Beschreibung des Vorschlags
Moin!
Im Wesentlichen ist dieser Vorschlag mit diesem hier vergleichbar, allerdings mit ein paar Anpassungen, zudem basiert mein Vorschlag auf diesem hier.
Zunächst einmal nehme ich an, dass die U5 wie geplant errichtet wird – man will wohl zeitnah zwischen Hagenbecks Tierpark und Hoheluftbrücke auch einen Abschnitt errichten (keine Ahnung, wie die Züge zur U5-Werkstatt kommen wollen). Dadurch ergibt sich, dass der nördliche Abschnitt des ersten verlinkten Vorschlags erstmal weniger relevant wird. Zudem halte ich auch die direkte Verbindung HafenCity-Innenstadt für etwas weniger relevant, da die U4 bereits eine Verbindung zum Jungfernstieg bietet, und über die Strecke Baumwall-Hauptbahnhof auch der Hauptbahnhof (schneller) erreicht wird. Zudem wird im verlinkten Vorschlag der Stadtteil Veddel nur tangiert, wo man bei der S-Bahn eine weitere Umsteigestation errichten könnte – dort ist auch ein P+R-Haus, womit man die Reisezeit für Pendler zur HafenCity weiter kürzen kann. Die U4 soll ja ohnehin schon dort vorbeifahren, da an den Elbbrücken bereits eine Umsteigestation steht.
Also besteht der Vorschlag nun aus der eher kurzen Verbindung Veddel-Hafencity.
Verlauf:
Die Strecke startet an der S-Bahn-Station Veddel, wo, wie bereits beschrieben, auch ein P+R-Haus steht. Nach Westen kann die Strecke hier nach Wilhelmsburg verlängert werden – dort soll allerdings schon die U4 hin fahren, daher halte ich eine Verlängerung erstmal für weniger wichtig, insbesondere, solange der Verlauf der U4 noch nicht ganz fest steht. Zudem kann die Kreuzung an der Ecke da komplett umgebaut werden, es sieht so aus, als waren da mal Verlängerungen der Straßen geplant gewesen, die aber wohl nicht mehr umgesetzt werden.
Nach Nordosten kann eine Strecke zur Bustrasse abzweigen (die in der Mitte der Autobahn verläuft). Nach Nordwesten hingegen muss ein neuer Durchstich durch den Bahndamm geschlagen werden (außer die Unterführung des Veddeler Damms kann für eine Straßenbahn hergerichtet werden).
Über die Sachsenbrücke geht es zum südlichen Teil des Entwicklungsgebietes Kleiner Grasbrook. Dort wird erstmals die U4 erreicht. Außerdem sind dort viele Arbeitsplätze in Form von Büros geplant (wobei ich nicht weiß, ob sich das doch ändern wird, da ja wohl begonnen wird, andernorts Büros zu Wohnungen umzubauen). Eine Trasse durch den bewohnten Teil halte ich nicht für sinnvoll, da mir der Verlauf sonst zu zick-zackig werden würde – und so könnten auch zukünftige Baugebiete bereits vorerschlossen werden. Dort könnte, sofern die restlichen Industrieflächen auch verschwinden sollen, ein Depot mit Werkstatt entstehen, insbesondere, da es innerstädtisch quasi keine größeren Freiflächen gibt, die zudem recht nah am Kernnetz liegen (alternativ könnte man dies auch auf der abgerissenen Bundestraße einrichten, da weiß ich aber nicht, ob bereits irgendwelche Planungen vorliegen).
Ein Brückenschlag über die Elbe wäre nun zwingend erforderlich, bevor die U4 ein weiteres Mal erreicht wird. Die Route via Osakaallee zur Straße Am Sandtorkai wäre für mich die bevorzuge Lösung danach, aber eine Führung via Shanghaiallee sollte definitiv mit untersucht werden, da so die Verbindung HafenCity-Universität – Hauptbahnhof weiter verkürzt werden kann. An dieser Stelle würde ich die Ausbaustufe erstmal beenden.
Edit: Haltestelle an der zukünftigen Oper hinzugefügt. War mit zum Zeitpunkt der Erstellung des Vorschlags nicht bekannt.
Linien:
Das Streckennetz würde nun von drei Linien befahren werden (zzgl. touristische Sonderfahrten): T1 Mundsburg – Baumwall, T Veddel – Baumwall sowie T Veddel – Hauptbahnhof (eventuell nur in der HVZ, da die Nachfrage nach der Übereck-Verbindung etwas geringer sein dürfte). Später könnte auch eine Verbindung über Jungfernstieg hier fahren, sowie die oben erwähnten Linien nach Wilhelmsburg und Hammerburg/Rothenburgsort.
Vorteile:
- Es entstehen zwei leistungsfähige neue Routen – Hbf nach Hafencity Süd und auch zum Westfield, ohne diesen U4-Bogen zu fahren (da würde ich ja durchaus gerne die Linien abändern), sowie Hafencity Süd nach Altona (zukünftig jedenfalls möglich – würde jedenfalls dann den 111er großteils ersetzen, sowie auch den 2er mit der Verbindung des originalen Vorschlags)
- Autofahrer können mit dem P+R-Platz die Hafencity bequem erreichen, ohne Umstieg an den Elbbrücken (und ohne Busfahren)
- Weitere Abschnitte lassen sich bequem etappenweise hinzufügen, ohne dass zu viel voneinander abhängt
Nachteile:
- Das Gebiet ist großteils schon durch die S- und U-Bahn erschlossen
- Möglicherweise muss eine neue Unterführung unter der einzigen Bahnstrecke nach Süden gebaut werden, was mit Sperrphasen einhergehen würde – im Idealfall fährt die U4 bereits ab Harburg.
- Die Brücke über die Elbe würde teurer werden

Warum kein Halt am Baakenhöft, wo die neue Staatsoper gebaut werden soll. Alles südlich davon halte ich für zu teuer bzw. zu redundant. Auch wenn eine U4-Verlängerung bis Wilhelmsburg teurer ist, finde ich die sinnvoll aufgrund der Geschwindigkeit und den Anschlüssen. Langfristig wird diese, denke ich, auch kommen.
Ich sehe aber großes Tram-Potential auf der Achse Landungsbrücken-Elphi-Westfield-Uni-Baakenhöft-Elbbrücken.
Hab den Halt hinzugefügt. Zum Zeitpunkt der Erstellung war das mit der Staatsoper glaube ich noch gar nicht bekannt (ja, der Vorschlag lag bei mir lange auf Halde).
Die U4-Anbindung würde ich nicht ersetzen wollen, aber es könnte sich lohnen, die zu ergänzen. Da muss man aber mehr über den geplanten Verlauf wissen, der ist ja noch nicht ganz sicher meine ich. Ich sehe halt in Veddel den Vorteil, dass es dort ein P+R-Haus gibt.
Warum genau Elbbrücken? Okay, es ist ein kürzerer Weg, aber das dürfte dort Platztechnisch knapp für eine Endstelle sein, und eine Verlängerung nach Osten wäre auch nur möglich, wenn man die Bundestraße zur Mitte quert. Okay, nach Süden käme man gut, die Brücke da muss eh neu gebaut werden, würde aber den Zweck der Anbindung des Grasbrooks verlieren.