3 Kommentare zu “HH: sÜd4 – Kirchdorf & Harburg

  1. Durch geschickte Planung könnte man die Haltestelle integrieren und somit sowohl das neue Viertel als auch das bestehende Werkcentrum erschließen.

    Dafür führt aber dein Vorschlag bzw. die Trasse mit dem Halt am Werkzentrum Elbinsel ziemlich ungeschickt mitten durch das Spreehafenviertel. Das ist übrigens schon ziemlich weit in der Planung, sodass eigentlich nur die Umsetzung fehlt. Insofern ist dieser Teil des Vorschlags nicht umsetzbar.

    Die zweite Option würde sowohl das südliche Ende der Schule, das Stadtentwicklungsgebiet „Wilhelmsburger Rathausviertel“ als auch die Bereiche südlich des Rathauses abdecken.

    Auch hier führt die Trasse durch Bereiche, welche zur Bebauung vorgesehen sind und kurz vor der Umsetzung stehen. Da bekommt man also keine oberirdische Trasse durch, wenn man nicht radikal die verbleibenden Erholungsflächen zerschneiden möchte. Dieser Plan zeigt ganz gut das Konzept.

    Ich halte einen schnellen/direkten Umstieg an der S-Bahn Wilhelmsburg nicht für zwingend erforderlich.

    Halte ich für eine Fehleinschätzung. Lange Umsteigewege sind immer ungünstig und machen den ÖPNV nur unnötig unattraktiv. Und gerade im Innenstadtbereich ist die U4 durch den langen Haltestellenabstand von der HafenCity zum Jungfernstieg nicht besonders attraktiv. Unabhängig davon kann ich mir den Halt insbesondere unter dem Aspekt der Barrierefreiheit nicht vorstellen – der würde komplett in der Rampe liegen.

    Ich denke, an den Punkten muss man auf jeden Fall nochmal nacharbeiten.

  2. An sich ist der Vorschlag nicht schlecht, ich habe selbst auch schon einen Vorschlag zum Thema U-Bahn nach Harburg gemacht, habe mich also auch ein bisschen mit dem Thema befasst. Ich denke der Hauptfaktor, den eine U-Bahn nach Harburg aber erfüllen müsste ist eine angemessene Alternative zur aktuell überlasteten S-Bahn zu schaffen. Es scheint nicht, als hättest du die Fahrtzeit mit in deinen Vorschlag einbezogen, die wäre nämlich mit der S-Bahn kaum konkurrenzfähig. Die Strecke hat für eine leistungsstarke U-Bahn nach Harburg viel zu viele Schlenker und wirkt eher wie eine Strecke um Wilhelmsburg gut anzubinden.

    Die bessere Alternative sehe ich hier darin, die U-Bahn geradewegs im Westen Wilhelmsburgs (z.B. entlang der Georg-Wilhelm-Straße) zu führen und dann mit möglichst schneller Anbindung die Pendler*innen zu entlasten, die aktuell aus Stadtteilen wie Eißendorf, Wilstorf oder Langenbek im überfüllten Bus ewig zur S-Bahn fahren um dann in einer ebenfalls überlasteten S-Bahn gen City wollen.

    Das ist natürlich wie so oft eine Abwägung, um Kirchdorf Süd dennoch anzubinden könnte man einen S-Bahn-Halt an der Kornweide in Erwägung ziehen.

    Ich denke jedenfalls, dass eine gute Anbindung Harburgs wichtiger ist als eine bessere Anbindung Wilhelmsburgs. In Harburg gibt es ja leider genug Stadtteile, die noch gar keine schienengebundene Anbindung haben.

  3. Im Bereich des Bahnhofs Wilhelmsburg würde ich eine kürzere Variante bevorzugen. Vermutlich würde ich dafür die dortige U-Bahn-Station näher an den Bahnhof legen und dafür Inselpark streichen. Das sollte meine Einschätzung nach nicht soo viel teurer werden, da man ja auch eine Station und wohl die gesamte Brücke einspart, aber mehr Tunnel bauen muss.

    Finkenriek dürfte sich eher nicht lohnen, aber dafür gefällt mir die Oberirdische Anbindung von Harburg – auch wenn das mit dem Verlängern dann etwas schwieriger ist.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.