Beschreibung des Vorschlags
Die U7 Verlängerung zur Heerstraße Nord aufgrund der Kosten gescheitert. Doch, sollte die U-Bahn wirklich bereits in Spandau enden, in Anbetracht der Tatsache, dass noch 100.000 Einwohner südlich von diesem wohnen?
595 Meter Wendeanlage und dannach eine mindestens 45 Meter breite Straße, die einseitig auf 750 Metern weder Einmündungen noch Wohnbebauung besitzt.
Durch den Entfall der Busspuren (6m), die aufgrund der U-Bahn nun nicht mehr gebraucht werden und eine Verschmälerung des Mittelstreifens (6,5m) dürfte der Platz auch an der engsten Stelle genügen.
Verlauf
An der Heerstr. entsteht eine U-Bahn Endhaltestelle auf Straßenniveau. Neben den geringeren Kosten dient dies vor allem dem bahnsteiggleichen Umstieg zur Straßenbahn entlang der Heerstr.
Die Haltestelle Melanchtonplatz entsteht über dem Straßenniveau.
Dort halten die Linien 131 (U Ruhleben bzw. Spektefeld), 134 (Kladow, Hottengrund), 135 (Kaladow, Alt Kladow über Karolinenhöhe), 638 und 671
Zusätzlich sollte hier nun die Buslinie M36 in einem Rundkurs (Pichelsberger Str. – Heerstr – Wilhelmstr. – Adamstr. ) verkehren.
Am U-Bahnhof Ziegelhof kann man zu den Linien M36 (Gatower Str./Heerstr. bzw. U Haselhorst), M37 (Staaken, Hahneberg bzw. Spandau Waldkrankenhaus), 131 (U Ruhleben bzw. Spektefeld), 134 (Kladow, Hottengrund), 137 (Staaken, Reimerweg bzw. Freudstr./Goldkäferweg), 638 und 671
Da die Einwohnerdichte am Ziegelhof höher ist als am Melanchtonplatz, könnte man die Strecke auch gleich in Ziegelhof enden lassen. Dann wäre Platz für eine Wendeanlage, an der alle Züge halten. Buslinien ersetzen kann man jedoch nicht.
Betrieb
Jeder zweite Zug fährt von Spandau weiter zur Heerstr. Dies entspricht (nach der geplanten Verdichtung) einem T6,6.
Vielen Dank! Über Kommentare würde ich mich freuen

Nein, das ist sie nicht. Die kürzere Variante über Melanchthonplatz hätte nämlich einen positiven NKQ gehabt. Sie ist daran gescheitert, dass die Politik die schwachsinnige Variante über Pichelsdorfer Str bauen wollte, die aus Sicht Neu-Staakens einen großen Umweg bedeutet hätte. Man kann daher froh sein, dass zumindest diese Murkslösung beerdigt wurde.
Die U7 muss endlich gemäß 200-km-Plan über Seeburger Str, Melanchthonplatz und Fahremundstr nach Neu-Staaken verlängert werden, alles andere ist Flickschusterei.
Ja nee ist klar. Die Busfahrgäste aus Gatow, Kladow und Neu-Staaken, die nicht etwa zur U7, sondern zum DB-Bahnhof, Arcaden oder Altstadt Spandau wollen, können im Stau stecken bleiben. Was für eine massive Verschlechterung!
Interessant. De facto verliert einer der beiden U-Bahnhöfe (Ziegelhof) einen Großteil seines nördlichen Einzugsgebietes, weil man ab Rathaus Spandau eventuell die Einsetzer erreicht.
Was hat Bus 671 (endet von Schönwalde kommend in Spandau, Galenstraße) damit zu tun? Und warum sollte die Tram nicht über die Heerstraße, sondern einen derart großen Umweg fahren – dann kannst du hier auf die Tram auch gleich verzichten. Sparst du mit deinem Vorschlag Busleistungen ein – damit andere Linien wie M45 endlich Spielraum für eine Taktdichtung erhalten. Die Wilhelmstraße ist nicht schön, das ganze Viertel ist ziemlich mies, was für ein städtebauliches Zeichen wäre es, hier auch noch eine Hochbahn zu implantieren?
Fragen über Fragen…
[…] Die Thematik „oberirdische Neubaustrecken“ wurde zur Genüge durchgekaut – sie sind kein Allheilmittel, kosten immer noch viel Geld und deren bloße Existenz generiert keine Fahrgäste. Gerade dann nicht, wenn sie nicht den Verkehrsströmen entsprechen, geschweige denn, dass sie die verkehrstechnische Lösung darstellen. In dem Vorschlag auch mit massiven Verschlechterungen verbunden – Aufhebung Busspuren, siehe oben. […]
Administrative Forderungen herausgekürzt
~Intertrain
Wenn dann gleich in Hochlage weiter bis zur Heerstr. Dann erst kann man nennenswert Busverkehr einsparen. 134 und 135 ersetzen M36 in der Wilhelmstadt.
Würde Spandau hierdurch ein halbwegs flächendeckendes U-Bahn-Netz kriegen könnte man da sicherlich drüber diskutieren. Dieser Vorschlag tut das hingegen nicht, es werden weiterhin sehr viele Busse hier unterwegs sein, wenn auch um andere Stadtteile abzudecken.
Wenn man wirklich die U-Bahn auf Straßenniveau ziehen würde, würde das gesamte U-Bahnnetz in Berlin zur Stadtbahn verkommen. Ähnlich was Hannover, Frankfurt und der ganze Ruhrpott hat. Unterirdisch bleibt hierbei der beste Fall, aber von der Strecke selber her gut
Wie kommst du darauf? Es gibt auch in Berlin seit Ewigkeiten Teile des Netzes über der Erde. Solange man dabei eben keine Kreuzungen mit anderen Verkehrsträgern hat ist ja alles gut. Würde durch so einen Vorschlag eine Stadtbahn entstehen, dürfte man ihn auf LiniePlus auch nicht mehr als U-Bahn vorschlagen, aber in diesem Vorschlag bleibt das ganze offensichtlich eine kreuzungsfreie U-Bahn.