Augsburg: Neue Führung der Paartalbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Das die Bahnstrecke Ingolstadt – Augsburg ausgebaut werden muss ist denke ich allen klar. Jedoch wird ein großes Nadelöhr die Einfädelung in die Bahnstrecke München – Augsburg bleiben. Außerdem ist eine Führung vom Norden sinnvoller, um Güterverkehr und einzelne Zugpaare im Fernverkehr Richtung Süden ohne Kopf machen bringen zu können.

Daher schlage ich vor neben einen zweigleisigen elektrischen Betrieb mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h auch ab Dasing eine neue Führung Richtung Osten entlang der A8 und anschließender Einfädelung in Augsburg Oberhausen. Ab hier sind genügend Gleise vorhanden um den Verkehr optimal verteilen zu können. Nördlich von der Hammerschmiede schlage ich einen Bahnhof mit Anschluss an eine Straßenbahn vor (Linie bereits mehrfach vorgeschlagen).

Die alte Strecke wird bis Dasing nicht mehr benötigt und kann als Radschnellweg verwendet werden. Als Kompromiss für Friedberg schlage ich eine Verlängerung der Straßenbahn vor (Linie bereits mehrfach vorgeschlagen).

Durch diese Maßnahme kann die RB im durchgehenden 30 Minuten Takt sowie der Güterverkehr Richtung Schweiz und Italien nach Osten beschleunigt und ermöglicht werden. Ein Einzelzugpaar ICE Berlin – Oberstdorf kann ich mir ebenfalls gut vorstellen.

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7 Kommentare zu “Augsburg: Neue Führung der Paartalbahn

  1. Du berücksichtigst hierbei aber nicht dass die Verbindung Augsburg – Friedberg und Friedberg – Aichach von großer Bedeutung sind. Schon jetzt verkehrt der RB13 für Regionalbahnen unüblich zwischen Augsburg und Friedberg Werktags im T15. Auch mit dieser NBS wäre es aber wichtig die Strecke via Friedberg beizubehalten. Man könnte den RB13 in Aichach einkürzen und eine schneller Verbindung via NBS Augsburg – Ingolstadt einrichten.

    1. Sind das wirklich so viele? Immer wenn ich mitfahre sind das keine 10 Leute. Und der Hauptbahnhof ist auch nicht weit. Bei mir wäre der Umstieg dann Augsburg Oberhausen. Der 15 Minuten Takt wird  bald eingestellt mangels Kapazität. Ein Kreuzungsbauwerk bringt einem auch nicht viel wenn die viergleisige Strecke schon am Limit kratzt. Fernverkehr wäre perspektivisch von Berlin Richtung Oberstdorf/Bodensee oder in die Schweiz.

  2. Ein Ausbau der Paartalbahn? Gerne – aber nicht so!
    Sinnvoll erscheinen mir eine Elektrifizierung und einige zweigleisige Abschnitte sowie eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit auf 140 oder 160 km/h, wo dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

    Du planst dagegen maximalen Aufwand für eine massive Verschlechterung des Angebots.

    MindFlayer hat ja schon geschrieben, dass es ein absolutes No-Go ist, Friedberg  vom Bahnverkehr abzukoppeln. Auch Dasing willst Du weitgehend vom Bahnverkehr abkoppeln. Der aktuelle Bahnhof ist zwar nicht mitten im Ort aber doch so zentral, dass er gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar ist. Den willst Du durch einen Alibi-halt in der Pampa hinter einem Gewerbegebiet ersetzen, so dass die Dasinger erstmal ins Auto steigen müssen, um den Haltepunkt zu erreichen.

    Dann hast Du irgendwo in der Pampa an der Autobahn einen Haltepunkt „Umstieg zur Straßenbahn“ vorgesehen. Dort gibt es aber weit und breit keine Straßenbahn und es ist auch keine geplant. (Ja, es gibt Überlegungen für eine Straßenbahn nach Hammerschmiede, aber die wird – wenn sie denn kommt – deutlich weiter südlich enden.)

    Und ja, die aktuelle Ausfädelung der Paartalbahn aus der Strecke Augsburg-München in Hochzoll mit Kreuzung des Gegengleises ist ein Schwachpunkt. Dort ist es ziemlich eng. Eine niveaufreie Ausfädelung wird entsprechend teuer, aber sie ist für einen Bruchteil der Kosten Deines Vorschlags machbar. Im Extremfall muss man den Bahnsteig im Haltepunkt Hochzoll ein Stück nach Osten verschieben, um den notwendigen Platz zu schaffen.

    Aber Dein Vorschlag wird in der Realisierung auch nicht viel einfacher, weil du genau an der Stelle in die Bestandsstrecke einfädeln willst, wo künftig die NBS Ulm-Augsburg abzweigen soll.

    Und dann schreibst Du etwas von Fernverkehr. Welcher Fernverkehr? Die Paartalbahn Augsburg-Ingolstadt ist eine klassische Regionalbahnstrecke. Da will niemand Fernverkehr haben. Nach einem Ausbau könnte man über einen RE Augsburg-Ingolstadt als Ergänzung zur bestehenden Regionalbahn nachdenken. Dazu könnte man einen der beiden stündlichen Züge, die aktuell in Friedberg enden, mit Halten in Aichach und Schrobenhausen bis Ingolstadt verlängern.

  3. Sorry wenn Ich es so hart sagen muss, aber der Vorschlag ist völliger Schwachsinn, die Strecke Augaburg Friedberg ist auf der PTB der am meisten ausgelastete Teil, den zu streichen wäre sau blöde. Ca. 3500 Leute nutzen täglich den Friedberger Bahnhof, das sind mehr als 10% der Friedberger Bevölkerung. Auch die Idee Dasing Praktisch abzukoppeln vom Netz ergibt keinen Sinn. Der große Schwachpunkt im Harthauser Bogen als Geschwindigkeits hemmer würde so nur Verschoben. Als Pendler Dasing Friedberg wäre Ich sowieso geschockt, aber davon mal abgesehen ist die Bestandsstrecke das einzig wirtschaftliche.

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