B: neue Abstellanlage S Rathaus Steglitz

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Beschreibung des Vorschlags

Diese neue Abstellanlage hat 2 Funktionen. Zum einen fehlen auf der Nord-Süd-S-Bahn Abstellkapazitäten. Dies wird sich zukünftig noch mehr bemerkbar machen, wenn noch mehr Züge durch die City-S-Bahn dort fahren sollen. Somit muss gerade für die SVZ und die Nächte ein Kapazitätsaufwuchs stattfinden. Allerdings gibt es für diese Anlage auch eine Funktion in der NVZ. So ist heute so, und auch zukünftig so geplant, dass die Verstärkerzüge der S1 nur in der HVZ von Zehlendorf aus in Richtung City fahren. Da ein durchgehender 5 min Takt von Zehlendorf in Richtung City sicherlich untersucht wurde, gehe ich davon aus, dass dies nicht lohnenswert ist. Daher schlage ich einen kürzeren Abschnitt vor, wo dieser 5 min Takt auch in der NVZ gefahren wird. Gerade der wichtige Verkehrsknoten Steglitz bietet sich hierfür an. So enden dort diverse Linien der BVG und es halten zukünftig dort auch hoffentlich Regionalzüge.

Ohne die City S-Bahn wäre so ein 5 min Takt zwischen Steglitz und Anhalter Bahnhof gegeben. Die Fahrzeit beträgt 12 min. Somit wären theoretisch nur 3 Bahnen notwendig um das zu fahren. Mit der City-S-Bahn sollte der 5 min Takt dann bis Wadimannslust verlängert werden, da die S26 früher oder später auf die S25 bis Tegel umverlegt wird und dort entfallen würde. Die Fahrzeit lässt sich jetzt noch nicht ermitteln, da ich nicht die Geschwindigkeiten entlang der Strecke kenne.

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14 Kommentare zu “B: neue Abstellanlage S Rathaus Steglitz

  1. Da die S-Bahnzüge in Richtung Wannsee am S-Bahnhof Rathaus Steglitz (so sein korrekter Name) in der Regel durch die Umsteiger von der U9 eher voller als leerer werden, halte ich eine Ausdünnung des Taktes am Rathaus Steglitz zu keiner Tageszeit für abgebracht. Natürlich könnte man dennoch abends ein bis zwei Züge dort aussetzen lassen, um die vorgeschlagene Anlage zu nutzen. Die Idee ist daher nicht schlecht, zumal die entsprechenden Brücken über den Wolfensteindamm sogar vorhanden sind.

    Ein 5-min-Takt bis Zehlendorf wäre aber durchaus ausgesprochen sinnvoll, er kann nur wegen der knappen Fahrzeugreserve nicht gefahren werden. Warum fährt man wohl in der HVZ einen 5-5-10-min-Takt? Gerade in der 10-min-Lücke sind die Züge oft besonders voll. Mit Stehplätzen kann man aber keine Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Eine Verdichtung des Taktes wäre daher im Sinne eine Verkehrswende ausgesprochen sinnvoll.

    1. Naja die Frage ist aber, warum in der Untersuchung für den NVP eben keinen Bedarf für einen durchgehenden 5 min Takt bis Zehlendorf ergeben hat. Zudem wurde dieser auch nur mit Kurzzügen geplant. Der NVP geht aber von einem Aufwuchs beim Zugmaterial aus. Daher finde ich deinen Widerspruch dazu irgendwie komisch (wobei ich prinzipiell eher dir als Beobachter glaube, als den Planern). Das die jetzige Situation so ist, ist in der Tat dem Zugmangel geschuldet. Das sollte aber zukünftig nicht mehr der Fall sein.

      By the way: Von der U9 steigen auch sehr viele in die dortigen Busse und es steigen Steglitz viele aus, um zu den Bussen zu gelangen. Auch zukünftig würde der Regionalbahnhof für die u9 Fahrgäste in Richtung Süden nutzbar sein (also insbesondere zum Bahnhof Zehlendorf). Daher stellt sich mir schon die Frage, warum da Halbzüge in der NVZ nötig sein sollten.

      1. Als Zehlendorfer habe ich jahrelang in Schöneberg gearbeitet. Zum Pendeln hätte ich gut die S-Bahn nutzen können, doch das habe ich möglichst vermieden, da sie mir häufig zu voll war. Wie vielen Leuten mag es noch so gehen? Alternativ habe ich dann die BVG genutzt und am Wochenende oft mein Auto. 🙂

        Wenn ich nach Feierabend nur eine Stehplatz bekomme (Yorckstraße war das eher die Regel, als die Ausnahme) dann ist das für mich eine Zumutung.

        1. Ja gut das gilt für Spitzenzeiten. Da wäre es vlt. ratsamer, die HVZ etwas auszudehnen. Aber war deine Beobachtung um 12/13 Uhr die Gleiche?

          Du darfst aber zudem 2 Dinge nicht unterschätzen:

          1. Sollte die Stammbahn als Regional- und Fernverkehrsstrecke wieder aufgebaut werden, hast du aus Zehlendorf und von Steglitz aus 4 Züge die Stunde in Richtung City. Das entlastet die S-Bahn an den jeweiligen Bahnhöfen deutlich.

          2. Wenn die Straßenbahn vom Potsdamer bis Steglitz verlängert wird, verlagert sich auch ein bisschen der Verkehr weg von der S-Bahn und hin zur Straßenbahn. So werden die Straßenbahnen nicht mehr so voll sein wie die Busse und zusätzlich werden sie pünktlicher sein, weil sie überwiegend im eigenen Gleisbett fahren. Damit zieht man ja nicht nur neue Fahrgäste an, sondern sorgt auch für eine andere Verteilung.

          1. Bis die Stammbahn kommt wird noch viel Zeit vergehen. In dieser Zeit sollte die S-Bahn öfter fahren. Wenn dann nach Inbetriebnahme der Stammbahn die Fahrgastzahlen bei der S-Bahn so stark sinken, dass der Takt nicht mehr zu rechtfertigen wäre, hätte ich gegen eine Reduzierung nichts einzuwenden.

            Eine Straßenbahn von Potsdam nach Steglitz sehe ich bestenfalls über Teltow kommen. Das hätte mir der S-Bahn nichts zu tun und würde auch noch länger dauern. Dank der SPD und ihrem U-Bahnwahn werden in den nächsten Jahren sowieso keine weiteren Straßenbahnstrecken in Berlin begonnen werden.

            1. Dank der SPD und ihrem U-Bahnwahn werden in den nächsten Jahren sowieso keine weiteren Straßenbahnstrecken in Berlin begonnen werden.

              Wobei eine Politik für die U-Bahn noch lange keine Politik gegen die Straßenbahn bedeutet.
              Außerdem wird die SPD ja in Berlin aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin mit Grünen und Linken regieren. Wie letztere beiden Parteien in Berlin auf den U-Bahn-Ausbau reagieren, weiß ich leider nicht, in NRW wird allerdings konsequent gegen jegliche Tunnel gestimmt und stattdessen ein oberirdischer Ausbau gefordert.

              Bezüglich des Wiederaufbaus der Stammbahn würde ich bei den Regios eher für einen dichteren Takt plädieren, da man bei einem T15 noch ordentlich Kapazitäten frei hat. Außerdem wäre ein T10 bei den Regios besser mit einem T10 der S1 kombinierbar.

              1. Nein das ist keine Option, da mehr als 2 Züge die Stunde nicht zum HBF fahren können. Das gibt die Kapazität nicht her. Daher ist der 15 min Takt schon das höchste der Gefühle.

                Und mit der S1 ist das auch nicht kombinierbar, da der Regio bedeutend schneller sein wird und somit ganz klar in Konkurrenz zur S1 stehen wird.

              2. Eine Politik für die U-Bahn bedeutet sehr wohl eine Politik gegen die Straßenbahn, weil man Geld nicht zweimal ausgeben kann. Der U-Bahnbau würde so viel geld binden, dass für die Straßenbahn wohl kaum etwas übrig bliebe. Zudem betont Frau Giffey immer wieder, dass sie U-Bahn bauen will. Auch ist vom Ausbau des Busnetzes die Rede, von der Straßenbahn dagegen nicht.

                1. Sehe ich nicht ganz so. Schließlich können U-Bahn zwischen 75 und 90% vom Bund bezahlt werden. So werden aus 1 Mrd. schnell mal 100 bis 250 Mio die auch noch über mehrere Jahre bezahlt werden müssen. Das kann sich auch Berlin leisten. Bei der Straßenbahn sieht das nicht ganz so gut aus. Da fördert der Bund eigentlich nur, wenn diese einen eigenen Gleiskörper bekommt. Das geht aber nicht überall, weshalb da teilweise gar nicht, bis viel weniger gefördert wird. Es ist also durchaus möglich, sofern die Steuereinnahmen durch eine vernünftige Wirtschaftspolitik wieder fließen.

                2. Nur weil man keine Politik für die Straßenbahn macht, heißt es noch lange nicht, dass man eine Politik gegen die Straßenbahn macht.

                  Eine Politik gegen die Straßenbahn hatte man in den 60ern/70ern, als Straßenbahnen stillgelegt wurden.

                  Wenn man die Straßenbahn nur nicht  ausbaut, behält man den Status quo bei, was weder eine Politik gegen, noch für die Straßenbahn ist.

                  Der ÖPNV besteht nicht nur aus der Straßenbahn, sondern aus dem Bus, der Straßenbahn, der U-Bahn, der S-Bahn und dem Regionalverkehr. Wenn man den ÖPNV verbessern möchte, muss man ihn auch als ein Gesamtnetz und nicht als mehrere Teilnetze betrachten.

                  1. Leider ist das bei den Linken und Grünen in der Stadt noch nicht angekommen. Für die gibt es quasi nur Straßenbahn und sonst nichts.

            2. Ich war glaube ich nicht ganz trennscharf. Ich meine die Straßenbahn in Richtung City, die der S-Bahn Fahrgäste abnehmen wird. Schließlich sind der M48 oder der M85 ständig überfüllt und stehen auch gerne mal etwas im Stau. Mit der Straßenbahn wäre das dann nicht mehr und es ginge schneller. Daher würden doch einige nicht mehr durch zur S-Bahn fahren, sondern die Straßenbahn nehmen. Das entlastet etwas die S1 von Steglitz in Richtung City.

              Trotzdem bleibt die Frage, warum beim NVP kein 5 min Takt bis Zehlendorf auch in der NVZ vorgesehen ist. Irgendwie hat das ein Geschmäckle.

              1. Entschuldige bitte, da habe ich mich wohl verlesen. Ich las „von Potsdam nach Steglitz“, du meintest aber vom Potsdamer Platz. Das war ein Missverständnis. Würde nun die Straßenbahn bis Steglitz fahren, könnte sie vielleicht der S1 ein paar Fahrgäste abnehmen, aber sicher nicht zwischen Steglitz und Zehlendorf. Deswegen nun aber zu meinen, dass nach Zehlendorf eine Entlastung erfolgen könnte, kann ich nicht nchvollziehen. Eher würde eine solche Straßenbahn dazu beitragen, dass eine Verstärkung der S1 bis Rathaus Steglitz nicht sinnvoll wäre, weil ja genau bis dort dann auch die Straßenbahn fahren würde.

                1. Ja und nein. Diese Straßenbahn fördert auch andere Wege. Zudem glaube ich nicht, dass diese Steglitz enden wird. Daher gehe ich schon davon aus, dass der Aufwuchs der durch die zulaufenden Linien der S1 wieder in Steglitz zu gute kommen. Zehlendorf sehe ich da wirklich kritisch in der NVZ. Daher finde ich Steglitz als das höchste der Gefühle.

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