Die neue Innkreisbahn [SFS München – Wels (-Linz/-Wien)]

 

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Beschreibung des Vorschlags

Idee Zur Trasse der neuen Innkreisbahn.
Nachdem diese im Zielnetz der ÖBB 2040 vorgestellt wurde, habe ich zügig diese mögliche Trasse gezeichnet. Ziel der Bahn ist es innerhalb von 2,5h von Wien nach München zu reisen. Die Trasse ergibt natürlich nur mit der ABS 38 von München bis Mühldorf am Inn Sinn.

Eine umsetzbare Trasse durch das Hausruckviertel zu finden ist schwierig aufgrund vom Gelände und der sehr zersiedelten Struktur der Region. Trotzdem bin ich recht zufrieden mit dem Kompromiss zwischen teuren Tunnel, gerader Linienführung und wenigen Rückbauten in meinem Vorschlag.

Dort wo die neue Innkreisbahn die Salzkammergutbahn und die Matigtalbahn kreuzt sind 2 Halte geplant. Ich war Mal so frei und habe ein wenig Haltestellen markiert die ein Rregionalzug anfahren könnte.

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6 Kommentare zu “Die neue Innkreisbahn [SFS München – Wels (-Linz/-Wien)]

  1. Interessant, dass die ÖBB selbst laut über so etwas nachdenkt – immerhin wäre diese Strecke konzeptuell ziemliches Neuland in Österreich. Eine lange, bestandsferne NBS, die weder eine nationale Zentralachse abbildet (St. Pölten – Wien-Meidling, Koralmbahn) oder als Flachbahn primär für den GV gedacht ist (BBT), sondern mehr oder minder ausschließlich dem internationalen Personenverkehr dient und im Binnenverkehr nur das nun wirklich nicht sonderlich dicht besiedelte Innviertel erschließt. Durch die weiträumige Umfahrung von Salzburg werden auch nicht wirklich Relationen gebündelt, alles weiterführende erfordert Durchbindungen ab München – sei das nun Stuttgart oder das „Deutsche Eck XXL“ über die Allgäustrecke nach Vorarlberg. Und München Hbf ist als Kopfbahnhof samt langen innerstädtischen Zuläufen leider bei Durchläufern eine sehr zeitraubende Angelegenheit, aber auch wieder zu wichtig um über die Sendlinger Spange ausgelassen zu werden. Selbst die Passauer Züge können die Strecke nicht nutzen, was evtl. durch eine nördlichere Führung samt Verbindungskurve bei z.b. Zell an der Pram zumindest teilweise möglich wäre.

    Will sagen – auch wenn Wien und München Millionenstädte sind und man auf der Achse schienentechnisch sicher noch längst nicht die potenzielle Nachfrage ausgeschöpft hat, mir fehlt es noch so ein bisschen an dem echten Bedarf, der diese Milliardeninvestition plus flankierenden Investionen auf deutscher Seite (ABS38, evtl. Erdinger Ringschluss und ABS Neufahrn – Abzw Kanal, was durch eine MUC-Anbindung sicher auch helfen würde) rechtfertigt.

    1. Grundsätzlich Gast du diese Idee sehr gut illustriert. Lediglich beim Durchqueren des Wacker Chemie Werks solltest du nochmal schauen. Das halte ich so für nicht durchführbar.

      Ansonsten halte ich die Idee für ziemlichen Blödsinn, für max einen Fernzug pro Stunde baut man in Deutschland und Österreich keine NBS.

      1. Danke! Zuerst wollte ich einer der schönen geraden Straßen im Chemiepark nutzen. Über große Viadukte kann man sich da ja weniger beschweren, aber das Lichtraumprofil zwischen den Einrichtungen ist dann doch etwas zu schmal. Die erste Linie war ja komplett quer drüber, das war nicht Absicht aber selbst eine der parallelen Straßen etwas weiter nördlich sind, wie gesagt, zu schmal.

  2. Die Verbindung selbst ist sehr sinnvoll und eigentlich überfällig. Auch ich bin etwas überrascht über die recht südliche Lage. Ich hätte erwartet das man näher an der Achse Simbach – Braunau – Ried im Innkreis bleibt und zumindest Ried  mitnimmt. Oder dass man sogar eine Strecke nördlich von Ried wählt.  Ideal wäre eine Verbindungskurve von der NBS nach  Kumpfmühl um auch die Strecke nach Passau zu beschleunigen. Allerdings sind da wohl ein paar Hügel im Weg.

    Ich habe die Seite 37 der Präsentation so verstanden, dass auch Güterverkehr über die NBS abgewickelt werden soll.

    Durch die weiträumige Umfahrung von Salzburg werden auch nicht wirklich Relationen gebündelt

    Die Umfahrung von Salzburg sehe ich unkritisch. Salzburg bleibt im Kreuzungspunkt zweier Fernverkehrsachsen, die mindestens im Stundentakt bedient werden sollten: Wien – Linz – Salzburg – Kufstein – Innsbruck und München – Salzburg – Tauern. Da muss man den Verkehr München-Wien keine Umwege fahren lassen, um auch Salzburg anzubinden.

    alles weiterführende erfordert Durchbindungen ab München – sei das nun Stuttgart oder das „Deutsche Eck XXL“ über die Allgäustrecke nach Vorarlberg. Und München Hbf ist als Kopfbahnhof samt langen innerstädtischen Zuläufen leider bei Durchläufern eine sehr zeitraubende Angelegenheit, aber auch wieder zu wichtig um über die Sendlinger Spange ausgelassen zu werden.

    München selbst und auch die meisten Ziele im Regionalverkehr könnte man auch unter Umgehung des Münchner Hbf mit Halten am Ostbahnhof und in Pasing gut anbinden. Ausnahmen wären nur die Strecken nach Dachau, Ingolstadt und Freising sowie ins Oberland, die jeweils einen zusätzlichen Umstieg erfordern würden.

  3. Wenn die Strecke auch vom Güterverkehr teilweise benutzt wird, ist das sicherlich keine schlechte Idee.
    Das Problem sehe ich eher wieder auf deutscher Seite. Schon mit den jetzigen Plänen der ABS 38 wird der Abschnitt München-Mühldorf stark ausgelastet sein. Da dieser Abschnitt mit bis zu 200 km/h befahren wird, nimmt das teilweise Kapazität für den Regional- und Güterverkehr weg. Daher ist es sehr fraglich ob die zusätzlichen Fernzüge von der Neubaustrecke ab Tüßling bzw. Mühldorf betrieblich optimal aufgenommen werden können, oder ob es ab Mühldorf einen weiteren mehrgleisigen Aus- und Neubau braucht.

    1. Die Notwendigkeit eines viergleisigen Ausbaus München-Riem – Markt Schwaben (ob mit oder ohne Messeschleife) ist so und so gegeben – die dafür schon einmal projektierten Gelder wurden leider von der 2. Stammstrecke verschlungen. Ein daran anschließendes drittes Gleis Markt Schwaben – Dorfen, um zumindest die Express-S-Bahn zu trennen und im Verspätungsfall Überholungen zu erleichten wäre sicher auch noch schön. Für eine durchgehende Viergleisigkeit sehe ich den Bedarf nicht – so hoch wird die Menge an Güter- und Fernzügen nicht sein.

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