Straßenbahn Freital: Linie B (Kesseldorf – Zauckerode – Deuben – Niederhäslich)

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Beschreibung des Vorschlags

ich finde den Gedanken einer Straßenbahn in Freitalsehr interessant. Eine Straßenbahnanbindung über Coschütz und Burgk wurde auch schon ein paar Mal vorgeschlagen. meine Vorschläge gehen aber weit darüber hinaus.

Zunächst möchte ich kurz erläutern, warum ich eine Straßenbahn in Freital für sinnvoll halte.

Freital hat fast 40.000 Einwohner und liegt direkt südlich von Dresden. Da eine Verknüpfung mit der Straßenbahn Dresden problemlos möglich wäre, lässt sich hier auch einiges an Infrastruktur sparen. Neue Betriebshöfe wären zum Beispiel nicht nötig. Die Hauptnachfrage liegt entlang 2 Achsen. Einmal in Nord-Süd-Richtung die Achse Potschappel – Deuben – Hainsberg -Weißeritzpark, welche ich bereits als Straßenbahn vorgeschalgen habe und dann in Ost-West-Richtung die Achse Wurgwitz – Zauckerode – Döhlen – Deuben – Niederhäslich. Verknüpfungen mit der Straßenbahn Dresden wären mit den Strecken Coschütz – Burgk – Deuben, Wurgwitz – Kesselsdorf und Potschappel – Felsenkeller – Plauen – Löbtau möglich.

Die Anbindung von Niederhäslich, Zauckerode, Wurgwitz und Kesselsdorf stellen aktuell die Buslinien C, E und F sicher. Die Linien E und F überlagern sich zu einem T15 und. Zusätzlich fährt noch alle 30 Minuten die Linie C. Diese braucht aber deutlich länger nach Freital Deuben. In der morgendlichen Schüler-HVZ fahren aber auch deutlich mehr Busse (tlw. Abstände von 3 Minuten). Die Linie E fährt noch alle 30 Minuten über Grumbach nach Wilsdruff. Die Verbindung würde zukünftig von der Linie X22 der Straßenbahn Dresden übernommen werden. Dazu müsste in Kesselsdorf umgestiegen werden. Zusätzlich würde zwischen Grumbach und Wurgwitz ein Bus fahren müssen, deri die Anbindung von Oberhermsdorf und Braunsdorf sichert.

In Kesselsdorf beginnt die Linie an der neu zu errichtenden Gleisschleife westlich des Ortes. Ich gehe davon aus, dass Kesselsdorf schon nach Dresden angebunden ist, wenn dieses Projekt verwirklicht wird. Man müsste also beim Bau der Schleife von Anfang an Wendekapazitäten für die Straßenbahn Freital schaffen.

Zwischen Kesselsdorf und Wurgwitz wäre die Trasse eingleisig. Das sollte im Normalbetrieb nicht zum Problem werden. Mit der eingezeichneten Ausweiche sollte auch ein 10- oder sogar ein 7/8-Minuten-Takt möglich sein, welcher aber in absehbarer Zeit nicht notwendig sein wird.

Zwischen Wurgwitz und Zauckerode gäbe es keine weiteren Besonderheiten. Die Strecke würde zweigleisig und straßenbündig verlaufen. An der Haltestelle Zauckerode Ambulatorium würde ein Stumpfgleis entstehen, damit aus Richtung Deuben Bahnen enden können.

Im folgenden Abschnitt habe ich mich nach gründlicher Abwägung für eine vielleicht etwas sonderbare Führung entschieden. Mein Ziel war nämlich alle dichtbebauten Gebiete von Freital zu erschließen. Um die Kosten niedrig zu halten, muss man dabei natürlich mit möglichst wenig Neubaustrecke auskommen und die Streckenäste so gestalten, dass eine möglichst effiziente Bedienung möglich ist. Nun liegt Freital Döhlen eigentlich perfekt zwischen Deuben und Zauckerode. Die Streckenführung ist aber leider nicht so einfach. Die Straßen sind zwar recht schmal, aber wenn man mit eingleisigen Abschnitten arbeitet passt das alles. Am Südende der Straße Am Langenrain müsste ein kleiner Teil des Gartens beanspruchtwerden, um dort ohne einen Abriss des Hauses durchzukommen.

In Deuben entsteht für die Straßenbahn eine Haltestelle mit Mittelbahnsteig in der Döhlener Straße genau zwischen Bahnhof und Busbahnhof. Zusätzlich entsteht eine Schleife für endende Bahnen und Haltepositionen mit Seitenbahnsteig für die Linie 3. Südlich von Deuben wird die Strecke über Wehrstraße und Krönertstraße geführt und das Weißeritzgymnasium mit über 1.000 Schülern anzubinden.

Danach führt die Trasse nach Niederhäslich. Dort wird eine Gleisschleife südlich des Dorfplatzes entstehen.

Auf der Linie B (Kesselsdorf – Wurgwitz – Zauckerode – Döhlen – Deuben – Niederhäslich) sehe ich zwischen Wurgwitz und Niederhäslich einen T10 vor. nach Kesselsdorf soll es erstmal nur alle 20 Minuten gehen. In der HVZ würde es, wie heute, Schülerverstärker geben.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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