Berlin Olympiastadion Fernbahnhof

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Beschreibung des Vorschlags

Viele Großveranstaltungen finden im Berliner Olympiastadion statt. Aktuell ist es die Champions League. Nächstes Jahr wird es das Finale der Fußball Heim-EM sein. Der Olympiapark ist gut an die S-Bahn angeschlossen, jedoch fehlt noch ein Fernbahnanschluss.

 

Für einen Fernbahnhof bräuchte es:

  • einen 400 Meter langen Bahnsteig und 
  • elektrifizierte Gleise (ca. 7km).

Für den Fernbahn-Bahnsteig eignet sich Gleis 1 und 2. Diesen sollte man problemlos verlängern können, sodass dort zukünftig auch ICEs halten können. Weitere Ausgänge zur Jesse-Owens-Allee sollten gebaut werden. Wenn man den neuen Ausgang gut von den S-Bahn Ausgängen trennen kann, könnte man auch überlegen die Gäste (Fans der Gegner) dort zu empfangen. 

Damit Fernverkehrszüge die bereits existierende Strecke befahren könnten, müsste eine Oberleitung auf etwa 7 Kilometer Länge eingerichtet werden. Aktuell ist auf der Strecke nur die Stromschiene der Berliner S-Bahn verbaut. Diese soll auch erhalten bleiben. Zudem braucht es zwei Weichen, die bei Heerstraße und Spandau den Übergang von Fernbahngleisen zu S-Bahn-Gleisen ermöglichen. Die Gleise müssten an der Stelle des verlängerten Bahnsteigs minimal verlegt werden. 

 

Der Bahnhof soll lediglich für Events dienen. So könnten z.B. Bundesligaklubs an Spieltagen mit der Bahn direkt bis vor das Stadion fahren und die Bahn könnte Mobilitätspartner von Hertha BSC werden.

 

Auf Twitter hat der Nutzer @_ansgar die Reisedistanzen der Bundesligaklubs ausgerechnet und Berlin (Union Berlin, weil die Hertha momentan nicht erstklassig unterwegs ist) ist mit großem Abstand auf Platz 1 und reist mit etwa 15.000 Kilometern am meisten. Dementsprechend müssen die anderen Klubs recht weit nach Berlin reisen für die Spiele. Hier die Grafik

 

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7 Kommentare zu “Berlin Olympiastadion Fernbahnhof

  1. Das ist aber sehr utopisch. Abgesehen davon, dass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis wieder ein Bundesligaklub im Olympiastadion spielt, ergeben sich für mich folgende Fragen:

    Wieso müssen diese Fernzüge so lang sein? Ein Bundesligaklub sollte problemlos in einen 100 Meter langen Zug passen.

    Wie sollen die Fans zum Olympiastadion kommen, wenn da zwischen den S-Bahnen plötzlich ein ICE am Olympiastadion halten und drehen muss?

    Was machen die Leute, die zum Feierabend mit der S-Bahn nach Spandau möchten?

    Zu Veranstaltungen betreibt die S-Bahn ja sogar einen 5-Minuten-Takt mit einer verlängerten S5, aber auch ein T10 ist mit wendenden Fernzügen voller Profifußballer undenkbar.

    1. Wieso müssen diese Fernzüge so lang sein? Ein Bundesligaklub sollte problemlos in einen 100 Meter langen Zug passen.

      Damit auch die Gäste-Fans direkt mit dem Zug anreisen können. Z.B. mit extra eingerichteten Shuttles von den Vereinen. Mit Reisebussen sind die Auswärtsfahrten (organisiert meist durch Fangruppen) nicht ungewöhnlich.

      Wie sollen die Fans zum Olympiastadion kommen, wenn da zwischen den S-Bahnen plötzlich ein ICE am Olympiastadion halten und drehen muss?

      Der Ein- und Ausstieg dürfte nicht so lange dauern. Und ein Wenden ist denke ich auch nicht nötig. Wenn die Züge über Spandau kämen, könnten die bis zum Betriebsbahnhof Rummelsburg durchfahren. Und an Spieltagen enden ja die meisten Züge am Olympiastadion (Gleis 3-8).

      Zu Veranstaltungen betreibt die S-Bahn ja sogar einen 5-Minuten-Takt mit einer verlängerten S5, aber auch ein T10 ist mit wendenden Fernzügen voller Profifußballer undenkbar.

      Sehe ich nicht so. Angenommen drei 400 Meter ICEs fahren bis zum Olympiastadion. Dann braucht der Ausstieg pro Zug keine 10 Minuten. Schließlich reisen die meisten ohne viel Gepäck. Dann müsste eventuell zwei- bis dreimal die S-Bahn nach Spandau statt im fünf Minutentakt, im zehn Minutentakt fahren. Dafür kommen aber eben viele mit dem ICE an, die sonst in Spandau oder am Hauptbahnhof in die S-Bahn umsteigen würden.

      1. „Damit auch die Gäste-Fans direkt mit dem Zug anreisen können. Z.B. mit extra eingerichteten Shuttles von den Vereinen. Mit Reisebussen sind die Auswärtsfahrten (organisiert meist durch Fangruppen) nicht ungewöhnlich.

        Die Gäste-Fans können aber, wie du auch schon sagtest, in Spandau/am Hauptbahnhof in die S-Bahn oder am Bahnhof Zoo in die U2. Das erhöht die Reisezeit nur unwesentlich und der Umstieg ist mit wenig Gepäck auch sehr einfach und barrierefrei.
        Außerdem könnten diese eingerichteten Shuttlezüge genauso kürzer sein – auch ein 100/200 Meter langer Zug ist deutlich effizienter als ein Reisebus.

        „Schließlich reisen die meisten ohne viel Gepäck. Dann müsste eventuell zwei- bis dreimal die S-Bahn nach Spandau statt im fünf Minutentakt, im zehn Minutentakt fahren.“

        Und der Großteil der Fans (Heim-Fans) soll sich in die seltener fahrenden S-Bahnen zwängen, damit die Gäste per ICE vor das Stadion fahren können? Ich weiß ja nicht.

        Als kleine Beispielrechnung zu den „Shuttles“:

        Verlängert man die Bahnsteige 5-10 um etwa 50 Meter (auf dann 210 Meter), dann wäre das lang genug, dass ein normaler ICE (etwa 200 Meter lang) dort halten könnte. Ein solcher Zug hat im Durchschnitt etwa 440 Sitzplätze (z.B. ICE 4: 444) , es könnten also gleichzeitig über 2600 Passagiere ankommen, bevor ein Zug wieder abfahren (Platz machen) muss. Das reicht doch auf jeden Fall aus.

  2. Technisch ist es auch m.W. schwierig bis unmöglich Fernzüge auf den S-Bahn-Gleisen fahren zu lassen. Das liegt zum einen die Doppelausrüstung der Strecke mit Stromschiene und Oberleitung, was aufgrund der Rückleitung des Stroms über die Gleise nur mit hohem technischen Aufwand möglich ist (zeitweiser Stromwechsel) und zum anderen an den Bahnsteighöhen der S-Bahn, welche in das Lichtraumprofil ragen und daher nicht von normalen Zügen passiert werden kann.

    Die weiteren Punkte hat BerlinerGummibaer schon angesprochen.

    Alternative Möglichkeit: Am realistischsten wären wohl neue Bahnsteige an Ferngleisen im Bereich der Olympischen Straße. Der Fußweg wäre etwas länger aber noch gut machbar. Wenn es so etwas überhaupt braucht…

  3. Ich denke nicht, dass die Olympiastadion Berlin GmbH ein Interesse daran hat, dieses sehr teure Projekt zu finanzieren.
    Gleichzeitig sehe ich nicht den Steuerzahler in der Pflicht, die Kosten für ein Projekt zu tragen, von dem ausschließlich die Olympiastadion Berlin GmbH profitiert.

      1. Trotzdem gehe ich nicht davon aus, dass die Olymiastadion Berlin GmbH ein Interesse hieran hat, da ich nicht davon ausgehe, dass mit einem Fernbahnhof direkt am Stadion mehr signifikant mehr Gästefans kommen werden.

        Ist der Gästeblock eigentlich immer ausverkauft, oder gäbe es noch verfügbare Plätze?

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