4 Kommentare zu “Straßenbahnstrecke Magdeburg–Biederitz”

    1. Sehe ich genauso, der 51er fährt außerhalb der HVZ auch nur ale 30. Zu DDR-Zeiten war allerdings mal eine Straßenbahn bis Heyrothsberge in Planung gewesen, da existierten aber noch so einige Großbetriebe hinter der Straße An der Lake und das Freibad war auch noch auf. 

  1. An sich ist die Idee interessant, da auf den Verlauf der nicht mehr bestehenden Kanonenbahn zurückgegriffen wird. Nützlich ist diese Strecke definitiv, sie schafft Mobilität dort, wo sonst eher das Auto oder eben der Bus vorherrschten.

    Dabei habe ich aber auch einige Kritik anzumerken: Die Strecke führt zwar nach Biederitz, aber faktisch nur hinter das Ortseingangsschild und dann ist direkt Ende. Wenn ich eine Straßenbahn dort hin bauen würde, dann mindestens bis zum Bahnhof, besser eigentlich noch weiter. Nach dem Bahnhof würde ich auf der Bahnhofstraße bleiben und versuchen, mich mit der Bahn an der Einmündung in die Breite Straße in die Woltersdorfer Straße zu winden. Weiter ginge es dann über die Peter-Paul-Straße, die später zur Karl-Marx-Straße wird, in Richtung Norden, um in einer großen Schleife den Rückweg über den Naturfreundeweg, die Mühlenstraße und Lostauer-, sowie Breite Straße anzutreten. Diese Schleife brächte eine bessere Anbindung als nur eine einfache Hin- & Zurück-Strecke.

    Zudem halte ich die eingleisigen Abschnitte für fragwürdig. In der BOStrab §15 Abs. 5 steht nicht ohne Grund „Strecken für Zweirichtungsverkehr sollen nicht eingleisig sein.“ geschrieben. Die Ersparnisse durch weniger Gleisbau erkauft man sich teuer durch komplexe Signalanlagen, die auch gerne mal ausfallen können. Im Störungsfall schaukeln sich Verspätungen enorm auf und niemandem ist geholfen. Deshalb sage ich: wenn schon, dann richtig!

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