VRR: S-Bahn M’gladbach – Bochum

 

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Beschreibung des Vorschlags

Eine Lieblingsidee von mir ist eine S-Bahn von Mönchengladbach über Krefeld nach Duisburg. Die RB33/RB35 zwischen Krefeld und Duisburg ist mit ihren vielen Halten wirklich ein S-Bahn-Vorlauf-Betrieb. Auch entspricht die RB46 „Glückauf-Bahn“ entspricht mit ihrem 30-Minuten-Takt und ihrer recht kurzen Strecke zwischen drei Ruhrgebietstädten in meinen Augen eher einer S-Bahn. 

Hier möchte ich eine S-Bahn vorschlagen, die die Linien RB35 und RB46 ersetzt. Das Zielnetz NRW 2040 sieht die Durchbindung der beiden Linien bereits vor und deren Verlängerung nach Ratheim. Auch ich könnte mir eine S-Bahn von Mönchengladbach nach Ratheim vorstellen und habe das bereits als Verlängerung der S8 vorgeschlagen, siehe dort nach. Die S-Bahn verkehrt im 30-Minuten-Takt. Die RB33 wird im Zuge der S-Bahn zwischen Mönchengladbach und Duisburg beschleunigt und soll nur noch die RE-Halte „Mönchengladbach Hbf“, „Viersen“, „Krefeld Hbf“, „Krefeld-Uerdingen“ und „Duisburg-Rheinhausen“ bedienen.

Die S-Bahn beginnt schon in Rheydt Hbf. In Mönchengladbach Hbf soll sie 2 Minuten bzw. 32 Minuten später als die Linie RB33 rausfahren. Das entspricht dann auch einer um 2 Minuten späteren Abfahrt gegenüber der RB35. Momentan erreicht die Linie RB35 Gelsenkirchen Hbf zur Minute ’19, die S-Bahn käme zur Minute ’21 an und die Linie RB46 Richtung Bochum startet in Gelsenkirchen Hbf zur Minute ’31. In der Gegenrichtung erreicht die RB46 den Gelsenkirchener Hauptbahnhof zur Minute ’26 und die RB35 startet dort nach Mönchengladbach zur Minute ’39 bzw. die S-Bahn spätestens zur Minute ’37 damit sie 2 Minuten vor der Linie RB33 Mönchengladbach Hbf erreicht. Damit bleiben noch 10 Minuten Zeit für die Errichtung weiterer Zwischenhalte. Ich rechne 1,5 Minuten zusätzliche Fahrzeit je zusätzlicher S-Bahn-Station, sodass sechs bis sieben weitere Stationen möglich würden. Es können aber auch nur 5 realisiert werden, wenn man 2 Minuten je zusätzliche Station rechnet. Bei mehr als sieben zusätzlichen Halten sind zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen wie Überholmöglichkeiten in Viersen oder Viersen-Helanabrunn oder Krefeld-Uerdingen notwendig. Zwischen Mönchengladbach Hbf und Krefeld Hbf möchte ich definitiv die Stationen „MG-Bettrath-Hoven“ und „Krefeld-Lindental“ zur besseren Erschließung größerer Siedlungsgebiete. Zwischen Krefeld Hbf und Duisburg Hbf hat die RB33/RB35 bereits Stationsabstände, die einer S-Bahn entsprechen, sodass ich dort keine weitere Halte vorschlagen möchte. In Oberhausen ist Alstaden definitiv als Halt zu ergänzen. Damit bleiben noch 2 bis 4 Stationen, von denen ich das Stahlwerksgelände Oberhausen, den West- und/oder den Ostbahnhof (Europastraße) von Gelsenkirchen und Herne-Holsterhausen favorisiere. Für weitere Halte wie „Herne-Röhlinghausen“, „Herne-Zeche Julia“ oder „Bochum-Riemke (Auf dem Dahlacker)“ sind zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen möglich. Als sinnvoll erachte ich dafür auch den zweigleisigen Ausbau des Bahnhofs Bochum-Hamme. Dieser würde es erlauben, die Wendezeit in Bochum Hbf von 10 auf 6 Minuten zu verkürzen und so einen weiteren Haltepunkte zwischen Gelsenkirchen, Wanne-Eickel und Bochum zu errichten. Ohne den zweigleisigen Ausbau von Bochum-Hamme sind nur 2 bis 4 Stationen statt 3 bis 5 Stationen zwischen Oberhausen Hbf und Bochum Hbf möglich. Weitere optionale Halte sind „OB-Lipperfeld“ und „E-Gerschede Nord„. Zwischen Krefeld und Duisburg ist zur Vermeidung von Fahrplanzwängen auch ein viergleisiger Ausbau des Bahnhofs Krefeld-Uerdingen möglich.

Die S-Bahn erlaubt neben der neuen Direktverbindung Oberhausen – Bochum auch eine bessere Erschließung im nördlichen Ruhrgebiet und angrenzenden Niederrhein und verbindet alles im guten 30-Minuten-Takt.

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Ein Kommentar zu “VRR: S-Bahn M’gladbach – Bochum

  1. Der RB46 soll im Zielnetz 2040 den RB 35 ersetzen und damit jede Stunde bis nach Ratheim fahren, daraus hinaus soll dieser zwischen Erkelenz und Duisburg mit dem RB 33 zu einem 30 Minuten-Takt ergänzt werden. Mir gefällt auch den RB 46 zwischen (Oberhausen-)Gelsenkirchen und Bochum zu einer S-Bahn zu ändern, leider entfallen aber die Vorteile außer den vielen (möglichen) Halte durch das Zielnetz 2040. Warum hast du eigenltich die S-Bahnstrecke von axp verlinkt, wenn du alle Halte zwischen Gelsenkirchen und Wanne-Eickel änderst beziehungsweise auf einer anderen Strecke fährst?

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