Verlängerung der Stadtbahn Essen nach „Essen 51“

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Beschreibung des Vorschlags

Mit dieser Strecke soll das in Bau befindliche Gebiet „Essen 51“ an die Stadtbahn angebunden werden. Gleichzeitig gibt es auch eine Anbindung an die Universität.

Die Strecke soll komplett auf eigenem Bahnkörper gebaut werden und nahezu komplett oberirdisch. Auf der Segerothstraße lassen sich leicht zwei Fahrspuren einsparen, um den Stadtbahnen Platz zu machen. Die Haltestelle an der Universität entsteht an der Mensa und dem Durchgang zur Liegewiese, sodass das Gelände besser angebunden wird als durch die bisherige Station.

Im weiteren Verlauf läuft die Strecke am Südrand des Segerothparks entlang und durchs Gewerbegebiet, bevor der Berthold-Beitz-Boulevard erreicht und gequert wird. Die Strecke folgt einer geplanten, noch zu bauenden Straße und biegt dann nach links ab, um auf die geplante neue Straßenbahnstrecke zu treffen. (Übersicht in diesem PDF-Dokument, Seite 26)

Die ursprünglich vorgesehene Erweiterung zum Bahnhof Bergeborbeck habe ich gestrichen, da sie Parallelverkehr zur Straßenbahn darstellt und am Bahnhof Bergeborbeck haltende Züge auch am Bahnhof Altenessen der Linien U11 und U17 erreichbar sind. Zudem wäre die bauliche Ausführung schwieriger gewesen, als ich ursprünglich gedacht hatte.

Am besten beginnt die Strecke als Fortsetzung der Wendegleise vom Berliner Platz. Die dort endende Linie U18 sollte die Strecke befahren.

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14 Kommentare zu “Verlängerung der Stadtbahn Essen nach „Essen 51“

  1. Die Idee gefällt mir sehr gut. Willst du diese Bahn dann zusätzlich zur geplanten Straßenbahn im Berthold Beitz Boulevard fahren lassen?

    Die Haltestelle an der Universität würde ich auf Höhe der Bushaltestelle verschieben, um keine unnötig langen Fußwege zu generieren. Die Haltestelle Bocholder Straße sollte, wegen der unterschiedlichen Bahnsteige ein separater Bahnsteig für die Stadtbahn entstehen.

    1. Ich denke, die Position der Haltestelle ist so besser, da die Uni besser erschlossen wird. Die Buslinien sind eher weniger wichtig, da man sie immer noch mit U11 und U17 erreicht.

      An der Bocholder Straße entsteht ein eigener Hochbahnsteig zwischen den Gleisen, gegenüber dem heutigen Niederflurbahnsteig, ähnlich wie in Düsseldorf Südpark.

      Wenn ich mir diesen Plan von der WAZ anschaue, scheinen die Strecken sich nicht zu berühren.

      1. So, ich bin auch mal wieder im Land. Sorry, dass es so lange gedauert hat mit der Antwort.

        Bezüglich der Uni ist das so dann okay. Du musst bedenken, dass die Haltestelle Bocholder Straße im Straßenraum liegt. Eine so breite Haltestelle wird daher kaum möglich sein.

        Den Plan hatte ich auch gesehen, dachte nur, ob das nicht schon zu viel Anbindung im Verhältnis zu den Kosten wäre.

         

    1. Die Wendeschleife existiert schon, sie wird bloß nicht befahren. In der Schleife wird ein Hochbahnsteig neu errichtet, damit spare ich mir dort sämtliche Gleisumbauten. (Abgesehen von den Dreischienengleisen natürlich.)

      Bergeborbeck ist auch nicht als Umsteigestation gedacht, dafür gibt es die Bocholder Straße. Von der Schleife aus ist der Weg zum Bahnhof sogar etwas kürzer.

      1. Du willst Dreischienengleise verlegen ohne die vorhandenen Gleise umzubauen? Wie soll das denn gehen? Allein schon die Weichen werden viel komplizierter, aber auch Gleisabstände werden vergrößert werden müssen, längere Schwellen werden nötig, usw.

        1. Die einzige Stelle, wo überhaupt komplizierte Weichenverbindungen existieren, wäre der Bahnhof Bergeborbeck. Den könnte man aber natürlich auch anders umbauen, sodass es nicht so aufwändig wird.

          Glaubst du, der Gleismittenabstand reicht nicht? Für mein (zugegebenermaßen ungeschultes) Auge sieht das hier breit genug aus, und ein B-Wagen ist jetzt auch nicht soviel breiter als ein M-Wagen (zu den Londoner Wagen hab ich keine Daten gefunden auf die Schnelle).

          Bei den Weichen gebe ich dir recht, das wird wahrscheinlich sehr aufwändig. Möglich ist es aber schon, siehe Stuttgart, wo man die alten Meterspurgleise nur für touristische Zwecke weiterbetreibt (!). „Längere Schwellen“ – da gibts nirgendwo Schwellen, sind alles Rillenschienen.

          1. Es ist eben nicht damit getan, dass man einfach eine dritte Schiene daneben legt. Natürlich sind auch Dreischienengleise möglich, aber eben nicht ohne Gleisumbauten.

            Die Stadtbahnwagen M sind 2,30 m breit, die Stadtbahnwagen B 2,65 m. Das ist schon ein Unterschied. Ob da der Gleisabstand reicht?

            Ob es dort sichtbare Schgwellen gibt, weiß ich nicht, aber es gibt mit Sicherheit etwas, das den Abstand der Schienen zueinander sichert, auch wenn das im Boden verborgen ist. Wenn Gleise erneuert werden und der Fahrbahnbelag fehlt, kann man oft sehen, wie das erfolgt. Querverbindungen zwischen den Schienen gibt es immer.

    1. Danke. Ja, fabi hatte mich schon darauf hingewiesen. Die Stadt plant jedoch eine meterspurige Tramstrecke, die etwas südlicher als meine Trasse verläuft, eine ungefähre Zeichnung gibts hier. Wenn man die Karte in meinem Vorschlag auf Openstreetmap umschaltet, kann man die „verlängerte“ Zollstraße auch schon sehen.

      Mit der Straßenbahn möchte ich eigentlich nicht bündeln, da der Aufwand (Dreischienengleise, doppelte Bahnsteige) es nicht wert wäre. Prinzipiell sind jedoch sicher noch andere Trassierungsmöglichkeiten machbar, insbesondere, wenn die Straßenverläufe im Viertel noch nicht genau feststehen.

    1. Der dort gezeigte Streckenverlauf ist der, den ich schon kenne, wenn auch deutlicher. Er durchfährt das Quartier nur durch die Zollstraße, also südlich meiner Stadtbahn. Trotzdem wären natürlich zwei Verkehrsmittel parallel übertrieben.

      Dennoch denke ich, dass die umsteigefreie Anbindung an die Stadtbahn sinnvoll ist, ich werde die Strecke aber einkürzen und in Essen 51 enden lassen.

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