Umbau RWE Nord-Süd-Bahn und Hambachbahn – Güterumgehung Köln

 

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Beschreibung des Vorschlags

Nach dem Ende der Braunkohle wird der Weg frei zur Nutzung der Nord-Süd-Bahn und der Hambachbahn für den allgemeinen Güterverkehr. Hier muss vor allem das Oberleitungssystem auf 15kV 16,7Hz umgerüstet und umgebaut werden.

Im Norden würde eine ca. 6km lange Neubaustrecke anschließen, die das Streckenende mit der Bahnstrecke Köln-Ehrenfeld–Rheydt verbindet. Darauf folgt die NBS Herrath – Hochneukirch, aber zweigleisig anstatt eingleisig.

Bei Niederaussem wäre Platz vorhanden für einen großen Güterbahnhof (nur angedeutet), inklusive LKW Verladung. Für einen Anschluss des Güterbahnhofs in Richtung Süden müsste eine ehemalige ca. 4km lange Strecke wieder aufgebaut werden.

Kurz vor dem südlichen Ende der Strecke wäre bei Knacksack eine neue Verbindungskurve nötig, darauf folgt eine 18km NBS bis zur Siegstrecke mit folgenden Merkmalen:

Tunnel Margarethenweiher: 3,6km (+ 2km unterirdischer Abzweig)

Verbindungskurven zur linken Rheinstrecke (möglicherweise zum Teil unterirdisch)

3km Strecke in Trassenbündelung mit der Kerkrader Straße

Rheintunnel Godorf: 3,6km

6km freie Strecke bis zur Verbindung mit der Siegstrecke, inklusive 2,7km Abzweig nach Lülsdorf (dort ist bereits eine neue Strecke angedacht, ohne konkrete Planung)

 

Diese Maßnahmen würden den Knoten Köln stark vom Güterverkehr entlasten und für den Güterverkehr verkürzte Wartezeiten und mehr Kapazität bringen.

Die Strecke könnte auch nach Roermond verlängert werden, um eine neue europäische Achse zu schaffen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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