Beschreibung des Vorschlags
Ausgangslage
Die innerstädtischen Buslinien 40 und 42 übernehmen wichtige Quer- und Tangentialverbindungen innerhalb der Stadt Stuttgart. Insbesondere die Linie 42 ist (unter anderem) auf den Abschnitten zwischen Erwin-Schöttle-Platz, Schwabstraße und Hölderlinplatz deutlich überlastet. Auch die Linie 40 ist stark ausgelastet.
Gleichzeitig besteht keine direkte Verbindung zwischen Möhringen und Stuttgart-Süd sowie Stuttgart-West. Fahrgäste aus Möhringen müssen heute entweder über die Innenstadt fahren oder Vaihingen. Beide Optionen sind unnötig lang und erfordern Umstiege, und sind damit unattraktiv.
Lösungsvorschlag
Eine neue durchgehende Buslinie von Möhringen BF zum Kräherwald würde beide Probleme beheben oder zumindest verbessern.
Linienverlauf:
Folgender Linienverlauf wäre vorgesehen:
Möhringen Bahnhof – Sonnenberg – Erwin-Schöttle-Platz – Schwabstraße – Schwab-/Bebelstraße – Hölderlinplatz – Kräherwald
Von Möhringen BF aus bedient sie eine neue Haltestelle „Rembrandtstraße“. Anschließend führt sie durchs tagsüber bisher überhaupt nicht angebundene Sonnenberger Zentrum (Laustraße) und über eine weitere neue Haltestelle „Heinestraße“ zur Lerchenrainschule und dann weiter zum Erwin-Schöttle-Platz. Zwischen Erwin-Schöttle-Platz und Rosenbergplatz folgt der Linienverlauf dem der überlasteten und stark frequentierten Linie 42 und würde so zu einer deutlichen Entlastung ebendieser führen. Anschließend führt sie zum Hölderlinplatz und folgt anschließend dem Linienverlauf der Linie 40 bis zum Kräherwald, wodurch auch die Linie 40 spürbar entlastet wird.
Anschlüsse nach ganz Stuttgart und darüber hinaus:
Von Möhringen BF und Sonnenberg aus erreicht man viele Talquer- und Tangential-U-Bahnlinien und kommt in alle umliegenden Stadtteile und Ortschaften. Sonnenberg selbst und der Waldfriedhof und somit auch die Touristenattraktion Standseilbahn 20 werden durch die Linie deutlich besser erschlossen.
Für Schüler von den Fildern wäre die Lerchenrainschule deutlich einfacher zu erreichen und somit deutlich attraktiver. Zudem besteht Übergang zur Linie 40.
In S-Süd und S-West besteht am Erwin-Schöttle-Platz Anschluss an die U1 und U14 sowie an der Schwab-/Bebelstraße an die U2 und U9. Am Hölderlinplatz wird auch noch die U4 erreicht und somit alle Tallängslinien. An der Haltestelle Schwabstraße besteht Anschluss an alle S-Bahn Linien Stuttgarts. Zudem besteht Übergang zu diversen Buslinien in alle möglichen Richtungen.

Ist der Ast nach Kräherwald wirklich so stark ausgelastet? Ich weiß nicht ob es auf dem Streckenabschnitt eine Entlastung braucht, zudem kann man dort nicht wenden.
Eine Entlastung des 42ers ist aber natürlich immer sinnvoll, auch die Verlängerung Richtung Süden erscheint mir sinnvoll. Ich hätte die Linie aber eher nach Degerloch als nach Mähringen geführt (hatte ich mal für den 41er vorgeschlagen). Am ZOB im Degerloch kann man mehr Anschlüsse erreichen, und Richtung Möhringen hätte man ab Sonnenberg Parallelverkehr zu 4 Stadtbahnlinien.
Ja, generell wäre eine Führung nach Degerloch ZOB sinnvoller. Allerdings ist die einzige Möglichkeit für eine Linienführung von Sonnenberg nach Degerloch die Heinestraße, welche aber erst kurz nach dem Abzweig zum Albplatz (Degerloch ZOB) in die B27 mündet. Mein Gedankengang war, dass ein Bus von Degerloch ZOB aus, um in die Heinestraße zu gelangen, erst eine 180° Wende so gut wie auf einem Fleck machen und anschließend innerhalb von 120 Meter 4 Spuren nach links rücken müsste, um auf die Abbiegespur in die Heinestraße zu gelangen. Dies ist für einen Bus nicht möglich bzw. man müsste den gesamten Abschnitt der B27 vom Albplatz bis zur Heinestraße für den anderen Verkehr lahmlegen, wenn ein Bus durchfahren möchte.
Die Wendemöglichkeit in der Albstraße hatte ich übersehen, bei deren Nutzung wie in deinem Vorschlag wäre eine Linienführung nach Degerloch denkbar.
Was die Weiterführung zum Kräherwald angeht: Die Idee wäre gewesen, dass eine Wendung über die Nebenstraßen erfolgt (Leibnitzstraße) und der Aufenthalt am Kräherwald nur sehr kurz ist. Während der HVZ wäre eine Weiterführung zum Kräherwald und die Entlastung der Linie 40 meiner Meinung nach sinnvoll, allerdings in der NVZ eventuell nicht notwendig, da es sich hauptsächlich um Wohngebiet handelt, welches extra bedient wird. Dann könnte man die Linie nach Russische Kirche führen und über das Dreieck der Hegel- dann Lerchen und anschließend Seidenstraße Wenden lassen.