Beschreibung des Vorschlags
Hagen ist mit 190.000 Einwohnern nach Aachen, Mönchengladbach, Wiesbaden und Münster die fünftgrößte Stadt ohne ein schienengebundener Stadtisches Nahverkehrsmittel wie etwa die U-Bahnen, Straßenbahn oder Stadtbahn. Die 5 Haltestellen der S-Bahn Rhein-Rhur stellen nicht wirklich ein solches dar.
Hagen hat 191.000 Einwohner. Hagen ist Mittlerweile mit einigen Vororten zusammengewachsen. Somit bildet sich ein Gebiet mit 403.400 Einwohnern. (Quelle)
Nachdem Anfang der 1990er Jahre in Karlsruhe eine Zweisystem-Stadtbahn nach dem Karlsruher Modell eingeführt wurde, kamen auch in Dortmund Überlegungen für mehrere Regional-Stadtbahnlinien nach diesem Prinzip auf. Eine Linie sollte auf der Strecke der Volmetalbahn verkehren und in den Städten Dortmund, Hagen und Lüdenscheid durch Nutzung von Stadtbahnstrecken die Innenstädte besser erschließen. Die Planungen für eine solche Linie wurden trotz des hohen verkehrlichen Nutzens auf Grund der Kosten verworfen
Im Jahr 2022 wurde zudem ein Gutachten erstellt. Das Ergebnis: Eine Straßenbahn in Hagen ist wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar. (Zeitungsartikel)
Im Nahverkehrsplan von 2020 ist folgendes zu lesen:
Die Regio-Tram stellt eine Fortführung der Tram in der Region dar und entspricht
dem Prinzip des Tram-Train-System nach dem Karlsruher Modell. Mit besonderen
Regio-Tram-Fahrzeugen werden durchgehende Fahrten auf Eisenbahnnetzen und
dem städtischen Straßenbahnnetz angeboten, wodurch das mit längeren Fußwe-
gen verbundene Umsteigen zwischen den Zügen der Eisenbahn und der Straßen-
bahn entfallen kann.
Abb. 11.3.4 Regio-Tram am Beispiel der Aarhus Letbane, (Quelle: Leif Jørgensen – Own work, CC
BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65389051)
Der VCD setzt sich für die Wiedereinführung der Tram in Hagen ein (Website)
Trotzdem: Die Stadt möchte kein Geld für ein Gutachten bereitstellen. Das der Kosten-Nutzen Faktor sehtr groß sein wird, hat man bereits 1990 in einem Gutachten geklärt. 2022 ist man in einer kleinen Studie wieder auf wirtschaftlich sinnvoll gekommen. Aber jetzt ein Gutachten zu erstellen ist für die Stadtverwaltung zu unsicher.Stand 2024 (Zeitungsartikel)
Regiotram Hagen
Vorschläge hierfür gibt es schon einige. Ich möchte mich hierbei auf die Stammstrecke beschräncken.
2.System
Technische Daten
| Spurbreite: | 1453 Normalspur |
| Breite (der Wagen) | 2,65 Meter |
| Elektrifizierung | 750V Gleichspannung/ 15kV Wechselstrom |
| Länge: | 2,4 km (Tramstrecke) |
Die Stammstrecke soll nur 2,4 Kilometer lang sein. Sie Verbindet den Hauptbahnhof mit Oberhagen. Hier sollen alle Linien verkehren.
Die nicht elektrifizierten Strecken werden nun auf 750V elektrifiziert. Dies gilt insbersondere für Oberhagen – Eilpe und die Tunnelstrecke. Von Eilpe in Richtung Lüdenscheid bleibt die Strecke nicht elektrifiziert. Hier sollen Dieselfahrzeuge wie in Chemnitz eingesetzt werden.
Mögliches Liniennetz
Ähnliche Vorschläge:
Innenstadt-Stammstrecke von Tramfreund94
- Nur Teilstück, dieses ist aber meiner Strecke ähnlich
- Umständliche Verknüpfung am Hbf. Das geht deutlich einfacher
Linien von Tramfreund 94
- RT 50: Ennepetal – Gevelsberg – Haspe – Wehringhausen S – Hagen Hbf – Stadtmitte – Landgericht – Fern-Universität – Halden – Hohenlimburg – Lethmathe – Iserlohn – Hemer – Menden (Sauerland)
- RT 51: Gevelsberg – Haspe – Wehringhausen Gutenbergstraße – Stadtmitte – Hagen Hbf – Eckesey S – Boele – Bathey – Schwerte
- RT 52: Dortmund – Herdecke – Hagen Hbf – Stadtmitte – Oberhagen – Eilpe – Schalksmühle – Lüdenscheid
- RT 53: Bochum-Ruhr-Uni – Witten – Wetter – Vorhalle – Hagen Hbf – Stadtmitte – Oberhagen – Eilpe – Breckerfeld – Halver
Hier gibt es keine Unterschiedsbegründung. Viele Linien sind mit meiner Stammstrecke auch möglich.

