Köln: Linie 158 und 191 verbinden

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die Buslinie 158 erfüllt als einzigen Zweck die Anbindung der LVR-Klinik an die Stadtbahnhaltestelle Merheim. Der Grund dafür ist, dass die 157 aus topologischen Gründen dort nicht halten kann und eine Stichfahrt fahrtzeittechnisch nicht in den Fahrplan integrierbar ist.

Planmäßig verkehrt die 158 im 30-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit beträgt 7 Minuten. Die Wendezeit beträgt an der Haltestelle LVR-Klinik 9 Minuten und an der Haltestelle Merheim 7 Minuten. 16 Minuten Betriebszeit stehen in keinem Verhältnis zu 14 Minuten Beförderungszeit.

Ähnlich verhält es sich mit der Linie 191, die das Waldbadviertel mit Ostheim sowie dem S-Bahn-Haltepunkt Frankfurter Str. verbindet. Dort beträgt die Fahrtzeit 9 bzw. 8 Minuten, die Wendezeit am Bertha-Benz-Karree 5 Minuten und in Ostheim 8 Minuten. Hier beträgt das Verhältnis 13 Minuten Betriebszeit zu 17 Minuten Beförderungszeit.

Ich schlage vor, die beiden Linien zu verbinden. Somit wird die Zeit, für die der Fahrer oder die Fahrerin ohnehin bezahlt werden muss, frei, um die LVR-Klinik zusätzlich mit Ostheim, der S-Bahn sowie dem Waldbadviertel zu verbinden. Umgekehrt erhält dieses damit eine schnellere Verbindung Richtung Bensberg, da der Umweg über Kalk Kapelle entfallen kann. Die Fahrtzeit der vereinigten Linie beträgt insgesamt 22 Minuten (wenn ich davon ausgehe, dass der Bus zwischen den Haltestellen LVR-Klinik und Ostheim über die optimierte Pfarrer-Krautwig-Str. 6 Minuten braucht), d. h. es bleibt immer noch genügend Wendezeit an beiden Linienenden. Es werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt, das die Fahrzeuge, die früher parallel auf zwei Linien eingesetzt wurden, stattdessen zwei Umläufe auf einer Linie fahren. Lediglich der Kraftstoffverbrauch zwischen den Haltestellen LVR-Klinik und Ostheim sowie die Einrichtung von zwei neuen Haltestellenpaaren (einmal an der Wilhelm-Griesinger-Straße und einmal im Bereich Servatiuskirche / Kita Löwenherz) und der Umbau der Einmündungen der Pfarrer-Krautwig-Straße verursachen Kosten, die aber angesicht des Nutzens überschaubar sind.

Der Entfall der Haltestelle Alter Deutzer Postweg ist nach meiner Prüfung nicht möglich, da dieser von Umsteigern aus aus/in die Linie 151/152 aus Richtung Gremberghoven und Finkenberg genutzt wird. Auch die Haltestelle Lina-Bommer-Weg kann nicht entfallen, da diese ein Gewerbegebiet mit 3 Hotels und den S-Bahn-Haltepunkt Frankfurter Str. für Fußgänger deutlich sicherer als „Alter Deutzer Postweg“ anbindet.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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