IC Singen-Würzburg

 

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Beschreibung des Vorschlags

Die Gäubahn anbindung mit dem neuen Stuttgarter Hbf ist weiterhin unklar. Um den Stuttgarter Hbf zu umgehen, gibt es die Möglichkeit die Panoramastrecke bis kurz vor dem Nordbahnhof zu nutzen. Ab hier zweigt sie links ab auf die bestehende Strecke durch den Pragtunnel.

Um den Ausfall vom Stuttgarter Hbf für die nördlicheren Teile Stuttgarts zu ersetzen, wird der Bahnhof Zuffenhausen für den Fernverkehr bereitgemacht. Hier besteht die Möglichkeit die Gleise 12/5/6 zu nutzen. Da der regelmäßige Fernverkehr in Richtung Mannheim/Karlsruhe oft auf 6 durchfährt, wäre mein Vorschlag folgender: Richtung Süden hält auf Gleis 12 und Richtung Norden hält auf 5.

Dahinter wird der selbe Linienlauf bis nach Würzburg benutzt, wie beim RE8. mit Ausfall der Haltestelle Neckarsulm.

Der Linienlauf mit Fahrzeit sieht so aus:

Singen (Hohentwiel) – 00:00

Tuttlingen – 00:32

Rottweil – 00:47

Horb a.N – 01:17

Herrenberg – 01:31

Böblingen – 01:41

S-Vaihingen – 01:49

S-Zuffenhausen – 02:01

Ludwigsburg – 02:05

Bietigheim-Bissingen – 02:13

Heilbronn Hbf – 02:32

Bad Friedrichshall Hbf – 02:41

Mockmühl – 02:58

Osterburken – 03:10

Lauda – 03:42

Würzburg – 04:12

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7 Kommentare zu “IC Singen-Würzburg

  1. Und schon wieder frage ich mich warum der Zug schon in Singen endet und nicht bis Konstanz verlängert wird.Klar ist Singen ein wichtiger Umsteigeknoten aber Singen hat halt nur 45.000 Einwohner. Konstanz hat fast doppelt so viel und die direkte Nachbarstadt Kreuzlingen nochmal 25.000.

    sonst durchaus eineüberlegungs Werter Vorschlag und eine Alternative zur Streckenführung über die Wendlinger Kurve oder andersweitig.

  2. Die Linie liegt fast ausschließlich in Baden-Württemberg und könnte daher vom Land bestellt werden. Auch der Abstand der Stationen zueinander könnte durchaus für einen RE sprechen. Warum also sollte dieser Zug ein Fernverkehrszug sein, der kostendeckend fahren müsste und nicht mit ermäßigten Fahrscheinen des Nahverkehrs zu nutzen wäre?

    1. Auch der Abstand der Stationen zueinander könnte durchaus für einen RE sprechen.

      Welcher RE hat denn einen durchschnittlichen Haltestellenabstand von 23,125km? Selbst der MüNüX kommt „nur“ auf 21,375km.

      Eine NV-Integration würde nur bei zusätzlichen Zwischenhalten Sinn machen.

      1. Welcher RE (…) ?

        Zum Beispiel die Linien RE 8 und RE 87 in Baden-Württemberg, welche – mit Ausnahme der Halte Herrenberg (der ist hier sogar zusätzlich) und Neckarsulm (der fehlt hier) – die Teilstrecken Stuttgart-Singen und Stuttgart-Würzburg in exakt dem hier dargestellten Haltemuster bedienen.
        Eieiei…

          1. Wenn man äußert, dass auf den hier befahrenen Bahnstrecken eine RE mehr Halte haben muss um sinnvoll zu sein, wäre es durchaus möglich, kurz zu schauen, welche Haltemuster ein RE auf diesen Strecken tatsächlich hat, anstatt sein Hintergrundwissen über NRW auf ein Land mit völlig anderer Siedlungsstruktur und Bevölkerungsdichte zu übertragen und anhand dessen zu mutmaßen.

  3. Für mich ist das leider auch keine IC-Linie. Allein die Tatsache, dass der Stuttgarter Hbf – bei einer IC-Linie – nicht angefahren wird, ist kaum vorstellbar – zumindest nicht langfristig. Auch politisch wäre der Aufschrei von allen Seiten vermutlich sehr laut.

    Ich persönlich glaube, dass der Kopfbahnhof in Stuttgart zumindest in Teilen noch ein paar Jahre bleiben wird – alleine wegen der Gäubahn. Auch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass eine abgespeckte Version eines Kopfbahnhofs mit 4-6 Gleisen sogar dauerhaft bleibt. Denn eines ist auch klar, die Kapazitäten im Tiefbahnhof sind begrenzt. Selbst mit einem 9. und 10. Gleis ist mehr als fraglich ob die gewünschte Verdopplung der Fahrgastzahlen, die mit einer deutlichen Erhöhung der Zugzahl einhergeht, am Hauptbahnhof erreicht werden kann. Das 9 Euro-Ticktet zeigt dies gerade sehr anschaulich bei den RE-Linien. Es ist also durchaus Potential vorhanden.

    Zurück zur Strecke:
    Weder Start noch Endpunkt, aber auch die Regionen dazwischen sind, von Stuttgart abgesehen, Metropolen. Und wie erwähnt der Stuttgarter Hauptbahnhof ist nicht einmal angeschlossen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bahn so eine Linie eigenwirtschaftlich betreibt.

    Das heißt nicht, dass die Linie nie umgesetzt werden soll. Aber für einen IC ist das Potential überschaubar. Auch wüsste ich nicht, wo man denn in einen IC oder ICE umsteigen könnte, der z. B. in Richtung Köln, Hamburg oder Berlin fährt.
    Soll in Zuffenhausen jeder Fernzug halten – nur für die Gäubahn?

    Ich sehe das auch so, dass Singen allenfalls für einen RE ein Endpunkt sein kann. Konstanz oder Basel halte ich für deutlich sinnvoller. Allerdings wird die Fahrzeit für einen RE dann sehr lang.
    Auf der anderen Seite sieht es mit Würzburg nicht besser aus. Immerhin hat Würzburg bessere Anschlüsse an den übrigen Fernverkehr. Als Endpunkt für eine Fernverkehrslinie ist Würzburg viel zu klein.

    Bei dem Vorschlag fehlt mir vor allem eins – was möchte man erreichen? Woher sollen die Fahrgäste kommen? Und was ist bei diesem Vorschlag besser als heute bzw. nach der Eröffnung des Tiefbahnhofs? Für die Gäubahn gibt es ja Überlegungen.
    Und wenn es doch einen RE8 gibt, den das Land BW/Bayern bezahlt, warum soll die Bahn auf dieser Strecke einen IC einführen und eigenwirtschaftlich betreiben?

    Am Rande sein bemerkt, dass der Verkehrsvertrag für den RE8 erst seit 2019 läuft. Wenn also die Bahn einen IC eigenwirtschaftlich betreiben möchte, dann sicherlich nicht, mit einem RE8 der die gleiche Strecke im Nahverkehr bedient. So groß ist das Potential dort wirklich nicht.

    Zu guter Letzt stellt sich für mich die Frage, wie möchte man denn Kleinstädte und Gemeinden von einem IC überzeugen, dass der RE8 eingestellt wird. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass zahlreiche Orte nicht mehr bedient werden. Ein Beispiel ist Möckmühl mit etwas mehr als 8.000 Einwohner. Der Bahnhof hat noch nicht einmal mehr eine Knotenfunktion. Ein IC-Halt halte ich für ausgeschlossen.

    Nicht viel besser sieht es mit Lauda und Osterburken ggf. noch Bad Friedrichshall aus. Immerhin sind das noch Knotenbahnhöfe – aber Fernbahnhöfe sind das nicht.
    Für die Städte (wie z. B. Heilbronn) würde der Anschluss an den Hauptbahnhof Stuttgart wegfallen. Gerade dort dürfte der Aufschrei besonders groß sein.

    Auch für mich wirkt das alles nicht überzeugend. Gefühlsmäßig geht es hier nur um die Rettung der Panoramastrecke. Dafür wird die Bahn keinen IC einführen – der den Stuttgarter Hbf umfährt.
    Die Befürworter von Stuttgart 21 würden sich massiv bei der Bahn beschweren. Die Gegner von Stuttgart 21 würden sagen: Wir haben schon immer gesagt, dass der Tiefbahnhof nicht alle Züge aufnehmen kann und die Bahn hat das nun selbst eingestanden. Allein schon deshalb wird die Bahn keine neue Linie am Stuttgarter Hbf vorbei einführen – zumindest nicht in den kommenden 20 Jahren.

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