S17 Wuppertal – Köln – Bonn – Koblenz

 

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Beschreibung des Vorschlags

Edit: Der Streckenverlauf zwischen Köln-Mülheim und Opladen wurde korrigiert.

Die Relationen Wuppertal – Solingen – Köln und Köln – Bonn – Koblenz verzeichnen ein sehr hohes Pendler- wie Fahrgastaufkommen und der derzeitige Verkehr kann dieser Nachfrage nicht mehr gerecht werden: So verzeichnen die Autobahnen A1 und A3 täglich Staus, während der Regionalverkehr (RE5, RE7, RB26, RB48) vor allem im Berufs- und Freizeitverkehr überfüllt ist.

Eine langfristige Lösung ist jedoch mit dem Ausbau der S-Bahn Köln in Sicht: So soll eine S17 die Städte Köln, Hürth, Brühl, Bornheim und Bonn miteinander verbinden, optional kann sie auch nach Opladen und Solingen verlängert werden, was auch im NRW-Takt 2040 festgeschrieben ist. Allerdings werden viele andere Gebiete liegen gelassen: Das linke Rheintal sowie die Großstädte Koblenz und Wuppertal können nicht von diesem Vorhaben profitieren, da sie weiterhin nur durch Regionalzüge an Köln angeschlossen sein werden.

Daher schlage ich vor, die S17 einerseits nach Koblenz Hbf und andererseits nach Wuppertal-Oberbarmen zu verlängern.

Weite Abschnitte wurden bereits von Tramfreund94 (Wuppertal – Köln und Bonn – Koblenz) und Lars0603 (Remagen – Koblenz) vorgeschlagen, allerdings ist hier eine durchgehende S-Bahn Wuppertal – Koblenz vorgesehen.

Betriebskonzept:

Die S17 soll alle RB-Halte übernehmen, wobei die Haltepolitik durch sämtliche (geplante) S-Bahn-Stationen erweitert wird. Neu hinzukommen sollen also: Unterbarmen, Steinbeck, Zoologischer Garten, Sonnborn, Landwehr, Alkenrath, Dünnwald, Höhenhaus, Buchforst, Kalk West, Hansaring, Aachener Straße, Weißhausstraße und Klettenberg.

Als Taktung ist ein T20 zwischen Wuppertal und Remagen vorgesehen, während der Abschnitt Remagen – Koblenz im T30 bedient wird: So befahren zwar 2/3 aller Züge die Gesamtstrecke, eine Fahrt muss allerdings – analog zur RB26 – 10 Minuten in Remagen warten (wegen der Überholungen).

Da die S17 – abgesehen vom Abschnitt Opladen – Köln-Mülheim – fast die ganze RB48 sowie den nördlichen Abschnitt (Köln – Koblenz) der RB26 abdeckt, sollen die Regionalbahnen zugunsten der S-Bahn entfallen. Damit rücken vor allem auf RE-Ebene mehrere Verbesserungen in greifbare Nähe:

  • Verdichtung des RE7 zu einem T30, mit zusätzlichen Halten in Köln-Mülheim, Leverkusen-Manfort, Wuppertal-Vohwinkel und Wuppertal-Barmen.
  • Mülheim und Vohwinkel werden heute schon gelegentlich als RE7-Ersatzhalte genutzt, sodass zumindest diese Ausnahmen zur Regel gemacht werden können.
  • Schon heute ist der RE7 im Vergleich zum Auto unschlagbar schnell, da er Wuppertal und Köln in 33 Minuten anbindet. Das Auto benötigt mind. 50% mehr Fahrzeit – wegen Staus aber oft deutlich länger -, sodass die Bahn dort ein großes Potenzial abgreifen kann.
  • Der RRX4/6 (früher RE5) kann erheblich beschleunigt werden. Er soll zwischen Köln und Koblenz nur noch diese Stationen anfahren: Köln-Mülheim, Köln Messe/Deutz, Köln Hbf, Köln Süd, Brühl, Bonn Hbf, Bonn-Bad Godesberg, Remagen, Andernach, Koblenz Stadtmitte und Koblenz Hbf. So ergibt sich eine schnelle Expressverbindung Köln – Koblenz im T30.
  • Netter Endeffekt: Der Knoten Köln wird erheblich entlastet, da die RB in S-Bahnen aufgegangen sind.

Nötige Investitionen:

Die Strecken sind überwiegend nur zweigleisig, sodass weite Abschnitte – teilweise sogar offiziell geplant – drei- bis viergleisig ausgebaut werden müssen. 

Außerdem soll der RE49 nicht mehr die S-Bahngleise benutzen, sondern über eine Gleisverbindung zur Fernbahn den Wuppertaler Hbf erreichen. Ein zumindest teilweiser Ausbau in Barmen wäre ebenso wenig verkehrt, da bereits 7 S-Bahnen/Stunde den Halt anfahren.

Vor- und Nachteile:

Der größte Vorteil ist, dass niemand seine Anbindung verliert, im Gegenteil: Es werden wegen der zusätzlichen Halte sogar mehr Gebiete erschlossen, sodass die Hauptbahnhöfe (Wuppertal, Solingen, Köln) entlastet werden und deutlich mehr S-Bahnen in den einzelnen Städten fahren können (8 S-Bahnen/h -> 11 S-Bahnen/h). Außerdem gibt es auf ganzer Strecke ein deutlich besseres Angebot, da mindestens eine zusätzliche stündliche Verbindung angeboten wird. Auch die einstigen Holpertakte fallen vielerorts weg oder werden noch minutengenauer.

Nachteilig ist hingegen, dass die S-Bahn nicht auf ganzer Strecke interessant ist, sondern nur auf bestimmten Abschnitten: Wuppertal – Köln und Köln – Koblenz. Wegen des langen Zuglaufs ist zudem mit einer erhöhten Verspätungsanfälligkeit zu rechnen, vor allem im Rheintal.

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13 Kommentare zu “S17 Wuppertal – Köln – Bonn – Koblenz

  1. Das ist eine sehr lange S-Bahn Linie, mit Verspätungspotenzial. Ich verstehe deinen Vorschlag, die RB48 zu ersetzen.

    In dem Abschnitt zwischen Köln Mülheim und Opladen wurde ich die östliche Trasse bevorzugen, weil dort dann auch die Wohngebiete besser angebunden werden. Darüber würde bereits hier diskutiert.

  2. Nachteilig ist hingegen, dass die S-Bahn nicht auf ganzer Strecke interessant ist, sondern nur auf bestimmten Abschnitten: Wuppertal – Köln und Köln – Koblenz.

    Auf dem Abschnitt Wuppertal-Köln ist diese Linie vielleicht noch gerade so akzeptabel, für die Strecke Köln-Koblenz wird sich jedoch niemand in diese S-Bahn setzen.

    Eine solch lange Linie hat ausschließlich Nachteile: Durch den sehr langen Streckenabschnitt im Mischbetrieb steigt die Verspätungsanfälligkeit viel zu stark, die Züge würden also nahezu nie pünktlich in Köln ankommen und dann auf der Kölner Stammstrecke ihre Verspätung auf zahlreiche weitere Linien weitergeben.

    Zwischen Gruiten und Barmen sollte abschnittsweise auch das fünfte bzw. sechste Gleis errichtet werden, um auch den dortigen starken S-Bahnverkehr zuverlässiger und flexibler zu machen.

    Ist völlig unnötig, da die Wuppertaler Stammstrecke noch reichlich Kapazität übrig hat. Aber klar: Wenn man die einzelnen Linien absichtlich so verspätungsanfällig macht, wie du es hier vorhast, dann reicht die Kapazität selbstverständlich nicht aus.
    Die Idee eines S-Bahnnetzes ist ja, dass die Linien möglichst viel auf eigenen Gleisen verkehren, damit sie stets pünktlich sind und somit auf der Stammstrecke in sehr dichten Takten fahren können.

    1. Auf dem Abschnitt Wuppertal-Köln ist diese Linie vielleicht noch gerade so akzeptabel, für die Strecke Köln-Koblenz wird sich jedoch niemand in diese S-Bahn setzen.

      Da die S-Bahn (Solingen -) Köln – Bonn bereits offiziell geplant wird (und meine Verlängerungen wahrscheinlich zu viel des Guten ist), könnte man diese auf den Abschnitt Wuppertal – Remagen beschränken. Die RB48 fuhr übrigens tatsächlich mal nach Remagen, wurde jedoch in RLP abbestellt.

      Eine solch lange Linie hat ausschließlich Nachteile: Durch den sehr langen Streckenabschnitt im Mischbetrieb steigt die Verspätungsanfälligkeit viel zu stark, die Züge würden also nahezu nie pünktlich in Köln ankommen und dann auf der Kölner Stammstrecke ihre Verspätung auf zahlreiche weitere Linien weitergeben.

      Zumindest im Bereich (Solingen -) Köln – Bonn sind separate S-Bahngleise vorgesehen, sodass sich die Verspätungen in Grenzen halten. Ab Gruiten könnte die S17 auf die S-Bahngleise in Wuppertal ausweichen, sodass die Fernbahn nicht belastet wird.

      Ist völlig unnötig, da die Wuppertaler Stammstrecke noch reichlich Kapazität übrig hat. Aber klar: Wenn man die einzelnen Linien absichtlich so verspätungsanfällig macht, wie du es hier vorhast, dann reicht die Kapazität selbstverständlich nicht aus.

      Naja, mit dieser Aussage kann ich mich weniger anfreunden. Von „reichlich[er] Kapazität“ kann insofern nicht die Rede sein, weil der RE49, die S9 und S28 in Vohwinkel durch einen eingleisigen Tunnel fahren müssen und sich so behindern: Gerade die S9 ist/war aus meiner Erfahrung die unzuverlässigste Linie. Auch gibt es Trassenkonflikte: Die S28 kann derzeit nur im T20/40 nach Wuppertal fahren und fährt in Sonnborn durch, was aber auch gut daran liegen könnte, dass Dieselfahrzeuge eine niedrige Beschleunigung haben.

      Ich hatte übrigens nicht die Absicht, eine unpünktliche Linie zu erschaffen. Primär geht es mir darum, dass auch Wuppertal und das Rheintal (evtl. auch Koblenz) von besseren Verbindungen nach Köln profitieren. Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet Wuppertal und Remagen (jeweils mit vielen Auspendlern nach Köln bzw. auch Bonn) liegen gelassen werden und weiterhin nur mit Regios an Köln angeschlossen bleiben.

      1. Von „reichlich[er] Kapazität“ kann insofern nicht die Rede sein, weil der RE49, die S9 und S28 in Vohwinkel durch einen eingleisigen Tunnel fahren müssen

        1. Ist dies nicht die Wuppertaler S-Bahn Stammstrecke und
        2. Ist diese Eingleisigkeit auch nur einen halben Kilometer lang.

        Ich hatte übrigens nicht die Absicht, eine unpünktliche Linie zu erschaffen.

        Das glaub ich dir, dennoch ist dies schlichtweg die logische Konsequenz aus einer solchen Linie.

        Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet Wuppertal und Remagen liegen gelassen werden und weiterhin nur mit Regios an Köln angeschlossen bleiben.

        Da beide Städte recht weit von Köln entfernt sind, sind die Regios besser als S-Bahnen: Ich hab lieber einen T30 bei 35 Minuten Fahrtzeit (Remagen-Köln) als einen T20 bei 48 Minuten Fahrtzeit.

        1. 1. Ist dies nicht die Wuppertaler S-Bahn Stammstrecke

          Entschuldigung, ich hätte noch hinzufügen sollen, dass der RE49 in Wuppertal und Essen jeweils die S-Bahngleise nutzt.

          Da beide Städte recht weit von Köln entfernt sind, sind die Regios besser als S-Bahnen: Ich hab lieber einen T30 bei 35 Minuten Fahrtzeit (Remagen-Köln) als einen T20 bei 48 Minuten Fahrtzeit.

          Stimmt auch, die S17 würde durch die zusätzlichen Halte auch im nördlichen Abschnitt (Wuppertal – Köln) noch länger brauchen als die RB48. Ob sie – analog zur RB48 – ohne die S-Bahn-Halte in Wuppertal und Köln (Kalk West, Buchforst) fahren soll oder als klassische S-Bahn weiterfahren soll, wäre hier die andere Frage.

          Man könnte etwas an der Taktung feilen: Im VRR ist ein T15/30 für S-Bahnen vorgesehen, im VRS der T20. Die erste Fahrt hat einen kurzen Fahrgastwechsel in Solingen Hbf, die zweite Fahrt könnte 10 Minuten warten (quasi als Zeitpuffer), die dritte wäre ein Kurzläufer (Solingen – Remagen). So ergibt sich zwischen Wuppertal – Solimgen (und ggf. Remagen – Koblenz) jeweils ein T30, dazwischen ein T20. Ein ähnliches Konzept gibt es schon bei der S1 in Duisburg (Mo-Fr) und der S6 in Düsseldorf (Wochenende).

          Mit der S17 habe ich aber auch umfangreichere Ausweitungen auf RE-Ebene vorgesehen, da die RB. ja wegfallen und z.T. andere Fahrplanlagen übernommen werden können.

  3. Ein guter Ansatz die S17 in Zukunft weiter zu verlängern. Die Strecke nach Wuppertal ist ja sogar auf der offiziellen Seite (Grafik zum Ausbau 2030+) leicht angedeutet. Wie bereits mehrfach gesagt, ist die Strecke ohne eigenen Gleiskörper auf der linken Rheinstrecke (die heillos überlastet ist) aber so Verspätungsanfällig, dass man diese nicht mehr sinnvoll als S-Bahn betreiben kann; die ganze Verspätung würde innerhalb Kölns auf alle anderen S-Bahn Linien übertragen werden. Damit diese Strecke also Sinn ergibt, müsste zwischen Bonn und Koblenz die linke oder rechte Rheinstrecke (welche ist egal, da Güterzüge für den Großteil der Auslastung sorgen) komplett viergleisig ausgebaut werden, und das teilweise mitten durch Ortschaften durch. Viel Spaß beim Tunnelbau…

    Wie die Situation Richtung Wuppertal aussieht kann ich nicht gut beurteilen, aber auch diese Strecke ist sehr stark befahren, und bräuchte einen Ausbau um die S-Bahn sinnvoll unterzubringen. Nur eine Sache: Wofür die Station am Dünnwalder Kommunalweg? Da sind nur Felder weit und breit!

    1. Wie bereits mehrfach gesagt, ist die Strecke ohne eigenen Gleiskörper auf der linken Rheinstrecke (die heillos überlastet ist) aber so Verspätungsanfällig, dass man diese nicht mehr sinnvoll als S-Bahn betreiben kann; die ganze Verspätung würde innerhalb Kölns auf alle anderen S-Bahn Linien übertragen werden.

      Der Mischverkehr soll nicht auf der ganzen Strecke stattfinden: Zwischen Köln und Bonn sind separate S-Bahngleise vorgesehen, sodass zumindest dieser Abschnitt gedeckt ist.

      Damit diese Strecke also Sinn ergibt, müsste zwischen Bonn und Koblenz die linke oder rechte Rheinstrecke (welche ist egal, da Güterzüge für den Großteil der Auslastung sorgen) komplett viergleisig ausgebaut werden, und das teilweise mitten durch Ortschaften durch. Viel Spaß beim Tunnelbau…

      Im weiteren Verlauf nach Remagen und Koblenz gibt es tatsächlich Probleme, aber eben auch wenige mehrgleisige Bahnhöfe (Remagen, Brohl, Andernach) und Abschnitte (Koblenz-Lützel – Koblenz Hbf). Daher wäre es sinniger, die S17 nur bis Remagen zu führen und dort einen Anschluss an die Regios nach Koblenz sicherzustellen, weil Remagen am nächsten zu Bonn liegt.

      Wie die Situation Richtung Wuppertal aussieht kann ich nicht gut beurteilen, aber auch diese Strecke ist sehr stark befahren, und bräuchte einen Ausbau um die S-Bahn sinnvoll unterzubringen.

      Nur eine Sache: Wofür die Station am Dünnwalder Kommunalweg? Da sind nur Felder weit und breit!

      Laut dem NRW-Takt soll die S17 zwischen Mülheim und Opladen dreimal halten, davon einmal in Manfort. Da mir die anderen zwei Halte unbekannt sind, konnte ich hier nur spekulieren, wo sie geplant werden könnten.

      Dünnwald ist eine „Milchkanne“ und S-Bahnen halten eben an jeder Milchkanne (mit wenigen Ausnahmen wie Express-S-Bahnen). Auf dem Kommunalweg fahren übrigens auch die 155 und 156, sodass mir hier ein Verknüpfungspunkt S-Bahn – Bus sinnvoll erscheint.

      1. Daher wäre es sinniger, die S17 nur bis Remagen zu führen und dort einen Anschluss an die Regios nach Koblenz sicherzustellen, weil Remagen am nächsten zu Bonn liegt.

        Wieso muss dieser Anschluss in Remagen stattfinden? Zwischen Bonn und Remagen müssen die S-Bahnen dann ja im Mischbetrieb fahren. Im D-Takt soll dieser Anschluss in Bonn bestehen, bis dort sollen ja separate Gleise gebaut werden.

        Laut dem NRW-Takt soll die S17 zwischen Mülheim und Opladen dreimal halten, davon einmal in Manfort. Da mir die anderen zwei Halte unbekannt sind, konnte ich hier nur spekulieren, wo sie geplant werden könnten.

        Die drei Halte sind Alkenrath, Dünnwald und Höhenhaus: Die S-Bahn soll über die Güterzugstrecke fahren, da diese durch Wohngebiete führt.

        1. Wieso muss dieser Anschluss in Remagen stattfinden? Zwischen Bonn und Remagen müssen die S-Bahnen dann ja im Mischbetrieb fahren. Im D-Takt soll dieser Anschluss in Bonn bestehen, bis dort sollen ja separate Gleise gebaut werden.

          Und bis Bonn kann die Strecke auch sinnvoll ausgebaut werden (Platztechnisch), danach ist die linke (und rechte) Rheinstrecke so am Hang gebaut, dass häufiger Erdrutsche zu Sperrungen oder Entgleisungen führen. Ohne viele teure Tunnel kommt man da eher nicht aus…

          1. Die Verlängerung mindestens bis Remagen hatte ich auch deshalb in Erwägung gezogen, da die RB48 für kurze Zeit (2002 – 2003) auch bis Remagen fuhr, womit diese Stadt nach mehreren Jahrzehnten wieder eine zweite RB-Verbindung nach Köln und Bonn hätte.

            Ich sah bei der Verlängerung nach RLP auch das Potenzial, den RE5 (künftig RRX4/6) etwas zu beschleunigen, da die vielen Zwischenhalte (hinter Bonn Hbf) ihn ausbremsen.

            Da die Probleme an der Rheinstrecke wahrscheinlich ungelöst bleiben, überlege ich, die S17 auf den Abschnitt Wuppertal – Köln – Bonn (Bonn Hbf, Bad Godesberg oder Mehlem?) zu begrenzen, sodass immerhin die RB48 ersetzt wird. Ich finde es – wie bereits oben erwähnt – weniger gut, dass Wuppertal keine S-Bahn nach Köln bekommt, Düsseldorf und Mönchengladbach hingegen schon (MG und D sind wegen des RE8/der RB27/der S6 noch weiter entfernt als W, die Fahrzeit liegt bei knapp einer Stunde).

  4. Mittlerweile finde ich meine Verlängerung nach Koblenz nicht mehr so ganz sinnvoll: Klar, die RB26 fährt schon im T60, sie wird aber jetzt schon in Remagen überholt. Außerdem ist der RE5 häufig zu spät, sodass auch der Folgezug entsprechend ausgebremst wird.

    Da die Ahrtalbahn hinsichtlich des Pendleraufkommens stark auf Bonn und Köln ausgerichtet und deutlich kürzer ist, finde ich jetzt eine Verlängerung bis Ahrbrück sinnvoller. So können auch die RB30 und RB39 ersetzt werden und die S17 hätte dann deutlich weniger Probleme mit dem Mischbetrieb.

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