Beschreibung des Vorschlags
Der 33er wurde im Oktober 2025 in Folge der Inbetriebnahme des 12ers vom Netz genommen – wegen Überflüssigkeit. Diese Straßenbahnverlängerung belebt den 33er wieder, gibt ihm einen neuen Sinn und dient vor allem als neuer Querzubringer durch Transdanubien zum Bahnhof Floridsdorf.
Von Floridsdorf erst über die Freytaggasse und Leopoldauer Straße, dann über ein Grüngleis durch jetzige Felder in einem Bogen in die Julius-Ficker-Straße und durch die Großfeldsiedlung zum Bahnhof Leopoldau (U1). Dort Schleife. Möglichkeit: Zusätzlich Verlängerung über Seyringer Straße nach Gerasdorf und Schleife in der Kapellerfelder Straße.
Vorteile: Bis jetzt nur durch Busse bestehende Querverbindung parallel zur Nordbahn wird durch eine Straßenbahnlinie attraktiver und leistungsstärker. Der Abschnitt Floridsdorf – Großfeldsiedlung wird derzeit durch die Buslinie 29a, der Abschnitt Großfeldsiedlung – Leopoldau durch die Buslinie 29b. Beide mit Solobussen, also Bussen ohne Gelenk. Der 29a hat 5 bis 6 einen 15-Minutentakt, von 6 bis 7 einen 10-Minutentakt, von 7 bis halb neun, einen 6-8-Minutentakt, von halb neun bis 14:00 einen 10-Minutentakt, von 14:00 bis 19:30 einen 6-8-Minutentakt, von 19:30 bis 20:30 einen 10-Minutentakt und von 20:30 bis Mitternacht einen 15-Minutentakt. Daher gehe ich davon aus, dass die Fahrgastzahlen eine Straßenbahnlinie rechtfertigen würden. Dazu kommt, dass durch eine Verringerung der Haltestellen die Fahrzeit verkürzt würde, wodurch vermutlich die Fahrgastzahlen steigen würden. Während der 29a zwischen Floridsdorf und der Großfeldsiedlung 13 Haltestellen hat, sind es bei der vorgeschlagenen Straßenbahn lediglich 8. Der 29b hat zwischen der Leopoldau und der Großfeldsiedlung 6 Haltestellen, die Straßenbahn nur 2. Überlegt werden muss, ob die Buslinie 29a eingestellt wird oder nicht, da sie doch eine teilweise andere Streckenführung als die Straßenbahnlinie hat und außerdem deutlich geringere Haltestellenabstände hat. Die Buslinie 29b würde ich nicht einstellen, weil sie einerseits die Großfeldsiedlung gut an das öffentliche Verkehrsnetz anschließt und nicht durch die Straßenbahn ersetzt werden kann und andererseits zwischen Floridsdorf und der Leopoldau Gebiet erschließt, durch die die Straßenbahn nicht führe.
Anbindung bestehender Wohngebiete und zukünftiger Lückenschlüsse, etwa an der Julius-Ficker-Straße. Besseres öffentliches Verkehrsangebot in der Großfeldsiedlung. Anbindung von Gerasdorf an das öffentliche Verkehrsnetz Wiens. Direkte Umstiegsmöglichkeit von der Schnellbahn in der Leopoldau auf eine Linie auf der hier vorgeschlagenen Strecke. Derzeit müssen Fahrgäste mit der U1 zur Großfeldsiedlung fahren und dann in den 29a umsteigen.
Gleichzeitig mit der Gleislegung könnten die betroffenen Straßenzüge so umgestaltet werden, dass auch der Radverkehr profitiert, etwa durch baulich von der Fahrbahn abgesonderte Radwege. Bei einer Einstellung der Linie 29a könnte auch der Leopoldauer Platz verkehrsberuhigt werden.
Ich gebe zu, dass die Linie von der Augasse bis nach Gerasdorf vielleicht zu lang ist. Darum schlage ich folgende zwei Linienvarianten oder Linien vor: 33: Augasse – Leopoldau. 32: Floridsdorf – Gerasdorf.
Ich freue mich über Verbesserungsvorschläge.
Liebe Grüße
eure Salina

Bitte noch die Haltestellen einzeichnen!
Sehr gerne. Ich habe alle neuen Haltestellen, sowie alle wichtigen bestehenden eingezeichnet und beschriftet. LGS
Wenn hier bisher Busse fahren: in welchem Takt und mit welchen Fahrzeugen denn? Wenn auch bisher nur alle halbe Stunde ein Bus kommt wird sich die Straßenbahn auch nicht rechnen, bei allen 10 Minuten sieht das hingegen wahrscheinlich anders aus. Dann könntest du das hier gut als Begründung für diesen Vorschlag verwenden.
Zwar wird die Strecke derzeit nur durch Busse ohne Gelenke bedient, dafür verkehren die Busse aber die meiste Zeit des Tage im 10-Minutentakt – zwischen Floridsdorf und der Großfeldsiedlung in der Stoßzeit sogar im 6-8-Minutentakt. Ob also die Fahrgastzahlen eine zukünftige Straßenbahnlinie rechtfertigen würden, weiß ich nicht. Allerdings hätte eine Straßenbahn den Vorteil, dass sich die Fahrzeit deutlich verkürzen würde. Dazu kommt, dass die Straßenbahn auch eine längere Strecke bedient und somit eine neue umstiegslose Verbindung von Gerasdorf bis nach Floridsdorf, bzw. von der Leopoldau bis zur Friedensbrücke oder dem Franz-Josefs-Bahnhof möglich wäre. Danke für deinen Einwand! Ich habe den Takt der Busse auch oben ergänzt. LGS