Beschreibung des Vorschlags
Ich schlage eine neue S-Bahnstrecke in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam vor, welche weitgehend unterirdisch beliebte Ausflugsziele und den historischen Stadtkern Potsdams besser an den ÖPNV anbinden soll.
Mein Vorschlag beinhaltet:
– Ca. 100 Meter lange neue Bahnbrücke über die Havel parallel zur Bestandsbrücke der Regionalbahn
– Ca. 300 Meter lange Tunnelrampe auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes des Lustgartens
– Ca. 2,3 Kilometer langen zweigleisigen Bahntunnel inkl. Kehranlage
– 2 neue unterirdische Haltepunkt:
1) Bahnhof Luisenplatz (Brandenburger Tor)
2) Bahnhof Schloss Sanssouci
Streckenverlauf:
Hinter dem Potsdamer Hauptbahnhof führt die S-Bahnstrecke parallel zur Regionalbahntrasse über die Havel mit einer ca. 100 Meter langen neuen Bahnbrücke. Hinter der Brücke nutzt die neue Bahnstrecke das Gelände, wo sich heute der Parkplatz für den Lustgarten befindet, für eine ca. 300 Meter lange Tunnelrampe in den neu zu bauenden Potsdamer Citytunnel. Dieser folgt weitgehend bereits bestehenden Trassen der Kiezstraße und der Schopenhauer Straße und erreicht nach 1 Kilometer den neuen Haltepunkt Luisenplatz (Brandenburger Tor). Dieser wird geplant als Bahnhof mit Mittelbahnsteig und drei Ausgängen; im Süden zur Charlottenstraße und im Norden zum Brandenburger Tor und unter der Schopenhauer Straße zum namensgebenden Luisenplatz. Der Name ist an der Stelle bewusst gewählt, um Verwechslungen zur Berliner Station zu vermeiden. Im weiteren Verlauf folgt der Citytunnel dem Verlauf der Schopenhauer Straße und zweigt erst auf Höhe des Schlosses Sanssouci nach links ab. Nach etwa 1,3 Kilometern wird der vorläufige Endpunkt am neuen Bahnhof Schloss Sanssouci erreicht. Der Bahnhof erhält drei Zugänge. Hinter dem Bahnhof schließt sich unmittelbar die Kehranlage an.
Die gesamte Strecke wird mit zwei Gleisen ausgebaut, um einen 10-Minuten-Takt am Tage und einem 20-Minuten-Takt in den Randzeiten anzubieten. Bedient wird die Strecke durch die S-Bahn-Linie S7.
