Linie U61 Wuppertal (U-Bahn) / Campus-Linie

 

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemein:

Die Stadt Wuppertal mit ihren rund 350.000 Einwohnern ist momentan die 17. größte Stadt Deutschlands. Des Weiteren bildet sie mit den Städten Remscheid und Solingen das Bergische Städtedreieck mit zusammen rund 620.000 Einwohnern. Obwohl Wuppertal die 17. größte Stadt Deutschlands ist, besitzt sie keinen schienengebundenen Nahverkehr abgesehen von der wohl weltbekannten Schwebebahn. Dies möchte ich in Zukunft gerne ändern.

Momentan plant die WSW eine Seilbahnlinie vom Hauptbahnhof über die Universität zum Küllenhahn ( Schulzentum Süd ) Dies halte ich allerdings nicht für ideal, da sie nur 3 Haltestellen bedient und den Campus Freudenberg sowie das Technologiezentrum auslässt. Daher schlage ich nun folgende U-Bahn Linie vor, welche Die Innenstadt mit der Universität, dem Campus Freudenberg, den Technologiepark und dem Küllenhahn verbindet.

Warum eine U-Bahn und keine Straßenbahn ?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ simpel. Verglichen mit einer Straßenbahn, welche in Wuppertal aufgrund der Topographie größtenteils längere Umwege in kauf nehmen müsste, ist die Strecke der U-Bahn viel kürzer. Des Weiteren können die U-Bahnene aufgrund der kreuzungsfreien Trassierung höhere Geschwindigkeiten erreichen. Folglich ist das System U-Bahn in diesem Fall effizienter.

Ein weiterer Punkt, der für eine U-Bahn spricht, sind die großen Menschenmassen, die zu Spitzenzeiten transportiert werden müssen. In der Morgendlichen Spitze müssten ca. 1.500 Personen innerhalb von 20 Minuten vom Hauptbahnhof zur Universität befördert werden, aus Richtung Küllenhahn und Schleswiger Straße kommen weitere 1.500 zum Hauptbahnhof dazu. Dies sind Lediglich die Fahrgäste mit dem Ziel Campus Grifflenberg. Der Campus Freudenberg sowie das Technologiezentrum sind bisher noch nicht mit eingerechnet. Insgesamt gibt es rund 22.000 Menschen, die zur Zeit in Wuppertal an einen der Campi studieren und somit auch transportiert werden wollen. In Kombination mit weiteren Umbauten und Umstrukturierungen wird diese Linie Tag täglich von rund 80.000 – 100.000 Menschen genutzt werden.

Welche weiteren Umbauten und Umstrukturierungen ?

Viele Buslinien in der Innenstadt sollen durch die U-Bahn ersetzt werden. Damit dies möglich ist werden an beiden enden der Linie Busbahnhöfe errichtet. Somit können aus Richtung Hahnerberg die Linien CE 64, CE 65, 603, 607, 615, 633, 635 sowie die E-Busse zur Universität entfallen. Aus Richtung Schleswiger Straße werden die Busse über eine neu zu errichtende Bustrasse entlang der ehemaligen Nordbahn geschickt und mit anderen Linien kombiniert. Somit erhalten die Linien 603, 607, 613, 620, 625, 628, 635, 645, 647 sowie CE 65 eine neue Linienführung und lassen die Innenstadt aus. Ein Umstieg in die U-Bahn wird zwar notwendig, aufgrund des 5-Minuten Taktes und der Haltestellen im Herzen der Innenstadt recht einfach.

Des Weiteren soll am Küllenhahn ein neuer Fernbus-Haltepunkt entstehen, für Remscheid, Solingen und Wuppertal entstehen, da sich dort die Autobahn befindet und die Umliegenden Städte durch Schnellbuslinien gut angebunden sind. Dieser Haltepunkt sollte weitere Fahrgäste anlocken.

Aber Wuppertal ist doch viel zu klein für eine U-Bahn, oder ?

Nein, meines Erachtens ergeben U-Bahnen immer dann sinn, wenn in kurzer Zeit große Menschenmassen Transportiert werden müssen und Andere Verkehrsmittel einfach keinen Sinn ergeben. Dies ist hier eindeutig der Fall.

Andere kleine Städte mit U-Bahnen sind zum Beispiel das Schweizerische Lausanne ( ca. 137.000 Einwohner ), mit seiner Metro M2 welche ein absoluter Erfolg ist und Tag für Tag 160.000 Passagiere befördert. Bald wird das dortige U-Bahn System um eine weitere Linie erweitert.

Ein weiterer Ort ist das Dorf Serfaus ( ca. 1.000 Einwohner aber sehr viele Ski-Touristen ). Dort verkehrt die sogenannte Dorfbahn, welche momentan ebenfalls ausgebaut wird.

Betrieb der Linie:

Die U-Bahnlinie soll nach dem Vorbild von Lausanne betrieben werden, d.h. Vollautomatisch, mit Pneus um die Steigungen Wuppertals zu bewältigen und mit 2-Wagen Zügen. Sie sollten nur ein wenig besser aussehen 🙂

 

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18 Kommentare zu “Linie U61 Wuppertal (U-Bahn) / Campus-Linie

  1. Ich halte es für völlig unrealistisch, von einer Neuanlage eines U-Bahnsystems in einer Stadt wie Wuppertal auszugehen. Den Hauptverkehr trägt die Schwebebahn, der Querverkehr verteilt sich auf viele Relationen. Barmen hätte von deiner Idee ja nun gar nichts.

    Übrigens, der Engelnbergtunnel ist gar nicht so lang. Dort, wo du von der Nordbahntrasse abzweigst, ist sie bereist wieder im Freien und liegt höher, als die Uellendahler Straße, die zur Gathe wird. Dein Gedanke, dort eine oberirdische Stadtbahn einzurichten, wäre vernünftig. Ein kurzer Tunnel, im Rahmen eines Stadtbahnprojektes wäre auch noch verkraftbar, dein Tunnel im Süden scheint mir jedoch für Wuppertal ein enormes Risiko für die Zukunft zu werden. Es gibt schon genug Städte, die nicht wissen, wie sie die Sanierung ihrer U-Bahntunnels bezahlen sollen. Davon würde ich daher dringend abraten. Kann man da nicht auch irgendwo eine oberirdische Führung finden?

    Übrigens sollte auch ein guter Anschluss zur Schwebebahn möglich sein.

    Hinter der Uni, in Richtung Küllenhahn, wäre eine U-Bahn auf gar keinen Fall zu rechtfertigen. Eine oberirdische Straßenbahn schon, die könnte vielleicht sogar bis Cronenberg führen, aber keinesfalls eine U-Bahn.

    Warum soll die Strecke im Norden eigentlich in Loh enden und nicht wenigstens noch die Barmer Innenstadt erreichen und mindestens bis Heubruch führen?

    1. Danke für die Information bezüglich des Tunnels, diesen habe ich auf Google Maps nicht genauer angeschaut.

      Bezüglich Barmen hatte ich eigentlich vor die Linie vom Bahnhof Loh aus zu verlängern, allerdings war meine gedachte Linienführung zu nah an der Schwebebahn oder als Tunnel aufgrund der hohen Kosten nicht realisierbar. Das ist auch der Grund, warum ich die Linie vorerst in Loh enden lassen wollte.

      Die Strecke vom Freudenberg zum Küllenhahn wär lediglich als Alternative zur Seilbahn gedacht. Ich weiß nicht wie viel ein ca. zwei Kilometer langes Tunnelstück kosten würde, denke aber dass es mit allen Stationen ca. 600 – 800 Millionen Euro kosten dürfte. Eine Oberirdische Streckenführung wäre dort allerdings auch möglich. Allerdings ist dann ein automatischer Betrieb nicht möglich. Allerdings denke ich dass durch das einsparen von Buslinien diese Linie zu rechtfertigen ist. Aber dafür müsste eine genauere Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden.

      Ich kann ja mal einen Alternativ Vorschlag zur U-Bahn machen.

      1. Nein, das geht zu weit an Barmen vorbei. Du hättest auf der Nordbahntrasse bleiben sollen, bis Heubruch. Da wärst du nah am Barmer Zentrum und hättest einen geeigneten Endpunkt, den man dann noch ins Busnetz integrieren könnte und sollte. Was du jetzt aber gezeichnet hast, hat mit der Nordbahntrasse nichts mehr zu tun. Die Nordbahn litt darunter, dass sie in großen Teilen nicht zentral genug durch Wuppertal verlief, und du führst du U-Bahn nun noch dezentraler um Barmen herum? Davon halte ich nichts.

            1. Allerdings würde ich in dem Fall die Linie nach Wichlinghausen leiten und dort eine zweite Linie U62 über den selben Linienweg bis zur Nordbahntrasse und von dort aus über ein neues Tunnelstück nach Wuppertal Barmen einrichten.

  2. Ursprünglich wollte Wuppertal ja eine u-Bahn anstelle der Schwebebahn bauen.

    Dies ging aber nicht, weil der Boden sehr felsig ist und viel Grundwasser enthält.

    Sag mal, willst du eigentlich deshalb für NRWs San Francisco eine U-Bahn, weil diese in Elberfeld oberirdisch fahren kann und dann außerhalb Elberfelds unterirdisch durch die Berge soll?

    Wem das der Grund ist, kannst du statt der U-Bahn auch eine Zahnrad- oder wie in San Francisco eine Kabelstraßenbahn nauen. Das wäre günstiger. Eine Zahnradbahn als Straßenbahn hat es in Wuppertal-Barmen sogar schon mal gegeben.

  3. Ursprünglich hatte ich eine art Schwebebahn 2 geplant, die in der Innenstadt und über die Gathe nach Uellendahl oberirdisch verläuft.  An der Haltestelle Blankstraße sollte die Strecke in einem Tunnel bis zum Campus Freudenberg verlaufen. Dann habe ich mir allerdings überlegt, dass die Anwohner an den neuen Schwebebahnstrecken nicht sehr begeistert davon sein dürften, unteranderem wegen den Lärmemissionen. Daraufhin habe ich mir überlegt was Sinn ergibt. Vorschläge vor Straßenbahnen gibt es bereits, allerdings gefällt mir eine unterirdische Führung in der Innenstadt besser. Daraufhin habe ich mit einer art Stadtbahn rumexperimentiert, bis ich zu meinem Jetzigen Vorschlag gekommen bin, der zu 95 % unterirdisch verläuft. Über Zahnradbahnen und Kabelstraßenbahnen habe ich auch schon nachgedacht.

    1. Zu 95% unterirdisch?

      Ich weiß ja nicht, ob du die Topographie Wuppertal kennst. Als Wuppertaler Student kenne ich sie hingegen schon. Daher weiß ich auch,  dass der Hauptcampus der Universität, der Campus Grifflenberg, auf dem Grifflenberg liegt. Und Berg heißt das nicht ohne Grund, denn das liegt wesentlich höher als Elberfeld-Zentrum. Wenn man von der Bundesallee zum Hauptbahnhof hochblickt, dann blickt man auf einen Bahnhof, der hoch auf einem Berg liegt. Blickt man dagegen von der Historischen Stadthalle oder der Straße Kleeblatt aus auf den Hauptbahnhof, so sieht man dessen Gleisanlagen und deren Dächer fast schon aus der Vogelperspektive. Es geht also sehr steil auf den Straßen voran. Und auch die Blankstraße liegt niedriger als die s Uni Mensa und der Rest der Uni Wuppertal liegt höher als die Uni Mensa. Die Mensa liegt auf Ebene 0, während die Haltestelle Universität auf Ebene 8 liegt.

       

      Also wenn du schon eine U-Bahn bauen willst, würde ich diese zwischen den Haltestellen Historische Stadthalle und der Nordbahntrasse in Hochlage über Elberfeld führen, wobei sie Schwebebahnstation Hauptbahnhof, ZOB Hauptbahnhof und den Hauptbahnhof selbst überquert und an der Haltestelle Historische Stadthalle auf die Straße Kleeblatt mündet. Auf dieser bleibt die dann kurz oberirdisch, bevor der Rest zwischen Haltestelle Blankstraße und Küllenhahn im Tunnel unterfahren wird.

      1. Ich kenne die Wuppertaler Topographie sehr gut, schließlich habe ich dort acht Jahre lang gewohnt. Mittlerweile lebe ich in der Nähe von Stuttgart und Stuttgart ist von der Topographie sehr ähnlich zu Wuppertal. Seid dem weiß ich auch, wie Steil Stadtbahnen, bzw. in dem Fall auch U-Bahnen fahren können. Daher ist es durchaus möglich die gesamte Strecke in einem Tunnel zu errichten. Ich gebe dir recht, ich würde eine Streckenführung als Hochbahn durchaus vorziehen. Wenn sich die Wuppertaler allerdings schon wegen einer Seilbahn aufregen, dürfte eine Hochbahn zu großem Widerstand führen. Daher habe ich die Strecke bisher so erstellt. Ich werde einfach mal zwei weitere Varianten, eine Stadtbahn und eine Schwebe-/Hochbahn in separaten Vorschlägen hinzufügen.

  4. Ich würde ja vom Campus Freudenberg noch die U-Bahn-Strecke um eine Haltestelle zur Lisa-Meitner-Straße hinverlängern. Der Grund dafür ist dort ansässige Technologiepark.

    Darüber hinaus würde ich zwei Linien machen, damit die Linie von Elberfeld nach Küllenhahn von der Universität aus den direkten Weg entlang des Linienweges der Linie 615/645 nehmen kann.

    1. Keine schlechte Idee, allerdings würde ich, falls man wirklich eine U-Bahn bauen sollte den Abzweig zum Küllenhahn entfallen lassen, da dieser einfach zu Kostenintensiv ist. Ich glaube ich überarbeite das Ganze hier nochmal.

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