Beschreibung des Vorschlags
Moin!
Ritterhude ist eine mittelgroße Gemeinde am Rande Bremens. Der Kernort hat ca. 10.000 Einwohner. Das Busangebot ist bislang nur mäßig gut. In diesem Konzept möchte ich eine Variante für ein verbessertes Angebot zusammenfassen.
Wie sieht das Konzept aus?
Die BSAG-Stadtbuslinie 94 wird alle 30 Minuten über Marßel bis zum Bahnhof Ritterhude verlängert. Dabei bindet sie die relevantesten Gebiete (Wohnviertel und Ortszentrum) auf einer möglichst kurzen Strecke an. Es entstehen 2 neue Haltestellen, wobei die meisten Halte für Gelenkfahrzeuge ausgebaut werden müssten.
Die Regionalbuslinie 680 fährt nicht über den aktuellen Linienweg (An der Untermühle/Ortszentrum), da dieser von der 94 übernommen wird und stattdessen über die B74. So bekommt Ritterhude-Nord erstmalig eine attraktive ÖPNV-Anbindung und die Fahrzeit zwischen Osterholz-Scharmbeck und Bremen wird um einige Minuten verkürzt. Alle 60 Minuten (jede zweite Fahrt) bindet die 680 trotzdem das Ortszentrum an, in Form eines zweiten Linienwegs über Wasserhorst/Oslebshauser Landstraße (siehe dieser Vorschlag).
Die BürgerBus-Linie 654 wird durch dieses Konzept meiner Meinung nach deutlich attraktiver gemacht. Aktuell teilt sie sich über mehrere Kilometer die Strecke mit der 680, sodass sie kein neues Einwohnerpotential erschließt. Stattdessen könnte sie das bisher gar nicht angebundene Südwest-Ritterhude anbinden, bei gleicher Streckenlänge.
Warum?
Ziel ist es allgemein, die Attraktivität des ÖPNV in Ritterhude zu verbessern. Dazu zählt ein dichterer Takt auf der Hauptachse, sowie die Anbindung von mehr Einwohnern. Gleichzeitig wird der ÖPNV teils sogar effizienter. Das ganze Konzept ist zudem gering aufwendig.
