Beschreibung des Vorschlags
Verbindung nach Schieder
Früher gab es zur Anbindung des Mittelzentrums Blomberg eine 6,6 km lange Bahnstrecke mit der Streckennummer 2986 und dem Namen Blomberger Pengel.
Diese Verbindung möchte ich gerne reaktivieren. Leider wurden fast alle Spuren des früheren Bahnbetriebes entfernen. Dennoch denke das es wegen der Größe Blombergs sowie dem eventuellen Pendleraufkommen (z.B. Phoenix Contact) sich eine Reaktivierung lohnen könnte.
Wie früher soll am Kilometer 85 der Hannover Altenbekener Bahn die Strecke abzweigen und über die alte Trasse nach Blomberg führen. Der auf der Trasse verlaufende Radweg könnte durch einen Radweg neben der L 614 ersetzt werden.
Blomberg Bahnhof
Der Kreisverkehr an der B1 würde abgesenkt werden. Dafür müssten auch alle 4 Zulaufstraßen etwas abgesenkt werden. Zusätzlich steigt die Bahnstrecke kurz für Überfahrt des Kreisverkehrs leicht an. Damit es nicht noch unübersichtlicher wird habe ich auf Einzeichnung der Unterführung verzichtet.
Die B1 sowie der Fuß-/ und Radweg zwischen neben der B1 würde südlich auf den Rasenstreifen verlegt werden. Bei Raiffeisenmarkt entsteht ein neuer Busbahnhof, welcher über eine neue reine Busspur an die Bahnhofstraße angebunden werden würde. Von Bahnsteig des Gleises 1 gibt es einen Weg zu den Parkplätzen bei Hagebau. Zum Busbahnhof kann man höhengleich vom Bahnsteig kommen. Vom Bahnsteig und Busbahnhof gibt es eine Treppe und einen Fahrstuhl zu einer Unterführung, die die Bahnsteige verbindet und auf der anderen Seite auf dem Gehweg der B1 enden.
Bahnstrecke nach Barntrup
Zusätzlich schlage ich eine Strecke nach Barntrup vor und soll eine Verlängerung der Extertalbahn sein. Diese fädelt aus der Strecke Schieder Blomberg und überfährt kurz darauf geht es über einen Kreisverkehr herüber. Dann geht es kurvig durch den Wald und kreuzt sich dabei mit der B1, zwei unbedeutenden Straßen und der Lemgoer Straße. Aus Steigungsgründen sind im Wald 2 Tunnel vorgesehen. Dann fädelt sie sich in die Begatalbahn ein und läuft weiter bis zur Extertertalbahn. Hier der Vorschlag zur Extertalbahn: https://linieplus.de/proposal/reaktivierung-extertalbahn-barntrup-rinteln-sued-neubau-weserbruecke-rinteln/
Bahnstrecke mach Detmold
Hier finde ich diesen Vorschlag: https://linieplus.de/proposal/bahnstrecke-schieder-bloomberg-detmold/ ziemlich gut. Die 2gleisigen Abschnitte können bei meinem Betriebskonzept übrigens weggelassen werden
Betrieb:
Wenn wir uns den Zielfahrplan 2040 für NRW: https://www.kcitf-nrw.de/fileadmin/03_KC_Seiten/KCITF/Service/Netzgrafik_NRW_2040_2._Gutachterentwurf.pdf anschauen, sehen wir die S4 nach Nieheim-Himmighausen auf der Hannover-Altenbekener Bahn diese würde ich in Schieder auf die Trasse nach Blomberg führen lassen. Danach fährt sie weiter nach Detmold mit guten Umsteigemöglichkeiten zum Re82. Allerdings wäre die Geschwindigkeit des Zuges dann auch höher als im Originalvorschlag nach Detmold. Die Fahrzeit dürfte aber machbar sein.
08/51 Schieder
13/47 Blomberg
16/44 Istrup
19/41 Brüntrup
22/38 Diestelbruch
25/35 Detmold Ost
27/33 Detmold
Die Extertalbahn hätte dann folgende Fahrzeiten, wobei ich zwischen Barntrup-Rinteln mit höheren Geschwindigkeiten rechne, was wohl auch definitiv möglich wäre. Dann fährt sie nach Blomberg und dann ohne Halt nach Blomberg. Auch die Begatalbahn wäre, wenn man Umsteigemöglichkeiten haben will, schneller zu machen, hier müsste die S73 für den Fahrplan schon dann in Barntrup eintreffen wenn sie in , wie jetzt geplant, in Bega eintrifft und umkehren, das dürfte aber sicherlich auch möglich sein.
19/40 Rinteln
…
40/20 Barntrup
47/13 Blomberg
57/03 Detmold
Bahnhof Detmold:
In Detmold würde dann noch ein Hausbahnszeig entstehen. Dieser könnte vllt vom Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes erreicht werden. Die Unterführung kann dann auch direkt vom Bahnhofsgebäude erreich werden. Das neue Gleis 1 ist dann für den Verkehr nach Paderborn reserviert. Das Gleis 2 (heute Gleis 1) wird dann für den Verkehr nach Herford/Bielefeld frei. Auf dem Gleis 3 (heute Gleis 2) entsteht ein Wendegleis für die S4 und die RB von der Extertalbahn. Diese haben hier eine 6 min Wende, was knapp aber machbar ist.
Dieses neue Gleis entsteht übrigens so, weil die Fahrgäste einen 3 min Umstieg zu den Zügen auf Gleis 2 haben. Das geht wohl nur bahnsteiggleich. Zwischen Gleis 1 und Gleis haben sie immer 4 min Zeit, was wohl auch genug Zeit für einen Bahnsteigwechsel sein sollte.
Das einzige Problem wäre der Umstieg von der RB aus Rinteln zur S72 nach Paderborn. Hier könnte letztere aber auch 1 min später abfahren. Denn die eine Minute ist zumindest bis Altenbeken nicht taktentscheident. Bis Altenbeken dürfte eine Minute wohl einholbar sein.
Übrigens alle Strecken werden hier elektrisch Blomberg erreichen.
Vergleich zu anderen Vorschlägen:
Da wäre einmal der Vorschlag von Georg(oben verlinkt. Die Strecke nach Detmold habe ich übernommen. Die Strecke nach Schieder habe ich mit weniger Neubau geplant und der Bahnhof in Blomberg ist größer und anders gebaut.
Es gibt noch diesen Vorschlag: https://linieplus.de/proposal/weiterfuehrung-re-82-bielefeld-detmold-hameln/ ,welchen ich aber wegen seinem Viel zu krassem und unnötigen Neubauanteil aussortiert haben. Außerdem ist die Topografie zu schwierig bei seiner Strecke.
Vielen Dank im Voraus für euer Feedback.

Bitte beachte, dass die Kurven Mindestradien von 180m aufweisen müssen und dass die Neuanlage von Bahnübergängen in Deutschland seit ein paar Jahren verboten ist.
Ich werde versuchen das mit den Kurven zu beheben. Das mit den Bahnübergängen müsste man irgendwie lösen. Vielleicht wäre hier auch eine Ausnahme möglich bzw. eine Gesetzesänderung.
Das Gesetz sieht bei schwacher Frequentierung auch Ausnahmegenehmigungen vor, allerdings gibt es in Deutschland meines Wissens nach keine Präzedenzfälle, ab wann man von einer schwachen Frequentierung sprechen kann.
Aus diesem Grund hab ich auch schon in einer Machbarkeitsstudie gelesen, dass aufgrund der juristischen Ungewissheit nicht mit Bahnübergängen geplant wird.
Ich gehe aber davon aus, dass du bei Bundes-, Landes- und wichtigen Gemeindestraßen Bahnübergängen vergessen kannst.
Bezüglich einer möglichen Gesetzesänderung: Wenn für die Realisierung eines Vorschlags erst eine Gesetzesänderung notwendig ist, ist der Vorschlag erstmal nicht umsetzbar, dies ist auf LiniePlus nicht gerne gesehen.
Das Verbot gilt nur für Eisenbahnen des Bundes. Wenn eine Privatbahn das baut, kann sie sich durchaus nach Landesrecht BÜs genehmigen lassen.
So hatte ich das auch im Kopf, war mir aber unsicher.
Hast du dafür eine Quelle?
§1 Eisenbahnkreuzungsgesetz besagt: „Dieses Gesetz gilt für Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen“ und §2 lautet: „Neue Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen, die nach der Beschaffenheit ihrer Fahrbahn geeignet und dazu bestimmt sind, einen allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr aufzunehmen, sind als Überführungen herzustellen.“
Ich finde da keinen Beleg dafür, dass das nur für bundeseigene Strecken gilt.
Ich befürchte es scheitert wie bei fast allen Vorschlägen in solch ländlichen Gegenden an der schieren Masse von Verkehr der sich auf einer Linie bündeln läßt. Wenn etwa die Beschäftigten der Phoenix-Werke abends das Gelände verlassen zerstäuben sie sich in hundert Richtungen. Das ließe sich wenn überhaupt, nur mit einem weit verzweigten Bussystem bewältigen und selbst das wird gegenüber dem Auto immer den kürzeren ziehen. Eine undankbare Gegend für den ÖPNV
Ich denke, dass es noch dauert, bis dieser Vorschlag so seinen Sinn ergibt. Denn irgendwann, wenn die Bahn pünktlich kommt und einen höheren Stellenwert genießt wäre das dann ha was anderes. Außerdem kommen die meisten Leuten aus Phoenix aus dem Extertal und Detmold. In Richtung Schieder ließe sich Hannover noch eben leicht anbinden. Und man hätte von Detmold Direktverbindungen nach Hannover und Rinteln.
Die von Flauschi angesprochenen Punkte haben nichts mit Pünktlichkeit zu tun, sondern mit der dünnen Besiedlungsdichte.
Habe ich auch nie behauptet, ich meine das wenn die Bahn allgemein pünktlich ist. Also ich denke es ist bekannt das die Bahn nicht gerade zuverlässig läuft, was sich ja in der Zukunft bessern soll. Das dann, wenn es eben so ist, mehr Leute Bahn fahren
Habe ich auch nie behauptet, ich meine das wenn die Bahn allgemein pünktlich ist. Also ich denke es ist bekannt das die Bahn nicht gerade zuverlässig läuft, was sich ja in der Zukunft bessern soll. Das dann, wenn es eben so ist, mehr Leute Bahn fahren.
Im Vergleich zu meinem Vorschlag ist ja nur die Strecke Blomberg – Barntrup neu, im Bezug auf die Strecke Schieder – Blomberg – Detmold stimme ich dir also per se schon mal zu.
Auf deiner Trasse Schieder – Blomberg fallen mir zunächst die Bahnübergänge auf. Das wird nichts, erst recht nicht – wie von dir vorgesehen – unbeschrankt, und über die Landstraße wohl auch eher nicht. Deshalb hatte ich eine kürzere Trasse weiter nördlich vorgeschlagen, die zwar einen Einschnitt erfordert, dafür aber keine Querung der Landstraße beinhaltet und schneller ist. Dass die Strecke vielleicht 200m kürzer ist, fällt nicht wirklich ins Gewicht (der Einschnitt in meinem Vorschlag da schon eher, aber dem stehen eben Zeitersparnis und weniger Verschleiß in den Kurven gegenüber. Bei Phoenix Contact halte ich einen Halt für sinnvoll, auch wenn die Entfernung zum zentralen Halt nur gering ist. Ein halber Kilometer weniger Fußweg gegenüber deinem Vorschlag kann schon etwas ausmachen.
Bei der Trasse Blomberg – Barntrup funktionieren die Radien am Abzweig nicht. Das ist viel zu eng. Generell sehe ich hier auch keinen hohen Bedarf, Rinteln ist weit weg und deutlich weniger bedeutend als Detmold. Ansonsten liegt da nichts auf dem Weg und die Anbindung von Barntrup an Detmold wäre über Lemgo – Lage wesentlich günstiger und auch sinnvoller. Wenn, dann wäre hier eine deutlich westlichere Trasse wahrscheinlich günstiger, würde dann in die andere Richtung nach Blomberg fahren.
Der Fahrplan der S73 in Barntrup ist übrigens auf Eingleisigkeit ausgelegt (Begegnungen in Lage, Lemgo, Bega, Wende mit 14 Minuten in Barntrup. Den Fahrplan um 8 Minuten nach vorne zu schieben erfordert einen weiteren Umlauf und einen neuen Begegnungshalt in Hörstmar, wo nun wirklich kein hoher Bedarf ist (anders als in Lemgo, da ist ein längerer Begegnungshalt dann nicht so schlimm).
Das mit der Landstraße habe ich so nicht bedacht, was wohl tatsächlich für deinen Vorschlag spräche. Bei den unbewchrankten Bahnübergängen ist das Problem finde ich eher nicht so groß, weil das ja nur irgendwelche Feldwege sind.
Ich versuche Blomberg-Barntrup die Tage nochmal zu überarbeiten. Zu der Extertalbahn: Sie könnte z.B. die Leute aus dem Extertal an Phoenix anbinden. Außerdem gibt es dann einen Halbstundentakt zwischen Blomberg und Detmold. Die Buslinie 777 fährt ja werktags auch ab 5 Uhr im Halbstundentakt und die Fahrgastzahl würde sich bei den attraktiven Fahrzeiten wohl umsteigen. Zu der anderen westlichen Trasse hast du vllt. Recht. Ich wollte aber eben noch weiter nach Detmold kommen. Ich wollte das so machen das die S73 zwischen Lemgo und Barntrup mit einer höheren Geschwindigkeit. Es sind übrigens keine 8 min Verkürzung, sondern eher 5, weil der Zug um 22 im Ostbahnhof ankommen soll. Am normalen wäre es dann wohl so um 20. Der Zug könnte auch erst um 15 in Barntrup ankommen und nicht um 14. Wenn man ab dem Abschnitt ab da wo die Trasse aus Blomberg auf die Begatalbahn zukommt auch zweigleisig ausbauen. Damit würde man wohl auch erst um 16 ankommen können. Damit wären es (nur) 4 min, die der Zug rausholen müsste.
Bei den unbewchrankten Bahnübergängen ist das Problem finde ich eher nicht so groß, weil das ja nur irgendwelche Feldwege sind.
Doch, auch Feldweg-Bahnübergänge brauchen eine Ausnahmegenehmigung. Und die wird es ohne vollständige technische Sicherung bei einem Neubau nicht geben. Ob das so sinnvoll ist oder nicht will ich nicht beurteilen, aber es ist die Realität. Im Übrigen spricht aber dafür, dass bei tief stehender Sonne die Sicht derartig behindert sein kann, dass ein Zug an einem nicht gesicherten BÜ nicht wahrgenommen wird.
Sie könnte z.B. die Leute aus dem Extertal an Phoenix anbinden.
Das dürfte von der Anzahl her aber kaum ausreichen, um einen derartigen Neubau zu rechtfertigen.
Außerdem gibt es dann einen Halbstundentakt zwischen Blomberg und Detmold.
Der kann auch unabhängig davon eingerichtet werden.
Die Buslinie 777 fährt ja werktags auch ab 5 Uhr im Halbstundentakt und die Fahrgastzahl würde sich bei den attraktiven Fahrzeiten wohl umsteigen.
Der Bus (oder eine andere Linie) wird aber auch weiterhin stündlich einige Orte anfahren müssen, weil der Weg zum Bahnhof nicht überall kurz genug ist.
Ich wollte aber eben noch weiter nach Detmold kommen.
Aber warum? Barntrup ist mit Umstieg in Lage schon an Detmold angebunden, wenn die S73 so wie vorgesehen kommt! Die Notwendigkeit einer Direktverbindung sehe ich nicht, zumal die von dir vorgesehenen Fahrzeiten schlichtweg unrealistisch sind – du siehst zwischen Blomberg und Detmold die Hälfte meiner Fahrzeit vor, das ist auch mit 4 Halten weniger nicht zu schaffen. Ca. 17 km (Blomberg – Detmold) in 10 Minuten erfordern eine Durschnittsgeschwindigkeit von 102 km/h! Die Zeitersparnis dürfte also wesentlich geringer ausfallen, als du es vorsiehst. Auf dem Abschnitt Blomberg – Barntrup sind es ca. 11 – 12 km bei 7 Minuten, das macht 95 – 102 km/h auf einer kurvigen Trasse. Haltezeiten sind da noch nicht berücksichtigt, Pufferzeiten auch nicht. Realistischer sind Durchschnittsgeschwindigkeiten von 60 – 70 km/h, sprich, deine Fahrzeitschätzung kannst du also locker mit 1,5 multiplizieren.
Ich wollte das so machen das die S73 zwischen Lemgo und Barntrup mit einer höheren Geschwindigkeit. […] Damit wären es (nur) 4 min, die der Zug rausholen müsste.
Und wie soll das funktionieren?? Auch 4 Minuten sind nicht zu schaffen, ohne den Fahrplan (und damit zumindest den Kreuzungspunkt in Bega) zu verschieben.