27 Kommentare zu “Frankfurt: zweite Stammstrecke

  1. Was für ein Betriebskonzept stellst du dir vor?
    Was für Linien sollen durch den alten und welche durch den neuen Tunnel fahren? In welchem Takt?

     

    PS: Du schlägst hier keine S-Bahn-Linie auf bereits existierender Infrastruktur vor, sondern neue Eisenbahn-Infrastruktur. Bitte entsprechend die Kategorie ändern.

    1. Was für ein Betriebskonzept stellst du dir vor?

      Was für Linien sollen durch den alten und welche durch den neuen Tunnel fahren? In welchem Takt?

      Ich bin lange noch nicht fertig mit dem Vorschlag. Mir fehlen noch Linienkonzept und eigentlich sämtliche Begründunen. Ich habe ausversehen auf „veröffentlichen“ geklickt. Du bist doch Redakteur?, wäre es nicht möglich den Vorschlag wieder in den Bearbeitungsmodus zu ver

  2. Ja, so in etwas hätte ich mir glaube ich auch am ehesten eine zweite Stammstrecke in Frankfurt vorgestellt, auch wenn man mit jeder Streckenführung immer irgendeine Kröte schlucken muss, da alle ihre Vor- und Nachteile haben. In diesem Fall hat man im Gegensatz zu einigen anderen Ideen, keine wirklich neuartigen Verkehrsbeziehungen, wenngleich immerhin ein andere Abdeckung als die erste Stammstrecke.

    Größtes Problem was ich hier gerade sehe, ist die Lage der neuen Station am Hbf, die offenbar genau dort liegen soll, wo auch der neue Fernbahnhof geplant ist. Wenn man jetzt noch schnell in die laufenden Planungsprozesse des Fernbahntunnels reingrätschen kann (ohne das dort zu viel Verzögerungen entstehen) wäre es natürlich clever eine neue S-Bahn-Station mitzuerrichten oder zumindest baulich soweit zu berücksichtigen, dass man diese ohne große bauliche Einschränkungen hinzufügen kann – wenn nicht (was wahrscheinlicher ist), müsstest man sich hier eine andere Lösung überlegen.

    1. Danke für den Tipp, ich schau mir nochmal in ob eine nördlichere Lösung möglich wäre, aber der Vorschlag muss unbedingt wieder in den Bearbeitungsmodus, mir fehlen eigentlich noch 70% von allem was da eigentlich stehen muss.

    2. Mein Lösungsansatz wäre, die Station umittelbar südlich der jetzigen Tunnelstation zu legen. Damit die Kurvenradien nicht zu eng werden, wäre es ideal, wenn die Station, wie eingezeichnet, weiter hinten läge.

      1. Klingt nicht verkehrt. Am besten schaust du dir aber als erstes Mal den Vorschlag von ebanol an, der sich sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. In der Beschreibung, den Kommentaren und auch verlinkten Vorschlägen finden sich zahlreiche Hinweise zu der (Un-) Durchführbarkeit von verschiedenen Trassierungen. Das hilft dir sicher mehr als wenn du selbst alle Infos zu Hochhausfundamenten usw. zusammensuchen musst. Deine Trasse ist zumindest im Bereich Willy-Brandt-Platz so nicht durchführbar, auch sind größere Stationen mit breiten Bahnsteigen und Streckenverzweigungen möglichst immer in offener Bauweise zu errichten, da sie nicht mit einer Tunnelbaumaschine und daher nur relativ aufwendig und in großer Tiefe errichtet werden können.

          1. Den Punkt mit der Lage der Stationen verstehe ich, da suche ich noch eine bessere Lösung, auch für den Willy-Brandt-Platz. Aber der Rest erschließt sich mir nicht, warum außer (Hoch)hausfundamente und kreuzende Strecken eine Strecke baulich undurchführbar wäre.

      2. Was spricht denn dagegen die bestehende 4-gleisige S-Bahn-Station zu nutzen und dahinter dann die äußeren Gleise auszufädeln? Das sind dann zwar je Stammstrecke nur noch ein Gleis je Richtung, ca. 24-28 Züge pro Stunde/Richtung sollten aber dennoch drin sein. So könnte man sich den Bau eines Tiefbahnhofs unter bestehenden Gleisen sparen, und 8 Gleise für die S-Bahn insgesamt wäre denke ich auch etwas overkill.

        1. 4 Gleise sind aus meiner Sicht bei einer dichten Taktung eines City-Tunnels sehr wichtig. S-Bahnen sind eben nie wirklich pünktlich, was bedeutet dass wenn man ein Streckenabschnitt hat der mit 24 Zügen/Stunde befahren wird, man den viergleisigen Bahnsteig als Pufferzone braucht, um Staus zu unterbinden. Ich bezweifle sehr stark dass ein zweigleisiger Bahnhof diese Resilienzkapazität aufbringen kann.

          1. 24 Züge pro Stunde auf zwei Gleisen sind aber durchaus gängige Praxis wenn man auf andere S-Bahn-Netze guckt. Und mit einem Einbau von ETCS könnte man sicher auch noch mehr aus der Strecke rausholen. Resilienz ist natürlich immer besser, aber man muss irgendwo auf die Verhältnismäßigkeit gucken (Kosten)

            1. Hmm. Vielleicht kann man den jetzigen Tiefbahnhof um zwei Gleise erweitern, damit in Richtung City-Tunnel die Resilienz erhalten bleibt (mit 2 Gleisen je City-Tunnel), und die Richtung die aus dem City-Tunnel führt jeweils ein Gleis erhält.

              Denn eigentlich braucht die entgegengesetzte Richtung keine zwei Gleise, nur müsste man dafür die Ausfädelungen höhenfrei neu gestalten.

  3. Denkst du denn, dass der viergleisige Ausbau zwischen Hauptbahnhof (oben) und Südbahnhof für alle Ewigkeit ad acta gelegt ist? Lange Zeit war doch dieser Ausbau vorgesehen, bis er aufgrund der Lärmschutznovelle 2015 zu den Akten gelegt wurde und noch noch der Fernbahntunnel als Entlastungsmaßnahme übrig blieb.

    (Quelle: User G36K, anderer Vorschlag)

    Die örtlichen Verhältnisse kenne ich zu schlecht, aber sollte dieser Ausbau in einer bürokratie- und wutbürgerärmeren Zeit möglich sein, dann würde das doch die Verlängerung der in Hanau endenen Regios (aus Richtung Wiebelsbach und Schöllkrippen) nach Frankfurt Hbf (oben) ermöglichen.

    Ich frage das, weil obwohl ich zwar definitiv kein Fan davon bin, für die Bahn Häuser abzureißen, die Verhältnismäßigkeit bei Bahn-Bauvorhaben in Sachen Lärmschutz bekanntlich nicht immer gegeben ist.

    Ganz allgemein werden in Hbf (oben) Gleise entbehrlich dank des Fernbahntunnels, wieso sollte man dann noch eine weitere Tunnelstrecke brauchen.

    1. Ganz allgemein werden in Hbf (oben) Gleise entbehrlich dank des Fernbahntunnels, wieso sollte man dann noch eine weitere Tunnelstrecke brauchen.

      Weil dadurch möglich ist, andere Achsen, welche sich nicht als S-Bahn eignen zu verstärken, sowie übrigens auch den Fernverkehr zu stärken, denn ich denke nicht dass ein Fernbahntunnel mehr als 12 Züge/Stunde aufnehmen kann (Er ist nach D-Takt bereits mit 10 Fahrten/Stunde belastet).

      Ich frage das, weil obwohl ich zwar definitiv kein Fan davon bin, für die Bahn Häuser abzureißen, die Verhältnismäßigkeit bei Bahn-Bauvorhaben in Sachen Lärmschutz bekanntlich nicht immer gegeben ist.

      Naja okay. Vielleicht kann man daran arbeiten, dass nicht etliche Häuser abgerissen werden müssen.

      Denkst du denn, dass der viergleisige Ausbau zwischen Hauptbahnhof (oben) und Südbahnhof für alle Ewigkeit ad acta gelegt ist? Lange Zeit war doch dieser Ausbau vorgesehen, bis er aufgrund der Lärmschutznovelle 2015 zu den Akten gelegt wurde und noch noch der Fernbahntunnel als Entlastungsmaßnahme übrig blieb.

      Wieso für alle Ewigkeit? Politische Verhältnisse sowie aktuelle Gegebenheiten ändern sich stetig! Aber ja du hast zum Teil Recht, denn ich denke nicht dass man vor 2035/2040 mit dieser Idee durchdringt.

  4. Hallo 

    Danke für den Vorschlag. Die Anbindung via

    Rebstock gefällt mir.  Nicht dagegen die Lösungsvorschläge für den südmainischen Stadtteil Sachsenhausen. 

    @Südbahnhof: vermutlich funktioniert dein Konzept eines Trogs nicht.  Die Gleise liegen auf Ebene +1, der A-Tunnel auf -1, vielleicht auch minus-2. der Fussgängertunnel ist ebenerdig.  Bei einem Trog müsstest du vermutlich den Fussgängertunnel „entfernen“ und die Fußgänger über den Bahnsteig der U-Bahn laufen lassen.  Ich glaube auch nicht, dass oberhalb des u-Bahn-Tunnels genügend Platz ist für Fußgänger und einen neuen Bahnsteig für die von dir vorgeschlagene S-Bahn. Zwei Fussgängeretagen dürften nur deshalb machbar sein, weil diese weniger Platz einnehmen als das Lichtraumprofil der S-Bahn.   Die von dir vorgeschlagene Lage würde auch notwendigerweise die Sperrung der „Lebensader“ Schweizer Straße führen (Straßenbahn, Bus etc.).

    @ Walter-Kolb-Str. und Mühlberg:  richtig ist es, dass beide Stationen 3 Bahnsteigkanten habe.  Ich finde jedoch die vorgeschlagene Aufteilung falsch.  Wir brauchen wenn zwei Kanten in der Richtung, in der es „einheitlich“ weiter geht und nicht in Richtung der Trennung (z.B. Walter Kolb Str.: Zwei Kanten in Fahrtrichtung Hbf, denn dann  können Züge aus beiden Richtungen in die Station einfahren ohne sich zu behindern – in Gegenrichtung reicht eine Kante).

    1. Was den Fußgängertunnel am Südbahnhof angeht, ist dieser wirklich soo wichtig und unverlegbar? Also natürlich sorgt seine Verlegung für mehr Baukosten, aber wenigstens kann man ein Fußgängertunnel relativ flexibel verlegen, anders als bspw. einen Stadtbahntunnel.

      Ansonsten kann ich die Hinweise für den südmainischen Teil umsetzen.

  5. Der Fussgängertunnel ist die einzige Erschließung der Bahnsteige und da die Schweizer Straße auch dicht sein wird, könnte man auch nicht über diese erschließen.

    noch ein Hinweis

  6. … noch ein Hinweis.  An der Stelle, an der die neuen Gleise die derzeitigen Gleise kreuzen, ist die Rampe von der unterirdischen Station Lokalbahnhof zur Station Südbahnhof mit den Gleisen in Lage +1.  ich würde schätzen, dass die Gleise in concerto an dieser Stelle bei 0 bis 1.0 m über Strassenniveau sind.  Also müsste an dieser Stelle die Tunnelunterkante 10m dadrunter liegen. Bis zum U-Bahntunnel bleibt nicht mehr viel Strecke um noch aufzusteigen.  Also könnte bereits der Tunnel im Weg sein.

    1. Vielleicht kann man das Portal auch weiter nach Osten verschieben, dann wäre der Halt Walter-Korb-Platz nicht mehr realisierbar, stattdessen kann am Affentorplatz ein Halt entstehen. Hier könnte man die Station auch in offener Bauweise errichten, da hier nur Straße liegt, und hätte das Problem am Walter-Korb-Platz dann nicht.

  7. Das Problem lässt sich nicht durch eine Verschiebung der Lage der Stationen lösen.  

    Am Südbahnhof hast du drei Möglichkeiten. 

    (1) die Station unterhalb des U-Bahn Tunnels auf Ebene -3, was technisch bestimmt möglich, aber extrem teuer wäre. 

    (2) Du baust die Station etwa auf höher der derzeitigen Fußgängerpassage und der Schweizer Straße auf Ebene 0. Du würdest damit zwei wichtige Querverbindungen kappen. 

    (3) du baust die neue Station auf Höhe der derzeitigen S-Bahn Gleise aus Ebene +1. Dies wäre meine bevorzugte Lage, hat jedoch das Problem, dass du höhenfrei in die bestehende S-Bahn Strecke einfädeln musst.  Da stellt sich mir die Frage, ob dies angesichts der dann erforderlichen Steigungen technisch möglich ist 

    Ich habe noch einen anderen Gedanken. Dein Vorschlag ist trotz unterschiedlicher Streckenführer nichts anderes als ein 4-Gleisiger Ausbau hier bestehenden Infrastruktur.  Wäre es nicht sinnvoller wie Stricken zu wählen, die gänzlich neue Verbindungen ermöglicht abseits der bestehenden Linienbeziehungen?

    1. Ich habe noch einen anderen Gedanken. Dein Vorschlag ist trotz unterschiedlicher Streckenführer nichts anderes als ein 4-Gleisiger Ausbau hier bestehenden Infrastruktur. Wäre es nicht sinnvoller wie Stricken zu wählen, die gänzlich neue Verbindungen ermöglicht abseits der bestehenden Linienbeziehungen?

      Wie meinst du das?

      1. Der vorgeschlagene Tunnel verläuft im Wesentlichen parallel zum bestehenden Tunnel und verbindet die gleichen Anschlussstrecken in identischer Weise  wie der bestehende Strecken. Das bestehende Durchmessersystem (Nord und West –  Ost und Süd) bleibt bestehen. 

        1. Naja gut, dann bräuchte es aber keinen neuen Tunnel. Ein drittes Gleis am Hauptbahnhof Richtung Hauptwache, sowie ein viergleisiger Ausbau der Stationen Hauptwache, Konstablerwache und vielleicht, aber nicht unbedingt auch der Stationen Taunusanlage und Ostendstraße würde reichen.

          Dazu bräuchte es aber eine Umrüstung des City-Tunnels auf ETCS moving Block System, denn somit wären im Tunnel bis zu 60 Züge/Stunde und Richtung möglich. Die entscheidende Zeit geht beim Fahrgastwechsel fahren, sodass man hier als Puffer halt zwei Gleise je Richtung braucht. In meinem jetzigen Linienkonzept wäre der Tunnel mit 40 Zügen/Stunde ausgelastet, was einer Taktfrequenz von 90 Sekunden, sowie einer Fahrgastwechselzeit an den Stationen von 3 Minuten entspräche.

          Nachteil wäre aber eine geringe Resilienz, als wenn man einen zweiten Tunnel hätte, keine Neuerschließung, sowie eine zusätzliche Belastung der Knoten Hauptwache und Konstablerwache.

          1. Es geht mir um eine grundsätzlich andere Linienführung.  Z. B. Offenbach <-> Südbahnhof <-> Stresemannallee <-> (a) Luisa <-> Knoten Stadion oder  <-> (b) Uniklinik <-> gallus / Hbf <->  Messe/Römerhof.  Bei solch einer Linienführung könnte man ein Netz bilden mit neuen direkten Fahrbeziehung und ggfs. one Ringlinie.  

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.