Kassel: Straßenbahn Wolfsanger

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Beschreibung des Vorschlags

Der Stadtteil Wolfsanger / Hasenhecke ist dicht bebaut und bietet mit über 7.000 Einwohnern erhebliches Potenzial für die Straßenbahn. Dennoch wird er aktuell nur südlich tangiert. Der eigentliche Stadtteil wird von den Buslinie 26 und 27 erschlossen, welche beide jeweils halbstündlich fahren. Dies ist meiner Meinung nach völlig unzureichend. Daher schlage ich diese Straßenbahntrasse vor. Sie soll von der Haltestelle Wolfsgraben zur Haltestelle Arnimstraße verlaufen und die beiden Bestandstrecken verbinden. Dabei entsteht am Höheweg eine Wendemöglichkeit, um Bahnen dort enden zu lassen. Ich würde vorschlagen eine der in Ihringshausen endenden Linien dann zum Höheweg zu führen. Zudem könnte eine neue Linie aus der Innenstadt kommend über Wolfsgraben und die Neubaustrecke nach Ihringshausen verkehren. Die Linie 27 würde dann natürlich entfallen.

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5 Kommentare zu “Kassel: Straßenbahn Wolfsanger

  1. Bis 2013 war ein Teil deines Vorschlags sogar im Nahverkehrsplan der Stadt Kassel. Die Tram sollte von der Wendeschleife Ihringshäuser Straße aus in das Bossental bis zur heutigen Haltestelle Wacholderweg verlängert werden. Die Steigung zwischen Fuldatalstraße und dem Höhenweg wird für Straßenbahnen zu steil sein befürchte ich.

    1. Das sehe ich anders. Die maximale Steigung beträgt etwa 8%. Das ist für Straßenbahnen problemlos machbar. Selbst 10% oder mehr wären mit entsprechender Sicherung (Bremsen etc.) möglich. In Lissabon gibt es einen Streckenabschnitt mit 13% Steigung.

  2. Ich denke der Aufwand wäre zu groß, die Fahrgäste können ja auch etwas laufen, wenn man um die bestehenden Haltestellen 500 m Radien zieht, bleiben kaum noch Einwohner übrig und für die lohnt sich dann nur ein Bus und keine Straßenbahnstrecke. Zudem sind die Wohnstraßen ziemlich eng.

    1. In Großstädten werden in der Regel 400 Meter als Einzugsgebiet von Straßenbahnhaltestellen und 300 Meter bei Bushaltestellen herangezogen. Wenn man also einen Radius von 400 Metern um die Haltestellen zieht, lässt sich feststellen, dass einige Gebiete nicht von der Straßenbahn angebunden werden. Besonders das Gebiet mit mehrgeschossigen Häusern und Hochhäusern um Wacholderweg und Schlehenweg.  Die Aussage, dass kaum noch Einwohner übrig bleiben ist daher meiner Meinung nach für nicht haltbar.

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