Hannover – Linie 10 zur MHH

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Beschreibung des Vorschlags

In Hannover wird die Medizinische Hochschule (MHH) verlagert (westlich hinter das jetzige Gebaude). Die gute Stadtbahnanbindung soll allerdings erhalten bleiben. Man diskutiert/plant daher, eine Linien von der Lister Meile von Norden über den Stadtfelddamm zur MHH zu führen.

Ich schlage von der 10/17 ausgehend eine oberirdische Verlängerung einer dieser Linien vor.

Dazu wird von der jetzigen Station Hbf ausgehend eine neue Strecke über die Berliner Allee gebaut. Aufgrund der Hochstraße muss die Trassierung erst in Südlage erfolgen und wechselt später in Mittellage.

Nach dem Platz der Kaufleute erfolgt eine scharfe Kurve in den Schiffgraben zum Zoo. Bis dort hin sollte man die Strecke aus meiner Sicht unabhängig von meinem Vorschlag ohnehin bauen (wird glaube ich auch schon so diskutiert).

Ab dort folgt jetzt meine neue (?) Idee:

Die Stadtbahn wird weiter über die Wildchaussee verlängert. Zur Schonung des Waldes erfolgt dies straßenbündig. Dann folgt jedoch auch eine freie Trassierung direkt durch den Wald bis zur MHH. Der Anschnitt ist sicherlich ökologisch anspruchsvoll. Alternativ ist aber auch eine Anlehnung an die Südseite des Zauns der Waldstation Eilenriede und die Kleestraße möglich. 

Am nördlichen Rand der MHH führt dann die Stadtbahn bis zum Roderbruchmarkt, wo sie in den Bestadt mündet.trotz 

Mit der Linie behält die MHH trotz ihrer Verlegung eine direkte Anbindung mit der Stadtbahn. Zudem entsteht neu eine Verbinung zum Hbf.

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3 Kommentare zu “Hannover – Linie 10 zur MHH

  1. Gibt ja schon einige Vorschläge zur MHH-Anbindung, unter anderem von der Misburger Straße aus (vorgeschlagen von mir) oder von der Podbi aus (offizielle Planung). Wäre gut, wenn du da eine Gegenüberstellung vornehmen könntest.

    Der Abschnitt durch die Eilenriede ist definitiv ein Problem. Zum Einen ökologisch, die Waldchaussee ist bislang am Wochenende gesperrt und im weiteren Verlauf werden noch neue Waldgebiete beeinträchtigt. Zum Anderen ist der Abschnitt aber auch aus wirtschaftlicher Sicht ein Problem. Ca. 3 km Strecke vom Zoo zur MHH ohne irgendeine Erschließungswirkung sind nicht wirklich ein Argument für diese Streckenführung. Besser würde es aussehen, wenn dadurch die A- oder C-Strecke richtig entlastet werden könnten. Das ist aber nicht der Fall, da KWA und Misburger Straße weiterhin eine Bedienung der 4 im T10 erfordern werden und im Hinblick auf den Zoo geht die Entlastungswirkung nicht über die reine oberirdische Zoostrecke hinaus – möglicherweise sogar im Gegenteil, da die HCC-Anbindung durch die Fortsetzung zur MHH nicht funktioniert.

    Spannend wäre das von dir vorgesehene Betriebskonzept. Denkbar ist für mich die Fortführung der 10 zur MHH im T7,5, während die 17 zur Entlastung der C zum HCC (- Freundallee) geführt werden kann. Ein Problem hierbei ist die starke Belastung der Berliner Allee, die das betriebliche Bottleneck ist. Ausgeschlossen wäre damit wohl eine neue Strecke über die Sallstraße.

    Zur Entspannung der Situation auf der Berliner Allee würde ich es für sinnvoll halten, die Strecke direkt nördlich der Raschplatzhochstraße zu führen.

  2. Ein paar Anmerkungen zu deinen Punkten:

    Wenn man die Waldchaussee am Wochenende eh sperrt, wäre es doch eine Überlegung wert, dies dauerhaft zu tun und stattdessen ein schickes Rasengleis für die Stadtbahn zu bauen. Das könnte sogar den Verlust des Waldes an anderer Stelle kompensieren.

    Ich sehe die 3 km ohne Halt nicht als Problem in wirtschaftlicher Hinsicht. Ganz im Gegenteil wird damit eine deutliche Beschleunigung nach Roderbruch erreicht.

    Die Entlastung der A- oder C-Strecke halte ich für die falsche Frage. Die C ist mit 4 Linien im 2,5 Minutentakt belegt. Weniger sollten es nicht sein.

    Zum Betriebskonzpet werde ich noch oben etwa schreiben, aber ohne exakte Nachfragedaten zu kennen ist das alles eher etwas theoretisch.

    1. Wenn man die Waldchaussee am Wochenende eh sperrt, wäre es doch eine Überlegung wert, dies dauerhaft zu tun und stattdessen ein schickes Rasengleis für die Stadtbahn zu bauen. Das könnte sogar den Verlust des Waldes an anderer Stelle kompensieren.

      Na ja, dass die Waldchaussee unter der Woche nicht gesperrt ist, liegt wohl daran, dass der Verkehr sonst durch die Walderseestraße mit ihrer Wohnbebauung fließen würde. Also so einfach ist das nicht.

      Ich sehe die 3 km ohne Halt nicht als Problem in wirtschaftlicher Hinsicht. Ganz im Gegenteil wird damit eine deutliche Beschleunigung nach Roderbruch erreicht.

      Die Strecke kostet halt ne Menge Geld. Das ist ein wirtschaftliches Problem. Die alternativen Trassen sind nicht länger, binden aber mehr Gebiete an. Durch die S-Bahn ist der Roderbruch im Übrigen schon schnell angebunden, der Anschluss zur S-Bahn aus Lehrte geht bei dir ja sogar verloren.

      Die Entlastung der A- oder C-Strecke halte ich für die falsche Frage. Die C ist mit 4 Linien im 2,5 Minutentakt belegt. Weniger sollten es nicht sein.

      Aber der Ast über Bemerode und Kronsberg zur Messe bräuchte einen T5, der ist nur nicht machbar, weil ein T2 auf dem C-Tunnel im Regelbetrieb zu viel wäre.

      Zum Betriebskonzpet werde ich noch oben etwa schreiben, aber ohne exakte Nachfragedaten zu kennen ist das alles eher etwas theoretisch.

      Aber ein Infrastrukturvorschlag ohne Betriebskonzept ist etwas dünn – ohne Betrieb braucht es die Infrastruktur schließlich nicht.

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