Wuppertal/Remscheid: Durchbindung RE47 + S28

 

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Beschreibung des Vorschlags

Der RE47 soll im Dezember 2022 an den Start gehen und Remscheid mit Düsseldorf verbinden. Dabei wird er zwar ebenso wie die S28 von der Regiobahn betrieben werden, allerdings soll er bereits in Remscheid-Lennep enden, sodass Wuppertal liegen gelassen wird. Das andere Problem betrifft die Fahrzeit zwischen Wuppertal und Remscheid – mit 24 Minuten ist die Fahrzeit zwischen den Nachbarstädten zu lang.

Aus betrieblicher Sicht wäre eine Durchbindung und gleichzeitige Verlängerung des RE47 bis Mettmann Stadtwald denkbar, da die eingesetzten Fahrzeuge in Mettmann gewartet und instandgehalten werden.

Der RE47 soll in diesem Zusammenhang bis Wuppertal Hbf verlängert werden und im Gegensatz zur S7 weniger Stationen anfahren. Folgende Stationen werden ausgelassen: Lüttringhausen, Ronsdorf und Unterbarmen. Ggf. muss auch in Barmen durchgefahren werden, wenn die Integral S5D95 eine zu geringe Beschleunigung haben. Es sollen außerdem auf ganzer Strecke die S-Bahngleise befahren werden.

Die Durchbindung S28 – RE47 erfolgt im T60 (Taktung des RE47), sodass die Fahrgäste sitzen bleiben können. Außerdem spart man sich so den Umstieg vom/in den RE (jeweils in Wuppertal Hbf), zumal der Anschluss wegen zu häufiger Verspätungen des RE4/der S28 verpasst wird.

Dafür werden neue Direktverbindungen geschaffen:

  • Mettmann Zentrum bzw. Stadtwald – Wuppertal-Oberbarmen
  • Neanderthal – Wuppertal-Oberbarmen
  • Remscheid – Wuppertal-Vohwinkel
  • Remscheid – Neanderthal
  • Remscheid – Mettmann Stadtwald bzw. Zentrum

Da bereits die S28 sowohl im Berufs- als auch im Freizeitverkehr einen hohen Stellenwert einnimmt, gehe ich davon aus, dass auch der RE47 davon stark profitieren wird.

Vorteile:

  • Eine weitere stündliche Verbindung auf der Wupperachse
  • Zusätzliche Expressverbindung für den Wuppertaler Osten (RE4, RE7, RE13 + RE47)
  • Schnellere und bessere Verbindung Remscheid – Wuppertal
  • Entlastung der S7
  • keine Leerfahrten nötig, sollten die „Integrale“ nach Mettmann fahren
  • Remscheid wird von zwei Seiten aus an Düsseldorf angebunden
  • Möglicherweise Doppeltraktion auf der S28/dem RE47 (wegen desselben Fahrzeugeinsatzes)?

Nachteile:

  • nicht auf ganzer Linie interessant
  • längerer Zuglauf = höhere Verspätungsanfälligkeit
  • weitere Umläufe nötig

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Wuppertal/Remscheid: Durchbindung RE47 + S28

  1. Eine weitere stündliche Verbindung auf der Wupperachse

    Ob das ein Vorteil ist? Zudem fällt diese eine zusätzliche Leistung kaum ins Gewicht.

    Zusätzliche Expressverbindung für den Wuppertaler Osten (RE4, RE7, RE13 + RE47)

    Schnellere und bessere Verbindung Remscheid – Wuppertal

    Worin besteht denn der „Express“ beim RE47? Lediglich auf der recht kurzen Distanz nach Remscheid. Aufgrund der geografischen Ausdehnung beider Städte stellt der Bus oftmals eine bessere Alternative dar.

    Entlastung der S7

    Sehe ich als nicht notwendig an. Die einzige Entlastung, die die S7 braucht, sind Fahrzeuge mit mehr Türen, da der Fahrgastwechsel an den großen Haltestellen zu lange dauert.

    keine Leerfahrten nötig, sollten die „Integrale“ nach Mettmann fahren

    Dann sollte man diese einzelnen Fahrten für Fahrgäste freigeben (wäre sogar recht günstig), anstatt eine stündliche Linie einzusetzen.

    Remscheid wird von zwei Seiten aus an Düsseldorf angebunden

    Klar fährt man von Remscheid nach Düsseldorf über Wuppertal und Mettmann mit einer S-Bahn.

    Möglicherweise Doppeltraktion auf der S28/dem RE47

    Und was ist daran ein Vorteil?

    Dafür werden neue Direktverbindungen geschaffen:…

    Ich sehe hier eine Auflistung von hauptsächlich irrelevanten Relationen.

    1. Ob das ein Vorteil ist? Zudem fällt diese eine zusätzliche Leistung kaum ins Gewicht.

      Das stimmt nicht so ganz. Aus meiner Erfahrung nutzt kaum ein Wuppertaler den Zug, wenn sein Ziel innerhalb der Stadt liegt – dafür gibt es meistens die Schwebebahn. Dafür profitieren die Ein- und Auspendler am meisten.

      Worin besteht denn der „Express“ beim RE47? Lediglich auf der recht kurzen Distanz nach Remscheid.

      Ohne Frage – die Distanz ist ziemlich kurz, da kann man auch gut in Lüttringhausen und Ronsdorf halten. In Wuppertal verliert er sowieso seinen Expresscharakter, weil er abgesehen von Unterbarmen und Sonnborn jeden Halt anfahren würde.

      Aufgrund der geografischen Ausdehnung beider Städte stellt der Bus oftmals eine bessere Alternative dar.

      Klar kann der Bus eine bessere Alternative darstellen, wenn Taktung und Fahrzeit attraktiv genug sind – beides trifft aber nur halbwegs auf die Linien zu, die Teile Wuppertals und Remscheids miteinander verbinden:

      615 (fährt im T20, braucht aber knapp 50 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen. Dafür wird die Uni gut angeschlossen.)
      620 (fährt bis Lüttringhausen nur im T20/40 bzw. T60, und braucht 37 Minuten)
      636 (verkehrt in der HVZ im T30, ansonsten im T60, und braucht 20 Minuten)
      670 (fährt in Wuppertal größtenteils im T60 (HVZ: T20), und braucht 30 Minuten von RS Mitte nach Ronsdorf)

      Dann sollte man diese einzelnen Fahrten für Fahrgäste freigeben (wäre sogar recht günstig)

      Ich wäre sogar dafür, dass es nur noch wenige Leerfahrten gibt, zumal dies eine sinnvolle und einfache Ergänzung wäre.

      Ich sehe hier eine Auflistung von hauptsächlich irrelevanten Relationen.

      Klar sind viele der genannten Relationen irrelevant. Man muss aber auch bedenken, dass zwischen Remscheid und Wuppertal ein hohes Pendleraufkommen besteht. Mit der Durchbindung wird zusätzlich der Freizeitverkehr aufgewertet, da man mehrere interessante Ziele erschließt, z.B.:

      Neanderthal Museum
      Müngstener Brücke
      Zoo Wuppertal

  2. Laut Trassenfinder dauert Remscheid – Wuppertal mit Halten in Lennep, Oberbarmen und Barmen 26 Minuten. Die S7 braucht 30 Minuten. Effektiv wird da also kaum was gespart.

    Die Leerfahrten einfach freigeben wird auch schwierig, weil das vom Land bestellt werden müsste. Außerdem kann man den Zug dann nicht mehr z. B. 30 Minuten zur Seite nehmen, falls irgendwas ist. Auch so Sachen wie Stationsgebühr oder Trassenentgelte sind bei Leerfahrten günstiger.

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