4 Kommentare zu “Hub-and-Spoke Verbindungen durch den Eurotunnel

  1. Der Eurotunnel hat nicht das Problem, dass er kaum noch freie Kapazität hat, im Gegenteil: Der Betreiber des Eurotunnels sucht aktuell aktiv nach neuen Anbietern für Fahrten dort durch, weil der Tunnel noch viel zu wenig ausgelastet ist.

    Das Problem sind die Kapazitäten der Grenz- und Einreisekontrollen insbesondere in London.
    Aktuell kann Eurostar in Richtung London die Züge nicht komplett füllen, weil die Kapazität der Bürokratie in London nicht ausreicht.

    1. Sehr gut, 1. Antwort und schon wurden 2/3 der Argumente entkräftet😅

      Aber in der Gefahr, mich noch weiter zu blamieren, würde die Problematik der Grenzkontrollen (für die laut Ihrem Post insbesondere London einen Flaschenhals darstellt) und die meiner Recherche nach für weitere europäische Ziele nicht einfacher zu realisieren ist (allein auf dieser Seite bspw. unter  https://linieplus.de/proposal/verlaengerung-ice-79-nach-london/ intensiv diskutiert) nicht die Diskussion eines Vorschlages wie dem meinigen rechtfertigen?

      Viele Grüße und schönen Tag!

  2. Die Grundidee ist gar nicht mal so verkehrt, aber ich würde sie in eine etwas andere Richtung lenken. Und zwar im Sinne ein Shuttles zwischen Calais-Ville und Ashford International. Neben einem zentralen Anschluss der beiden Orte selbst, bestehen diverse Anschlussverbindungen an das übrige Bahnnetz. Dies bietet einiges an Potenzial und wenn es einen halbwegs engen Takt (z.B. alle 30 Minuten) gibt, sind auch Grenzkontrollen zwischen den Umstiegen möglich, die ein Verpassen eines Anschlusses weniger gravierend machen. Jedenfalls bieten Calais und Ashfort einschl. sämtlicher Anschlüsse ein nicht unerhebliches Potenzial, was momentan entweder bis weit in das Inland hereinfahren muss oder die Fähre/Auto-Shuttle nimmt. Und in deinem Vorschlag wäre mit den peripher gelegenen Bahnhöfen fast immer eine Anreise mit dem Bus oder Pkw notwendig.
    Man müsste nur mal genauer unter die Lupe nehmen, mit welchem Aufwand die infrastrukturellen Voraussetzungen anzupassen sind.

  3. TGV aus Turin/Genf/Barcelona müssen in Paris enden, da sie sonst komplett außenrum fahren und nur in Disneyland und am Flughafen halten und somit komplett unattraktiv werden für 90+% der Leute die nach Paris Paris wollen.

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