Metro Oldenburg Linie 2

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Beschreibung des Vorschlags

Metro Oldenburg Linie 2

Zur Linie 1 der Metro Oldenburg:

Metro Oldenburg Linie 1

Dies ist die zweite Linie der Metro Oldenburg. Die Metro Oldenburg konzentriert sich darauf, auf Grundlage von hochfrequentiertem Schienenverkehr den ÖPNV in Oldenburg zu verbessern.

Aktuell findet man in Oldenburg lediglich ein zentralisiertes Bussystem vor, welches sich in einigen Teilen durch Wohngebiete schlängelt und somit eine geringe Effizienz hat. Vor allem für Gebiete am Stadtrand erhöht dies die Abhängigkeit zum Automobil.

Die Linie 2 soll an die Linie 1 anschließen und die großen Stadtteile Oldenburgs dezentralisiert als Ringlinie miteinander verbinden. Gleichzeitig bindet es die Stadtteile schnell, zuverlässig und hochfrequentiert an den Hauptbahnhof an. Sie dient als Erweiterung des Metrosystems wenn man davon ausgeht, dass die Metro Linie 1 erfolgreich ist, stark genutzt wird und ein Bedarf besteht, dass andere Stadtteile ebenfalls an das Netz angebunden werden.

Umstieg zu der Linie 1 gibt es an den Haltestellen Bürgerfelde, Hauptbahnhof, Drielake und Osternburg.

Takt

Erst einmal ist ein 10 Minuten Takt in der HVZ und ein 20 Minuten Takt in der SVZ vorgesehen. Dies kann aber auch auf einen 5 Minuten Takt erhöht werden. Der hohe Takt wird dann erzielt, indem in eine Richtung die Hemmelsberger Kurve (verbindet die Strecken Oldenburg – Osnabrück und Oldenburg – Bremen) bei Erhöhung dessen maximaler Geschwindigkeit genutzt wird. Somit liegt in dem Bereich Hauptbahnhof – Osternburg effektiv eine Zweigleisigkeit vor.

Züge

Es werden erst einmal vierteilige U-Bahn Züge genutzt werden. Ein Beispielzug wäre der Stadler Metro.

Die Züge bestehen aus 20 Meter langen Wagen mit jeweils 4 Türen pro Seite. Zwischen den Türen befinden sich klappbare Sitze in Längsbestuhlung. Auch befinden sich zwischen den Türen beidseitige klappbare Fahrradständer mit drei Fahrradplätzen pro Ständer. Im zugeklapptem Zustand befinden sich diese vertikal zwischen Sitzen. Somit sind bis zu 18 Fahrradstellplätze pro Wagen möglich. Bei einer Garnitur von vier Wagen ergibt dies 72 Fahrradplätze. Oldenburg ist eine Fahrradstadt. Durch die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern würde dies den Autoverkehr in den meisten Fällen obsolet machen, da nun beispielsweise von Zuhause aus mit dem Fahrrad zur Station gefahren werden kann; man bis zur anderen Station mit dem Fahrrad fährt; und von dort aus den letzten weg zu einem Freund auch mit dem Fahrrad weiterhin absolvieren kann.

Benötigte Infrastruktur:

– Zwischen Hauptbahnhof und Donnerschwee wird die zurückgebaute Gummibahn zweigleisig reaktiviert und mit Oberleitungen elektrifiziert.

– Der Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Osternburg wird inklusive der Hemmelsberger Kurve elektrifiziert.

– Auf der Nordtangente werden die zwei mittleren der vier Spuren, sowie die Leitplanke zurückgebaut und auf dem Platz wird eine zur Nordtangente ebenerdige elektrifizierte Strecke mit zwei Gleisen erbaut. Bei Bahnhöfen wird der Nordtangente etwas verbreitert.

– Die Strecke zwischen Scheidweg und Osternburg verläuft auf Viadukten. Diese befinden sich größtenteils über der Autobahn, wobei die Standstreifen von einer Seite Platz für die Pfeiler der Viadukte machen. Die Haltestellen sind auf gleicher Höhe wie die Autobahn und verlaufen parallel zu diesen. Die Stationen sind über Rampen mit den umliegenden Straßen verbunden, sodass barrierefreier Zugang sowie einfacher Zugang mittels Fahrrad besteht.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Metro Oldenburg Linie 2

  1. Die wichtigsten Ziele in Oldenburg, nämlich die Innenstadt und die Universität, werden beide links liegen gelassen, stattdessen werden nur Wohngebiete miteinander verbunden. Zum Hauptbahnhof kommt man von den meisten Haltestellen aus wahrscheinlich weiterhin schneller mit dem Bus.

  2. Also die Linie 1 finde ich ja vom Grundsatz her nicht schlecht, auch wenn mir das Konzept nicht so ganz gefallen hat. Diese Linie 2 ist jedoch überhaupt nicht sinnvoll. Sie ist ja (abgesehen von den Abschnitten Donnerschwee – Hbf und Osternburg – Hbf) eine reine Tangentiallinie mit entsprechend weitaus geringerer Nachfrage als eine Radiallinie. Tangential zum Zentrum verlaufende Linien sind nur in größeren Metropolen nachfragestark genug, als dass sie hier ein hochkapazitives Bahnsystem benötigen. Man bedenke, dass es aktuell noch nicht mal ausgeprägte Ringverkehre im Busverkehr gibt. Außerdem sind die Entfernungen bei einer Stadt mit der Größe von Oldenburg zu klein, als dass eine Ringlinie hier nennenswerte Fahrzeiteinsparungen gegenüber sternförmigen Radiallinien erreicht.

    Hinzu kommt, dass in diesem Fall der Bau auch noch sehr aufwendig wird. Es soll ja, wenn ich das richtig verstehe, eine Art Hochbahn auf der Autobahn werden. Dadurch, dass der Autobahnring sich schon in Dammlage befindet, würde die Hochbahn in der +2-Ebene über weite Entfernungen sichtbar sein. Schwierig wird es auch dort, wo Brücken die Autobahn überqueren (was aber wohl nur am Westkreuz der Fall ist), dort müsste die Bahn die Brücken wohl in noch größerer Höhe überqueren. Abgesehen von der starken optischen Prägnanz, ist das Ganze sehr teuer und würde vermutlich mit jahrelangen Sperrungen der Autobahn einhergehen.

    Also tut mir leid, aber während ich die Linie 1 für grundsätzlich denkbar (wenn auch optimierbar) halte, sehe ich in dieser Linie keine großartige Verbesserung, bei gleichzeitig sehr hohen Kosten und optischen Beeinträchtigungen des Stadtbilds.

    1. Ganz meine Meinung. Hinzu kommt, dass eine Hochbahn nicht nur unästhetisch ist, das würde zu einer Autobahn ja noch passen, aber die hohe Lage einer Eisenbahn lässt auch deren Schall weit in die Umgebung ausstrahlen. Unverzichtbar wären daher auch Schallschutzwände, die eine Fahrt für den Fahrgast ähnlich unattraktiv machen würden wie eine Tunnelstrecke.

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