Beschreibung des Vorschlags
Dies ist ein Vorschlag für eine Straßenbahnstrecke vom Magdeburger Heumarkt über das Heyrothsberger Institut zum Biederitzer Weidenring. Er nutzt auf einem großen Teil das Planum der ersten Bahnstrecke nach Potsdam. Zugute käme die Strecke neben Anwohnenden vor allem auch Ausflüglern aus Magdeburg an die Elbe. Mit einem Busbahnhof in Heyrothsberge ist es möglich, mehr Busse im Umland statt auf der Achse nach Magdeburg herein fahren zu lassen.
Als Takt würde ich einen 15- oder 20-Minuten-Takt vorschlagen.
In dem Zusammenhang auch denkbar wäre eine Regiotram nach Loburg.

Ich denke eine solche Verlängerung wäre für die knapp 8400 Einwohner des Ortes nicht verkehrt. Man könnte ja vielleicht über eine Verlängerung bis zum Bahnhof nachdenken.
Sehe ich genauso, der 51er fährt außerhalb der HVZ auch nur ale 30. Zu DDR-Zeiten war allerdings mal eine Straßenbahn bis Heyrothsberge in Planung gewesen, da existierten aber noch so einige Großbetriebe hinter der Straße An der Lake und das Freibad war auch noch auf.
Die Idee ist gut, wobei ich der vorhandenen alten Bahntrasse noch etwas weiter folgen und dann die Strecke nach Biederitz bzw. Königsborn verzweigen lassen würde. Ich hatte das ja hier bereits dargestellt.
An sich ist die Idee interessant, da auf den Verlauf der nicht mehr bestehenden Kanonenbahn zurückgegriffen wird. Nützlich ist diese Strecke definitiv, sie schafft Mobilität dort, wo sonst eher das Auto oder eben der Bus vorherrschten.
Dabei habe ich aber auch einige Kritik anzumerken: Die Strecke führt zwar nach Biederitz, aber faktisch nur hinter das Ortseingangsschild und dann ist direkt Ende. Wenn ich eine Straßenbahn dort hin bauen würde, dann mindestens bis zum Bahnhof, besser eigentlich noch weiter. Nach dem Bahnhof würde ich auf der Bahnhofstraße bleiben und versuchen, mich mit der Bahn an der Einmündung in die Breite Straße in die Woltersdorfer Straße zu winden. Weiter ginge es dann über die Peter-Paul-Straße, die später zur Karl-Marx-Straße wird, in Richtung Norden, um in einer großen Schleife den Rückweg über den Naturfreundeweg, die Mühlenstraße und Lostauer-, sowie Breite Straße anzutreten. Diese Schleife brächte eine bessere Anbindung als nur eine einfache Hin- & Zurück-Strecke.
Zudem halte ich die eingleisigen Abschnitte für fragwürdig. In der BOStrab §15 Abs. 5 steht nicht ohne Grund „Strecken für Zweirichtungsverkehr sollen nicht eingleisig sein.“ geschrieben. Die Ersparnisse durch weniger Gleisbau erkauft man sich teuer durch komplexe Signalanlagen, die auch gerne mal ausfallen können. Im Störungsfall schaukeln sich Verspätungen enorm auf und niemandem ist geholfen. Deshalb sage ich: wenn schon, dann richtig!