2 Kommentare zu “S-Bahn Hamburg S5/S6 Kaltenkirchen/Elbgaustraße

  1. Einer der Hauptgründe für das „Easy-Peasy-Netz“, außer Marketing, war eine optimale Nutzung der Zweisystemfahrzeuge. Anstatt verteilt auf S21 (nach Kaltenkirchen) und S3 (nach Stade) auf eine einzige Linie S5/31 (nach Kaltenkirchen und Stade).

    Das ändert auch nicht die hohe Anzahl der verfügbaren Züge, welche in Zukunft auch von der S4 benötigt werden nach Bad Oldesloe und vielleicht irgendwann auch Itzehoe und Kellinghusen.

    Vielleicht sollte die S6 lieber als S5 fahren bis der Ast nach Bahrenfeld eröffnet ist, um es easy peasy zu halten, aber man kann auch einen besseren Takt direkt als neue Linie vermarkten.

  2. Dadurch können Fahrgäste anhand der Liniennummer eindeutig die Route/das Ziel erkennen (S5 immer Stade/Buxtehude bzw. Elbgaustraße, S6 immer Kaltenkirchen).

    Naja, die Fahrgäste können das ja heute schon besser, wenn sie die Endpunkte Poppenbüttel oder Airport bei der S1 oder Berliner Tor bei der S5 unterscheiden. Es handelt sich ja um eine Station (Elbgaustraße), dafür braucht man jetzt nicht noch zusätzlich zur ohnehin vorhandenen Zielanzeige am Bahnsteig und Zug noch eine zusätzliche Liniennummer, die den Unterschied klarstellt.

    Es besteht ein einheitlicher Takt von bis zu 3 S-Bahnen pro 10 Minuten bis Neugraben, auf der Verbindungsbahn in der HVZ sogar 4 S-Bahnen pro 10 Minuten.

    Das ist aber doch unabhängig von dem Vorschlag geplant mit der Verdichtung durch die S6.

    Pünktlichkeit: Durch die Teilung in S5/S6 würde die Pünktlichkeit beider Linien verbessert. Verspätungen auf einer der beiden risikobehafteten Wechselstromabschnitte würden sich nicht auf die Pünktlichkeit der Züge des anderen Wechselstromabschnittes auswirken.

    Abgesehen davon, dass möglicherweise der Systemwechsel ein Problem darstellt, ist doch im Süden aber v.a. die Infrastruktur ein Problem mit ggfs. Mischverkehr zum RE und regelmäßigen BÜ-Störungen. Im nördlichen Abschnitt würde die S-Bahn doch geschlossen auf eigenen Strecken verkehren, sodass ich hier weniger Verspätungsgefahr sehe.

    Anbindung Osdorfer Born: Für die Strecke nach Lurup/Osdorfer Born müsste eine neue Liniennummer (mglw. S7?) mit eigener Taktung eingeführt werden.

    Wieso, das kann dann ja in deinem Konzept eben die S5 als Linie von der Verbindungsbahn machen. In Richtung Elbgaustraße kann im Zweifel dann auch eine verlängerte S4 von Diebsteich aus für Taktverdichtung sorgen. Auf der Kurve Holstenstraße – Diebsteich reicht wie heute ein 10min-Takt (deine S6).

    Insgesamt überzeugt mich aber dein Konzept insbesondere wegen den Begründungen nicht. Letztendlich finde ich ein System aus S3 und S5, welches die Strecken Mo-So bedienen wird, sowie einer S6, welche in der HVZ den Kernabschnitt verdichtet, besser. Letztendlich hat man mit der S6 auch eine Linie, welche im Störungsfall einfach ausgelegt werden kann, ohne dass irgendwelche Halt nicht bedient werden. Bei deinem Konzept hat jede Linie einen exklusiven Außenast, sodass man irgendwie alle Linien fahren müssen. Das verkompliziert das System unnötig.

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