4 Kommentare zu “HA: NBS Herbeck-Altenhagen

  1. Der östliche Teil sieht ja ganz gut aus, der westliche sprengt jedoch wahrscheinlich den Kostenrahmen. Da gefällt mir eine Anbindung in Hagen-Oberhagen besser. Oder selbst wenn man den Goldbergtunnel aufbohrt, ist es wahrscheinlich einfacher als einen neuen Tiefbahnhof in Hagen Hbf zu errichten. Auch ist die Haltestellendichte recht hoch, was gerade bei unterirdischen Stationen ein recht hoher Kostenfaktor ist, wo man also vsl. als erstes den Rotstift ansetzen würde, um das Projekt wirtschaftlicher zu machen. Auch solltest du bedenken, dass die Fernuni in Hagen zwar deutschlandweit bekannt ist, aber eben weil sie eine Fernuni ist, eben nur relativ wenig Studierende und Arbeitende dorthin wollen.

    1. Ich halte die Haltepunkte schon für recht sinnvoll gewählt. Im Innerstädtischen Bereich einer Großstadt 1,1km Luftlinie Abstand durchschnittlich zwischen vier Stationen ist nicht viel, aber vertretbar. Zwar sind die Abstände nicht 100% gleichmäßig, aber da wollte ich mich eher an Bevölkerungsschwerpunkten und gut erreichbaren Punkten orientieren, als an der reinen Entfernung. Um Kosten zu sparen, könnte man den Halt Hagen Fernuniversität auch oberirdisch ausführen, allerdings müsste dann die Tennisanlage an der Bredelle verschwinden. Die Fernuniversität ist natürlich nicht mit einer Präsenzuniversität zu vergleichen, die Zahl der Besucher pro Tag dürfte trotzdem im 4-stelligen Bereich liegen. Außerdem soll auf dem Campus der Fernuni der Neubau der FH entstehen.

  2. Es ist schon sehr sinnvoll, Hagen Hbf und Hagen-Hohenlimburg mit einem direkten Tunnel zu verbinden, aber ich schließe mich Intertrain an, dass deine Variante übertrieben ist. Sicherlich viel kostengünstiger, ist eine Neubaustrecke zwischen Delstern und Hohenlimburg, die sogar schon öffentlich diskutiert wird (s. meinen Kommentar mit dem Link zur Ruhrschiene). Bei der Verbindung Delstern – Hohenlimburg bedarf es weder eines Tunnelbahnhofs Hagen Hbf, noch einer Aufbohrung des Goldbergtunnels. Gleichzeitig ist der Tunnel möglichst kurz und die Strecke insgesamt viel geradliniger als deine Strecke, die so eher einem N von Hagen Hbf nach Hohenlimburg gleicht.

    1. Den Vorschlag hatte ich schon oben verlinkt. Welche der beiden Varianten günstiger ist könnte ich tatsächlich nicht sagen. Beide Tunnel sind ähnlich lang (4,5km zu 4km), bei meinem Vorschlag kommen allerdings noch die oberirdische Teilstrecke und die unterirdischen Stationen hinzu. Dafür könnte etwa die Hälfte des Tunnels ausgehoben statt gebohrt werden. Die andere Variante wäre zwar billiger, aber auch nur ohne Elektrifizierung. Für diese müsste der Goldbergtunnel vergrößert und den modernen Sicherheitsstandards angepasst werden, was auch hohe Kosten mit sich brächte. Die beiden Strecken sind übrigens auch etwa gleichlang zwischen Hohenlimburg und Hagen Hbf (11km mein Vorschlag, 11km anderer Vorschlag, 16 km+Wendezeit momentan, 7km Luftlinie), weil meine sich den Umweg über den Goldbergtunnel spart.

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