Beschreibung des Vorschlags
Linienlänge: 13 Kilometer
Ob Münster eine Straßenbahn braucht müssen wir glaube nicht weiter diskutieren. Wie das Netz aussehen soll schon.
Pistl123, der warscheinlich aus Münster ist, hat ein wirklich sehr gutes Gesamtpaket ausgearbeitet. Ich habe da trotzdem meine Kritikpunkte. Dazu soll aber im Übersichtsvorschlag zum Gesamtnetz mehr kommen, von daher bitte Geduld haben🙏.
Wie die Infrastruktur zur Linie 1 aussehen soll, und warum ich diesen Streckenverlauf ausgewählt habe gehen wir jetzt durch;
Gievenbeck
Gievenbeck hat 22.000 Einwohner mit steigender Tendenz. Natürlich braucht es hier einen Straßenbahnanschluss. Diesen möchte ich als eine zentrale Nord-Süd-Stadtbahn, mitten im Grünstreifen gestalten. Es soll auf Höhe der Wartburg-Grundschule eine Schleife entstehen. In Gievenbeck entstehen 4 neue Haltestellen.
Sentrup
In Sentrup liegen das Universitätsklinikum was 11.000 Menschen Arbeit bietet, sowie der größte Standort der städtischen Universität. Hier soll inmitten der Albert-Schweizer-Straße eine Achse entstehen, welche diese Standorte erschließt. Es entstehen die Halte Soetenkamp, Universitätsklinikum mit Wendschleife, sowie die Haltestelle Einsteinstraße. Hier soll auch ein Umsteigeknoten mit dem Straßenbahnring entstehen, welcher eigene Erschließungsgebiete besitzt und tangentiale Routen bildet, welche die Innenstadt entlasten. Weiter bis zur Innenstadt führt die Strecke unmittelbar südlich der Einsteinstraße. Am Knotenpunkt Neutor bündeln sich diese Strecke mit Strecken aus Kinderhaus, Universität-Nord/Fachhochschule, Steinfurter Straße und Kinderhaus/Uppenberg.
Mauritz
Mauritz-Ost hat etwa 11.000 Einwohner, zusätzlich dazu werden auf dem Wege noch das Sankt-Josephs-Hospital sowie 5 Schulen erschloßen. Ich habe mich anders als Pistl123 dazu entschieden, die Strecke innerhalb von Mauritz weiter zu verlängern, einfach weil ich es höchst unattraktiv finde dass große Teile von Mauritz nicht erschloßen werden, und man somit nur mit Umstieg zur Straßenbahn kommt, und diese demnach geschwächt wird. Auch wenn die Strecke sich im einzelnen vermutlich nicht ganz so gut rechnen wird, ist sie trotzdem wichtig.
Die Strecke führt durch die Sternstraße, Manfred-von-Richthofen-Straße und durch die Mondstraße. Hier muss aufgrund der Platzverhältnisse straßenbündig trassiert werden. Diese etwas umwegige Führung ist notwendig, um das Klinikum sowie die Schulen besser anzubinden. Es entstehen insgesamt 9 neue Haltetsellen.
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Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass viele Lineinführungen einfach zufällig ausgewählt sind, denn bspw. kann ich nicht nachvollziehen, wieso eine Linie aus Gievenbeck nach Gremmendorf geführt wird, denn zum einen wäre eine solche Linie, für eine kleinere Stadt wie Münster verhältnismäßig sehr lang, und zum anderen hätten beide Äste unterschiedlich hohe Nutzung. Der Abschnitt Neutor – Gievenbeck hat ein viel höheres Einzugsgebiet, was sowohl Arbeitsplätze als auch Einwohner betrifft, und hätte demnach auch eine höhere Nachfrage als der Ast nach Gremmendorf. Optional wäre eine solche Führung von daher nicht, da mit einer Führung auf einer stärker frequentierten Achse bspw. größere Fahrzeuge oder ein besseres Angebot angeboten werden kann. Der Ast nach Mauritz hätte ein höheres Einzugsgebiet, oder zumindest ein ähnliches auf einer kürzeren Strecke, da hier 5 Schulen, das Feuerwehr-Institut, sowie das Sankt-Josephs-Klinikum angebunden werden, welche zumindest an Werktagen für eine hohe Nachfrage auf dem Streckenabschnitt Richtung Mauritz sorgen werden.
Insgesamt finde ich meine Führung insofern gut, da auf einem Großteil der Strecke unabhängiger Gleiskörper besteht, sowie auch durch die höheren Haltestellenabstände ein stadtbahnähnlicher Charakter besteht. Die Führung in Gievenbeck bietet vielleicht keine hohe Feinerschließung, aber dafür eine insgesamt schnelle Verbindung in die Innenstadt.
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Wenn man ein ganzes Netz ausarbeiten möchte, zeigen sich die Grenzen von LiniePlus. Keine Lösung ist perfekt, aber ich werde jetzt nur die Infrastruktur in den einzelnen Linienvorschlägen erwähnen, und den Betrieb und Anderes in einem Gesamtvorschlag durchnehmen. Ich bitte auch darum, Anmerkungen auf den Verlauf und die Infrastruktur auf die Außenstrecken zu begrenzen. Auch die Innenstadtlösung, sollte am besten im Gesamtvorschlag thematisiert werden. Bitte habt Geduld, ich rechne es jedem hoch an!

Bitte nicht mehrere Kategorien in einen Vorschlag einbauen. Diesen Bug werde ich in Kürze patchen, aber auch in der Zwischenzeit soll dieser nicht genutzt werden.
Eine bessere Darstellung von Tunneln und Brücken ist bereits Teil dessen was ich umsetzen möchte. Bis das passiert ist sollen aber bitte die seit langer Zeit bekannten Methoden um dies zu kennzeichnen genutzt werden.
Die Idee einer Stadtbahn Münster finde ich richtig gut und befürwortenswert. Auch die allgemeinen Ideen hinter den Linien, so auch bei dieser Linie 1. Bei den Details habe ich allerdings ein paar Fragen.
1. Warum trassierst du in Gievenbeck durch die Grünanlage? Schließlich nimmt man der dortigen Bevölkerung nicht nur Teile der zentralen Parkanlage, auch ist das Bauen, teilweise auf Bächen, nicht gerade leichter. Den Gedanken dahinter, einer zentralen Nord-Süd-Achse kann ich verstehen, wobei man die großen Bevölkerungsmassen allerdings nicht direkt anbindet. Diese leben größtenteils entlang der Hauptstraßen Dieckmannstraße, Von-Esmarch-Straße, etc.
2. Ebenso verstehe ich die Tunnelstrecke nicht so ganz. Warum nördlich über die Salzstraße und den nördlichen Teil des Hauptbahnhofs, wenn man bei einer südlicheren Trassierung größere Teile der Innenstadt mitnehmen und den Hauptbahnhof zentral anbinden könnte?
3. Warum Richtung Mauritz über die (unnötig enge) Brücke der Manfred-von-Richthofen-Straße und nicht über die Wolbecker Straße. Weniger Einwohner anbinden würde man auf diesem südlicheren Weg mMn auch nicht.
4. Warum befindet sich der Endpunkt in Mauritz am Tannenhof? Zum einen spricht die dichte Bewaldung eher gegen eine Wendeschleife dort und zum anderen befindet sich wenige Meter weiter nördlich ein wichtiger Verkehrsknoten, bzw. ein noch wichtigerer könnte sich dort befinden.
Viele Grüße
Danke!
Um Stadtteile fast flächendeckend anzubinden setze ich entweder auf einen Ring oder auf eine zentrale Achse. Alles andere wäre für einen guten Teil der Einwohner ziemlich zeitfressend. Aber im Grunde genommen hab ich dieses Netz nicht für die Feinerschließung sondern für die schnelle Verbindung zwischen Stadtteilen konzipiert.
Ganz einfach, es ging mir um eine Führung wo man keine Keller untergraben muss, denn dies würde bedeuten dass der Tunnel vielleicht 30 Meter tief liegen müsste, was das ganze teuer machen würde. Es wäre auch eine Führung im Süden möglich, wobei der zentrale Knotenpunkt an der Marievengasse läge, wobei diese Führung noch weniger Erschließungspotenzial für die Innenstadt hätte.
Weil man auf diese Weise die fünf Schulen am Friedhof anbindet, und ein Schlenker an der Sternstraße zur Wohlbecker Straße am Ende Zeitverschwendung wäre.
So weit südlich hätte ich mir das gar nicht vorgestellt. Eher eine leicht schärfere Kurve hinter der Pferdegasse von Westen kommend, sodass die Station gerade unter der Straße liegt. Nebenbei finde ich die Lage der Station Domplatz ohnehin etwas unglücklich. Der Domplatz ist einer der wichtigsten Plätze für Wochenmarkt etc., weshalb die Stationsaufgänge da schon störend wären (was auch gut bei den aktuellen Google-Satellitenaufnahmen zu sehen ist). Andererseits wäre der Domplatz sicherlich auch ein wichtiger Umsteigeknoten zwischen Bus und Bahn, da macht die Lage mitten auf dem Domplatz einen Umstieg nicht attraktiver. Hinter dem Domplatz müsste die Strecke die Gebäude unter dem Platz des Westfälischen Friedens unterqueren (ähnlich lang wie zwischen Domplatz und Salzstraße) und dann unter der Klemens-, Loer-, Kloster- und Windthorststraße, wobei nicht bedeutend mehr Gebäude unterquert werden müssten.