Ein Kommentar zu “TÜ-WHO – Uni-Klinik – Tübingen – Reutlingen

  1. ich bin gespannt, ob nach dem abschlägigen Bürgerentscheid Tübingen noch einschwenkt auf eine Bahnlinie zum WHO hoch. Das größte Problem sehe ich in der Bereitschaft der Tübinger, wie auch in den notwendigen baulichen Anpassungen der Neckarbrücke Mühlstraße.

    Es ist mittlerweile klar ermittelt, dass diese Neckarbrücke die Stadtbahn gewichtstechnisch nicht zu fassen vermag. Es muss also eine gänzlich neue Brücke gebaut werden. Nun kann man sich vorstellen, dass diese Brücke nicht ganz irrelevant für die TübingenVerkehrsströme ist. Ich will nicht sagen, dass der Wegfall dieser Brücke über Jahre hinaus einen Verkehrsinfarkt für Tübingen entstehen ließe, aber wahrscheinlich entstünde ein relativ ähnlicher Fall. Also, vielleicht keine Superkatastrophe, aber eine große Katastrophe. Als Reutlinger weiß ich, dass die Tübinger ja schon über diese absurde Einbahnstraßensituation in TÜ sogar MIT Brücke abkotzen. Bei mir reicht die Fantasie nicht so weit, um mir vorzustellen, wie sehr Tübingen Feuer speit, wenn diese Brücke sogar weg ist und Jahre ausfällt.

    Tübingen, du hast da echt ein riesiges Ei im Nest.

    So, dann zur Strecke über die Härten: Das sage ich Dir frei heraus, das sehe ich so nicht. Warum? Es gibt schon ein Gleis von RT nach TÜ. Und dort werden die Stadtbahnstrecken S5 nur 1-2 km nördlich davon nach Tübingen fahren, und auch nur 1-4 km südlich davon die Stadtbahnlinien S2 und die S21 nach Mössingen und weiter nach Tübingen. Und so locker haben wir das Geld auch nicht sitzen. Und im Vertrauen, Jettenburg ist das Geld nicht wert, das man investieren müsste! Außen herum über Wannweil und K’furt hast du wenigsten 6-7.000 Einwohner, statt die 1.200 Jettenburger, die man alle beim Namen kennen könnte.

    Mittlerweile ist klar, wie die Bahn durch Betzingen nach Ohmenhausen kommt. Schön ist, Du hast offensichtlich um die großen Probleme der Betzinger Eisenbahnbrücke gewusst, die einfach zu tief hängt, und dort nur eine Bahn durchgepasst hätte, hätte man dort unter der Brücke das Erdreich ausgehoben. Leider hätte das einen starken Anstieg entstehen lassen, eventuell zu stark. Dort müssen auch noch die Autos den Buckel hoch. Na ja. Das ist zum Glück keine Diskussion mehr wert.

    Immerhin, die Jettenburger hätten bei Deinem Vorschlag jahrelang gejubelt!

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