Nachdem ein Vorschlag mit dem Turmbahnhof in München etliche Bedenken aufwies, möchte ich in diesem Vorschlag eine neue Variante vorstellen, welche nicht so viele Neubauten aufweist.
München 21 (2.0) besteht (ähnlich wie bei Stuttgart 21) aus je 2 Röhren, je Seite des Hbfs.
Die 1.Röhre wird von den Zügen der KBS 930 und 900 befahren. So münden die Strecken aus Freising auf Höhe des Schlossparks Nypfenburg in die Trasse aus Petershausen. Zur Steigerung der Betriebsstabilität entsteht bis nach Nufahrn eine neue Strecke (nun 4 gleisig), welche für 200 km/h ausgebaut wird. Zudem werden die übrig bleibenden Bahnübergänge entweder durch Tunnel (Rangierbahnhof-Feldmoching) oder durch Brückenbauwerke und Unterführungen (Feldmoching-Neufahrn) ersetzt. Die Gleise ab Feldmoching werden bis Freising durchgehend für 160 km/h ausgebaut. Der gesmate Abschnitt bis Neufarn soll mit ETCS 2 ausgerüstet sein, um enge Zugabfolgen zu ermöglichen (immerhin 6 Personenzüge+6 S-Bahnen bis Neufahrn+2 Güterzüge). In Neulustheim entsteht der neue Trennungsbahnhof. Er besitzt 4 Gleise (je 2 KBS 930,900) und 2 Mittelbahnsteige, an welchen alle Regionalzüge halten. Hinter dem Bahnhof münden die 4 Gleise in 2 Richtungsgleise. Falls ein Zug Verspätung hat, kann in Nympfenburg eine Überholung stattfinden. Außerdem sind beide Röhren mit LZB ausgestattet, was eine dichte Zugfolge ermöglicht. Hinter Nympfenburg verläuft die Strecke oberirdisch bis zur Donnersbergerbrücke.
Dort begegnet sich Röhre 1 mit Röhre 2. Röhre 2 kommt aus Pasing. In der Zulaufstrecke nach Pasing sind 4 Trassen mit je 2 Gleisen für den Regional-/Fernverkehr. Die erste Trasse kommt aus Augsburg, die 2. aus dem neu zu errichtenden/zu erweiternden BW West, indem alle von Osten kommenden Züge gewartet und abgestellt werden. Trasse 3 kommt aus Geltendorf und Trasse 4 aus Tutzing. Die Gleise vom BW münden noch vor dem Bahnhof in die Gleise der KBS 981. Somit entsteht in Pasing ein 6-gleisiger Regional- und Fernbahnhof, an dem alle Züge halten. Im weiteren Verlauf bündeln sich die 6 Gleise zu 2 Richtungsgleisen und verlaufen oberirdisch bis zur Donnersbergerbrücke. Hinter dem Bahnhof Pasing befindet sich ein Wendegleis, das nur in Störfällen genutzt wird.
Vor dem Bahnhof Donnersbergerbrücke sind Weichen installiert, sodass alle Gleise von jedem Richtungsgleis erreicht werden können. Neben dem bestehenden S-Bahnhof (leicht westlich; südlich) entsteht also ein 4 gleisiger Bahnhof, der von allen Regionalzuglinien befahren wird. Er weist 2 Mittelbahnsteige auf und ist 300m lang.
Hinter dem Bahnhof befindet sich das westliche Tunnelportal. Direkt hinter dem Portal verzweigen die 4 Richtungsgleise in 8 Gleise. Auch hier befinden sich die Weichen so, dass jedes Gleis von jedem Richtungsbahnsteig erreichbar ist. Der Bahnhof weist somit 4 Mittelbahnsteige auf, die je 410 Meter lang sind. Sie befinden sich leicht östlich des bestehenden Kopfbahnhofs, da somit ein besserer Anschluss an die U-Bahnen, Tram-Bahnen und Busse gewährleistet wird. Hinter dem Bahnhof ist ebenfalls jedes Gleis von jedem Richtungsgleis erreichbar. Im Gegensatz zum Abschnitt Donnersbergerbrücke-Hauptbahnhof, wo die Gleise so lagen, dass immer ein Gleis stadtauswärts neben einem stadteinwärts lag, befindet sich hinter dem Bahnhof (nun wieder 4 gleisig) ein unterirdisches Überwerfungsbauwerk, dass es möglich macht, dass nun im Norden 2 Gleise in Richtung Donnersbergerbrücke und im Süden Richtung Ostbahnhof liegen.
Dieser Ost-Westtunnel verläuft dort, wo die 2. Stammstrecke verlaufen sollte. Diese wird nicht mehr benötigt, da durch die Röhren der Südring nicht mehr von Personenzügen befahren wird und somit der S-Bahn bereitsteht. Unter dem Marienhof entsteht die Haltestelle Marienhof. Dort halten an den 2 Mittelbahnsteigen alle Regionalzüge. Im weiteren Verlauf entsteht wieder eine Weichenüberquerung der Gleise. Aus 2 Gleisen des Tunnels zweigen nun 2 Gleise ab.
Diese 2 Gleise führen im Tunnel bis nach Giesing und verlaufen von dort aus entlang der Bestandsstrecke nach Deienhofe. Auf dieser Strecke sollen die Züge der BOB und des Meridian, welche bisher über Solln fuhren, fahren und sparen so einige Minuten Fahrzeit und binden Unterjaching neu an das Regionalzugnetz an.
Die weiteren 4 Gleise tauchen am Ostbahnhof aus dem Tunnel auf. Der Ostbahnhof wird zu einem 8 gleisigen Trennungsbahnhof. 2 Gleise fahren zum Flughafen, wobei bis Unterführung ein 3. und 4. Gleis installiert wird. Außerdem entsteht am Flughafen ei neuer Bahnhof mit Wendanlage, der auch von Fernzügen genutzt wird.
Die anderen Gleise führen nach Mühldorf. Weitere 2 in ein neues Betriebswerk für ICEs und wenig weiter eines für die im Osten ankommenden Reguonalzüge. Die letzten beiden Gleise führen nach Rosenheim.
Die Züge, die den Tunnel passieren sollen am Hauptbahnhof einen Aufenthalt haben (Fernzüge 4-8 Minuten; Reguonalzüge 4-6 Minuten), sodass Verspätungen reingolheolt werden und ein entspannter Fahrgastwechsel erfolgen kann. Außerdem bietet der 8 gleißige Hauptbahnhof eine ordentliche Kapazität, welche einenm Ausbau später der Zuläuferstrecken nicht im Weg steht.
Zugverkehr:
Güterverkehr/Rangierverkehr:
Der gesamte Güterverkehr wird auf den Rangierbahnhof München Nord, den RBF München Riem und den RBF München Ost, welche eventuell erweitert werden müssten (glaube eher nicht, da bereits im Raum stand alles nach Nürnberg zu verkegen), verlegt. Auch entfallen die Vorstellgruppen Nord/Süd, der RBF Laim, GBF Pasing, das BW und 4 der 8 Gleise im Abschnitt Laim-Donnersbergerbrücke. Somit wird der gesamte, nicht mit Personenverkehr zu tun habende Zuverkegr aus der Stadt herausgelegt (abgesehen vom RBF München Süd). Somit entsteht neuer Platz für Grünflächen, Siedlungsgebiete, etc. Eventuell könnte man die Röhren auch schon in Laim beginnen lassen (daher auch als Röhre bezeichnet) und würde noch mehr Platz für die städtebauliche Entwicklung haben.
Fernverkehr:
-1 stündlichen ICE Flughafen-Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Nürnberg-Berlin-(Hamburg)
-2 stündlichen ICE Sprinter Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Nürnberg-Berlin
-1 stündlichen ICE Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Nürnberg-Hamburg/(Bremen)
-1 stündlicher ICE Flughafen-Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Nürnberg-Dortmund
-1 stündlicher ICE Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Pasing-Frankfurt-(Berlin/Köln)
-2 stündlicher ICE Salzburg-Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Pasing-Zürich
-2 stündlicher ICE Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Regensburg-Prag
-2 stündlicher ICE Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Landshut-Passau-Wien
-2 stündlichen RJ Flughafen-(KBS 999.1) Hauptbahnhof-Ostbahnhof-Salzburg-Wien-(Budapest)
(-2 stündlicher ICE Hauptbahnhof-Ostbahnhof-Innsbruck-Rom)
-2 stündlichen IC Karlsuhe-Pasing-Hauptbahnhof-Ostbahnhof
-2 stündlichen EC Frankfurt-Pasing-Hauptbahnhof-Ostbahnhof-Salzburg-(Österreich)
-2 stündlicher EC Augsburg-Pasing-Hauptbahnhof-Ostbahnhof-Innsbruck-Verona
-2 stündlicher IC Ostbahnhof-Hauptbahnhof-Freising-Regensburg-Dresden
Regionalverkehr:
-1 stündliche RB Augsburg-Mammendorf-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienhof-Ostbahnhof-Trudering-Grafing-Rosenheim
-1 stündlicher RE Ulm/Donauwörth-Augsburg-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptabhnof-Mareinhof-Ostbahnhof-Unterföhring-Flughafen/Ostbahnhof-Rosnheim-Salzburg
-2 stündliche RB Augsburg-Mammendorf-Feldmoching-Flughafen
-2 stündlicher RE Augsburg-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnhof
-1 stündliche RB Treuchtlingen-Ingolstadt-Dachau-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Giesing-Unterhaching-Deisenhofen-Holzkirchen-(Rosenhein-Kufstein)
-1 stündlicher RE (Nürnberg-Kinding)-Ingolstadt-Petershausen-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Ostbahnhof-Unterföhring-Flughafen
-1 stündlicher RE Passau-Landshut-Freising-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Ostbahnhof/Freising-Flughafen-(Mühldorf)
-2 stündlicher RE Nürnberg-Regensburg/Marktredwitz-Regensburg-Landshut-Freising-Moosach-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Ostbahnhof-Rosenheim-Salzburg
-2 stündliche RB Platttling-Landshut/Regensburg-Landshut-Freising-Feldmoching-Moosach-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Giesing-Unterhaching-Deisenhofen-Holzkirchen-Bayrischzell/Lenngries
-1 stündlicher RE (Regensburg)-Landshut-Freising-Flughafen/Freising-Moosach-Nympfenburg-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Ostbahnhof-Rosenheim-(Kufstein)
-2 stündlicher RE Lindau-Memmingen-Geltendorf-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptabahnof-Marienhof-Ostbahnhof-Flughafen
-2 stündliche RB Kempten-Geltendorf-Fürstenfeldbruck-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Giesing-Unterhaching-Deisenhofen-Holzkirchen-Schliersee/Tegernsee
-2 stündliche RB Füssen-Geltendorf-Fürstenfeldbruck-Donnersbergerbrücke-Hauptabahnof-Mariennhof-Ostbahnhof-Markt Schwaben-Mühldorf
-2 stündliche RB Kempten-Geltendorf-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptabahnof-Mariennhof-Giesing
-1 stündliche RB (Innnsbruck)-Seefeld-Garmisch Partenkirchen/Reute i. Tirol-GAP-Tutzing-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptbahnof-Marienhof-Ostbahnhof-Unterföhring-Flughafen-Mühldorf
-1 stündliche RB Kochel-Tutzing-Starnberg-Pasing-Donnersbergerbrücke-Hauptabahnof-Mariennhof-Giesing
-1 stündliche RB Wassberburg-Trudering-Ostbahnhof
-2 stündliche RB Holzkirchen-Unterhaching-Giesing-Marienhof-Hauotbahnhof-Donnersbergerbrücke-Nympfenburg-Moosach-Feldmoching
S-Bahnverkehr:
+ =ab hier 10 Minuten Takt in der HVZ
-S1 Freising-Neufahrn-Oberschleißheim-Moosach-Laim-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Truderibg-Grafing-Ebersberg
-S2 Petershausen-Dachau(+)/(Altomünster-Dachau)-Laim-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Giesing(+)-Deisenhofen-Holzkirchen
-S3 Mammendorf-Maisach-Olching-Pasing-Laim-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Trudering-Grafing
-S4 Geltendorf-Buchenau-Pasing-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Unterföhring-Flughafen
-S5 Flughafen-Neufahrn-Oberlschleißheim-Moosach-Laim-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Markt schwaben-Erding
-S6 Tutzing-Starnberg-Pasing-Laim-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Giesing-Aying-(Kreuzstraße)
-S7 Wolfratshausen-Solln-Heimeranplatz-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof
-S8 Herrsching-Germering-Pasing-Donnerbergerbrücke-Hauptbahnhof-Marienplatz-Ostbahnhof-Markt Schwaben
-S9 Höllriegelskreuth-Heimeranplatz-Pasing-(Buchenau)
-S10 Moosach-Milbertshofen-Johanneskirchen-Trudering
-S11 Maisach-Olching-Pasing-Heimeranplatz-Poccistraße-Kolumbusplatz-Ostbahnhof-Unterföhring
-S12 Pasing-Heimeranplatz-Poccistraße-Kolumbusplatz-Ostbahnhof-(Trudering)
-S13 (Germering)-Westkeuz-Pasing-Heimeranplatz-Poccistraße-Kolumbusplatz-Ostbahnhof-Giesing-(Deisenhofen)
-S15 Deisenhofen-Solln-Heimeranplatz-Pasing
Vorteile des neuen unterirdischen Kopfbahnhofes zusammegefasst:
-Unnötig verschwendeter Platz wird aus der Platz herausgelegt (Bahnhofsvorfeld, Stellwerk, Bahnhofszuläufe mit Verzweigungen (Reduzierung auf 2 Röhren)
-Ersetzung durch Grünflächen und Stadtentwicklung
-Neue Verbindungen zwischen Nord und Süd können durch kleine Brücken oder einfache Straße, Busslinien, etc. geschaffen werden
-Bessere Erreichbarkeit und Anbindung des Flughafens
-Lärm wird drastisch reduziert
-Innenstadt besser angebunden
-Durchmesserlinien werden geschaffen
-Betriebswerke können sich im Osten und Westen der Stadt vergrößern
-Maroder, heruntergekommener Bahnhof wird durch modernes, komfortables Drehkreuz ersetzt
-Ausenäste profitieren durch Beschleunugungen, Erweiterungen des S-Bahnnetztes
-Umstiege entfallen
-Einrichten von Flughafenexpressen
-Moderne Technik ist nicht so störanfällig
-Trennungsbahnhöfe federn Verpätung ab
-Mehrere Knotenpunkte (Nympfenburg, Pasing, Donnersbergerbrücke, Marienhof, Giesing, Ostbahnhof) entlasten den Hauptbahnhof
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