2 Kommentare zu “Dreigleisiger Korridor Neckarsulm-Bad Friedrichshall Hbf

  1. Eine dreigleisige Strecke ist einfach nur die halbe Miete, vor allem wenn man schon zwei Bündel hat, nämlich einmal den überregionalen Verkehr und dann die Stadtbahn. Daher mein Vorschlag: Das ganze auf 4 Gleise erweitern oder bleiben lassen

    1. Das ganze auf 4 Gleise erweitern oder bleiben lassen

      Das finde ich zu undifferenziert. Wenn man den Ausbau lässt, dann hat man tatsächlich einen künftigen Engpass, auf Grund der unterschiedlichen Fahrzeiten und sicherlich sinnvollen Taktverdichtungen. Eine Viergleisigkeit ist aber tatsächlich auf Grund der bestehenden Straßen und Bebauungen nicht ohne weiteres umsetzbar.

      Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt auf dem westlichen neuen Gleispaar rund um Kochendorf. Dann könnte man auf den neuen Gleisen als logische Verlängerung der Stadtbahnstrecke die S-Bahnlinien mit Zwischenhalten verkehren lassen und bei 5-6 Minuten Fahrzeit auch theoretisch die S-Bahn als geschlossenes System in einem 10-15 Minuten-Takt verkehren lassen, sodass der Fernbahn eine durchgehende Zweigleisigkeit zur Verfügung steht. All das schließt der Vorschlag aber auch gar nicht aus, deswegen ich den auch sehr sinnvoll finde als Kompromiss zu einer (meiner Meinung nach nicht umsetzbaren) Viergleisigkeit.

      Zudem wäre es eine Überlegung wert, eine weitere Stadtbahnlinie S 43 einzuführen, welche halbstündlich von Heilbronn nach Möckmühl führen würde. Diese erlaubt es dem RB 86 zwischen Möckmühl und Osterburken Zeit zu gewinnen und MEX-artig zu halten.

      So viel Potential ist da dann im Jagsttal nicht mehr als das man zusätzlich zu RB und RE noch eine S-Bahn mit anderem Halteschema braucht (mit dem RE 8 gibt es ja auch genau diese beschleunigte Verbindung). Sinnvoller fände ich da eher, z.B. weiterhin nur im Stundentakt nach Mosbach-Neckarelz zu fahren und dazu halbstündlich versetzt als S-Bahn nach Osterburken (mit Innenstadtanbindung Heilbronn). Dazu korrespondierend in der jeweiligen anderen halben Stunde eine RB von / und zum Hauptbahnhof Heilbronn mit schnellen Anschluss (oder Durchbindung) nach Stuttgart – und einer Korrespondenz zwischen RB und S z.B. in Neckarsulm oder Bad Friedrichshall.

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