Beschreibung des Vorschlags
Probleme:
131 besteht aus zwei zusammenhanglosen Teilen, einer Westtangente Spektefeld – Heerstr. und einer Südtangente Heerstr. – Ruhleben. Der 20′-Takt und der Umweg über Heerstr. machen die Linie unattraktiv. Die U2 ist westlich des U Bismarckstr. schwach ausgelastet, der Knoten Bahnhof Spandau hingegen völlig überlaufen. Zu viele Spandauer nutzen die Regionalexpresszüge nach Charlottenburg und Mitte, zu wenige die U2. Der Expressbus X49 wird gut nachgefragt, verkehrt aber nur im Berufsverkehr. X49 und 131 sind nicht aufeinander abgestimmt, fahren Richtung Norden kurz nacheinander. X49 und 131 verpassen im Spektefeld X37 um nur ~500m.
Vorgeschlagene Maßnahmen:
– 131 abschaffen
– X49 (rot) nach Goldkäferweg verlängern. Ausweitung der Betriebszeiten Mo-Fr 5-23, Sa 7-23, So 9-23 Uhr. Der 20′-Grundtakt wird auf 10′ verdichtet im Berufsverkehr von Spektefeld bis Gatower/Heerstr.
– 137 (grau) vom Reimerweg ab Lutoner Str. wie 131 zum U Ruhleben. Mo-Fr 8′-/10′-Takt, Sa 10′-Takt, So 20′-Takt. Ausrichtung des Fahrplans auf U2.
– Mehr Fahrten für M37. Jeder zweite Bus fährt über Am Bogen.
– Die Halte Paul-Gerhardt-Ring, Beerwinkel und Spektebrücke werden zwecks Beschleunigung aufgegeben.
Effekte:
Die Taktverdichtung stärkt die Route U Ruhleben – Wilhelmstadt – Staaken Süd. Die Betriebszeitausweitung stärkt die Route Staaken – Charlottenburg. Spandau Zentrum wird etwas entlastet. Neue Verknüpfung X37 – X49.
