SPNV-Knoten Hettstedt

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Beschreibung des Vorschlags

Grund: Die ÖPNV-Anbindung der Stadt Hettstedt (14.000 EW) ist mehr als dürftig. Lediglich eine RE-Linie fährt dort. Alle 2 Stunden. Diese verkehrt von Erfurt bis Magdeburg, was beides nicht die wichtigsten Anlaufpunkte sind. Nach Halle fährt nicht mal ein Bus durch. Und nach Eisleben, Bernburg oder Aschersleben wäre auch eine Anschluss nötig. Zudem ist der Bahnhof ungünstig gelegen und aus der Innenstadt nicht gut erreichbar. Ausbaumaßnahmen in Hettstedt:

  • Neuer Hauptbahnhof auf Höhe der Napianstraße mit 2 Stumpf- und einem doppeltem Durchgangsgleis
  • Alter Bahnhof wird zum Südbahnhof
  • Modernisierung des Güterbahnhofs
  • Komplett zweigleisiger Ausbau

Zusätzliche Ausbaumaßnahmen:

  • Reaktivierung HHE mit Elektrifizierung
  • Verbindungskurve Eisleben – Hettstedt
  • Zweigleisiger Ausbau Sandersleben – Sangerhausen
  • Elektrifizierung bis Halberstadt, Magdeburg, Bernburg und Blankenheim

Linien: RE 10: Magdeburg – Staßfurt – Hettstedt – Sangerhausen – Erfurt T120 RB 59: Erfurt – Sangerhausen – Hettstedt T120 S3: Wurzen – Leipzig – Halle – Halle-Dölau – Hettstedt T30 bis Dölau, T60 bis Hettstedt RB?: Eisleben – Hettstedt (-Aschersleben – Halberstadt) T60 (T120) RB?: Hettstedt – Sandesleben – Aschersleben/Bernburg T60 (T120)   Liebe Grüße Tschaki

Metadaten zu diesem Vorschlag

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8 Kommentare zu “SPNV-Knoten Hettstedt

  1. Ich halte deinen Vorschlag – zumindest in Teilen – für nicht realisierbar und nicht wirklich sinnvoll, aber im Einzelnen:

    Neuer Hauptbahnhof auf Höhe der Napianstraße mit 2 Stumpf- und einem doppeltem Durchgangsgleis

    Das sieht platztechnisch arg eng aus. Wie wäre es, wenn du den Südbahnhof ausbaust und im Norden nur einen ein-/zweigleisigen Haltepunkt planst?

    Reaktivierung HHE mit Elektrifizierung

    Warum? Um Halle und Hettstedt zu verbinden? Denn an der Strecke liegen keine wirklich bedeutenden Orte. Und die Verbindung von Halle und Hettstedt kriegt man günstiger, eine einfache Kurve südlich von Sandersleben würde diese Verbindung ermöglichen.

    Verbindungskurve Eisleben – Hettstedt

    Kann man sicherlich machen, ist aber nicht dargestellt (und eigentlich ein separater Vorschlag). Aber wofür braucht es diese Verbindung? Wäre interessant, wenn du das noch mal etwas ausführen könntest.

    Elektrifizierung und zweigleisigen Ausbau begrüße ich im Allgemeinen natürlich immer, wäre aber schön, wenn du stichhaltige Begründungen liefern könntest, warum das gerade hier sinnvoll ist. So bleibt es für mich erstmal nur ein Wunsch.

    1. Moin, und danke für deine Hinweise,

      1.: Das mit den Bahnhöfen hatte ich mir eigentlich auf earth angeschaut und hatte dort keine Platzprobleme erkennen können. Kann da aber auch nochmal drüberschauen.

      2.: Die Reaktivierung der HHE ist auch schon von vielen Seiten geplant und würde in meinen Augen viel Sinn machen, da das Gleis in Teilen noch ziemlich gut erhalten ist. Zudem sind dort schon einige Orte, welche eine Reaktivierung rentabel machen würden

      3.: Die Kurve ist nicht dargestellt da sie hier erstmal nicht dazugehört sondern als als zusätzliches Ausbauprojekt für diesen Vorschlag interessant wäre. Sie wäre für den von mir erwähnten RB nach Eisleben sinnvoll und notwendig.

       

      Liebe Grüße Tschaki

      1. Das mit den Bahnhöfen hatte ich mir eigentlich auf earth angeschaut und hatte dort keine Platzprobleme erkennen können. Kann da aber auch nochmal drüberschauen.

        Zwischen Bestandsgleis und Feldstraße sind es 10m mit einer ziemlichen Böschung, abfallend zur Straße hin. Das ist für ein zweites Gleis und einen Mittelbahnsteig ziemlich eng. Die Verschwenkung des Gleises im Süden nach Westen halte ich aufgrund der dortigen Böschung, hier abfallend zum Gleis hin, ebenfalls nicht für realistisch. Mit Spundwänden lässt sich der Platzbedarf für die Höhenunterschiede vielleicht noch mal Ewas reduzieren, aber auch nicht beliebig, zumal ja auch die Lichträume eingehalten werden müssen. Außerdem liegt der Bahnsteig in der Kurve, was ebenfalls nicht so schön ist.

         

        Zudem sind dort schon einige Orte, welche eine Reaktivierung rentabel machen würden

        Welche sind das denn? Größter Ort an der Strecke ist so weit ich weiß Gerbstedt mit ca. 3.000 EW.

        Fehler der Autokorrektur entfernt
        Baum

  2. Die Verbindungskurve, die du zwischen der Strecke nach Gerbstedt und der nach Klostermansfeld eingezeichnet hast, hat einen viel zu engen Radius. Mindestradius sind 180 m, laut EBO.

      1. Ein bisschen.

        Das ist zwar immernoch viel zu eng, aber es wäre ja genug Platz da, um auch eine richtige Kurve zu bauen. Ich weiß nicht, was daran so schwer ist Kurven annähernd richtig zu zeichnen. Wir haben doch extra einen Maßstab auf der Karte. 🙁

  3. Die Idee eines zentrumsnäheren Halts hatte ich auch schon mal vor ein paar Jahren (siehe Kommentar), hat sich aber platzmäßig schon als sehr eng herausgestellt. Da kriegst du wohl maximal einen Bahnsteig oder ein weiteres Gleis hin. Ein Busknoten ließe sich dort auch kaum errichten.

    Grundsätzlich ist eine bessere Anbindung Hettstedts aber sowohl von der Lage als auch von dem Takt her geboten. Würde aber auch lieber einen Gang zurückschalten, wie in den anderen Kommentaren angedacht, dann ist es realistischer.

  4. das klingt alles sehr aufwendig. ist es nicht besser, in bestehende infrastruktur zu investieren, um anschlüsse zu verbessern und auch neue linien zu kreieren?

    ausbau halle-sangerhausen-erfurt, um nullknoten in sangerhausen zu errichten
    hettstedt wird damit zum halbknoten und umsteigepunkt zum busverkehr
    möglicher haltepunkt nord höhe gerbstedter straße
    sandersleben
    halle ist ice-halbknoten, der re wird zum se und hält ab trotha bis könnern alle stationen, dort bildet sich ein nullknoten.
    sanderleben wird somit 15/45 übergang, aschersleben nullknoten, halberstadt halbknoten

    mögliche linien:
    re oder se erfurt-magdeburg stündlich
    se halle-goslar stündlich
    rb sangerhausen-sandersleben-halberstadt (ermöglicht die beschleunigung des se im abschnitt sandersleben-halberstadt: notwendige neue kreuzung in gatersleben) oder sangerhausen-sandersleben (kopf)-halle (ermöglicht die beschleunigung des se im abschnitt sandersleben-halle: kreuzung halle trotha).

    sangerhausen-sandersleben ist dann halbstündlich befahren (reaktivierung hergisdorf zur kreuzung notwendig)

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