Beschreibung des Vorschlags
Vor ein paar Wochen ging es hier um die Nordtangente und wie man diese sinnvoll weiter führen kann. Da ich von den Konzepten bisher nicht überzeugt bin, habe ich meine eigene Idee entworfen. Diese sieht eine Zweiteilung vor, weshalb so eine Nord- und eine Nordosttangente entstehen würden.
Die Nordtangente würde für mich in Rosenthal starten (oder wie von meinem Namensvetter vorgeschlagen in Waidmannslust). Natürlich wäre auch ein Start im MV direkt denkbar, wobei ich dann den Senftenberger Ring als Wendeschleife nutzen würde. Das hat den Vorteil, dass die M1 im 10 min Takt ab Pankow problemlos weiterfahren kann und man so kein Kehrgleis benötigt. Der Nachteil wäre nur, dass man in der SVZ eine Taktlücke zwischen S-Pankow und Pastor-Niemöller-Platz von 10 min schaffen würde, anstatt der 6/7/7 wie geplant. Die Strecke Richtung Rosenthal und ab dem Bahnhof wird wie in den offiziellen Planungen gebaut, bis auf die Station am Bahnhof Pankow-Heinersdorf. Ich finde 3 Kanten übertrieben. Es reicht für mich so wie eingezeichnet.
In Weißensee wird die Route des X54 verlassen, der ja die Grundlage für diese Strecke bildet. Das liegt an 2 Faktoren. So wird zum einen Der Betriebshof angebunden, ohne das man blöde Sonderfahrten machen muss. Zum anderen wird das Wohngebiet entlang der Falkenberger Straße und 2 weitere Schulen angebunden. Auch ein Umstieg zur M4 und ggfs. U-Bahn würde so ermöglicht werden. Das Rathaus wird dann neu durch den 156er angebunden. Die Darßer Straße soll dann auch umgebaut werden, sodass es eigene Gleise für die Straßenbahn gibt. Dies soll vor dem Hintergrund eines möglichen Wohnungsbaus nördlich stattfinden. Dann wäre die Infrastruktur gleich dazu geschaffen. Nach dem einfädeln in die Bestandsstrecke, endet die Linie dann in Falkenberg. Damit wäre sie ungefähr 17,5 km lang (je nachdem ob man und wie westl. verlängert) und hätte inkl. Endhaltestellen 41 Haltestellen.
Warum nur bis Falkenberg und nicht weiter bis Ahrensfelde oder Marzahn? Relativ einfach. Ich glaube nicht daran, dass Jemand aus Weißensee wirklich dorthin fährt, da dort kaum Arbeitsplätze sind und auch schon davor diverse Einkaufs und Freizeitmöglichkeiten liegen. Daher sehe ich es als sinnvoller an, dass man Pankow mit Hohenschönhausen verknüpft, weil das noch eine realistische Fahrzeit wäre. Die Linie ist mit 17,5 km schon recht lang, weshalb eine weitere Verlängerung nicht unbedingt sein muss. Gerade vor dem Hintergrund, dass eine Verlängerung westwärts durchaus realistisch sein könnte.
Dafür gibt es dann eine Linie von der Zingster Straße bis S+U Wuhletal. Jetzt ist die Frage, wieso dorthin. Zum einen erreicht die Linie mit dem LindenCenter bereits ein Einkaufszentrum, weshalb Menschen aus der Region eher nicht zum Kaufpark Eiche wollen. Zudem kann so am sinnvollsten Busverkehr ersetzt werden, denn ich würde eine Lücke sehen, wenn man über den Kaufpark führen sollte. Es sind zwar prinzipiell andere Endpunkte denkbar, aber ich denke, die Linie sollte sowohl die S5 als auch die U5 erreichen. Daher wäre das Ende naheliegend.
Wie genau die Linie ab Falkenberg geführt wird, ist in meinen Augen nicht ganz so wichtig. Wichtig ist nur, dass das Wohngebiet an der Dessauer Straße nicht zu weit weg ist. Allerdings würde eine Führung am Barnim Gymnasium direkt vorbei auch den Verlust von einem Spielplatz oder vielen Parkplätzen bedeuten. Daher habe ich den direkteren Weg gewählt (den Zeichenfehler bitte ignorieren, ich kriege ihn nicht korrigiert), da die Schüler durchaus die 200 m laufen können und sowieso den Bus vor der Tür behalten. Danach folgt die Linie erstmal der Märkischen Allee bis zum S Mehrower Allee. So bräuchte man den Bahnhof Wuhletalstraße wirklich gar nicht und die S7 würde nicht verlangsamt werden. Nun folgt die Linie dem X69, weshalb dieser auch eingekürzt wird. Dabei wird aber auch der 197er begradigt, denn die Fahrzeiten würden sich nur für Trusetaler Straße und evtl. für die MärkischeAllee/Wuhletalstraße um 1-2 min verlängern. Daher sehe ich das als verschmerzbar an, weil viele andere eben eine Abkürzung bekommen. Der Blumberger Damm wird hier umgebaut, damit die Straßenbahn in Mittellage fahren kann und ein eigenes Gleisbett hat. Platz is genug da. Die Busanpassungen dazu gibt es hier.
Weitere ähnliche Vorschläge:
Diese Routenführung in Heinersdorf wird auf wenig Akzeptanz stoßen, da die Straßen nicht breit genug sind und so Grundstücke und Gebäude weichen müssen. Zudem wird der S-Bahnhof verpasst, was wiederum längere Fahrzeiten bedeutet.
Für mich zu wenig Nutzen, denn keine Busleistung wird wirklich ersetzt und ich sehe nicht den Sinn in einer Anbindung von Kaufpark Eiche.
Daniel Nieveling’s Nordostangente
Schon eher mein Vorschlag, wobei ich die Linien eben trennen würde und nur Ahrensfelde anzubinden eben auch nicht den Mehrwert hat.
Bueffel59 Ende der Nordostangente
Wieder der fehlende Sinn von der Anbindung an den Kaufpark.
Lukaszlolaberlin Nordostangente
Weicht viel zu sehr von meiner Idee ab, wobei ich auch nicht sehe, dass die Straßenbahn so Sinn macht.
Mehr habe ich erstmal nicht gefunden.

Bitte die ähnlichen Vorschläge zuerst verlinken, dann können wir den Vorschlag veröffentlichen.
Ich frag mich aber, warum andere Vorschläge zugelassen werden, obwohl diese eben nicht verlinkt haben. Ich mach mich aber mal an die Arbeit, kam in letzter zeit nicht dazu.
Das kann entweder daran liegen, dass wir nicht alle Vorschläge die es auf LiniePlus gibt auswendig kennen und daher gar nicht bemerken dass hier eine Verlinkung fehlt, oder auch daran dass wir früher etwas weniger strikt mit den Regeln waren.
Ich habe doch jetzt verlinkt, wieso wird der Vorschlag nicht freigegeben?
Jetzt wo du uns Bescheid gegeben hast können wir den Vorschlag gerne veröffentlichen. Wir können allerdings nicht andauernd die ausstehenden Vorschläge durchgehen um zu gucken ob die jeweiligen Probleme schon angegangen wurden.
Dazu gehört aber noch der Busvorschlag 😉
Ich finde die Linienführung über Falkenberger und Piesporter Str gut. Bliebe Bus X54 in deiner Version erhalten, dann mutmaßlich unter Auslassung weiterer Haltestellen? Vorteil wäre die Aufrechterhaltung der Expressverbindung Pankow – Neu-Hohenschönhausen, Nachteil die mögliche Kannibalisierung der neuen Linie. Ich tendiere eher zur Abschaffung des X54 in dem Bereich und dass die Fahrgäste die Kröte (längere Fahrzeit) halt schlucken müssen. Deine Meinung dazu würde mich interessieren.
Spannend wäre in dem Zusammenhang natürlich auch, was mit dem 156 passiert. Oder ist ein Weiterbetrieb der Linie bis zur heutigen Endhaltestelle an der Hansastr (und damit abschnittsweise Parallelverkehr) nicht so dramatisch, weil 156 hinter Pasedagpl ohnehin nur im T20 verkehrt? All das hängt natürlich dann auch von der weiteren Siedlungsentwicklung in Weißensee, Malchow und co ab.
Den Abschnitt nach Wuhletal über Blumberger Damm finde ich gut. Dort wäre ja auch ein besonderer Bahnkörper möglich. Eine Führung nach Hellersdorf wäre in der Tat problematisch, weil dort bereits die Linien M6 und 18 fahren und auch ausreichend sind, und man die beiden Linien dort nicht sinnvoll kürzen kann.
Ich würde Bus 197 im Bereich Wuhletalstr/Gladbecker Ring nicht begradigen, sondern ihn so lassen, wie er ist. 197 hat hier auch die Aufgabe, die Wohngebiete an die S-Bahn anzubinden und ich bin dagegen, die Haltestellen in der Wuhletalstr ersatzlos aufzuheben. Der Parallelverkehr zwischen S Mehrower Allee und Landsberger Allee/Blumberger Damm geht meiner Meinung nach in Ordnung. Dort besteht heute ja auch ein dichter Takt.
An der Kreuzung Dorfstr/Hohenschönhauser Str würde ich eine Haltestelle errichten oder zumindest baulich vorbereiten, da die Errichtung einer Buslinie zwischen Gehrenseestr und Dessauer Str/Ahrensfelde/Radieschenpfad bei etwaiger dichterer Bebauung der Hohenschönhauser Str gerechtfertigt sein könnte.
Ein guter Vorschlag, die Lösung mit den beiden Endpunkten in Hohenschönhausen und wie gesagt die Streckenführungen in Weißensee und Wuhletal gefallen mir besonders.