Beschreibung des Vorschlags
Das Schienennetz in Mecklenburg Vorpommern und speziell in Pommern ist stark ausbaufähig.
So gibt es z.B zwischen der südlichen und östlichen Ostsee und Rostock Verbindungen nur entlang der Küste oder über Neubrandenburg, was beides keine besonders gut ausgebauten strecken sind und keine wirkliche alternative zum auto darstellen kann.
Deshalb schlage ich vor der fehlenden Ost-West Verbindung entgegen zu wirken und ersteinmal Greifswald mit Grimmen zu verbinden, von dort aus sind es dann zukünftig nurnoch 40km nach Rostock.
Folgend wird der Streckenvorschlag dargestellt und anschließend die Beweggründe und Strukturellen Vorteile sie für die Region mit sich bringen wird.
Die neue Strecke soll min eingleisig, elektrifiziert und 120 km/h die stunde vorweisen sollte, muss so geplant werden dass sie langfristig 2gleisig nach Rostock weitergeführt werden kann. Der Neubau beginnt nördlich von Greifswald, nördlich der Kreuzung zwischen den Schienen und der B 105, von dort aus nach Westen gehend, die Ortschaft Horst nördlich passierend, dann die E20 kreuzen, dies stellt das einzige Bauwerk besonderer dar. Anschließend geht weiter, nördlich der Ortschaft Bremerhagen entlang, anschließend südlich der Ortschaft Stoltenhagen.
Insgesamt beträgt die Strecke von Grimmen nach Greifswald Hauptbahnhof knapp unter 25km, wovon 17km neu zu bauen währen. In diesem Vorschlag, sind, 4neue kleinstbahnhöfe eingezeichnet worden, einer in Wackerow. Dieser Halt hat dringlichste Priorität, da hier die größte Bevölkerung zu finden ist. Prio 2 wäre der Halt in Stoltenhagen. Anschließend könnte langfristig noch ein weiterer halt in Horst oder Bremerhagen eingerichtet werden. Momentan dauert eine Autofahrt ca. 30min, somit würde der Neubau eine echte alternative zum auto darstellen, da die Strecke durchaus in 20min zu meistern ist, trotz möglicher zwischenhalten.
Für diesen Streckenverlauf wurde sich entschieden, da er nur eine größere Straße kreuzt (E251), Ortschaften und örtliche gegebenheiten nicht für einen kurvenreichen Streckenverlauf sorgen, sondern sich perfekt an die Strecke anschmiegen.
Greifswald hat ca. 60.000 Einwohner, Grimmen ca. 10.000 an den Zwischenhalten wohnen ca. 2.000 Menschen.
Greifswald, als das wichtigstes Mittelzentrum an der südlichen Ostsee verfügt über ein stabiles Wirtschaftswachstum welches Fachkräfte und Wohnraum benötigt, dies sind 2 Ressourcen welche das benachbarte Mittelzentrum Grimmen bereithält. Greifswald und der Energiestandort in Lubmin benötigen für eine größere Attraktivität hinsichtlich Privatwirtschaftlicher und öffentlicher Investitionen in den Energiestandort und der dazugehörigen Wirtschaftszweige einen größeren \“Pool an Fachkräften\“/\“Ballungsraum\“, gleichzeitig pendeln jetzt schon etliche Menschen aus Grimmen und den dazwischenliegenden Ortschaften nach Greifswald. Durch die neuen Investitionen in den Lubminer Energisektor, den Forschungstandort Greifswald, das neu geschaffene Hydrogen Research Factory MV ist die Region für Investitionen in letzter zeit wieder viel interessanter geworden. Der Neubau würde somit langfristig der ganzen Region einen ökonomischen Pusch Effekt geben können.
Die Strecke würde den Wechsel vom Auto auf den SPNV massivst unterstützen, da hier mit vielen Pendler:innen gerechnet werden kann – im mittleren bis höherem 3stelligem Bereich. Ebenso würde der Verkehr von Greifswald nach Neubrandenburg nun direkt hier lang führen können und sich um 30min verkürzen können, im Moment dauert die fahrt 1:45h.
Das Land MV hat dieses Jahr eine Resolution zum Thema Saubere Luft in Pommern beschlossen, diese Ziele könnten durch den Schienenanschluss ebenfalls erfüllt werden. https://www.landtag-mv.de/aktuelles/artikel/das-21-parlamentsforum-suedliche-ostsee-in-stettin-saubere-luft-als-chance-fuer-nachhaltige-entwicklung-marschall-geblewicz-spricht-zu-den-beteiligten
Zusammenfassung :
– ca. 17km neue Strecke, 1Bauwerk besonderer Art, 1-4 mögliche neue stops
– schneller als das Auto, dadurch realistische umstigswahrscheinlichkeiten auf den SPNV – mehrere hundert Menschen täglich
– spürbare Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Greifswalder Standortes, gerade auch hinsichtlich ausländischer Investoren
– bessere Luft und Lebensqualität in Pommern, MV

Welche Verkehre können/sollten denn hier fahren? Und wer profitiert dann genau in welchem Umfang?
Außerdem hast du ja schon diverse Vorschläge neuer Ost-West-Verbindungen in diesem Bereich erstellt. Vielleicht kannst du die untereinander verlinken und erläutern, was die Vorteile der jeweiligen Lösung ist. Oder sollen die alle parallel realisiert werden?
Wir befinden uns hier in einem der am dünnst besiedelten Gebiete Deutschlands. Ergo ist es mehr als vermessen hier neue Schienenwege zu planen. Die Zwischenhalte in diesem Vorschlag rechtfertigen wenn überhaupt eine Bushalstestelle. Der Rest kann gestrost auf den vorhandenen Wegen abgewickelt werden.