Beschreibung des Vorschlags
Zusammenfassung
Dies ist ein Vorschlag zum Ersetzen der Buslinie 162 mit einer Straßenbahn zwischen U-Bahnhof Rudow und der existierenden Straßenbahnhaltestelle Magnusstr. am WISTA.
Die Verbindung zwischen Rudow und Adlershof/Schöneweide ist zzt. mit einer Buslinie (1 Bus alle 10min/20min) etwas unterbestückt, da es keine guten Alternativen gibt.
Streckenführung
durchgehend zweigleisig, startend von der Abbiegenden Straßenbahnstrecke bei Magnusstr.. Hier würde ich jeweils eine Verbindung von Schöneweide und Adlershof bauen um die Möglichkeit zu haben sowohl von Schöneweide/Johannisthal als auch von Adlershof aus in Richtung Rudow zu fahren
Die Wegedornbrücke über den Teltowkanal ist leider bereits gerade saniert worden, dies wäre die ideale Gelegenheit gewesen Straßenbahngleise darüber zu legen.
Die Haltestellen Wegedornstr./Semmelweisstraße, Selgenauer Weg und Landhaussiedlung sind mit Haltebuchten für die Busse ausgestattet. Ich würde diese entfernen und durch breitere Gehwege ersetzen, dies erhöht den Komfort für Passagiere.
Die Haltestelle U Rudow ist in diesem Vorschlag als Mittelbahnsteig auf der Großziehtener Alee ausgeführt. Dadurch wird das Befahren mit Richtungswagen zwar unmöglich, macht aber das hinzufügen deutlich einfacher. Die Weichen zum wechseln der Richtung befinden sich auf der Kreuzung mit der Waltersdorfer Chaussee. Im idealfall würde vom Straßenbahnsteig ein Eingang direkt zur U-Bahn führen, damit vermeidet man das überqueren einer großen Straße. Im Zuge der Umbauten könnte auch der Parkplatz zu einer ansprechenden öffentlichen Fläche umgebaut werden.
Betrieb
Durch die Verbindung der Strecke nach Schöneweide und Adlershof bieten sich viele Möglichkeiten des Betriebes an, unter anderem eine Verlängerung der Linien 21 oder 37, welche aber die Verwendung von Zweirichtungswagen mit sich bringen würde.
Zukünftige Verlängerungen
Durch die Verlängerung der Straßenbahn nach Rudow ergibt sich die Möglichkeit diese in Zukunft noch weiter zu Verlängern. Eine Möglichkeit wäre eine Verlängerung über die Ehemaligen Trassen der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn bis Buckow, mit möglichem Anschluss an den S-Bahnhof Buckower Chaussee zu verbesserung der Verbindung zwischen Rudow, Buckow und Lichtenrade. Es könnte auch den Grundstein für einen theoretischen Straßenbahn-Außenring legen.

Ich würde ja Mal überlegen ob so eine Straßenbahn unbedingt genau so viele Haltestellen wie der Bus der ersetzt wird braucht. In der Regel wird die Haltestellendichte geringer je „größer“ das Verkehrsmittel ist.
Sobald Dörpfeldstr zweigleisig ist, ein sinnvoller Vorschlag.
Wenn die Tram von Johannisthal im Zuge des M11 nach Gropius Passagen (und langfristig weiter beispielsweise nach S Osdorfer Str) verlängert wird, wäre eine Betriebsstrecke zwischen U Rudow und Neuköllner Str/Zwickauer Damm sinnvoll. In Adlershof entsteht ja auch ein neuer Tram-Betriebshof.
Dann böte es sich an, diese Betriebsstrecke auch für den Linienverkehr zu nutzen. Ich würde eine Stichstrecke zur Haltestelle Zittauer Str bauen, um den Bus 271 nördlich von U Rudow zu ersetzen. NME-Trasse würde bis Haltestelle Schriftsetzerweg mitgenutzt, und anschließend auf dem Grünstreifen des Zwickauer Damms.
171 führe dann durch Alt-Rudow. Bus 271 endet U Rudow oder wird mit anderer (Ring-)Buslinie verknüpft. Zwischen Zittauer Str und U Rudow über U Zwickauer Damm führe 61 oder 63 im T20. Der Abschnitt erleichtert so, wie gesagt, Ein- und Ausrückverkehr und wird im regulären Betrieb immer noch sinnvoll genutzt (Substitution Busabschnitt). Baukosten im Zwickauer Damm relativ billig durch NME und Grünstreifen.
Wenn der Bus aktuell nichtmal einen durchgehenden T10 fährt, was rechtfertigt dann den Bau einer Straßenbahn?
Immernoch im Raum steht dazu ja der Bau einer Straßenbahn von Johannisthal zur Johannisthaler Chaussee. Dein Vorschlag wäre dann ja ziemlicher Parallelverkehr, nicht?
Im Übrigen gibt es hier im Forum diverse Vorschläge, die den Bau einer Straßenbahn von Adlershof oder Johannisthal nach Rudow beinhalten. Was deinen von diesen unterscheidet könntest du gerne noch anmerken.
162 wird außerdem mit den abgeranzten VDL-Leichtbaubussen bestückt und endet ungünstig am Schloßplatz Köpenick. Scheint, als fürchte man sich vor zu vielen Fahrgästen bzw. als wolle man diese zur S-Bahn lenken.
Ich halte diese Tramstrecke für einen logischen Lückenschluss – zwischen Magnusstr und S Adlershof existiert die Infrastruktur ohnehin schon, und Östlich Görlitzer Bahn müsste die Tram vollständig zweigleisig ausgebaut werden. Eine Tram-Tangente Rudow-Adlershof-Köpenick hätte doch durchaus Potential. Außerdem würde man damit die Abhängigkeit von der S-Bahn (bei Betriebsstörungen oder Bauarbeiten) schmälern. Strukturpolitisch ist eine attraktive Anbindung der WiSta an die nächstgelegende U-Bahn Station sinnvoll.
Man sollte aus dem bestehenden Tramnetz das Beste machen und solche Lückenschlusse können die bestehende Infrastruktur besser auslasten, die Netzwirkung des Tramnetzes erhöhen und Busparallelverkehr reduzieren.
Der Bus verbindet drei (künftig inkl. BAR-S-Bahn vier) Schnellbahnen, die Ortsteilszentren Rudow, Adlershof und Köpenick. Von einem „ungünstigen Ende“ zu reden, halte ich da für etwas überzogen. Aber ja, eine Weiterführung bis zum Bahnhof Köpenick plus Schienenbonus sorgten wohl für eine wesentliche Nachfragesteigerung. Andererseits könnte der Bus auch einfach bis S-Köpenick geführt werden. Das eine Umstellung auf Straßenbahnbetrieb eigentlich immer eine Angebotsverbesserung darstellt, kann ja für sich allein kein Grund sein, die Umstellung vorzuschlagen.
Der WISTA Adlershof ist unabhängig von der S-Bahn über den Regionalbahnhof Schöneweide + Straßenbahn angebunden. Der Abschnitt Rudow-Adlershof des 162 wird außerdem im T10 bedient. Es ist also nicht so, als gäbe es da eine Bedienungslücke.
Im Übrigen wäre das kein Lückenschluss im Straßenbahnnetz, sondern eine Stichstrecke. Es ergibt sich also kein Netzeffekt.