44 Kommentare zu “München: Oberirdischer U3 Ringschluss – ein Gedankenspiel

  1. Ein sehr nettes Gedankenspiel. Ich finde die Idee aus der Linie 3 eine Ringlinie zu basteln sehr interessant. Aber ein paar größere und kleinere Punkte sprechen für mich klar gegen die hier dargestellte Variante:

    1.  Das ist vermutlich das Totschlagargument: wenn man den Platz neben den Gleisen zwischen Berduxstraße (so wird der neue S-Bahn Halt  heißen den du Neupasing genannt hast) mit einer U-Bahn verbaust, verdammst du Niederbayern und die Oberpfalz zu schlechten Bahnverbindungen, denn die Strecke München Regensburg ist bis Neufahrn eine der überlastetsten Strecken Bayerns. Der Platz wird eigentlich für S-Bahngleise benötigt oder man gräbt teuer einen Tunnel aber bis das nicht geklärt ist darf der Platz nicht vergeudet werden.
    2. Wenn man dort wirklich lang fährt kann man auch die Ringlinie in der breiten Variante bauen, die bindet aber einfach nicht viele Leute an, weswegen eine Ring S-Bahn über oder unter der Landshuter Allee meiner Meinung nach mehr Sinn ergibt. Damit hätte man auch schonmal eine erste Tangentiale auch wenn sie im Süden zugegeben sehr Zentrumsnah verkauft
    3. Über die Fürstenrieder Straße wird jetzt schon eine tangentiale Tram gebaut, das ist zwar nicht vergleichbar von der Kapazität mit einer U-Bahn aber vermutlich für die meisten Verkehre ausreichend, da es auch im Gegensatz zu deinem Vorschlag die U3, U5 und U6 verbindet, was bei dir nicht passiert. Du verpasst nämlich sowohl die neue U5 Station am Knie, wie auch die Station am der Gotthardstraße. Die Alternative Linienführung soll das glaube ich korrigieren, braucht dann aber wieder mehr Tunnel, was ja eben nicht die Idee des Vorschläge ist.
    4. Persönlich finde ich deine Linienführung zu lange. Ich fände den direkten Weg vom Westbad an der Gotthardstraße vorbei (hier Umstieg zur U5 und somit mit 2 Stationen dann bis Pasing) runter zur Silberdistelstraße besser, da einiges an Strecke gespart werden würde. Das Einfamilienhausgebiet Pasing Süd wirft hier vermutlich auch nicht so viele Fahrgäste ab als dass man den Attraktivitätsverlust durch die gestiegenen Fahrzeiten und den fehlenden Umstieg ausgleichen kann…
    1. Servus Pusch,

      Vielen Dank für den konstruktiven Kommentar!

      1. Das ist vermutlich das Totschlagargument: wenn man den Platz neben den Gleisen zwischen Berduxstraße (so wird der neue S-Bahn Halt  heißen den du Neupasing genannt hast) mit einer U-Bahn verbaust, verdammst du Niederbayern und die Oberpfalz zu schlechten Bahnverbindungen, denn die Strecke München Regensburg ist bis Neufahrn eine der überlastetsten Strecken Bayerns. Der Platz wird eigentlich für S-Bahngleise benötigt oder man gräbt teuer einen Tunnel aber bis das nicht geklärt ist darf der Platz nicht vergeudet werden.

      Als Oberpfälzer bin ich natürlich an guten Bahnverbindungen nach München interessiert. Gute Bahnverbindungen findet man dort ja kaum.

      Zur Strecke: Sie ist zwischen Moosach und dem Abz. Obermenzing mit 3 Gleisen für (laut D-Takt) 8 Züge pro Stunde/Richtung ausgestattet. Zwischen Moosach und Neufahrn sind es nur 2 Gleise für dassselbe Angebot im Personenverkehr.

      8 Züge auf drei Gleisen stellt für mich kein Problem dar. Das Problem kommt dann, wenn man den S-Bahn Ring nicht über die Landshuter Allee verlaufen lässt. Mit einem S-Bahn Ring brächte man ein viertes Gleis, was die Realisierung meines Vorschlages unmöglich macht.

      2. Wenn man dort wirklich lang fährt kann man auch die Ringlinie in der breiten Variante bauen, die bindet aber einfach nicht viele Leute an, weswegen eine Ring S-Bahn über oder unter der Landshuter Allee meiner Meinung nach mehr Sinn ergibt. Damit hätte man auch schonmal eine erste Tangentiale auch wenn sie im Süden zugegeben sehr Zentrumsnah verkauft

      Das Thema habe ich oben ja bereits angesprochen. Da bin ich ganz deiner Meinung. Nur wenn die Stadt München aktuell mit der zweiten Stammstrecke schlechte Erfahrungen im Tunnelbau macht, wird sie vielleicht auf einen Tunnel unter dem Mittleren Ring verzichten.

      3. Über die Fürstenrieder Straße wird jetzt schon eine tangentiale Tram gebaut, das ist zwar nicht vergleichbar von der Kapazität mit einer U-Bahn aber vermutlich für die meisten Verkehre ausreichend, da es auch im Gegensatz zu deinem Vorschlag die U3, U5 und U6 verbindet, was bei dir nicht passiert. Du verpasst nämlich sowohl die neue U5 Station am Knie, wie auch die Station am der Gotthardstraße. Die Alternative Linienführung soll das glaube ich korrigieren, braucht dann aber wieder mehr Tunnel, was ja eben nicht die Idee des Vorschläge ist.

      Die Westtangente ist mir natürlich ein Begriff. Die Westtangente hat aber dennoch einen anderen Verlauf. Sie endet ja am Romanplatz. Von dort aus geht keine Straßenbahnstrecke nach Norden auch nur in die Nähe des Gebietes, das die U3 bedient. Vielmehr geht es hier tangential Richtung Kurfürstenplatz weiter. Das ist ein anderes Gebiet als die U3.

      4. Persönlich finde ich deine Linienführung zu lange. Ich fände den direkten Weg vom Westbad an der Gotthardstraße vorbei (hier Umstieg zur U5 und somit mit 2 Stationen dann bis Pasing) runter zur Silberdistelstraße besser, da einiges an Strecke gespart werden würde. Das Einfamilienhausgebiet Pasing Süd wirft hier vermutlich auch nicht so viele Fahrgäste ab als dass man den Attraktivitätsverlust durch die gestiegenen Fahrzeiten und den fehlenden Umstieg ausgleichen kann…

      Ich wusste auch nicht wie ich es am besten machen soll. Die von dir beschriebene Führung habe ich ergänzt. Der Süden von Pasing ist mit einer Einwohnerdichte von 5.000/ km^2 kein reines Einfamilienhausgebiet. Trotzdem finde ich deine Linienführung sinnvoll. Schreib mir doch einfach, ob du sie dir auch so vorstellst, wie ich sie ergänzt habe.

       

      VG Geomaus007

  2. Wer von U St. Martins Platz zum Pasinger Westbad möchte, der benötigt 52 Minuten für 5,3 km Luftlinie. Da freut sich jeder Fahrradbesitzer.

    Von Moosacher St. Martins-Platz bis Laim Bahnhof dauert es laut DB-Navigator zehn Minuten. Wie man für den restlichen Weg bis zum Westbad 42 Minuten brauchen soll, bleibt dein Geheimnis. (Die aktuelle Gesamtverbindung von St. Martins-Pl bis Westbad, die nur 22 Minuten dauert, habe ich nicht berücksichtigt, da Ersatzbus 19 über Laim S fährt.)

    8 Züge auf drei Gleisen stellt für mich kein Problem dar. Das Problem kommt dann, wenn man den S-Bahn Ring nicht über die Landshuter Allee verlaufen lässt. Mit einem S-Bahn Ring brächte man ein viertes Gleis, was die Realisierung meines Vorschlages unmöglich macht.

    Drei Gleise je Richtung oder insgesamt? Die S1 nach Freising/Flughafen braucht definitiv eigene Gleise!

    1. Servus Bueffel59

      Von Moosacher St. Martins-Platz bis Laim Bahnhof dauert es laut DB-Navigator zehn Minuten. Wie man für den restlichen Weg bis zum Westbad 42 Minuten brauchen soll, bleibt dein Geheimnis. (Die aktuelle Gesamtverbindung von St. Martins-Pl bis Westbad, die nur 22 Minuten dauert, habe ich nicht berücksichtigt, da Ersatzbus 19 über Laim S fährt.)

      Ich habe den MVV Routenplaner genutzt. Es gibt zurzeit SEV der Linie 19. Blöderweise gab es vor kurzem auch bei der S-Bahn einen Ausfall. Ich habe einfach die Fahrzeit in einem falschen Moment berechnet.

      Drei Gleise je Richtung oder insgesamt? Die S1 nach Freising/Flughafen braucht definitiv eigene Gleise!

      Es sind 3 Gleise insgesamt.

      • Nördlich von Moosach verläuft die S1 (4 Züge/Stunde/Richtung) mit Regionalzügen (4 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. 8 Züge pro Gleis/Richtung
      • Die S4 (8 Züge/Stunde/Richtung) ist zwischen Buchenau und Pasing mit Regionalverkehr (2 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. Sie kommt auf 10 Züge pro Gleis/Richtung
      • Die S6 (4 Züge/Stunde/Richtung) fährt zwischen Gauting und Starnberg mit Regionalzügen (4 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. 8 Züge pro Gleis/Richtung
      • Bei der S7 (4 Züge/Stunde/Richtung) und der S20 (T60) sind es zwischen Mittersending und Solln in der HVZ sogar insgesamt 9 Züge pro Stunde und Richtung auf insgesamt zwei Gleisen. 9 Züge pro Gleis/Richtung

      Sollen all diese Strecken viergleisig ausgebaut werden? Da müsste man viel bauen.

      Zwischen den 5,33 Zügen pro Stunde/Richtung und Gleis im Abschnitt Moosach- Abzw. Obermenzing und den 10 Zügen pro Stunde/Richtung und Gleis der S4 liegt ist ein Kapazitätsunterschied. Ich möchte damit nicht sagen, dass man Kapazitäten ausreizen soll, aber alle Strecken mit 5,33 Zügen pro Stunde/Richtung/Gleis in München viergleisig auszubauen wäre ein Mammutprojekt, dem die Finanzlage nicht gewachsen ist.

      Langfristig gedacht: Mit dem S-Bahn Ring über die Landsberger Allee könnte man Moosach nur noch als Regionalhalt oder Bahnhof für S-Bahn Umleitungen sehen und die S1 auf den Ring verlegen. Dann hätte man auch langfristig keine Kapazitätsprobleme auf der Strecke.

      VG Geomaus007

        • Nördlich von Moosach verläuft die S1 (4 Züge/Stunde/Richtung) mit Regionalzügen (4 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. 8 Züge pro Gleis/Richtung
        • Die S4 (8 Züge/Stunde/Richtung) ist zwischen Buchenau und Pasing mit Regionalverkehr (2 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. Sie kommt auf 10 Züge pro Gleis/Richtung
        • Die S6 (4 Züge/Stunde/Richtung) fährt zwischen Gauting und Starnberg mit Regionalzügen (4 Züge/Stunde/Richtung) auf zwei Gleisen. 8 Züge pro Gleis/Richtung
        • Bei der S7 (4 Züge/Stunde/Richtung) und der S20 (T60) sind es zwischen Mittersending und Solln in der HVZ sogar insgesamt 9 Züge pro Stunde und Richtung auf insgesamt zwei Gleisen. 9 Züge pro Gleis/Richtung

        Sollen all diese Strecken viergleisig ausgebaut werden? Da müsste man viel bauen.

        Kurze Antwort: JA

        Lange Antwort: Die S6-West ist zwischen München und Gauting viergleisig ausgebaut, zwischen Tutzing und Gauting hat die S-Bahn auch nur 3 Halte mehr als der Regionalverkehr, das geht noch.
        Auch bei der S7 gibt es keine großen Fahrtzeitunterschiede.

        Anders sieht es bei der S1 und der S4-West aus, diese sind (zusammen mit der S2-Ost und S8-Ost) die heißesten Kandidaten für einen viergleisigen Ausbau, das wird auch regelmäßig in der lokalen/regionalen Politik gefordert.

        1. Und die S7 West ist im Punkto Verspätungen so schlimm, dass Sie seit dem Fahrplanwechsel nicht mehr in den Stammstreckentunnel einfährt. Gut, das hat auch mit der eingleisigen Strecke südlich von Solln zu tun, aber zwischen Heimeranplatz und Solln ist regelmäßig Stau, auch, da die BRB mit ihren Dieseltriebzügen sehr viel langsamer beschleunigt als die 420er und 423er der S-Bahn.

          Der Ausbau der S1 ist ein absoluter Muss, insbesondere, wenn man perspektivisch auch wieder echten Fernverkehr auf der Regensburger Schiene fahren möchte. Für Die S4-West laufen schon – aus Landesmitteln – die konkreten Planungen.

          Man darf in München nicht vergessen – alle Linien müssen in die Stammstrecke. Da tut jede Minute Verspätung auf den Außenästen weh.

          1. Die Züge ins Oberland beschleunigen zwar schlechter als die S-Bahnen, jedoch haben sie auch weniger Zwischenhalte. Macht das wirklich einen großen Unterschied?

            Problematischer ist eher die Eingleisigkeit mit lediglich 3 Kreuzungspunkten zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen.

            1. Tatsächlich ja. Wenn man da hinter einer BRB festhängt holt man sich schnell +5 oder mehr ab. Richtig spannend wirds wenn in der HVZ noch die Durchläufer der RB58 mit allen Zwischenhalten dazukommz.

        2. Lange Antwort: Die S6-West ist zwischen München und Gauting viergleisig ausgebaut, zwischen Tutzing und Gauting hat die S-Bahn auch nur 3 Halte mehr als der Regionalverkehr, das geht noch.
          Auch bei der S7 gibt es keine großen Fahrtzeitunterschiede.

          Aber zwischen Laim und Moosach gibt es sowohl bei der S-Bahn als auch im Regionalverkehr keinen Halt. Somit ist der Fahrzeitunterschied gering. Der Abschnitt nördlich von Moosach ist zweigleisig. Hier gibt es 5 reine S-Bahn Halte. Wäre nach dieser Logik ein viergleisiger Ausbau nur im Abschnitt nördlich von Moosach bis Neufahrn sinnvoll. Würden dann nicht 3 Gleise zwischen Laim und Moosach reichen?

          1. Also erstens ist bereits ein Halt auf diesem Abschnitt geplant (an der Berduxstraße) und zum anderen ist es nicht sinnvoll, für nur wenige Kilometer einen Mischbetrieb mit dem Regionalverkehr anzufangen, ehe dann wieder auf ein eigenes Gleispaar ausgefädelt wird.

            Bist du eigentlich an einem guten oder an einem schlechten ÖPNV interessiert?

            1. Ich bin natürlich an einem guten ÖPNV interessiert. Wie oben erwähnt: Mit dem S-Bahn Ring über die Landsberger Allee könnte man Moosach nur noch als Regionalhalt oder Bahnhof für S-Bahn Umleitungen sehen und die S1 auf den Ring verlegen. Dann hätte man auch langfristig keine Kapazitätsprobleme auf der Strecke.

              Ich denke, dass mittelfristig drei Gleiseausreichen und langfristig die S1 über den S-Bahn Ring laufen soll. Was hältst du eigentlich von dem S-Bahn Ring über die Landsberger Allee?

              VG Geomaus007

                1. Und Oberschleißheim, Unterschleißheim und co verlieren ihre direkte Anbindung an die Stammstrecke? Von Unterschleißheim zum OEZ kommt man dann wie genau? Das kann nicht dein Ernst sein.

                  Da hast du mich wohl falsch verstanden. Die S1 verläuft dann von Freising/Flughafen – Neufahrn – Unterschleißheim – Oberschleißheim – Feldmoching – Olympiakreuz – Landshuter Alle – Hbf. – Stammstrecke – …

                  Die Regios verkehren über Moosach und Fasanerie und anschließend teils wie der Fernverkehr über die NBS. Schau dir das Projekt mal genauer an. Da ist alles beschrieben.

                  VG Geomaus007

              1. Die S1 ab Feldmoching über den ausgelassenen Bahnhof Olympiastadion als Teil eines Ringes unter die Landshuter Allee zu verlegen (also die Achse, wo Sie sich bis 1892 schon einmal befand) ist so ein Gedankenspiel, das immer wieder hochblubbert, aber von keiner offiziellen Stelle, auch nicht in irgendwelchen langfristigen Plänen seitens Bahn, MVG oder der Stadt München, verfolgt wird. Soweit ich weiß gab es von offiziellen Seiten noch nie eine Untersuchung oder Kommentar hierzu. Man kann also nicht davon ausgehen, dass langfristig so ein Projekt kommen wird. Im Gegenteil, die 2. Stammstrecke ist planerisch auf so etwas nicht vorbereitet – Züge aus Feldmoching in den Stamm 2 könnten an der Donnersberger Brücke, wo sich der Stamm 2 bereits unter der Erde befindet nicht einfädeln und müssten auch dauerhaft über Moosach verkehren.

                1. Im Gegenteil, die 2. Stammstrecke ist planerisch auf so etwas nicht vorbereitet – Züge aus Feldmoching in den Stamm 2 könnten an der Donnersberger Brücke, wo sich der Stamm 2 bereits unter der Erde befindet nicht einfädeln und müssten auch dauerhaft über Moosach verkehren.

                  Sie müssten dann nicht dauerhaft über Moosach, sondern dauerhaft über die erste Stammstrecke. Die Fahrzeit zum Hbf. wäre dennoch kürzer. Laut D-Takt sollten 3 der 5 Züge (inklusiv S21X) pro Stunde/Richtung an der S-Bahn Station Leuchtenbergring enden. Demnach ist das schnelle durchqueren der Innenstadt für einen Großteil der Züge nicht wichtig, da die Fahrgäste den Zug dort verlassen. Durchgangsverkehr gibt es nur für 2 der 5 Züge pro Stunde/Richtung. Wenn es wichtig ist eine S-Bahn über die zweite Stammstrecke in Richtung Grafing zu haben, könnte das beispielsweise die S24X statt der S1 übernehmen. Aber was ich zeigen will: Weliche Linie genau durch welche Stammstrecke fährt ist nicht für immer festgemeißelt. Natürlich wäre Felexibilität wünschenswert, aber sollte man wenn es eine Verbindung zwischen dem Hbf relativ direkt zum Olympiakreuz gibt, wirklich den Umweg durch dünn besiedeltes Gebiet aufnehmen nur um eine flexible Stammstreckenwahl zu schaffen, statt auf direktem weg durch dicht besiedeltes Gebiet zu fahren?

                  VG Geomaus007

      1. Warum muss ein (geschlossener) Ring denn durchgehend betrieben werden?

        Wird in Paris und Brüssel (jeweils Linien 2 und 6) doch auch nicht gemacht.

        Ich wurde zwar nicht gefragt, aber warum keine U-Bahnlinie Moosach – Romanplatz – Laim – Mittersendling – Wettersteinplatz – Rosenheimer Pl – Max-Weber-Pl – Münchner Freiheit – Euro-Industriepark – Neuherberg – Garching Hohe-Brücken-Str? Dann würden die U3 und die angesprochene neue U-Bahnlinie zusammen einen Ring bilden, mit Umsteigebahnhöfen in Moosach und Münchner Freiheit. Haidhausen entwickelt zunehmend Zentrums-Charakter, eine Nord-Süd-Linie dort wäre ein echter Gamechanger. Ich werde dazu in nächster Zeit einen Vorschlag erstellen, aber da es zur Diskussion unter dem Vorschlag passt, möchte ich es hier schonmal zur Diskussion stellen.

        1. Ich wurde zwar nicht gefragt, aber warum keine U-Bahnlinie Moosach – Romanplatz – Laim – Mittersendling – Wettersteinplatz – Rosenheimer Pl – Max-Weber-Pl – Münchner Freiheit – Euro-Industriepark – Neuherberg – Garching Hohe-Brücken-Str? Dann würden die U3 und die angesprochene neue U-Bahnlinie zusammen einen Ring bilden, mit Umsteigebahnhöfen in Moosach und Münchner Freiheit.

          Du möchtest ganz München untergraben. Noch dazu genau unter die neugebaute Straßenbahntrasse (Westtangente). München ist zwar keine arme Stadt, aber dass ist viel zu teuer.

          Zudem wäre dein Ring zwischen Mittersending und Münchner Freiheit einfach ein Paralellverkehr zur U3 durch haidhausen statt durchs Zentrum.

          Ehrlich gesagt halte ich nichts davon. Mein Ringschluss hätte (da er größtenteils oberirdisch ist) nur etwa ein Zehntel der Kosten und ein 2,5tel der Strecke

          VG Geomaus007

      2. Am sinnvollsten finde ich allerdings eine Variante, die du hier gar nicht eingezeichnet hast, nämlich eine, die über Pasing Bf läuft.
        Apropos Varianten: Das ist nicht der erste Vorschlag zu einem U-Bahn Ring in München, du weißt, was das bedeutet…

          1. Nicht einfach ein paar, sondern die, die deinem Vorschlag am ähnlichsten sind.

            Der Grund dafür ist, dass man die Beschreibung dann völlig anders und detaillierter aufbauen kann:
            Wenn es schon 30 andere Vorschläge zu Ring-U-Bahnen gibt, braucht der 31. Vorschlag nicht ebenfalls noch zu begründen, wieso München eine Ring-U-Bahn braucht.
            Viel interessanter hingegen sind die Unterschiede im Detail. Also: Welche anderen Vorschläge kommen dem hier sehr nah? Welche Unterschiede gibt es? Und wieso findest du deine Streckenführung sinnvoller?

    1. Das hier kann man ja mittlerweile schon als Netzvorschlag bezeichnen, so viele Routenverläufe wie hier eingezeichnet sind.

      Diese Kritik habe ich nun berücksichtigt und die Varianten West und Mitte aus der Karte entfernt. Mit Lageplan sind sie noch in der Beschreibung. Es gibt jetzt nur noch die Variante mit Stichstrecke Pasing Bf. und ohne. Was die Stichstrecke betrifft habe ich noch recht wenig Rückmeldungen bekommen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass diese deutlich günstiger ist als ein Tunnel unter dem gesamten Stadtteil Pasing.

      Vg Geomaus007

      1. Genau diese Stichstrecke finde ich nicht gut, bzw. die Tatsache dass die Ringbahn den Pasinger Bahnhof nicht erreicht, sondern ein neuer S-Bahnhof errichtet werden muss.
        Der Pasinger Bahnhof wäre das mit Abstand wichtigste Ziel im Umkreis dieses Korridors und genau das lässt du aus.

        Was ich an deinem Liniennetz auch nicht gut finde, ist die Tatsache, dass die U29 die einzige Linie sein soll, die nach Fürstenried West fahren soll, schließlich ist die U29 nur eine Verstärkerlinie.

        1. Was ich an deinem Liniennetz auch nicht gut finde, ist die Tatsache, dass die U29 die einzige Linie sein soll, die nach Fürstenried West fahren soll, schließlich ist die U29 nur eine Verstärkerlinie.

          Die Schwierigkeit ist nun, dass man mehr Linienäste hat. Mit der U9 Spange hat man aber auch mehr Kapazität. Die Strecke nach Fürstenried West sollte auf jeden Fall in der HVZ im T5 bedient werden. Ob das nun eine Linie vom Hbf nach Garching oder nach Harthof ist, ist relativ egal. Ich halte nur eine Linie nach Harthof sinnvoller, weil damit vom Abschnitt Harderner Stern – Implerstr. nicht alle Linien zum Scheidplatz führen. Man kann natürlich auch argumentieren, dass die Linie, die von Harthof zum Bf. in eh schon sich die Trasse teilt, sich diese nun auch mit der U3 bis zum Harderner Stern teilen kann. Dann würde die U29 halt den Abschnitt Martinsried – Harderner Stern alleine bedienen. Die U29 soll damit eine richtige Linie und keine reine Verstärkerlinie werden. Anders würde es gehen, wenn man die U3 aufspaltet. Aber egal welche Linie nun was bedient: Wichtiger ist welcher Takt angeboten werden kann und ob es zu engpässen kommt.

          Vg Geomaus007

          1. Noch eine Ergänzung: Eine U3 Aufspaltung statt einer anderen Linie nach Martinsried hätte den Nachteil, dass keine Direktverbindung zum Hauptbahnhof mehr im U3 Südabschnitt besteht, die durch die U9 Spange bestehen würde. Daher sollte der Abschnitt auch von einer Linie über die U9 Spange bedient werden.

            1. Es muss nicht mit Gewalt jeder Ast über den allheiligen Hauptbahnhof gepresst werden (ist eh so ein persönlicher pet peeve bei Schnellbahnnetzen von mir) – im Münchner Stadtverkehr ist der Marienplatz nicht weniger wichtig. Ja, mit der U9 wird eine weitere Linie über den Hbf geführt – da gehts halt darum, auf den Außenästen von U3 und U6 einen vollen Takt fahren zu können, die U2-Nord zu verdichten und, ganz wichtig, eine Direktverbimdung zwischen Hauptbahnhof und Allianz Arena für auswärtige Fans.

          2. Am besten, man betreibt U3 (über Marienplatz) und U6/U9 (über Hauptbahnhof) jeweils linienrein.

            Um die U2 kann man sich danach kümmern, (eigene Strecke über Goetheplatz und Baldeplatz) um diese Linie ebenfalls linienrein betreiben zu können. Das heißt natürlich auch, dass man solche Scherze wie die U26 nach Kieferngarten/Neufreimann sein lässt. Es müssen ja nicht mühsam erkämpfte Kapazitätsgewinne wieder zunichte gemacht werden.

            1. Die Entmischung von U1/U2 wäre an sich dringend notwendig, die Frage ist, wie viel Kapazitätszuwachs der Gemeinschaftsbahnhof von U1 und U2 am Hauptbahnhof überhaupt noch verträgt. Und baulich wäre da natürlich auf Jahre masive Einschränkungen, südlich des Hbfs müsste man die Tunnelröhren anscheiden zur Ausfädelung (da ist nix vorbereitet) und das zwingend notwendige vierte Gleis am Kolumbusplatz muss auch erstmal gebaut werden.

              Die U26, was vor allem ein Hirngespinst der notorisch tramfeindlichen CSU war dürfte, da nun der Bau für die Tram Münchener Norden angelaufen ist vom Tisch sein.

              1. Die Entmischung von U1/U2 wäre an sich dringend notwendig,

                Dringend notwendig wäre vor allem mehr Kapazität auf dem U2-Nord Abschnitt Hbf. – Scheidplatz. Diese erreicht man auch ohne eine Trennung der U1 / U2 indem man kurz vor dem Hbf. einen neue Linie auf die U2 – Nord leitet. Genau das mach die U9 ohne Entmischung der U1/U2.

                Die U26, was vor allem ein Hirngespinst der notorisch tramfeindlichen CSU war dürfte, da nun der Bau für die Tram Münchener Norden angelaufen ist vom Tisch sein.

                Da bin ich mir nicht so sicher. In diesem Youtube -Video von der MVG wird dafür plädiert, sowohl die Tram als auch die U26 zu bedienen. Die FDP und die Bayernpartei sind schließen eine Tram völlig aus. Die sind genauso tramfeindlich wie die CSU.

                Natürlich bin ich der Meinung, dass mit dem Bau der Tram der Bau einer paralellen U-bahn Verbindung sinnlos ist. Die Tram finde ich sinnvoller als die U25. Leider gibt es dennoch Stimmen, die die U26 zusätzlich zur Tram fordern.

                VG Geomaus007

                1. Dringend notwendig wäre vor allem mehr Kapazität auf dem U2-Nord Abschnitt Hbf. – Scheidplatz.

                   

                  Die ganzen Linien U1 und U2 (und ihre Bahnhöfe) brauchen mehr Kapazität, nicht nur die U2 nördlich von Hauptbahnhof.

                   

                  Diese erreicht man auch ohne eine Trennung der U1 / U2 indem man kurz vor dem Hbf. einen neue Linie auf die U2 – Nord leitet. Genau das mach die U9 ohne Entmischung der U1/U2.

                   

                  Eben nicht. Linienreiner Verkehr ist immer besser. Dieser ganze Stammstrecken-Linienplunder bei der Münchner U-Bahn gehört endlich beseitigt! Bahnen aus Richtung U2-Nord auf die U9 übergehen zu lassen, macht alles noch schlimmer, weil dann Verspätungen von einem ins andere Teilnetz übertragen werden. Außerdem dürfen Fahrgäste von Hauptbahnhof nach Hohenzollernplatz rätselraten, von welchem Bahnsteig der nächste Zug abfährt. Dieser Murks wird hoffentlich nicht umgesetzt, bzw. höchstens als Betriebsstrecke. Die U9-Spange hat Zügen der Linie U6 von Martinsried nach Garching zu dienen, nicht mehr und nicht weniger. Dann kann man auf der U6 nämlich auch mal einen 2-Minuten-Takt fahren. So wie auch auf der dann ebenfalls linienrein betriebenen U3. Der 5- oder 10-Minuten-Takt als „einzig wahr“ zu betrachten, dieses Liniengeschacher, um auf Teilstrecken einen 5-,2/2/6-,3/7-Minuten-Takt zu fahren – das alles ist lachhaft und einer Stadt der Größe Münchens nicht mehr angemessen.

                  1. Die ganzen Linien U1 und U2 (und ihre Bahnhöfe) brauchen mehr Kapazität, nicht nur die U2 nördlich von Hauptbahnhof.

                    Dem würde ich aber deutlich widersprechen: Für die U1-Nord reicht der T5 in der HVZ völlig aus, für die U1-Süd ist sogar ein T10 völlig ausreichend. Eigentlich bräuchte man auf der U1-Süd noch nicht mal eine U-Bahn, die Tram könnte diese Fahrgast„massen“ problemlos bewältigen.

                    Und wie wichtig die U2-Süd ist, kann man daran sehen, dass die Verstärker-U7 in der Freitagnachmittag-HVZ bereits am Sendlinger Tor endet.

                    Linienreiner Verkehr ist immer besser. 

                    Das ist so pauschal falsch.
                    Linienreine Netze brauchen im Innenstadtbereich getrennte Strecken, was schonmal deutlich teurer ist.

                    Dazu kommt, dass man im Zentrum dichtere Takte als in den Randbezirken braucht. Im Stammstreckenkonzept passt das mit den Verzweigungen perfekt, da die Außenäste so immer im halben Takt wie auf der Stammstrecke fahren.
                    Bei linienreinen Netzen hingegen muss immer entweder irgendwo der Takt ausgedünnt werden, oder es wird leere Luft bis zur Endstation gefahren.

                    Außerdem dürfen Fahrgäste von Hauptbahnhof nach Hohenzollernplatz rätselraten, von welchem Bahnsteig der nächste Zug abfährt. 

                    Was ein Luxusproblem bei einem T5 auf der U2.
                    Zudem möchte ich daran erinnern, dass es da eine sehr einfache Erfindung gibt: Abfahrtsmonitore.
                    Die können sehr einfach anzeigen, was die nächsten Abfahrten sind.

                    Dann kann man auf der U6 nämlich auch mal einen 2-Minuten-Takt fahren.

                    Boah, den hat die U6 ja absolut nötig, insbesondere am Wochenende wäre die Taktverdichtung vom T20 zum T2 ja absolut Spitze!
                    Und auch Martinsried -der Planegger Stadtteil, der derzeit nur mit Bussen angebunden ist- hat eine U-Bahn im T2 wohl definitiv nötig. Wenn eine U-Bahn dort nur im T5 fahren würde, würde das ja kapazitativ das reinste Desaster werden…

                    Der 5- oder 10-Minuten-Takt als „einzig wahr“ zu betrachten, dieses Liniengeschacher, um auf Teilstrecken einen 5-,2/2/6-,3/7-Minuten-Takt zu fahren – das alles ist lachhaft und einer Stadt der Größe Münchens nicht mehr angemessen.

                    Und München soll nun Milliarden ausgeben, damit du es nicht mehr als „lachhaft“ bezeichnest?

                  2. Lieber Bueffel 59,

                    Ich möchte mich hier auch der Antwort von Baum anschließen. Hast du eine Ahnung, wie viel es kosten wird das Münchner U-Bahn Netz auf linienreinen Verkehr umzustellen?

                    Bedenke bitte, dass in Zukunft wohl eine Automatisierung anstehen wird. Dann kann man auf jeder Stammstrecke einen 100 Sekunden Takt fahren. Damit bekommen die meisten Linienäste einen 200 Sekunden bzw. 3,33 Minuten Takt. Die U1-Süd braucht auch in Zukunft nicht mehr als einen 400 Sekunden Takt. Damit hätte man genügend Kapazität für die U2.

                    Akute Kapazitätsprobleme gibt es derzeit meiner Meinung nach nur auf der U2-Nord.

                    Die U9-Spange hat Zügen der Linie U6 von Martinsried nach Garching zu dienen, nicht mehr und nicht weniger. Dann kann man auf der U6 nämlich auch mal einen 2-Minuten-Takt fahren.

                    Wie begründest du die Notwendigkeit eines T2 ? München hat 1,5 Millionen Einwohner und nicht 15 Millionen.

                    das alles ist lachhaft und einer Stadt der Größe Münchens nicht mehr angemessen.

                    Weder die Metro Moskau (Linie 4) , die Metro Paris (Linie 7, 13), die Metro Istanbul (M1a, M1b) noch die London Underground (fast nur Stammstrecken) sind linienreine Netze. Dabei sind das die größten U-Bahn Netze Europas in den größten Städten. Insbesondere die London Underground hat Stammstrecken mit bis zu vier Linienästen. Ich denke, damit ist geklärt, dass man schlecht bei einer 1,5 Million Einwohner Stadt mit Größe gegen Stammstrecken argumentieren sollte.

                    Vg Geomaus007

        2. Zur Stichstrecke habe ich noch etwas zur Planung von offizieller Seite her gefunden.

          U5-West: (…) Dabei würde eine oberirdische Einführung der U-Bahn in den
          Bahnhof Pasing die einfachste und kostengünstigste Lösung darstellen. Ob dies
          unter Berücksichtigung der künftig geplanten Verkehrsmengen aller Schienenver-
          kehre und dem sich daraus im Bahnhof Pasing ergebenden Gleisbedarf möglich
          ist, wird …

          Regionaler Nahverkehrsplan Seite 127.

          Letztendlich hat man sich für die unterirdische Variante entschieden, da man eine Verlängerung nach Freiman plant. Diese wäre oberirdisch schwierig realisierbar gewesen. Dennoch zeigt dies, das eine oberirdische Führung einer U-Bahn in Pasing von öffentlicher Hand (sofern es technisch und wirtschaftlich machbar ist) bevorzugt werden kann. Weißt du, wie ich an die Untersuchungsergebnisse gelangen kann?

          VG Geomaus007

          1. Im Regionalen Nahverkehrsplan (4. Fortschreibung) finde ich auf Seite 127 nichts diesbezüglich.

            Davon abgesehen: Im von dir zitierten Teil wird auch schon darauf hingewiesen, dass die Fläche auch für Erweiterungen des Pasinger Bahnhofs benötigt werden kann.

            Aus diesem Grund halte ich eine U-Bahn auf dieser Fläche für nicht sinnvoll.

             

            Generell kann man solche Dokumente mit einer Anfrage via FragdenStaat bekommen.

  3. Auf der Plattform München-MitDenken wurde ebenfalls ein Vorschlag für einen U3 Ringschluss veröffentlicht. Das möchte ich nur hier erwähnt haben.

    => Link zum Vorschlag

    Es gibt die Forderung die U3 nach Pasing zu führen. Das halte ich nicht für die beste Lösung, um ein leistungsfähiges MVV-Netz im Münchner Westen zu schaffen. Die beste Lösung ergibt sich, wenn die U3 von Moosach ab der Radolfzellerstraße die Strecke der U5 nutzt.
    Strecke: Moosach U3/S1 – Einkaufszentrum Allach U3/S4 – Landwied U3/S3 – Leienfelsstraße U3/S4 === ab (U-Bahnhof) Radolfzellerstraße = U3/U5 bis Freiham Nord.

    Ab Freiham Nord Ringschluss U3 – Freiham Süd nach Lochham U3/S6 – Gräfelfing Gewerbegebiet – Martinsried U3/U6 – Klinikum Großhadern U3/U6 – Neuried U3 – Fürstenried West U3.
    Vorteil: Bis zu 2 U-Bahnen nutzen gemeinsam Streckenabschnitte und bilden neue Verknüpfungen.

    Für mich ist dieser Vorschlag eindeutig zu weit aus der stadt draußen und bietet zu wenig Fahrgastpotenzial. Auf der Seite wurde das Projekt auch „nur“ von sieben Personen geliked.

    VG Geomaus007

  4. Dem würde ich aber deutlich widersprechen: Für die U1-Nord reicht der T5 in der HVZ völlig aus,

    Aktuell schon. Für die U2-Nord reicht der T5 in der HVZ aber nicht mehr aus. Da ein T5 und ein T<5 sich auf einer geteilten Strecke schlecht vertragen, will man also zusätzliche Züge nach Feldmoching/Am Hart/Scheidplatz auf die U9 übergehen lassen. Dadurch wird wiederum die Anzahl an möglichen Zügen von Hauptbahnhof nach Münchner Freiheit und Fröttmaning limitiert, was gerade im Stadionverkehr (welcher ja als Argument für den Bau der U9 genannt wird) und auch sonst zu Stoßzeiten kontraproduktiv ist. Und warum sollte es im Zukunft keinen T4 oder T3 nach OEZ über Westfriedhof geben? Angesichts steigender Bevölkerungszahlen wäre das mit Sicherheit nicht auszuschließen.

    Ansonsten ist der Umsteigebahnhof Sendlinger Tor völlig überlaufen. Und das ist der Tatsache geschuldet, dass sich aufgrund der geteilten Stammstrecken zuviele Umsteigeströme auf diesen Bahnhof konzentrieren. Daher wäre es wichtig, dass die U2 langfristig über Goethe- und Baldeplatz fährt. Der Bahnhof Sendlinger Tor zeigt, dass das Stammstreckenkonzept nichts taugt.

     

     

    für die U1-Süd ist sogar ein T10 völlig ausreichend. Eigentlich bräuchte man auf der U1-Süd noch nicht mal eine U-Bahn, die Tram könnte diese Fahrgast„massen“ problemlos bewältigen.

    Wenn die U1 endlich nach Klinikum Harlaching und dann weiter nach Solln oder Grünwald verlängert wird, steigen auch dort die Fahrgastzahlen. Der T10 ist der Tatsache geschuldet, dass man eine zusätzliche T10-Zuggruppe in Neuperlach eher gebrauchen kann als in Neuharlaching. Ein T5 wäre aber auch dort sinnvoll, die U-Bahnen nach Mangfallplatz sind nicht leer.

     

     

    Und wie wichtig die U2-Süd ist, kann man daran sehen, dass die Verstärker-U7 in der Freitagnachmittag-HVZ bereits am Sendlinger Tor endet.

    Die Münchner U-Bahn wurde ja auch nicht für die Freitagnachmittag-HVZ gebaut.

     

     

    Das ist so pauschal falsch.

    Bei Verkehrsmitteln wie S-Bahnen, ICEs, Straßenbahnen und Bussen sieht es natürlich anders aus. (Immerhin gibt es aber Städte wie Paris oder Budapest, die ihre Straßenbahnlinien weitgehend linienrein betrieben). Bei U-Bahnen ist linienreiner Betrieb aber weltweit zunehmend Standard geworden. Die meisten verzweigenden U-Bahnlinien sind historisch begründet, würde man heute aber nicht mehr so bauen.

     

     

    Linienreine Netze brauchen im Innenstadtbereich getrennte Strecken, was schonmal deutlich teurer ist.

    Getrennte Strecken können in der Innenstädte aber auch jeweils unterschiedliche Verkehrsaufgaben erfüllen.

     

    Dazu kommt, dass man im Zentrum dichtere Takte als in den Randbezirken braucht. Im Stammstreckenkonzept passt das mit den Verzweigungen perfekt, da die Außenäste so immer im halben Takt wie auf der Stammstrecke fahren.

    Bei linienreinen Netzen hingegen muss immer entweder irgendwo der Takt ausgedünnt werden, oder es wird leere Luft bis zur Endstation gefahren.

    Das ist grundfalsch. Wer am Stadtrand/an der ersten Station einsteigt, sollte natürlich einen nahezu garantierten Sitzplatz bekommen, weil dann in der Regel längere Strecken zurückgelegt werden. Kein Freiwilliger steht von Kieferngarten bis Marienplatz. Aber wer von Odeonsplatz bis Münchner Freiheit oder von Universität bis Goetheplatz fährt, kann durchaus mit einem Steher vorliebnehmen. Dass die Auslastung von U-Bahnzügen am Stadtrand niedriger zu sein hat als im Zentrum, wird im linienreinen Betrieb gut berücksichtigt.

     

     

    Was ein Luxusproblem bei einem T5 auf der U2.

    Zudem möchte ich daran erinnern, dass es da eine sehr einfache Erfindung gibt: Abfahrtsmonitore.

    Die können sehr einfach anzeigen, was die nächsten Abfahrten sind.

    Das macht das Unterfangen, den Takt zwischen Hauptbahnhof und Scheidplatz zu verdichten, aber ziemlich sinnlos. Das Problem wäre ja vermeidbar. In der HVZ ist es kontraproduktiv, wenn im Moloch München Hauptbahnhof große Menschengruppen zwischen verschiedenen Bahnsteigen hin- und herrennen und außerhalb der HVZ wird das aufgrund der niedrigeren Takte unattraktiv. Bahnhöfe/Haltestellen so zu planen, dass Bahnen/Busse mit gleichem Fahrtziel von unterschiedlichen Positionen abfahren, ist antiquitiert und unattraktiv. Daran ändern auch Abfahrtsmonitore nichts, denn während einer ÖPNV-Fahrt möchte man auch mal entspannen und nicht irgendwelche Displays anglotzen müssen.

     

     

    Boah, den hat die U6 ja absolut nötig, insbesondere am Wochenende wäre die Taktverdichtung vom T20 zum T2 ja absolut Spitze!

    Und auch Martinsried -der Planegger Stadtteil, der derzeit nur mit Bussen angebunden ist- hat eine U-Bahn im T2 wohl definitiv nötig. Wenn eine U-Bahn dort nur im T5 fahren würde, würde das ja kapazitativ das reinste Desaster werden…

    Ein T2,5 von Martinsried bis Fröttmaning (jede vierte Bahn weiter nach Garching) könnte für die HVZ ein sinnvolles Betriebskonzept sein, unter der Annahme steigender Fahrgastzahlen. Keine deutsche Stadt wächst so schnell wie München. Der Punkt ist, dass man den Takt dann so dicht gestalten kann, dass man auf andere Linien keine Rücksicht nehmen muss und die Betriebsqualität nicht beeinträchtigt wird. Und ein solcher Takt wird auf der U6 zu bestimmten Zeiten durchaus benötigt.

     

     

    Und München soll nun Milliarden ausgeben, damit du es nicht mehr als „lachhaft“ bezeichnest?

    Der geplante Bau der U9 zeugt ja davon, dass die Verantwortlichen Handlungsbedarf. erkennen. Münchens U-Bahnnetz ist katastrophal überlaufen, gerade während der HVZ, da kriegt man Platzangst. Auch die Zuverlässigkeit verschlechtert sich zusehends. Und das Liniengeschacher ändert auch nichts daran, dass Umsteigebahnhöfe wie Sendlinger Tor die Fahrgastmassen nicht bewältigen können.

     

     

    Bedenke bitte, dass in Zukunft wohl eine Automatisierung anstehen wird. Dann kann man auf jeder Stammstrecke einen 100 Sekunden Takt fahren. Damit bekommen die meisten Linienäste einen 200 Sekunden bzw. 3,33 Minuten Takt.

    Das funktioniert in der Praxis doch eh nicht, das ist schlicht und einfach Gefrickel.

     

     

    Die U1-Süd braucht auch in Zukunft nicht mehr als einen 400 Sekunden Takt. Damit hätte man genügend Kapazität für die U2.

    Nein, weil erstens die U1-Süd verlängert werden könnte, und zweitens die Kapazität der Stammstrecke auch von den (gemeinsamen) Bahnsteigen und Umsteigebahnhöfen abhängig ist.

     

     

    Akute Kapazitätsprobleme gibt es derzeit meiner Meinung nach nur auf der U2-Nord.

    Dann bist du noch nie in der HVZ mit der Münchner U-Bahn gefahren.

     

     

    Wie begründest du die Notwendigkeit eines T2 ? München hat 1,5 Millionen Einwohner und nicht 15 Millionen.

    Siehe oben. Es geht darum, dass man einen Takt fahren kann, der nicht durch andere Linien limitiert wird. Und 452 Millionen Fahrgäste im Jahr 2024 sind für ein 100-Kilometer-Netz nicht schlecht.

     

    Weder die Metro Moskau (Linie 4) , die Metro Paris (Linie 7, 13), die Metro Istanbul (M1a, M1b) noch die London Underground (fast nur Stammstrecken) sind linienreine Netze. Dabei sind das die größten U-Bahn Netze Europas in den größten Städten. Insbesondere die London Underground hat Stammstrecken mit bis zu vier Linienästen. Ich denke, damit ist geklärt, dass man schlecht bei einer 1,5 Million Einwohner Stadt mit Größe gegen Stammstrecken argumentieren sollte.

    In Paris und London sind viele Linienverzweigungen entweder bereits eliminiert (3bis, 7bis, Stanmore) oder es wurde/ist so geplant (Asnières, Central und Northern line). Das meiste davon ist historisch bedingt und würde man heute so nie planen. Die Linie 13 und die Londoner Linien würde ich in Sachen Auslastung und Betriebsqualität sowieso nicht als leuchtendes Vorbild betrachten.

    1. will man also zusätzliche Züge nach Feldmoching/Am Hart/Scheidplatz auf die U9 übergehen lassen. Dadurch wird wiederum die Anzahl an möglichen Zügen von Hauptbahnhof nach Münchner Freiheit und Fröttmaning limitiert, was gerade im Stadionverkehr (welcher ja als Argument für den Bau der U9 genannt wird) und auch sonst zu Stoßzeiten kontraproduktiv ist.

      Die Verbindung vom Hauptbahnhof zur Münchener Freiheit gibt es derzeit ja noch gar nicht.
      Da bereits von einer drohenden Überlastung zu reden, halte ich für sehr weit hergeholt.

      Und gerade der Stadionverkehr befindet sich außerhalb der Hauptverkehrszeit, daher braucht es während des Stadionverkehrs die Verstärkerlinie U29 nicht.
      Und selbst wenn die U29 eine dauerhafte Linie werden würde, so kann man immer noch Verstärkerzüge von Fröttmaning entlang des heutigen Linienweges zum Marienplatz schicken. Außerhalb der HVZ wird auch langfristig zwischen Münchener Freiheit und Moosach kein T2 benötigt.

      Und warum sollte es im Zukunft keinen T4 oder T3 nach OEZ über Westfriedhof geben? Angesichts steigender Bevölkerungszahlen wäre das mit Sicherheit nicht auszuschließen.

      Mit „vielleicht steigen irgendwann mal die Fahrgastzahlen“ kann man aber keine neue U-Bahn-Strecke begründen.
      Wegen Fahrzeugmangel hat die MVG vor 2 Jahren die U7 vorübergehend sogar mal komplett eingestellt, sodass nur die U1 gefahren ist. War zwar extrem überfüllt, hat aber gerade eben noch gepasst.
      Der aktuelle T5 hat also noch reichlich Kapazitätsreserven.

      Ansonsten ist der Umsteigebahnhof Sendlinger Tor völlig überlaufen.

      Wie praktisch, dass die Erweiterung des U-Bahnhofs Sendlinger Tor erst letztes Jahr abgeschlossen wurde. Mit dem Umbau wurde der Bahnhof an die gesteigerten Fahrgastmengen angepasst und auch für zukünftige Steigerungen gerüstet.

      Wenn die U1 endlich nach Klinikum Harlaching und dann weiter nach Solln oder Grünwald verlängert wird, steigen auch dort die Fahrgastzahlen. Der T10 ist der Tatsache geschuldet, dass man eine zusätzliche T10-Zuggruppe in Neuperlach eher gebrauchen kann als in Neuharlaching. Ein T5 wäre aber auch dort sinnvoll, die U-Bahnen nach Mangfallplatz sind nicht leer.

      Der Ast zum Mangfallplatz ist der am schwächsten frequentierteste Ast im gesamten Münchener Netz.

      Und eine Verlängerung des U1-Stummels ist  nur Zukunftsmusik.

      Die Münchner U-Bahn wurde ja auch nicht für die Freitagnachmittag-HVZ gebaut.

      Wenn die Züge Freitagnachmittags aber schon nicht benötigt werden, dann steppt da an einem Donnerstagnachmittag aber auch nicht gerade der Bär. Denn so gravierende Unterschiede bei den Fahrgastzahlen gibt es Freitags im Vergleich zu Mo-Do nicht. Diese Unterschiede sind überhaupt nur in Millionenstädten messbar.

      Bei U-Bahnen ist linienreiner Betrieb aber weltweit zunehmend Standard geworden. Die meisten verzweigenden U-Bahnlinien sind historisch begründet, würde man heute aber nicht mehr so bauen.

      Stimmt, der U4-Abzweig zur Hoorner Geest in Hamburg wird auch überhaupt nicht gebaut, da eine Verzweigung ja ein riesiger Fehler sei…

      Linienreine Netze brauchen im Innenstadtbereich getrennte Strecken, was schonmal deutlich teurer ist.

      Getrennte Strecken können in der Innenstädte aber auch jeweils unterschiedliche Verkehrsaufgaben erfüllen.

      Dazu kommt, dass man im Zentrum dichtere Takte als in den Randbezirken braucht. Im Stammstreckenkonzept passt das mit den Verzweigungen perfekt, da die Außenäste so immer im halben Takt wie auf der Stammstrecke fahren.

      Bei linienreinen Netzen hingegen muss immer entweder irgendwo der Takt ausgedünnt werden, oder es wird leere Luft bis zur Endstation gefahren.

      Das ist grundfalsch. Wer am Stadtrand/an der ersten Station einsteigt, sollte natürlich einen nahezu garantierten Sitzplatz bekommen, weil dann in der Regel längere Strecken zurückgelegt werden. Kein Freiwilliger steht von Kieferngarten bis Marienplatz. Aber wer von Odeonsplatz bis Münchner Freiheit oder von Universität bis Goetheplatz fährt, kann durchaus mit einem Steher vorliebnehmen. Dass die Auslastung von U-Bahnzügen am Stadtrand niedriger zu sein hat als im Zentrum, wird im linienreinen Betrieb gut berücksichtigt.

      Ich verweise darauf, dass bereits jetzt auf der U6 zwischen den HVZ ausgerechnet auf dem gemeinsamen Abschnitt zwischen Harras und Münchener Freiheit nochmal zusätzliche Verstärker eingesetzt werden.

      Auch in Berlin endet auf der U5 der T5 unter der Woche zwischen den HVZ sowie am Wochenende bereits in Kaulsdorf Nord, nach Hönow geht es nur im T10 weiter.
      Auf der U2 wird sogar während der HVZ zwischen Ruhleben und Theodor-Heuss-Platz nur im halben Takt gefahren.

      Ich könnte jetzt noch anfangen, die S-Bahnen durchzugehen, dies würde aber den Rahmen sprengen.
      Auch in anderen Städten weltweit ist festzustellen, dass die HVZ-Verstärker nicht auf ganzer Linienlänge fahren.

      Dass meine Behauptung falsch sei, ist also quantitativ nicht behauptbar.

      Grund dafür ist, dass die Bevölkerungsdichte mit zunehmender Entfernung vom Zentrum abnimmt, an den Stationen im Zentrum steigen somit überproportional viele Fahrgäste ein. Auch mit einer Takthalbierung am Rande des Zentrums hat immer noch jeder Fahrgast aus der Randstadtteilen einen Sitzplatz.

      Ein T2,5 von Martinsried bis Fröttmaning (jede vierte Bahn weiter nach Garching) könnte für die HVZ ein sinnvolles Betriebskonzept sein, unter der Annahme steigender Fahrgastzahlen. 

      Mir fehlt die Fantasie, wieso ein T2,5 bis Fröttmaning jemals (außerhalb des Stadionverkehrs) nötig sein sollte.
      Dafür würde ich gerne konkretere Zahlen sehen und nicht nur die allgegenwärtige Begründung „München wächst“ und „steigende Fahrgastzahlen“.

      Wo sollen die steigenden Fahrgastzahlen denn herkommen? Aus dem Nordfriedhof? Oder aus dem Klärwerk Gut Großlappen?

      Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass auf der U6 im Norden die Hauptverkehrsströme antizyklisch verlaufen: Morgens nach Garching und Nachmittags wieder nach München.

      Der Punkt ist, dass man den Takt dann so dicht gestalten kann, dass man auf andere Linien keine Rücksicht nehmen muss und die Betriebsqualität nicht beeinträchtigt wird. Und ein solcher Takt wird auf der U6 zu bestimmten Zeiten durchaus benötigt.

      Und weil ein solcher Takt benötigt wird, wird ja jetzt die U9-Spange gebaut.

      1. Wo sollen die steigenden Fahrgastzahlen denn herkommen? Aus dem Nordfriedhof? Oder aus dem Klärwerk Gut Großlappen?

        In Fröttmaning kann man (für betrieblich optimierten Betrieb) leichter Züge kehren lassen, darauf wollte ich hinaus. Aber gut, dafür käme der mehrgleisige Bahnhof Kieferngarten zum Beispiel auch in Frage. Muss man dann natürlich abwägen, ob man den Luxus, Zwischentakte nur an solchen Bahnhöfen enden zu lassen, auch in Zukunft überhaupt braucht. Nutzt man ja, wie du schon sagtest, auf U6 heute auch nicht.

         

        Auch in Berlin endet auf der U5 der T5 unter der Woche zwischen den HVZ sowie am Wochenende bereits in Kaulsdorf Nord, nach Hönow geht es nur im T10 weiter.

        Was auf der U6 realistischerweise natürlich auch immer der Fall sein wird aufgrund des Garchinger Abschnitts.

         

        Und weil ein solcher Takt benötigt wird, wird ja jetzt die U9-Spange gebaut.

        Ich bin ja auch dafür, Schritt für Schritt vorzugehen. U9-Spange bauen. Sehen wie es läuft, auch auf der U2, je nach Betriebskonzept. Und dann schauen, ob es dann noch notwendig ist, die U2 beziehungsweise U6 linienrein umzubauen. Vielleicht reicht die U9-Spange in der Form ja aus. Vielleicht sinken in Zukunft die Fahrgastzahlen, wer weiß? Für kontraproduktiv halte ich es jedoch, die U9 zum Anlass zu nehmen, weitere Abzweige einzubauen (wie die angedachte U26, oder auch der Vorschlag), schließlich wird die U9 ja gerade zu Entlastungszwecken gebaut. Man sollte die Vorteile linienreinen Verkehrs bei Bedarf auch im Münchner U-Bahnnetz nutzen, aber wie gesagt: erstmal die U9-Spange bauen und dann mal schauen. (Bloß, dass die Herangehensweise auch wiederum zu spät sein kann. Das Münchner U-Bahn wurde von den stark steigenden Fahrgastzahlen ja durchaus kalt erwischt. Das muss man im Zweifelsfall natürlich abwägen)

    2. Lieber Bueffel59,

      Nachdem dein Plan, aus München ein linienreines U-Bahn Netz zu machen nun von Baum mit diesem und diesem Kommentar sowie von mir mit dieser Antwort gekontert wurde, möchte ich es gerne mit dieser Diskussion im Vorschlag belassen.

      Das Thema kann man gerne im Forum diskutieren.

      Mein Vorschlag bleibt bei max. 2 Linienästen pro Stammstrecke (in der Annahme der U9 Spange). Das ist somit prinzipiell keine Veränderung im Vergleich zum Bestand. Nun könntest du zu jeder U-bahn Verlängerung die Diskussion über Linienreinheit beginnen, aber dies wäre – meiner Meinung nach – alles andere als zielführend.

      Vielmehr sollte man über die Wirtschaftlichkeit, die technische Machbarkeit sowie Alternativ (-routen) disktieren, statt eine Grundsatzdiskussion über Linienreinheit zu führen.

      Vielen Dank, kommentiert gerne weiter!, Geomaus007

      1. Nachdem dein Plan, aus München ein linienreines U-Bahn Netz zu machen nun von Baum mit diesem und diesem Kommentar sowie von mir mit dieser Antwort gekontert wurde, möchte ich es gerne mit dieser Diskussion im Vorschlag belassen.

        Es ist durchaus erlaubt, unterschiedliche Standpunkte auszutauschen, sonst wäre der Begriff der Verkehrspolitik ja sinnlos. Oder geht es dir nur um das letzte Wort?

         

         

        Das Thema kann man gerne im Forum diskutieren.

        Nix da. Das Betriebskonzept zur U9-Spange kam von dir. Da müssen auch kritische Anmerkungen und Nachfragen erlaubt sein, auch wenn dir das nicht in den Kram passen mag. Sowohl was deinen eigentlichen Vorschlag, als auch die U9-Spange betrifft, wären Abzweige ein limitierender Faktor, das kann nicht unter dem Tisch gekehrt werden. Dass aus der Problematik eine kleine Diskussion entsteht, ist in Ordnung, da sie ja gerade in direktem Zusammenhang zum Vorschlag steht.

        1. Es ist durchaus erlaubt, unterschiedliche Standpunkte auszutauschen, sonst wäre der Begriff der Verkehrspolitik ja sinnlos. Oder geht es dir nur um das letzte Wort?

          Es ist nicht nur erlaubt, sondern auch gewollt unterschiedliche Standpunkte (solange sie im Rahmen der freiheitlich – demokratischen Grundordnung sind) auszutauschen. Ich bin in einigen politischen NGOs tätig, die sich für Demokratie (der Mitte) einsetzen. Wenn es mir um das letzte Wort gehen würde, dann würde ich deinen Kommentaren nicht in dieser ausführlichen Form, sondern nur mit „Ja, du hast Recht“ bzw. „Nein, das ist falsch“ antworten.

          Natürlich hat man mit dem Vorschlag einen Streckenast vom Harderner Stern nach Martinsried (Streckenast nach Pasing Bf. zudem möglich) .Damit hat fehlende Linienreinheit auch mit dem Vorschlag zu tun. Doch aktuell empfinde ich es eher als Grundsatzdebatte über Linienreinheit in München bzw. eine Deabtte über die U9 Spange. Stattdessen haben folgende Fragen direkt mit dem Vorschlag zu zun:

          1. Welcher Takt ist auf den einzelnen Abschnitten des Vorschlags notwendig?
          2. Wo genau im Vorschlag (bzw. der restlichen U3, …) kann es zu Kapazitätsengpässen kommen und wie kann man diese lösen?
          3. Soll der Streckenast Harderner Stern – Martinsried über die 1. Stammstrecke oder über die U9 Spange bedient werden?

          VG Geomaus007

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