Beschreibung des Vorschlags
Momentan findet eine allgemeine Umfrage zur Verbesserung des Verkehrs in Mönchengladbach statt. Dabei werden bereits sechs Vorschläge zur Einführung einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn diskutiert. Mehrere dieser Vorschläge sehen vor, die Straßenbahn oder Stadtbahn auf der Hindenburgstraße (HiBu) fahren zu lassen. Dies sehe ich als problematisch an. Problematik: Steigung und Barrierefreiheit
Laut eigener Messungen mit Google Maps betragen die Steigungen:
- Steinmetzstraße: 3,83 %
- Hindenburgstraße: 3,375 %
Diese Steigungen stellt Probleme für die Barrierefreiheit dar. Zusätzlich kommt hinzu, dass der Busverkehr auf der Hindenburgstraße läuft, was die Straßenbahn ausbremsen würde. Dazu gesellt sich das hohe Fußgängeraufkommen auf dieser Strecke. Daher schlage ich den Bau eines Straßenbahn-Tunnels vor, der unter der Hindenburgstraße verläuft.
Stationen und Umsteigknoten
Als zentrale Umsteigknoten sehe ich folgende Haltestellen vor:
- Minto: Begründung: größtes Einkaufszentrum der Stadt, direkte Anbindung zu Zügen aus Rheydt
- Altenmarkt: Begründung: Anbindung des Westens der Stadt, zentrale Lage
- Bismarckplatz: Begründung: Anbindung zu Zügen aus Rheydt, bereits bestehender Busumsteigknoten
Die Länge der unterirdischen Haltestellen würde ich auf 60 Meter festlegen. Dies ermöglicht den Halt eines Doppelzugs. Für diese Dimensionierung nutze ich als Referenz einen Stadtbahnwagen vom Typ B aus Düsseldorf
(28 Meter lang × 2 = 54 Meter, aufgerundet auf 60 Meter).
Besonderheiten
Station Minto: Ein direkter Gang ins E-Geschoss des Minto würde geschaffen. Dafür müsste wahrscheinlich der DM weichen, um Platz für den Gehweg-Tunnel zu schaffen. Zusätzlich würde Platz für weitere kleinere Läden entstehen (Kiosk, Fast Food etc.). Den Plan des Minto können Sie hier einsehen (Ebene 1 auswählen)(https://www.westfield.com/de/germany/minto/centerplan).
Tunnelführung
Da sich die Innenstadt auf einem Hügel befindet, wäre es kostenintensiv, den Tunnel von der Hittastraße aus zu starten. Daher empfehle ich folgende Variante:
Züge aus Rheydt fahren bereits getrennt neben der Theodor-Heuss-Straße. Dort beginnt auch der Tunnel, wodurch folgende Kreuzungen auf der THStraße vermieden werden. Der Tunnel führt weiter über die Station Friedrichstraße – eine bekannte innerstädtische Straße vor dem Minto-Bau. Diese U-Bahn-Station dient als Reaktivierung dieses Stadtteils.
Nach der Station Friedrichstraße folgt eine Gabelung in Richtung Bismarckplatz und Minto. Die Station Bismarckplatz führt diese Gabelung zusammen und dient als Umsteigstation zum Bus. Der Tunnel führt weiter unter der verkehrsstarken Bismarckstraße und kommt auf der Goebenstraße zum Ende (Mitteltunnel-Abschnitt). Busse und Taxis fahren jeweils links und rechts vorbei.
Der Abschnitt Friedrichstraße zum Minto führt in eine Zwei-Mittelbahnsteig-Station. Vom Minto aus führen vier Gleise weiter zum Altenmarkt. Diese Strecke dient als Stammstrecke: Hbf → Bismarckplatz → Minto → Altenmarkt
Ab der Haltestelle Altenmarkt teilt sich die Strecke wieder auf in Richtung MG-Nord und MG-West.
- Tunnel Nord: Endet auf der Sandradstraße, die anschließend zur Fußgängerzone umgestaltet wird
- Tunnel West: Endet in der Altstadt von Mönchengladbach mit direkter Anschlussstation
Tunnel erweiterung zum Hbf:
Je nachdem, wie stark die Stadt Mönchengladbach investieren möchte, könnte der Tunnel ab dem Bismarckplatz weiter ausgebaut werden. Hier würde eine zentrale Station am Hauptbahnhof entstehen – mit direkter Umsteigemöglichkeit zum Busverkehr sowie zur Deutschen Bahn.
Der Tunnel würde auf Höhe des Fernbusbahnhofs enden und dort über den Mittelstreifen der Straße wieder an die Oberfläche geführt werden.
Dies würde dafür sorgen, dass der obere Bus-ZOB ohne Beeinträchtigung durch die Straßenbahn betrieben werden kann. Zusätzlich würde sich die Fahrzeit der Straßenbahn zwischen Bismarckplatz und Hauptbahnhof beziehungsweise weiter bis zum Fernbusbahnhof verkürzen.
Stuffen weiser Ausbau des Tunnels:
Es ist natürlich klar, dass ein solches Projekt mehrere Jahre in Anspruch nehmen würde. Deshalb schlage ich einen stufenweisen Ausbau vor.
Zunächst würden die wichtigsten Verbindungstunnel gebaut. In diesem Fall wäre das Stufe 1. Diese könnte gleichzeitig als Testprojekt dienen, bevor die größeren Tunnelabschnitte zwischen Bismarckplatz und Altstadt beziehungsweise Sandradstraße umgesetzt werden.
Stufe 1: Theodor-Heuss-Straße > … -> Bismarckplatz (Weiter Über den HBF Zum Fernbusbahnhof)
Stufe 2: Bismarckplatz -> … -> Altstadt
Stufe 3: Bismarckplatz -> … -> Sandradstraße
Berücksichtigung von Denkmälern
Wie in der Denkmalliste (https://www.moenchengladbach.de/fileadmin/user_upload/FB63/FB63.40/Denkmalliste_Juli_2025.pdf)
zu sehen ist, gibt es mehrere Denkmäler-Flächen in der Innenstadt. Diese wurden bei der Planung berücksichtigt und vermieden, weshalb auch die S-Kurven in der oberen Altstadt entstanden sind.
Weichen und Abstellgleise
In diesem Vorschlag habe ich bewusst auf zusätzliche Weichen oder Abstellgleise verzichtet, um das Kernkonzept deutlich zu machen.

Ich sehe ein Problem mit den westlichen Tunnelportalen.
Zudem ergibt sich ein Problem durch den Höhenunterschied zwischen Aachener Straße und Waldhausener Straße.
Bei den anderen Tunnelportalen sieht es auch eng aus, hier lässt sich aber auch baulich der Verkehr vorbeileiten. (Goebenstraße, untere Hindenburgstraße)
Ansonsten würde ich eher 80 Meter lange Bahnsteige planen, da die BOStrab bis zu 75 Meter lange Fahrzeuge zulässt (ohne eigenen Bahnkörper auf ganzer Strecke) und man einen solchen Tunnel auch zukunftssicher planen sollte.
Tunnelportal an der Waldhausener Straße/Aachener Den Tunnelportal würde dann unter der Aachener Str. starten. Die Sation würde dann Höchst wahrscheinlich entfallen oder verschoben werden Zusätzlich müstste die Strasse Neugebaut werden auf grund der Untertunnelung der Bahn
Tunnelportal an der Sandradstraße Der Tunnel eingang wurde nun auf die Viersener Str Verschoben Hier Sollte dann auch genug platz geben um eine Kleinen Außenbahnsteig Zu bauen Bevor die bahn in den tunnel fährt
Somit Können die Retungskräfte die Objeckte weiterhin ereichen Den Eigenen Bahnkörper würde nur neben der Theodor Str. Exestieren der ausgang auf der Hindenburgstraße Würde beim Umbau auch eine Fussgänger zone entstehen Zu den Eigenen Bahnkörper Sehe ich eher Kritisch ind Den tunnel Eine 3 Gleisieger Ausbau ist mier hier schon wichtig Ich rechne hier mit mindestens 4 Linien Die In bzw Um den Tunnel fahren Mit einem 30min takt der Linien würde hier etwa alle 7,5 minuten eine bahn halten Diesen sehe ich selber als unrealischtich auf grund der algemeinen Taktung Zwischen Rheydt Marianen platz und MG Hbf / Hindenburg Strasse Daher Rechne ich Hier mit einem Takt Von 5 minuten Und Weniger Einen 2 Spuriger Tunnel würde nach meiner Ansicht Probleme machen bei Verspäten bahnen Und Folge Verpätungen Würden dann entstehen Ein 80 Meter langer Bahnsteige wäre möglich