Dortmund: Hörde über Phoenix West

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Beschreibung des Vorschlags

Aktuell wollen die Dortmunder Grünen eine Stadtbahn Anbindung von Phoenix West erneut prüfen lassen, der zugehörige Artikel ist leider nicht kostenfrei lesbar:

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/oepnv-in-dortmund-bekommt-phoenix-west-doch-noch-eine-stadtbahn-plus-1674984.html

Ich sage wenn man Phoenix West anbindet sollte man diese Linie auch gleich bis Hörde führen, da man hierfür die letzte freie Kapazität auf Stammstrecke 1 einsetzen müsste und ein 5 Minuten Takt der U41 dann nicht mehr möglich wäre. Ein zusätzlicher Vorteil wäre ein möglicher Anknüpfpunkt sowohl für eine spätere Verlängerung nach Schüren oder Berghofen als auch für eine Umstellung der Buslinie 440 auf Niederflurstraßenbahn.

Zwar ist die B54 an der Stelle der Ausfädelung eng und der Bau selbst einer eingleisigen Ausfädelung hier problematisch, jedoch verfügen die Fahrspuren an der Stelle über Standstreifen und damit effektiv über 7m Platz, den man anderweitig verwenden könnte ohne auch nur eine Fahrspur opfern zu müssen.

Für die Verlängerung nach Hörde nutze ich das ehemalige Anschlussgleis des Stahlwerks, was leider zwangsweise zu einem weiteren kurzen eingleisigen Streckenabschnitt über die Bahnbrücke führt, denn diese hat nur Platz für ein weiteres Gleis. Die Endstelle kann jedoch wieder Zweigleisig sind.

Eine weitere Möglichkeit diesen Ast zu bedienen wäre ein neu zu bauendes Gleisdreieck Richtung Westfalenhallen und eine neue Linie über Stammstrecke II bis in die Abstellanlage Brügmannplatz, dann würde jedoch keine Direktverbindung zum Dortmunder Hauptbahnhof entstehen, gerade da wäre es sinnvoll, wenn mit dem Hörder Bahnhof wenigstens auf der anderen Seite ein Bahnhof erreicht würde.

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2 Kommentare zu “Dortmund: Hörde über Phoenix West

  1. Die Idee ist gut. Aber ein wenig Kritik hätte ich noch bezüglich Trasse und Haltestellen. Die Stadtbahn führt bei dir durch die nördlichste Straße von Phoenix-West, was zu weiten Zugangswegen führt. Es ist daher schon sinnvoller, die Stadtbahn eher über die Carlo-Schmidt- oder Konrad-Adenauer-Allee zu führen. Außerdem erreicht sie den Bahnhof Hörde auf der falschen Seite, denn Bus- und U-Bahnhof befinden sich auf dessen Nordseite. Auch finde ich es könnten ruhig ein paar Haltestelle mehr sein: Eine an der Hochofenstraße/Ecke Anton-Kayser-Straße in Hörde zur besseren Erschließung und eine auf der Ruhrallee zwischen Westfalenpark/Remydamm und Rombergpark. Diese würde als Umsteigepunkt zwischen der Stadtbahn Phoenix-West und der U49 nach Hacheney gebraucht, besonders, wenn letztere auch nach Wellinghofen verlängert würde. Insbesondere, dann wenn du ein Gleisdreieck Richtung Westfalenhallen vorsiehst, welches dann ja die U46 Richtung Phoenix-West, ist es schon sinnvoller, wenn man auf der Relation U46 Phoenix-West – Hörde <-> U49 Hacheney – Wellinghofen bereits auf der Ruhrallee umsteigen könnte, und nicht erst am Stadtgarten.

    1. Im Grunde genommen hast du, was den Verlauf über Phoenix West betrifft recht, die Konrad-Adenauer Allee habe ich aber bewusst gemieden, da sie die Hauptdurchfahrtsstraße ist und es mir nicht so aussieht, als könnte man hier eine unabhängige Trasse unterbringen. Die Carlo-Schmitt Allee wäre perfekt, wenn da nicht am Ostende der Park „Grünkeil in Form einer aufgeschütteten Halde und am Westende die Pfeiler des denkmalgeschützten Hoesch Skywalks im Weg wären.
      Für den Verlauf auf dem Phoenix West Gelände zeichne ich mal ein paar weitere Varianten ein und die Haltestelle an der Hochofenstraße kann ich auch mal einzeichnen, zumal da ein guter Platz für weitere Park&Ride Parkplätze wäre.
      Was den weiteren Verlauf bis Hörde Bahnhof betrifft, so war der Hauptgedanke den ehemaligen Gleisanschluss des Hösch Werkes zu nutzen um die Verlängerung nach Hörde für minimale Mehrkosten dazu zu bekommen. Die Stadt spricht ja nur davon Phoenix West anzubinden und mein Vorschlag soll dazu anregen, mit dem was schon da ist bis nach Hörde zu kommen.
      Dabei würde ein weiterer Bahnsteig im Bahnhof gebaut, auf dessen Südseite die Stadtbahn endet und auf dessen Nordseite bei Bedarf auch derzeit bahnsteiglose südlichste Gleis erreicht werden könnte, wenn die DB das denn möchte, ansonsten wird die Nordseite des Bahnsteiges abgesperrt. Im Gegenzug für die Mitbenutzung des Bahnhofesbereiches und der Bahnbrücke, kann die DB auf die Einrichtung eines Haltepunktes Phoenix West verzichten.
      Der neue Bahnsteig bekäme in der absoluten Sparvariante Treppe+Fahrstuhl rauf zur Brücke und im Idealfall einen unterirdischen Zugang zur Verteilerebene der U41. Auch unabhängig von diesem Vorschlag bin ich der Meinung, dass von den bestehenden Bahnsteigen ebenfalls solche unterirdischen Zugänge schaffen sollte.

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