Beschreibung des Vorschlags
Das Regional Stadtbahn Projekt ist ein zusammenschluss aus 6 Verkehrsbetrieben, die ein Fahrzeug in Auftrag gegeben haben welches sowohl nach BoStrab im Straßenbahnbetrieb, als auch nach EBO im Eisenbahnbetrieb fahren kann. Im Raum Tübingen soll ein größeres S-Bahn Netz entstehen mit mehreren Reaktivierungen. Stadler ist der Hersteller, und nennt das Fahrzeug CityLink TramTrain. Es hat eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h, und ist innen ziemlich geräumig für eine Stadtbahn.
So ein Fahrzeug könnte sich recht gut für Reaktivierungen eignen. Vor allem in Bayern, da Bayern das einzige Bundesland ist, mit dem viel zu restriktiven 1000er Kriterium für Reaktivierungen. Da Strecken nach BoStrab und nicht nach EBO reaktiviert werden würden, würde man das Kriterium umgehen und stattdessen nach dem Kosten-Nutzen-Faktor Förderung beantragen.
Dieser Vorschlag verbindet Roth, Hilpoltstein, Freystadt und Neumarkt i.d.Obpf mit der SFS Nürnberg-Ingolstadt, Nürnberg-Regensburg und Nürnberg-Donauwörth-Augsburg. Dabei wäre eine neue Station Hilpoltstein an der SFS gut, und eine Verlängerung der S5 nach Hilpoltstein. Reisen von diesen Orten nach Ingolstadt wären dadurch deutlich direkter.
Denkbar wären aber auch andere Linienführungen, durch Neumarkt z.B.

Die S-Bahn bis Hilpoltstein ist ja bereits beschlossen. Allenfalls eine Verlängerung bis Heideck könnte ich mir vorstellen. Aber nach Osten über Freystadt nach Neumarkt ist halt einfach nur tangential zum Großraum Nürnberg. Immerhin war Greiselbach-Freystadt eine der ersten Strecken die ihren Personenverkehr verloren haben. Das zugrundeliegende dürftige Potential für ÖPNV in dieser Relation dürfte sich bis heute nicht großartig geändert haben. Die Zubringer zum ICE könnten probeweise mit einem Bus erfolgen. Dann sieht man etwas klarer.