Beschreibung des Vorschlags
Früher verfügte Twistetal-Berndorf über einen eigenen Bahnhof, heute fährt die RB 4 ohne halt an dem Ort vorbei.
Berndorf hat 1658 Einwohner, zusammen mit Twistetal-Mühlhausen, Korbach-Helmscheid und Twistetal-Gembeck kommen noch 636, 162 bzw. 233 Einwohner dazu, sodass dieser Haltepunkt insgesamt 2689 Personen mit der Universitätsstadt Kassel verbinden kann. Der Haltepunkt liegt zwar leicht abseits, ist aber bequem mit dem Fahrrad in wenigen Minuten erreichbar.

Liegt komplett im Nichts, mehr als 10 Fahrgäste am Tag wird es da nicht geben.
Der Ortsteil Berndorf hat mehr Einwohner als der Ortsteil Twiste und hier gab es früher auch schon mal einen Bahnhof. Ich rechne schon eher mit ca. 50 – 80 Einsteigern am Tag. Die Bahnstrecke ist aus topologischen Gründen um Bernsdorf herum gebaut, ich kann mir aber vorstellen, dass ein Haltepunkt auch die Ausdehnung der Wohngebiete in Richtung des Bahnhofs fördern wird, sodass sich Berndorf immer mehr in Richtung Bahnhof entwickelt. Die Lage im Speckgürtel von Korbach ist nicht schlecht.
Ist aber egal, beide liegen nicht im Einzugsgebiet dieses Bahnhofs.
Als der Bahnhof errichtet wurde, gab es für die Menschen in den Orten aber auch keine Alternative zur Bahn, daher waren auch längere Fußwege akzeptabel.
Heutzutage sind Autos für die Masse erschwinglich, nur die wenigsten sind daher heute noch bereit, mehrere Kilometer zum Bahnhof zu gehen.
In Bayern gibt es den Schwellenwert bon 1000 Fahrgästen pro Tag, damit sich ein neuer Halt lohnt. Ja, Hessen ist nicht Bayern, ein grobes Gespür für die Frage, ab wann sich ein Halt lohnt, ist der bayerische Schwellenwert hingegen schon.
Was die Anreise per Fahrrad unattraktiver macht.
Speckgürtel von Korbach, dein Ernst?
Die Stadt mit knapp über 20.000 Einwohnern verzeichnet seit über 25 Jahren rückläufige Einwohnerzahlen.
Kann es sein, dass du den Wohnungsmarkt Korbachs mit dem in Köln verwechselst?