Beschreibung des Vorschlags
Ausgangslage
Von 1881 – 1981 besaß Fürth eine Straßenbahn, die zum Nürnberger Netz gehörte und von der Nürnberg-Fürther-Straßenbahn (heute VAG Nürnberg) betrieben wurde. Damals war man aber der Ansicht, die Straßenbahn im gesamten Nürnberger Gebiet gehören durch U-Bahnen ersetzt und so entschloss man sich zum Bau der U1 und der, durch den entstehenden Parallelverkehr, Stilllegung der Straßenbahn nach Fürth. Bereits bei der Fertigstellung der U-Bahn gab es schon erste Kritik gegen die U-Bahn, die die Stilllegung der Straßenbahn erzwungen hat. Es wurde also auf Busbetrieb umgestellt, welcher höhere Betriebskosten aufweist.
Neben der U1, die nur wenige Teile der Stadt bedient, gibt es den Hauptbahnhof, sowie 4 S-Bahn-Stationen und 3 Stationen der RB11 im Stadtgebiet. Der Rest des ÖPNVs in der Stadt erfolgt durch Busse.
Ich schlage vor, die Straßenbahn möglichst zeitnah wieder zurückzubringen. Der politische Wille dazu hält sich leider in Maßen:
Vor 15 Jahren schlug die Stadt Nürnberg vor, die Straßenbahn über die Endhaltestelle Westfriedhof hinaus über Poppenreuth nach Fürth Hbf zu verlängern. Die Stadt Fürth zeigte leider kein großes Interesse und möchte lieber am bestehenden Busnetz bestehen und dieses ausbauen. Seitdem wird darüber nur als mögliche Idee nachgedacht und nicht wirklich geplant. Im Mobilitätsplan Fürth 2035+ wird eine Machbarkeitsstudie „Netzentwicklung Straßenbahn und U-Bahn-Erweiterung in Fürth“ erwähnt. Dabei sucht die Stadt Fürth aber aktuell nur nach einer Strecke für eine Straßenbahnerweiterung von Westfriedhof über Poppenreuth, Fürth Hbf bis nach Fürth Süd bzw. zur bald fertiggestellten U3-Station Gebersdorf. Es wird jedoch aus Kostengründen keine Machbarkeitsstudie gemacht, sondern lediglich nach der Trasse gesucht um diese für eine zukünftige Straßenbahn bei Straßen- und Brückenneubauten freizuhalten.
Mein Vorschlag
Deshalb habe ich mir einmal Gedanken gemacht, wie diese Strecke im Detail verlaufen könnte. Da die Südstadt sehr viele Einwohner hat und von einer Straßenbahn sehr profitieren würde, schlage ich auch einen Ast vor, die in diese abzweigt und beim Phönix-Center endet.
Die Strecke würde den IKEA und das Stadion bedienen und einen kleinen Verschwenk durch die Fürther Altstadt machen.
Viele Fürther Schulen wären angebunden:
- Hans-Böckler-, J.F. Kennedy-Grund- und Jakob-Wassermann-Schule (Saarburger Straße)
- Max-Grundig-Schule (Amalienstraße)
- Mittelschule Kiderlinstraße (Jahnstraße)
- Hardenberg-Gymnasium und die Grundschule Frauenstraße (Stresemannplatz/Sonnenstraße)
- Heinrich-Schliemann-Gymnasium (Rathaus/Stadttheater).
Haltestellen
Als Haltestellen habe ich die bisherigen Bushaltestellen übernommen. Wesentliche Änderungen sind:
- Die Verschiebung der Haltestelle Wetzendorf Ost, um eine Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn zu schaffen
- Der Wegfall der Haltestellen Maxstraße (Süd), Frauentaler Weg, Kranichstraße und Strudelweg, wegen den geringen Haltestellenabständen
- Die Verschiebung der Haltestelle Flößaustraße auf die andere Seite der Jahnstraße, da diese sehr nah zur Kaiserstraße liegt und dort mehr Platz für eine Haltestelle ist. Da sie nun an der Kreuzung mit der Jahnstraße liegt, habe ich sie umbenannt.
- Die Umbenennung der Haltestelle Fronmüllerstraße in Phönix-Center
Umsteigemöglichkeiten
Entlang der Strecke gäbe es viele wichtige Umsteigepunkte zu verschiedenen Verkehrsmitteln:
- Nordwestring: U3
- Wetzendorf: S-Bahn *
- Poppenreuther Straße: Bus
- Rathaus: U1, Bus
- Fürth Hbf: U1, S, RE, RB, (IC), Bus
- Fürth Süd/Gebersdorf: U3, Bus **
* In der Machbarkeitsstudie Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg (AuSbauNü) wird aktuell im Zuge der Reaktivierung der Ringbahn für den Personenverkehr die Einführung der Haltestelle Nürnberg Wetzendorf auf Höhe der Wetzendorfer/Bielefelder Straße vorgeschlagen. Wenn dieses Vorhaben umgesetzt wird, besteht dort eine Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn Gräfenberg – Nordostbahnhof – Fürth Hbf (- Zirndorf – Cadolzburg). Die Untersuchung zur Durchbindung nach Cadolzburg steht noch aus.
** Voraussichtlich 2027 ist der U-Bahn-Ausbau bis zur Station Gebersdorf fertiggestellt. Dort ist ein wichtiger Umsteigeknoten zwischen U-Bahn und Bussen geplant.
Wendepunkte
- Die Wendeschleife bei Westfriedhof würde ich für eventuelle Verstärkerfahrten und für Störungsfälle behalten.
- Um den Bahnhofsvorplatz bei Fürth Hbf würde ich eine Wendeschleife bauen, die von beiden Seiten aus verwendet werden kann. Diese könnte sowohl für Verstärkerfahrten als auch im Störungsfall verwendet werden.
- Bei Rathaus würde ich eine Häuserblockumfahrung über Ludwig-Erhard-Straße und Brandenburger Straße bauen. Den Grund und andere Optionen dazu habe ich unter der Überschrift Probleme ausführlich beschrieben.
- Bei Fürth Süd/Gebersdorf ist meines Erachtens nach laut den Planungen für den Busbahnhof noch Platz für eine Wendeschleife zwischen dem Park&Ride Platz und der Gebersdorfer Straße.
- Die Wendeschleife beim Phönix-Center wäre einfach nur eine Häuserblockumfahrung.
Abstellanlagen
In der Nähe der Haltestelle Weikershof würde ich eine Abstellanlage bauen, um Fahrzeuge über Nacht dort abzustellen. Einen eigenen Betriebshof würde ich aber nicht bauen.
Taktung
- HVZ:
Die Äste Fürth Süd/Gebersdorf sowie Südstadt werden im 10-Minuten-Takt bedient, treffen bei der Haltestelle Holzstraße zusammen und ergänzen sich ab dort bis Westfriedhof und darüber hinaus zum 5-Minuten-Takt. - NVZ & SVZ:
Die Äste Fürth Süd/Gebersdorf sowie Südstadt werden im 20-Minuten-Takt bedient, treffen bei der Haltestelle Holzstraße zusammen und ergänzen sich ab dort bis Westfriedhof und darüber hinaus zum 10-Minuten-Takt.
Änderungen bei den Buslinien
Als Ausgangslage habe ich die schon geplanten Buslinienänderungen (Seite 185-192) die wegen dem U-Bahn Ausbau vorgenommen werden sollen, genommen.
- Linie 38
Der Abschnitt Schniegling – Stadtgrenze würde neugestaltet werden:
Schniegling – Kriegsopfersiedlung – Herrmannstädter Straße – Weigmannstraße (verlegt in die Hermannstädter Straße) – Karl-Bröger-Straße – Weg der Linie 39 bis Rathaus
-> Durchbindung mit Linie 175 - Linie 39
Einkürzung auf Kleinreuth – Maximilianstraße - Linie 67
Einkürzung auf Frankenstraße – Fürth Süd/Gebersdorf
-> Durchbindung mit Linie 38, 70, 71 oder 72 möglich - Linie 71
Verlängerung von Fürth Süd/Gebersdorf nach Fürth Hbf wird nicht realisiert - Linie 173
Einkürzung auf Atzenhof – Fürth Hbf - Linie 174
Einkürzung auf Am Vacher Markt – Fürth Hbf - Linie 175
Einkürzung auf Vach Nord – Rathaus
-> Durchbindung mit Linie 38 - Linie 177
Einstellung - Linie 178
Einkürzung auf Weiherhof – Jakobinenstraße: Statt die nördliche Schwabacher Straße bis Fürth Hbf zu fahren, hält die Linie an den Haltestellen Dr.-Frank-Straße, Ludwigstraße (verlegt in die Steubenstraße) und Steubenstraße und übernimmt ab da den Weg der Linien 173/174 bis Jakobinenstraße.
Ein Zusammenschluss mit der Linie 37 ab Jakobinenstraße scheint mir sinnvoll.
Trassenplanung
Hauptstrecke
- Westfriedhof – Nordwestring: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
- Nordwestring – Poppenreuther Straße: Straßenbündig
- Poppenreuther Straße – Kapellenstraße: Eigener Bahnkörper: Asphaltiert für Busse und Einsatzwägen
-> Wegfall einer Fahrspur pro Richtung nötig - Kapellenstraße – Heiligenstraße: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
- Heiligenstraße – Rathaus: Straßenbündig
- Rathaus – Friedrichstraße: Eigener Bahnkörper: Asphaltiert für Busse und Einsatzwägen
-> Wegfall einer Fahrspur pro Richtung und einiger Parkplätze nötig* - Friedrichstraße – Gustav-Schickedanz-Straße: In Richtung Fürth Hbf Straßenbündig, in Richtung Rathaus eigene Fahrspur
- Gustav-Schickedanz-Straße – Bahnhofplatz: Straßenbündig
-> Gustav-Schickedanz-Straße wird zwischen Bahnhofplatz und Rudolf-Breitscheid-Straße für den MIV gesperrt - Bahnhofsplatz – Schwabacher Straße: Straßenbündig, Straßenbahn verläuft in beiden Einbahnstraßen auch entgegen der Fahrtrichtung.
-> Wegfall beider Parkplatzreihen nötig, um eine Spur für die Straßenbahn entgegen der Fahrtrichtung zu schaffen. Dadurch kein Grund mehr diesen Bereich für den MIV geöffnet zu lassen. - Schwabacher Straße – Unterführung Eisenbahn: Eigener Bahnkörper: Asphaltiert für Busse und Einsatzwägen
- Unterführung Eisenbahn: Straßenbündig
- Unterführung Eisenbahn – Herrnstraße: Eigener Bahnkörper: Asphaltiert für Busse und Einsatzwägen
-> Wegfall einer Fahrspur pro Richtung und einiger Parkplätze, sowie Einschränkungen beim linksabbiegen nötig**
Ast Fürth Süd/Gebersdorf
- Herrnstraße – Kaiserstraße: Eigener Bahnkörper: Asphaltiert für Einsatzwägen
-> Wegfall einer Fahrspur pro Richtung und einiger Parkplätze nötig - Kaiserstraße – Südwesttangente: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
-> Nach Abmessungen der Luftbilder (Straßenbreite 19-20m) sollten 2 Fahrspuren pro Richtung (4×3,25m) + Eigener Bahnkörper (6m) möglich sein. Im Haltestellenbereich Wegfall einer Fahrspur nötig.
-> Alternativ eine Fahrspur stadtauswärts (1×3,25m), zwei Fahrspuren stadteinwärts (2×3,25m) + Eigener Bahnkörper (6m) + Radwege auf Gehweghöhe (2x2m) - Südwesttangente – Fürth Süd/Geberdorf: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
-> Gleiches wie oben, jedoch würde ich hier nur eine Fahrspur pro Richtung belassen, um auf beiden Seiten jeweils einen Zweirichtungsradweg (3m) zu bauen.
Ast Südstadt
- Schwabacher Straße – Stresemannplatz: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
-> Wegfall vieler Parkplätze nötig, da die Parkplätze nun parallel zur Fahrbahn sein müssen. - Stresemannplatz – Fronmüllerstraße: Straßenbündig
- Fronmüllerstraße – Phönix-Center: Eigener Bahnkörper: Rasengleis
-> Wegfall einiger Parkplätze nötig - Phönix-Center – Infra: Straßenbündig
* Auf diesem Abschnitt sehen die Planungen der Stadt Fürth zur Umgestaltung der Königstraße ohnehin schon den Wegfall einer Fahrspur pro Richtung vor
** Auch auf diesem Abschnitt sieht die Stadt Fürth zur Einbringung von Radverkehrsanlagen schon den Wegfall einer Fahrspur pro Richtung und einiger Parkplätze vor. Konkret sind eine gemischte Bus- und Radspur stadteinwärts und ein Radweg stadtauswärts geplant. Außerdem wird das linksabbiegen nur noch an der Kreuzung mit der Fichtenstraße möglich sein. Die Feuerwehr kritisiert jedoch, die Einsatzfahrten wären dadurch zu stark verlangsamt. Das wäre bei der Straßenbahn nicht der Fall, da die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte den Bahnkörper im Einsatzfall verwenden könnten. Für die Radspuren wäre dann leider kein Platz mehr, allerdings gibt es parallel zur Schwabacher Straße schon die Dambacher Straße die eine Fahrradstraße ist. Dazu könnte man die Radwege entlang der anderen Parallelstraße (Ludwigstraße) ausbauen.
Probleme
Fürther Michaeliskirchweih
Die Fürther Michaeliskirchweih erstreckt sich immer um den Oktober für ca. zwei Wochen auf der Straße und somit auf den Gleisen zwischen Fürth Hbf und Rathaus. Man hätte also folgende Optionen, um den Fahrbetrieb aufrecht zu erhalten:
- Straßenbahn ganz langsam durch die Kirchweih fahren lassen: Billigere Option, jedoch aufgrund der hohen Besuchszahlen auf der Kärwa vermutlich kaum möglich.
- Die Linie frühzeitig enden lassen: Die letzte mögliche Haltestelle wäre Rathaus. Wenn man eine Häuserblockumfahrung über Brandenburger Straße und Ludwig-Erhard-Straße baut, können die Fahrten dort wenden. Ein Inselbetrieb zwischen Phönix-Center/Fürth Süd und Fürth Hbf wäre möglich, jedoch abgeschottet vom Werk. So könnte man bei Fürth Hbf von der Straßenbahn in die U1 umsteigen, nach Rathaus fahren und dort wieder in die Straßenbahn umsteigen, was für diese zwei Wochen jährlich eine ganz gute Lösung wäre. Außerhalb der Öffnungszeiten, also 23 – 10 Uhr (11 an Sonn- und Feiertagen) könnten die Fahrzeuge (vielleicht sogar im Fahrgastbetrieb) durch die Kärwa fahren und hätten somit die Verbindung zum Werk.
- Ein alternativer Streckenverlauf: Statt die Strecke einen Bogen um die Innenstadt fahren zu lassen, könnte man sie auch durch die Fußgängerzone in der Schwabacher Straße bauen. Statt der Haltestelle Stadttheater, würde die Straßenbahn auf Höhe der Blumenstraße halten. Mein Argument, warum die Strecke den Umweg über Grüner Markt nehmen sollte, greift dann nicht mehr, da die Straßenbahn in der Brandenburger Straße oder Kohlenmarkt direkt neben einer der Treppen zur U-Bahn halten könnte. Nachteil daran wäre, dass der Weg zu den Bussen und zum Aufzug länger wäre. Vorteil wäre, dass man die Kirchweih größtenteils umfährt und dafür keine zusätzliche Wendeschleife bei Rathaus braucht. Man könnte zusätzlich durch den Königsplatz und die Henri-Dunant-Straße fahren und dadurch die Fahrzeit verkürzen.
Wegfall von Parkplätzen
Schon jetzt bei der Umgestaltung der Hornschuhpromenade und dem damit verbundenen Wegfall von ursprünglich 220 Parkplätzen gab es viel Kritik seitens der Anwohner, was zu einer Verzögerung des Projekts führte. Die Planung mussten geändert werden, sodass jetzt nur noch 180 Parkplätze entfallen. Bei der Straßenbahn wären es verteilt auf die ganze Strecke vermutlich ca. 300-500 Stellplätze, die wegfallen würden. Das würde vermutlich zu viel Kritik seitens der Anwohner, insbesondere in der Herrnstraße führen. Dort müssten die Parkplätze nämlich entlang der gesamten Straßenlänge, um einen eigenen Bahnkörper realisieren zu können, parallel zu Fahrbahn sein, statt diagonal. Der Grund für die hohe Parkplatzanzahl ist jedoch die Breite der Straße, deren Grund die Bauvorleistung von damals für eine eventuelle Erweiterung der Straßenbahn durch die Herrnstraße ist. Nachdem das Fürther Straßenbahnnetz abgebaut wurde, wurde die Breite der Straße durch Diagonalparkplätze aufgefüllt.
Erweiterungen
Denkbar wären nach dem Bau noch folgende Erweiterungen:
- Über Gebersdorf über die S4-Station Nürnberg-Stein nach Röthenbach, wie es Ulrich Conrad hier vorgeschlagen hat.
- Über Oberasbach nach Zirndorf, wenn die U3 nicht verlängert wird (was der aktuelle Stand ist). Ich würde die westliche Streckenführung ab Gebersdorf aus diesem Vorschlag von Rob übernehmen. Ich würde die Endhaltestelle des Zwieges Oberasbach aber in die Brandstätter Straße direkt vor den Playmobil-Funpark verschieben.
- Über Stadeln zur S1-Station Vach und zur StuB, wie es Ketchar hier vorgeschlagen hat.
Ich habe hier ein Maximalnetz aus diesen Erweiterung erstellt, wie ich es mir gut vorstellen kann.
Ähnliche Vorschläge
Diese Vorschläge sind ähnlich, beinhalten aber immer nur einen Abschnitt aus meinem Vorschlag:
- andos92: Westfriedhof – Fürth Südstadt
- IVP: Westfriedhof – Fürth Südstadt
- Ulrich Conrad: Westfriedhof – Fürth Hbf
- Ulrich Conrad: Fürth Hbf – Fürth Süd/Gebersdorf

Sowohl auf dem Südabschnitt als auch im Norden ist dieser Vorschlag schlicht zu umwegbehaftet mit allen Konsequenzen für Baukosten und Fahrzeiten.
Wäre es besser wenn die Linie im Süden die ganze Zeit der Schwabacher Straße folgt und ein Ast in die Südstadt abzweigt und dort endet?
Ich habe das mit den Ästen jetzt einfach Mal umgesetzt, lass mich gerne wissen, was du vom jetzigen Vorschlag hältst.
Den kurzen Ast im Süden würde ich noch weglassen und den Umweg über den Grünen Markt auch. Gefühlsmäßig hab ich so meine Bedenken ob der Weg zum Westfriedhof das Potential für eine Straßenbahn hat. Aber um überhaupt ans bestehende Netz und eine Zufahrt zum Depot zu ermöglichen ist er wohl notwendig. Denn ein Inselverkehr mit eigenen Werkstätten in Fürth wäre wohl zu viel des Guten. Bin gespannt was die Untersuchung der Stadt Fürth ergibt.
Den Umweg über Grüner Markt mache ich, weil die Haltestelle Rathaus für einen komfortablen Umstieg in die U-Bahn dort liegen sollte, wo auch die Bushaltestelle ist. Außerdem ist der Platz auf der B8 schon jetzt begrenzt und ich vermute eine Haltestelle passt da nicht mehr rein. Wenden und wieder züruck auf die B8 so wie die Busse es machen, ist wegen mangelndem Platz für einen Wendekreis vermutlich nicht möglich.
Den Südstadtast würde ich bauen, weil in der Südstadt viele Einwohner leben und das Phönix-Center vermutlich viele Fahrgäste anlocken würde.