AB: Güter- und Nahverkehrsspange über Ebertbrücke

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Beschreibung des Vorschlags

Aschaffenburg hat fast einen Eisenbahnring. Die 880m (Luftlinie) kurze Lücke sollte aus folgenden Gründen geschlossen werden: 

1. Güterverkehr

Ein Güterzug ist vom Hafenbecken 1 bis zur Überquerung der Aschaff (Stadtgrenze) 13,5 km  und bis zur Grenze nach Goldbach 15,0 km im Stadtgebiet von Aschaffenburg unterwegs. Liegt sein Ziel in Bayern, so nutzt er meist die Main-Spessart Bahn und muss dafür ganze zweimal wenden. Diese Wendevorgänge sind einerseits ein logistischer Aufwand und andererseits nervt regt der umwegige Güterverkehr viele Anwohner auf.

Die Zahl der Beschäftigten im Hafengebiet ist seit der letzten Erhebung im Jahr 2014 um 46,2 % auf rund 3.700 Arbeitsplätze angewachsen – bayernhafen.de

Zudem ist die mit der Bahn transportierte Frachtmenge von 113.000 Tonnen im Jahr 2005 innerhalb von zwanzig Jahren auf 534.000 Tonnen angestiegen. Das ist ein Anstieg der Schienenfracht von 473 %. Dennoch ist die Infrastruktur genau dieselbe. 

2. Nahverkehr

Aschaffenburg selbst hat 73.000 Einwohner. Die Summe aller Einwohner der Vororte ist aber genauso groß.

  1. Großostheim (16.400)
  2. Hösbach (13.300 Einwohner)
  3. Goldbach (10.300 Einwohner)
  4. Mainaschaff (9.100 Einwohner)
  5. Kleinostheim (8.400 Einwohner)
  6. Stockstadt (8.200 Einwohner)
  7. Haibach (8.000 Einwohner)
  8. Glattbach (3.200 Einwohner)

Summe: Die oben genannten Nachbargemeinden haben 76.900 Einwohner. Zusammen mit Aschaffenburg sind das dann 151.900 Einwohner. Dies erfordert einen besseren SPNV.

Hst. für Goldbach und Hösbach

Die Gemeinden Goldbach und Hösbach sollten je eine neue Haltestelle bekommen. Goldbach ist derzeit noch gar nicht angebunden und mit über 10.000 Ew. bestimmt einen halt wert und in Hösbach erschließt der jetzige bahnhof nur die Siedlung am Bahnhof, nicht Hösbach selbst. 

Angebotserweiterung für Stockstadt und Mainaschaff

Stockstadt und Mainaschaff sind im D-Takt nur im T30 mit dem Hbf. und im T60 mit der Hochschule und AB-Süd und gar nicht mit Hösbach verbunden. Hier sollte ein neues Angebot entstehen.

Hst. Schulzentrum

Die Linde MH Arena bietet maximal 6.000 Zuschauern Platz. Bei Spielen oder Veranstaltungen würden mit einem SPNV Anschluss deutlich mehr den ÖPNV nutzen. Zudem gibt es dort noch die Eissporthalle.

Fan Frankenstolz Halle Aschaffenburg 02.jpg
Von Kuebi = Armin Kübelbeck – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das Aschaffenburger Schulzentrum umfasst das größte Gymnasium der Stadt (1.258 SuS + 101 LK), die Berufsschulen I – III (1619 + 2010 + 398 = 4027 SuS & 125 LK) und die Ruth Weiss Realschule (879 SuS + 65 LK). Insgesamt sind dort also 6.455 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.

Der Stadtteil Leider mit 3.400 Einwohner wird zudem auch angeschlossen. 

Hst. Nilkheim 

Der Stadtteil Nilkheim mit 5.400 Einwohner ist besonders weit von den aktuell existierenden Bahnhöfen entfernt. Damit werden die Wege zum SPNV mit der neuen Hst. deutlich kürzer. 

3. Aschaffenburger Stadtexpress

Die neue Linie sollte das Angebot in der Agglomeration Aschaffenburg erweitern. Von S-bahn zu sprechen, wäre vielleicht etwas übertrieben, aber die neue RB Linie verfolgt dieselbe Strategie. 

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Fahrplan: 

Die neue Linie soll im T30 verkehren. 

00 Stockstadt (Main)

01,5 – 02 Mainaschaff

05,5-06,5 Aschaffenburg Hbf. 

08-08,5 AB Hochschule 

09,5-10 AB Süd 

14,5 – 15 AB Nilkheim

17 – 17,5 AB Schulzentrum

19 -20  Aschaffenburg Hbf. 

23,5 – 24 Goldbach 

25,5 – 30 Höbach 

 

Die Züge aus Stockstadt und Hösbach treffen sich zeitgleich am Hauptbahnhof am Mittelbahnsteig 3/4. Damit sind ideale Umstiegsbedingungen vorhanden. Die weitere Begegnung erfolgt bei der Umspannanlage Schweinheim sowie wieder am Hauptbahnhof. 

 

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