NBS Salzburg – Berchtesgaden – Königsee

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Beschreibung des Vorschlags

Zur Anbindung von Berchtesgaden und des Königssees habe ich eine kurze NBS Strecke von Hallein in Österreich nach über Berchtesgaden zum Königsee entworfen. Es gab vor dem 2. Weltkrieg ein begonnenes Projekt für eine Strecke von Elsbethen über Schellenberg nach Berchtesgaden. Die Trassierung wäre aber heute sicher nicht mehr genehmigungsfähig und ist zumeist durch die Alpenstraße überbaut. Auch ein Wiederaufbau der Strecke zum Königsee wäre heute nicht mehr 1:1 wiederherstellbar.

Die neue Strecke gliedert sich in zwei Abschnitte:

Hallein – Berchtesgaden
Südlich von Hallein zweigt eine neue Strecke aus der Tauernbahn ab und erreicht dann mittels zweier langer und eines kurzen Tunnels den Berchtesgadener Hbf. Die Strecke wird als Hauptbahn trassiert und kann auch von Fernzügen befahren werden. Zwischenhalte sind nicht vorgesehen, aber eine Ausweiche im Bereich Unterau in Streckenmitte sollte es geben.

Berchtesgaden – Königsee
Die neue Strecke zweigt südlich des Bahnhofs Berchtesgaden ab und unterquert das folgende Bergmassiv und verläuft anschließend weithgehend entlang der Hauptstraße zum Königsee. In Schönau wird eine Zwischenstation mit Ausweiche errichtet. Der Enbahnhof Königsee wird unterhalb des Parkplatzes angelegt, so dass der Bootsanleger fußläufig erreicht werden kann

Verkehrlich führt diese Strecke zu einer massiv verbesserten Anbindung des Berchtesgadener Landes, im Fern- und im Nahverkehr.
Fernreisende erreichen Berchtesgaden heute über Freilassing. Da halten aber nur die langsamen EC-Züge. In Zukunft könnten Fernreisende die schnellen RJ bis Salzburg nutzen und dann dort umsteigen. Da für Fernzüge neu der Salzburger Hbf auf dem Weg läge, sind auch mehr eigene Fernzüge nach Berchtesgaden denkbar. Durch die Verlängerung des RE München – Salzburg bis Berchtesgaden und Königsee wird die Region direkt an München angebunden und die Fahrzeit um ca 15 Minuten verkürzt, allerdings umsteigefrei. Bei Nutzung des RJ bis Salzburg verkürzt sich die Reisezeit im Vergleich zum Umstieg in Freilassing um 30 Minuten.
Im Nahverkehr stellt Salzburg das Oberzentrum für die Region dar. Von Berchtesgaden ist Salzburg aber nur per Bus ereichbar. Mit dem Zug wäre man in 30 Minuten in Salzburg, mit dem Bus braucht man 50 Minuten.

Betrieblich wird die Strecke durch eine Verlängerung des RE München – Salzburg bis Berchtesgaden und Königsee bedient. Da dieser in Salzburg außerhalb des 00-Knotens liegt, wird für die Anbindung an den Fernverkehr ein weiterer Zug aus dem 00-Knoten in Salzburg angeboten.

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14 Kommentare zu “NBS Salzburg – Berchtesgaden – Königsee

  1. Die Trasse ist an sich gut ausgearbeitet. Jedoch gibt es noch folgende Schwachstellen bzw. Probleme, die du dir unbedingt ansehen solltest:

    – Die Kurve westlich vom Bf. Berchtesgaden ist zu eng (Minimum für EBO: 300m Radius).

    – Nordöstlich der Bushaltestelle Schwöbbrücke überquerst du die Königseer Ache an einer denkbar schlechten Stelle, weil sich genau dort doe sog. „Nasse Wand“, also eine bei Touristen beliebte Felsformation befindet, die auch als Naturdenkmal geschützt ist.

    – Östlich und südöstlich der Bushaltestelle Schwöbbrücke trassierst du mitten durch ein Privathaus und eine Pension durch, so dass beide abgerissen werden müssten. Das geht sicher besser, so dass diese stehen bleiben können UND nicht zu viel Lärm abkriegen.

    – Im Norden von Schönau trassierst du praktisch direkt an dert Außenmauer der CJD Realschule sowie direkt auf der Außenlinie von deren Sportfeld durch, was völlig unrealistisch ist. Wenn du dort also bestimmte, gesetzliche Abstände nicht einhalten kannst, dann bitte dort eine andere Trasse wählen.

    – Das Gleiche ist es weiter südlich, wo du schon durch die erste Reihe des Campingplatzes Mühlleiten durchtrassierst. Bitte hier auch die Trasse überprüfen.

    – Westlich der Einmündung der Richard-Voss-Str. in die Königsseer Str. trassierst du erneut durch ein bestehendes Gebäude durch. Ist zwar „nur“ eine Maschinenhalle, die man wohl in etwas anderer Lage wieder neubauen könnte, aber trotzdem Abriss eines Gebäudes, was man vermeiden sollte.

    Und zum Betriebsmodell noch eine Frage/Anregung: Heute fährt ja die S4 zwischen Berchtesgaden und Freilassing sowie die S3 zwischen Bad Reichenhall, Salzburg und Saalfelden am Steinernen Meer. Wäre es vielleicht denkbar, aus der S4 eine Ringlinie Berchtesgaden – Hallein – Salzburg – Freilassing – Bad Reichenhall – Berchtesgaden zu machen und dafür die S3 bis Freilassing zurückzunehmen? Dadurch könnten auch Fahrgäste aus Richtung Pongau kommend in Hallein umsteigen und mit dieser Ring-S4 schnell nach Berchtesgaden kommen.

  2. Danke für die detailreichen Anregungen!

    Die Ausfahrt in Berchtesgaden habe ich noch einmal komplett überarbeitet. Der Bogen ist jetzt großzügiger, erfordert aber auch einen neuen kurzen Tunnel in der Bergflanke. Insgesamt hilft das aber, da man so auch die Abzweigsituation vereinfachen kann und einen Bü mit der B8 vermeidet.
    Der Tunnelausgang an der Schwobbrücke ist dann auch verschoben.
    Nach dem Tunnelausgang ergibt sich aber das Problem, dass auf der südlichen Hangseite dieser nur mäßig ansteigt und im Idealfall der Fluss mittels einer langen und 20m hohen Talbrücke überquert wird, oder man baut der Südseite einen tieferen Einschnitt, was landschaftlich dann nicht so gut aussieht. Oder einen kurzen Tunnel mit geringer Überdeckung. In meiner Zeichnung habe ich mich für ein Mittelding aus 10m hoher Brücke und 10m tiefem Einschnitt entschieden.

    Entlang der Realschule habe ich die Bahnstrecke tiefer gelegt, so dass sie in halb unterhalb der Starße verläuft. Das passt auch besser zur Unterfahrung der Graf-Arco-Straße.

    Den Campingplatz könnte man sicherlich auch in Troglage unterfahren, aber ist es das Wert? Für einen Campingplatz? In finde der sollte wo anders hin verlagert werden oder komplett weg.

    Westlich der Einmündung der Richard-Voss-Str würde ich die Häuser auch weiterhin entbehrlich halten.

    Für den Campingplatz und die Häuser an der Richard-Voss-Str. gäbe es als Alternartive immer noch die Möglichkeit zwsichen der Haltestelle Schönau und dem Königsee in der östlicher Bergflanke im Tunnel zu trassieren. Aber ich finde das wegen einem Campingplatz und 3-4 Häusern nicht gerechtfertigt.

    1. Ich habe auch nochmal im Bereich des Kreuzungsabschnittes bei Unterau neu trassiert:
      – Wenn ich mir GoogleEarth anschaue, dann müsste eine Trassierung, die die Berchtesgadener Ache in niedriger Höhe überquert im Bereich der Querung des Larosbaches diesen unterfahren. Dementsprechend wird der Tunnel Unterau – hallein nurn etwas länger (6,1 km).
      – Das Kreuzungsgleis Unterau habe ich ebenfalls eingzeichnet. Dieses reicht jeweils auf beiden Seiten in den Tunnel rein und hat eine Länge von gut 1.000m. Leider liegt die Kreuzung nicht direkt mittig, aber ich wollte die Kreuzung gerne zumindest teilweise im offenen Bereich haben.
      – die offene Strecke auf österreichischer seite sollte zweigleisig sein. Das hab ich nun ebenfalls eingezeichnet.

      1. Betrieblich kann man sicherlich noch einiges ändern.
        Grundsätzlich beschränkt jedoch die Eingleisigkeit Hallein – Berchtesgaden hier die Möglichkeiten.
        Verlängert man den Müncher RE von Salzburg über Hallein nach Berchtesgaden, dann findet die Eigenkreuzung 3 Minuten südlich von Hallein statt. Das ist die auch die Erklärung für die Zweigleisigkeit der NBS bis in den Tunnel hinein.
        Problematischer ist die Trassierung eines zusätzlichen RE aus dem Nullknoten in Salzburg heraus. Hier habe ich eine Abfahrt um 06 unterstellt, so dass 6 Minuten Übergang vom schnellen RJ aus München bestehen. (Der REX Salzburg-Bischofshofen-Wörgl folgt im Blockabstand um 09 ab Salzburg). Daraus ergibt sich für den RE eine Abfahrt um 22 in Hallein, man müsste also 7 Minuten später in der Kreuzungsstelle Unterau sein. Das wird für die 10km sehr sportlich. Ggf. müsste man den 2gleisigen Begegnungsabschnitt in Unterau noch etwas Richtung Osten verlängern, um fliegend zu kreuzen.
        Zwischen Berchtesgaden und Königsee sehe ich bei einer Fahrzeit von 7 Minuten mit Halt Schönau max. einen 20 Minutentakt vor. Dieser wird gebildet aus der Verlängerungd es RE von München-Salzburg, der Verlängerung der S-Bahn vo Freilassing und eines Verstärkers in der Saison. Der 2. Bahnsteig in Schönau wird nur bei Verspätungen genutzt.
        Dein Vorschlag zur Betriebsführung ist sicherlich auch denkbar. Ich habe bei meiner Variante allerdings einen etwas anderen Fokus gelegt. Allerdings würde mit Verlängerung des RE’s von München in Hallein auch ein perfekter Übergang von der S-Bahn aus dem Pongau bestehen. Es dürften so ungefähr 7 Minuten sein.
        Ich denke auch, dass so eine Ringlinie immer etwas problematisch ist hinsichtlich Verschelppung von Verspätungen.
         
         

  3. Ein Wiederaufbau der Königsseebahn wäre eine tolle Sache. Der Tunnel nach Hallein dürfte seine enormen Kosten aber kuam rechtfertigen, da dort auch kaum touristische Ziele erreicht werden. Als Verbindung nach Salzburg ergibt sich wieder ein großer Umweg. Da wäre eine Linienführung entlang der Berchtesadener Ache meiner Ansicht nach deutlich besser.

    Ich habe das auch bereits dargestellt.

    1. Das was du vorschlägst entspräche einer Straßenbahn durchs Tal der Berchtesgadener Ache. Dafür sehe ich keinen Platz da die alte Strecke komplett überbaut ist und ich denke auch, dass die Fahrzeiten nicht konkurrenzfähig wären.
      Meine RE-Variante kommt hingegen auf einen Fahrzeit Salzburg Hbf – Berchtesgaden von 29 Minuten.
       

        1. Bitte rein persönlich-subjektive Meinungen nicht als angebliche Tatsachen darstellen. Ob eine Bundesstraße „überbreit“ ist und was ein „normales“ Maß ist, obliegt hier rein deiner persönlichen Meinung – es ist kein objektiver, rechtlich nachweisbarer Fakt.

          Vor allem ist der Ausdruck „überbreit“ Bundesstraße schon allein dadurch falsch, weil die B305 entlang der Berchtesgadener Ache nur zweifstreifig ausgeführt wurde, also mit einem Fahrstreifen pro Richtung. Wir reden hier also weder von einer drei- oder gar einen vierstreifigen Straße ggf. noch mit Mittelstreifen sondern der UNTEREN Grenze bei der Bauausführung für eine Bundesstraße bzw. generell einer interkommunalen Straße. Eine Straße dieser Verkehrsaufgabe muss halt nunmal ganz logisch zweistreifig sein, denn man kann sie ja kaum als einstreifige Einbahnstraße ausführen.

          Und falls es dir um die in der Tat mit 2,0m sehr breiten Randstreifen der B305 geht: Diese wurden deshalb so breit angelegt, damit man den Fahrradfahrern entsprechend breite Radwege in Seitenlage bis zur österreichischen Grenze bietet (Dort hat man einen eigenständigen Radweg mit 3,0m Breite neben der Straße), so dass diese dort schnell und angemessen fahren können. Ist es also deine Intention, diese breiten Randstreifen zurückzubauen, dann erwarte ich von dir eine klare Antwort, wo du wie genau stattdessen einen entsprechenden Radweg bauen möchtest, wo die Radfahrer ebenso schnell und komfortabel entlang der Berchtesgadener Ache fahren können.

          Denn was bringt es dir bitte, wenn du einerseits der B305 diese breiten Randstreifen wegnimmst und gleich daneben (Wie im österreichischen Teil der Bundesstraße) einen neuen Fahrradweg baust? Nichts, denn in beiden Fällen wäre die Gesamtbreite ca. 11,5 bis 12,0m, so dass du dort also keinerlei neuen Raum für eine Bahntrasse freibekommen würdest. Und den Radfahrer hier ihre Radwege zu nehmen, ist logisch keine Option, denn Radwege ersatzlos für Bahntrassen zu opfern, verbietet sich.

          1. Ich weiß nicht, warum du dermaßen schnippisch reagierst. Habe ich dich vielleicht angegriffen? Es ist eine Tatsache, dass die alte Bahntrasse mit einer 12 m breiten Bundesstraße überbaut wurde! Normale Landstraßen sind etwa 7 m breit, da nenne ich 12 m eben „überbreit“.

            Okay, dass man sie bereits auf ein normales Maß zurückgebaut hat um massenhaft Platz für Radrennfahrer zu schaffen, die eine Bedrohung für jeden Fußgänger darstellen, war mir entgangen, da ich die Straße im früheren Zustand kannte. Dann ist eben kein Platz mehr für die Bahn, wenn man nicht will. Wenn man aber wollte, könnte man, genau wie an alten Bahntrassen, die heute mit Radwegen versehen sind, auch wieder eine Bahn herstellen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in Zügen schließlich durchaus möglich. Dadurch ließe sich auch die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen.

            1. Das was du vorschlägst ist dann eine Straßenbahn. Au der würden dann auch keine Züge fahren, sondern Straßenbahnen!
               
              Das unterscheidet sich doch fundamental von meinem Vorschlag zum Bau einer Hauptbahn bis Berchtesgaden, auf der auch ICE’s die Regon erreichen würden.
              Nach Königsee ist mein Vorschlag dann eher nebenbahnartig, wenn gleich auch hier Vollbahnfahrzeuge fahren sollen, aber vielleicht keine ICE’s mehr.

              1. Da hast du Recht. Ich will den Sinn deines Vorschlags auch gar nicht in Frage stellen. Natürlich gibt es Unterschiede zu meinem, so habe ich in der Tat eine Zweisystembahn vorgeschlagen. Die Relation ist aber die selbe, sodass eine Verlinkung angebracht war, damit Leser unsere beiden Vorschläge miteinander vergleichen können. 😉

            2. Ich weiß nicht, warum du dermaßen schnippisch reagierst. Habe ich dich vielleicht angegriffen?

              Wie bitte? Ich habe dir nur ganz normal und sachlich aufgezeigt, warum deine Behauptung bzw. deine Forderung nicht korrekt bzw. nicht zielführend ist.

              Es ist eine Tatsache, dass die alte Bahntrasse mit einer 12 m breiten Bundesstraße überbaut wurde! Normale Landstraßen sind etwa 7 m breit, da nenne ich 12 m eben „überbreit“.

              Und hier wirfst du zwei Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören, denn eine „normale Landstraße“ und eine „Bundesstraße“ sind zwei Paar Stiefel. Vor allem ist deine Aussage mit „etwa 7 m“ Breite erstens recht unpräzise und zweitens ist dieses Maß entgegen der aktuellen und letzten Regelwerke für Straßen wie die B305 als Bundesstraße. Hier kommt die sog. RAL zur Anwendung bzw. zuvor noch die RAS-Q und in beiden ist genau festgelegt, wie breit eine Straße bestimmter Verkehrsaufgabe und bestimmter Verbindungsfunktion zu sein hat. Und dort findest sich nirgends für eine Bundesstraße wie die B305 eine angebliche Breite von nur 7m!

              In der alten RAS-Q war für Bundesstraßen MINDESTENS ein Regelquerschnitt von 10,5m (davon 7,5m Fahrbahn) vorgegeben und in der aktuellen RAL ist dafür MINDESTENS ein Regelquerschnitt von 11m (davon 8,0m Fahrbahn) vorgegeben. Wie du also auf nur 7m als angebliche Breite einer Bundesstraße kommst, ist mir daher ein Rätsel.

              Und wie ich ausführlich dargestellt habe, ist die B305 bzw. sind deren Randstreifen nur und nur deshalb so breit, weil dort Radfahrer schnell und sicher links und rechts fahren sollen, was man sonst mit einem separaten Fahrradweg hätte machen müssen, so dass man am Ende so oder so ca. 12m Gesamtbreite hätte und damit keine Bahntrasse frei würde. Das ist seitens dir bitte einfach mal zu akzeptieren.

              Okay, dass man sie bereits auf ein normales Maß zurückgebaut hat um massenhaft Platz für Radrennfahrer zu schaffen, die eine Bedrohung für jeden Fußgänger darstellen, war mir entgangen, da ich die Straße im früheren Zustand kannte.

              Schin allein für diese völlig unnötig provokante Aussage hätte ich gute Lust, die Diskussion mit dir hier sofort abzubrechen! Erstens fahren auf den besagten Radnstreifen auch ganz normale Radfahrer – auch Kinder und Eltern mit Radanhängern – und zweitens ist die Aussage mit der „Bedrohung“ reiner Populismus. Denn auch eine Eisenbahn stellt demnach eine „Bedrohung“ für jeden Fußgänger dar. Also ist eine derartig überflüssige Aussage hier vällig fehl am Platz weil absolut unsachlich und nicht zielführend.

              Dann ist eben kein Platz mehr für die Bahn, wenn man nicht will. Wenn man aber wollte, könnte man, genau wie an alten Bahntrassen, die heute mit Radwegen versehen sind, auch wieder eine Bahn herstellen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in Zügen schließlich durchaus möglich. Dadurch ließe sich auch die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen.

              Ok, damit beende ich die Diskussion nun mit dir! Denn der Vorschlag, einen Fahrradweg abzureißen und dafür eine Bahnstrasse zu schaffen, weil man die Fahrräder ja mitnehmen könnte, ist absolut unsachlich, weil weder gleichwertig noch kapazitiv auch nur halbwegs ausreichend. Zudem verbietet sich jedes Ausspielen von Farrädern und Zügen schon allein im Kern der Sache. Denn will man nun weniger MIV haben oder nicht? Dann darf man nicht derart aggieren, also zwei Alternativen zum Auto gegeneinander auszuspielen.

              1. Vor allem ist deine Aussage mit „etwa 7 m“ Breite erstens recht unpräzise…

                Entschuldige, wenn ich ein wenig runde und auf die Millimeter verzeichte.

                In der alten RAS-Q war für Bundesstraßen MINDESTENS ein Regelquerschnitt von 10,5m (davon 7,5m Fahrbahn) vorgegeben

                Ja, gut, die Breite der Fahrbahn ist ja auch das Relevante. Ich habe sie mit Google-Maps ausgemessen.

                Ok, damit beende ich die Diskussion nun mit dir!

                Dafür bin ich dir ausgesprochen dankbar. Vergiss es bitte nicht. 🙂

  4. Ich habe deinen Vorschlag mal auf die Kategorie „Infrastruktur“ geändert, weil es sich um einen allgemeinen Neu-/Ausbau einer Bahnstrecke handelt, der (theoretisch) auch für Güter- und Fernverkehr nutzbar ist.

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