RB Essen – Osterfelder Bahn – Hamm Hbf

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Beschreibung des Vorschlags

Über einer Wiedereinführung des SPNV auf der Osterfelder Bahn wird aufgrund des hohen Fahrgastpotentials schon lange diskutiert. Es folgt mein Vorschlag für diese Wiedereinführung. 

Die neue Linie würde von Hamm über Bergkamen, Lünen und Datteln nach Recklinghausen und von dort aus über Gelsenkirchen nach Essen führen. Dazu später mehr. 

Zunächst der Linienverlauf:

Hamm <-> Lünen-Beckinghausen

Ab Hamm startet die ABS ab Selmigerheide und hat ihren ersten Halt in Pelkum, wo es Anbindungen an die Buslinie 8, sowie weitere Buslinien gibt. Weiter verläuft die Strecke durch die Mittelstadt Bergkamen, wo an der Werner Straße zwischen den Stadtteilen Rünthe und Overberge ein neuer Haltepunkt entsteht. Dieser hat wenig direkte Anbindung an die Stadt, aber dafür umso mehr indirekte Anbindung über die Einrichtung eines neuen P+R-Parkplatzes, Anbindung der Fahrradstrecke auf der alten Zechenbahn, sowie die Buslinien S81 und 128. Außerdem spräche hier nichts gegen eine Shuttleverbindung und/oder Umroutung der Buslinien, die aktuell über die Industriestraße fahren. 

Im Stadtteil Oberaden entsteht ein weiterer Haltepunkt, dieser hat Anbindung an die Buslinien T36 und 126. Der nächste HP liegt im selben Stadtteil, bedient aber den Lünener Stadtteil Beckinghausen und wird durch die Buslinien R11 und 127 bedient. 

Situation in Lünen

Das Problem in Lünen ist, dass eine Anbindung der neuen Linie an die Linien RB50 und RB51 und somit nach Dortmund extrem schwierig und nicht kompromisslos anbindbar ist. Meine Lösung ist hier eine Anbindung der Bahnhöfe Lünen-Preußen und Lünen Hbf durch die städtischen Buslinien. Ich hatte auch über eine Lösung wie in Delitzsch bei der S-Bahn Mitteldeutschland nachgedacht, da wäre aber das Problem: Wenn nur jeder zweite Zug weiter nach Hamm fährt statt in Lünen Hbf zu enden, wäre der Takt in Bergkamen viel zu schwach, um dieser Stadt gerecht zu werden. Daher findet die Anbindung an Dortmund folgendermaßen statt: 

– Umstieg in Hamm

– Umstieg in Lünen-Osterfeld, Busfahrt nach Lünen-Preußen

– Umstieg in Recklinghausen

– Direktfahrt (Bus oder Individualverkehr) nach Brambauer, Kamen oder Unna

Lünen-Osterfeld <-> Recklinghausen-Hillerheide

Westlich von Lünen-Osterfeld geht es weiter zum optionalen Haltepunkt Lippolthausen. Diesen würde ich wenn überhaupt nur zum Schichtwechsel in den Fabriken und Gewerben bedienen, das müsste aber eine Machbarkeitsstudie entscheiden. Danach geht es zum Bahnhof Waltrop, der durch die Buslinie 285 bedient wird. Diese würde ich für den neuen Haltepunkt aber auch aufstocken. 

In Datteln der Bahnhof liegt etwas östlich des alten Bahnhofstandorts und hat Anbindung an die Buslinien 231, 231E und SB22. Es folgt der Bahnhof Recklinghausen-Suderwich, an dem auch Anbindung an die Stadt Oer-Erkenschwick besteht. 

In Recklinghausen selbst gibt es auch einen neuen Haltepunkt: In Hillerheide. An diesem neuen Keilbahnhof besteht anschluss an die im T60 verkehrende S9, es gibt also auch Anbindung an die Innenstadt, entweder mit der S9 oder mit den umzuroutenden Buslinien 236, 237 und 236E. 

Recklinghausen Süd-Essen Hbf

Statt die Linie in Recklinghausen Hbf enden zu lassen, schlage ich vor, sie bis Essen durchzubinden, damit man ohne Umstieg wenigstens an eine der großen Städte im Ruhrgebiet eine gute Anbindung hat. In Recklinghausen Süd besteht außer dem Umstieg zu diversen Buslinien auch eine Regionalverkehrsanbindung an die Städte Herne, Duisburg, Bochum, etc.. 

Ab den Bahnhöfen Wanne-Eickel Hbf, Gelsenkirchen Hbf und Essen Hbf hat man sowieso eine sehr gute Anbindung an das restliche Ruhrgebiet und Umland. Im Prinzip müsste eine Machbarkeitsstudie entscheiden, wo die Linie enden sollte, da Essen Hbf und Co. aktuell auch schon relativ überlastet sind. Der Vorteil hier ist, dass die Linie in Essen Hbf an den Kopfgleisen enden könnte. 

 

Städte, die eine direkte Anbindung an die neue Bahnstrecke bekommen: 

– Hamm (~190.000 EW)

– Bergkamen (~50.000 EW), vorher gar keinen SPNV

– Lünen (~86.000 EW)

– Waltrop (~30.000 EW), vorher gar keinen SPNV

– Datteln (~35.000 EW), vorher gar keinen SPNV

– Recklinghausen (~115.000 EW)

 

Die neue Linie würde ich standardmäßig im T60 fahren lassen, mit möglichen Verstärkern zur HVZ, je nach Bedarf. Viel mehr würde ich aber nicht einsetzen, da die Strecke noch sehr viel Güterverkehr führt. Es würde hier ein Mischverkehr stattfinden. Bei Bedarf würde es sicherlich auch Sinn machen, an manchen Haltepunkten Überholgleise einzubauen. 

Über die Güterverkehrsituation wird hier aber auch berichtet, dass es aus Umleitungsgründen im Sommer 2018 einen Mischverkehr auf der Strecke gab und das Ganze weitgehend reibungslos verlaufen ist. 

Die Strecke ist außerdem durchgehend elektrifiziert, muss also nicht mit Dieselzügen befahren werden.

 

Ähnliche Vorschläge:

– Diesen Hier von Baum, den ich für sehr unrealistisch halte, da er so viele NBS erfordert

– Diesen hier von Bahn4Future, der die Linie noch weiter Tangential zum Ruhrgebiet führt ohne wirkliche Einfädelung, ich habe oben ja erklärt, dass ich eine Führung nach Essen sinnvoll halte, damit die Fahrgäste zumindest eine der großen Städte im Ruhrgebiet umstiegsfrei und schnell anfahren können. Außerdem hat der westliche Teil der Strecke ja bereits einen T60 bzw. künftigen T30. Obendrein finde ich die Platzierung des HP Lünen Süd nicht sinnvoll. Der Stadtteil Lünen Süd liegt außerdem ganz woanders, der Name ist also auch unglücklich gewählt. 

– Diesen hier von fabi, der in Lünen Hbf Kopf macht. Das wäre sicherlich auch sinnvoll, würde aber eine neu zu bauende Strecke erfordern, die Strecken nach Münster und Dülmen einschränken und deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem halte ich ein Ende der Strecke in Recklinghausen Hbf nicht für sinnvoll. 

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Ein Kommentar zu “RB Essen – Osterfelder Bahn – Hamm Hbf

  1. Zu Lünen: Leider vergisst Du dabei das bestehende Busnetz. Die Lage von Lünen-Süd ist schon recht sinnvoll, da inige der Buslinien eben im Einbahn-Verkehr durch die ganze Innensd fahren. Dazu zählen auch die Linien wischen der Viktoriastaße und der Kupferstraße. Eine Anbindung an der gedachten Station wäre in Chaos. Es ist ein Ding, da dort zwar zwei Busse stehen könnten. Aber es gäbe nicht wirklich Platz, um einen eng getakteten Verkehr in beide Richtungen zu führen. Gerade in der HZV ist der Verkehr sehr schwer pünktlich, da es eben die Hauptverkehrsstrecke der gesamten Stadt ist. Eine Alternative wäre vielleicht eine eingleisige Lösung, wobei Lünen-Süd dort bleibt, wo er heute ist. Aber dann müsste wohl in Lünen Hbf. ein neuer Bahnsteig im Süden des Bahnhofsgebäudes für die Endstation bleiben. So könnte von Essen gefahren werden. Die Fahrten würden dann in Lünen-Süd enden, dabei der 1. und 3. Zug nach Lünen Hbf. geführt wird, beim 2. und 4. Wagen wäre dann das Ziel Hamm.

     

    zu Recklinghausen: Der Bahnhof dort ist kaum ausbaufähig. Die Bebauung durch  die Industrie rund rund rum wäre kaum in der Lage, dort noch einen weiteren Standpunkt zu halten. Da wäre es vielleicht doch eher möglich, bis Recklinghausen Hbf. zu führen, dort einen vieten und fünfte Bahnsteig zu ertstellen, so dass dort sowohl Richtung Lünen und Essen zeitgleich dort wenden können.

     

    zu Datteln: Der Bahnhof Dattel könnte ander jetzigen Stelle bestehen bleiben. Vor demHaus ist eine komplette Wendeanlage für Busse schon vorhanden.Es müsste nur an der Kreuung Am Bahnhof/Witener Straße die Ameschaltung neu gestaltet werden. So würde die Haltestelle Bahnhof nur von der Wittener Straße vor das Bahnhofsgebäude verlegt.

     

    zu Beckinghofen: Der Bahnhof existierte bereits liegt aber eben komplett in Oberaden und hat auch dn gleichnamigen Namen. DerBahnhof Beckinghausen wäre da eher sinnvoll als weitere Station westlich der Kreuzstraße.

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