3 Kommentare zu “Greifswald – Grimmen neubau

  1. Welche Verkehre können/sollten denn hier fahren? Und wer profitiert dann genau in welchem Umfang?

    Außerdem hast du ja schon diverse Vorschläge neuer Ost-West-Verbindungen in diesem Bereich erstellt. Vielleicht kannst du die untereinander verlinken und erläutern, was die Vorteile der jeweiligen Lösung ist. Oder sollen die alle parallel realisiert werden?

    1. Da nur dieser auffindbar ist, werde ich ersteinmal auf diesen näher eingehen.

      Greifswald und Stralsund stellen das „Oberzentrum“ in Vorpommern dar. (vgl. https://www.rpv-vorpommern.de/fileadmin/Ablage/Regionalplanung/Dokumente/2026/Fortschreibung_RREP_VP_Kartenblatt_1_Zweiter_Entwurf_Jan26.pdf https://www.rpv-vorpommern.de/fileadmin/Ablage/Regionalplanung/Dokumente/2026/Fortschreibung_RREP_VP_Textteil_Zweiter_Entwurf_Jan26.pdf)

      Grimmen grenzt an dieses Oberzentrum, verfügt allerdings nur in Richtung Stralsund über ein vorhandenes Schienennetz. Um besser Synergieeffekte zwischen dem Oberzentrum und dem Mittelzentrum Grimmen zu erzielen welche ganz Vorpommern zugute kommen. Diesbezüglich sollte nicht nur Grimmen mit Greifswald und Usedum verbunden werden (bisher schreckliche Zugverbindungen). Sondern auch der Industriepark Pommerndreieck, welcher von der Landesregierung in MW als besonders relevant für die Wirtschaft im Land eingestuft wird. Dieser könnte ebenso mit den Hafen/Industriegebieten von Lubmin und Vierow verbunden werden, welche auch alle als von überregionaler Bedeutung eingestuft werden (vgl. ebd. Punkt 4.3.1 S.33). Weitergehend würde der Industrieprk mit allen, für die Region relevante Industristandorte per Schiene verbunden sein, ebenso wie mit der Werft von Wolgast oder Stralsund. Die Schiene ist ein bedeutenden Standortfaktor, bisher liegt der Industriepark nur an der A20 und der E251.

      Hierfür müsste die Strecke allerdings nicht wie abgebildet nördlich aus Grimmen nach Greifswald gehen, sondern Südlich und somit nördlich der A20, da sich hier der Industriepark Pommerndreieck befindet.

      Von einem möglichen dortigen Halt währe die Burg Klevenow keine 2km entfernt, dieses wird als Bedeutende Kulturelle Einzelanlage für Vorpommern tituliert (vgl. ebd. Punkt 4.7 Abbildung S. 54). Weitergehend würde sich auf dieser Strecke ein weiterer Halt empfehlen, bei Griebenow. Hier wäre wieder eine beutende kulturelle Einzelanlage in Bahnhofsnähe, das Barockschloss Burg Griebenow und weitere angrenzende Ortschaften wie Kreuzmannshagen. Weitergehend könnte noch in Levenshagen und Wackerow ein halt installiert werden.

      Die Vorgeschlagene Strecke kann als Anfang einer Verbindung Rostock Usedom gesehen werden. Ebenso kann sie hinsichtlich Verteidigungspolitischer Maßnahmen als Teil der Rail Baltica gesehen werden, in welcher großes entlastungspotenzial für die Küstenstrecke bietet, sollte diese nicht benutzbar sein.

      Die Strecke kann auch als Verlängerung der neuen Lubmin Bahn fungieren, welche im Moment ihren ersten Fahrplan im Zuge ihrer Reaktivierung hat (https://mvfaehrtgut.de/sommerlinie-greifswald-lubmin/).

      Die momentane Zugverbindung zwischen beiden Städten würde sich um über 50 % reduzieren können, dies führt nach der Rechnung dass die verringerung der Fahrzeit um 1%  0,25% mehr Pendler:innen gibt, kann mit einem massiv gesteigerten Pendlerfarhten gerechnet werden. Der Bus braucht laut Fahrplan 40 min. Im Zug kann mit einer kürzeren Reisezeit gerechnet werden könnte, ebenso wie mit dem attraktiveren Aufenthalt während der Fahrt.

      Für weitere Informationen zur Streckenverbindung siehe oben.

  2. Wir befinden uns hier in einem der am dünnst besiedelten Gebiete Deutschlands. Ergo ist es mehr als vermessen hier neue Schienenwege zu planen. Die Zwischenhalte in diesem Vorschlag rechtfertigen wenn überhaupt eine Bushalstestelle. Der Rest kann gestrost auf den vorhandenen Wegen abgewickelt werden.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.