuell könnte man RB36 durch eine Zweisystembahn ergänzen, um die Investitionskosten zu senken. Dann bräuchte es auch keine Trasse durch das Naturschutzgebiet.

    1. Keine Sorge, Leoliner kommen da auf keinen Fall zum Einsatz. Man wird sich doch keine Museumswagen anschaffen. Bis eine solche Strecke tatsächlich realisiert wäre, würden so viele Jahre vergehen, dass es Fahrzeuge geben wird, die wir heute noch nicht kennen. Von daher erübrigt sich die Frage nach Fahrzeugtypen bei solchen Vorschlägen sowieso immer.

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