2 Kommentare zu “U2 nach Hakenfelde

  1. Hi EinBerliner!,

    Du hast meinen Vorschlag verlinkt. Ein paar Sachen dazu.

    1. Dieser Trassenverlauf (und damit auch deiner) wurden bereits einmal von offizieller Seite geplant.

    Hierbei möchte ich auf einen Artikel hinweisen:

    In der Nachkriegszeit steckten sich die Westberliner Verkehrsplaner ein hohes Ziel: Ganz Spandau sollte durch neue U-Bahnlinien erschlossen werden.
    Letzte Zeugnisse dieses ehrgeizigen Projekts ist der viergleisig ausgebaute überdimensionierte U-Bahnhof Rathaus Spandau – möchte man denken: Aber nein, ganz im Norden Spandaus sollte die damalige Linie 3 (heute U1) von ihrer Endhaltestelle Uhlandstraße Richtung Westen zum U-Bahnhof Rathaus Spandau verlängert werden. Darüber hinaus (so sahen langfristige Planungen vor) sollte es unter der Schönwalder Straße bis zum Fehrbelliner Tor weitergehen, bevor die U-Bahn an die Oberfläche tritt und im Einschnitt bis nach Hakenfelde verkehren sollte.Diese oberirdische Trasse wurde seit den 60er Jahren für die U-Bahn freigehalten und ist – mit Ausnahme einer Kleingartenkolonie – unbebaut. Zum Artikel

    VG Geomaus007

  2. Durch die wachsenden Einwohnerzahlen in Hakenfelde und Wasserstadt erscheint die Relation Mertensstr – Rathaus Spandau sicherlich auch u-bahnwürdig.

    Allerdings gibt es für Verbindungen zwischen Falkenhagener Feld und Berlin Stadt keine andere sinnvolle Möglichkeit als über Rathaus Spandau zu fahren. Außer für das Gebiet westlich der Bötzow-Bahn über Klosterbusch- und Magistratsweg wie heute X49 – hier wird man aber keine kilometerlange U-Bahn unter völliger Umgehung von Zeppelinstr+Rathaus Spandau bauen.

    Dagegen können die Hakenfelder+Wasserstädter, um nach Berlin Stadt zu fahren, auch über Haveleck und Haselhorst/Paulsternstr/Gartenfeld fahren. Hier ist die U2 weit weniger alternativlos.

    Wird also die U2-West für Hakenfelder+Wasserstadt verbraten, dann hat das Falkenhagener Feld keine Chance mehr auf eine attraktive Schnellbahnanbindung. Zumal die im FNP verankerte U2 das Falkenhagener Feld wirklich gut erschließt, im Gegensatz zur Bötzow-Bahn, welche die Siedlungsschwerpunkte klar verfehlt und die 37er-Busse nicht ersetzen könnte. Und zwar auch dann nicht, wenn die U2 wie von dir vorgesehen am Askanierring hielte.

    Eine S-Bahn auf der Lehrter und Hamburger Bahn halte ich definitiv für sinnvoll, dann kann auch die S-Bahn nach Spandau über Heerstr im T5 betrieben werden. Auf der Bötzow-Bahn eine S-Bahn zu bauen, halte ich jedoch für eine absolute Schnapsidee.

    Ich halte die angedachten Tramstrecken nach Rathaus Spandau, Gartenfeld, Paulsternstr und UTR erstmal für ausreichend, da sich wie gesagt die Verkehrsströme von Hakenfelde nach Berlin Stadt auf zwei verschiedene Wege verteilen. Sollte sich dies als unterdimensioniert herausstellen, kann man ja immer noch die S-Bahn von Gartenfeld über Hakenfelde und Neustadt nach Rathaus Spandau (unterirdisch) verlängern. Eine Spandauer Nord-Süd-Tram von Hakenfelde nach Pichelsdorf böte sich an. Die U2 sollte dann nach Falkenhagener Feld und die U7 nach Neu-Staaken verlängert werden.

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